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E-Mails von Googlemail (Gmail) mit dem Firefox Add-On „Gmail Manager“ abrufen

Der E-Mail-Dienst von Google, in Deutschland früher als Googlemail bezeichnet, heute identisch mit der amerikanischen Fassung in „Gmail“ umbenannt, erfreut sich großer Beliebtheit, da der angebotene Speicherplatz die kostenlosen Alternativen um ein Vielfaches übersteigt und der Dienst nicht zuletzt in Android bereits werkseitig integriert ist. Das Abrufen der E-Mails ist jedoch nicht so einfach, da man zunächst die Startseite aufrufen muss und dann über das eigene Konto den Gmail-Posteingang aufrufen muss. Doch wie so oft hat auch hier die Community eine komfortable Lösung, denn mit dem für Firefox erhältlichen Add-On „Gmail Manager“ werden die E-Mails automatisch abgerufen, können direkt angezeigt werden ohne das aktuelle Browserfenster zu verlassen, oder für später aufbewahrt werden.

Installation und Einrichtung

Die Installation ist denkbar einfach, da die Plugin Datei einfach über den Add-On-Manager in den Firefox eingefügt werden kann. Auf addons.mozilla.org/de/firefox/addon/gmail-manager gelangen Sie direkt zum Installer, und nach einem kurzen Neustart des Browsers ist das Add-On sofort verfügbar. Jetzt beginnt die Einrichtung, die nachfolgend in der Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt wird.

1. Falls nicht schon geschehen, öffnen Sie die Add-On-Leiste, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die obere Hauptleiste klicken und diese auswählen. Oder rufen Sie den Befehl „Extras | Google Mail Manager | Einstellungen auf“. Ist die Symbolleiste mit dem „Extras“-Menü nicht sichtbar, können Sie sie durch Drücken der [Alt]-Taste einblenden.

2. In der unteren Ecke des Browsers ist jetzt das von Gmail bekannte Symbol aufgetaucht. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie den Menüpunkt „Einstellungen“. Sollte das Gmail-Symbol ganz unten nicht sichtbar sein, rufen Sie den Befehl „Ansicht | Symbolleisten | Add-On-Leisten“ auf, oder drücken Sie die Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][7].

3. Wechseln Sie auf das Untermenü „Konten“ und klicken Sie auf den Button „Hinzufügen“, um ihr Gmail-Konto mit dem Add-On zu verknüpfen. Dazu benötigen Sie lediglich den Benutzernamen und das Kennwort. Optional können Sie zudem die automatische Anmeldung aktivieren, damit der Gmail-Manager sich künftig beim Windows-Start mit diesem Konto verbindet.

4. Falls Sie über mehrere Gmail-Konten verfügen, wiederholen Sie Schritt 3, bis sich alle gewünschten Konten in der Liste befinden.

5. Sollte Punkt 4 zutreffen, wechseln Sie auf den Menüpunkt „Allgemein“ und setzen Sie ein Häkchen bei der Option „Mit allen Konten anmelden“, um die E-Mails aller Konten gleichzeitig abzurufen.

6. Bestätigen Sie die Änderungen mit einem Klick auf „Übernehmen“.

Danach verbindet sich der Gmail Manager automatisch mit allen verfügbaren Konten und zeigt diese zukünftig in der unteren Ecke des Bildschirms an. Fährt man mit der Maus über das Symbol, wird zudem eine Vorschau für alle gespeicherten E-Mails angezeigt und mit einem Klick öffnet sich der gewohnte Posteingang von Gmail. Per Rechtsklick auf das Gmail-Symbol erhalten Sie Zugriff auf alle wichtigen Befehle, etwa zum Verfassen neuer E-Mails.

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Workshop E-Mails sicher verschlüsseln mit PGP – So funktioniert es mit Google Mail, Yahoo, GMX oder Outlook.com

Erstaunlich: In E-Mails wird munter über intime und sensible Themen geplaudert. Und das, obwohl die elektronischen Nachrichten nicht mehr sind als digitale Postkarten. E-Mails wandern auf ihrem Weg zum Empfänger über Dutzende Postverteiler und können dort von jedermann gelesen werden. Es gibt keinen Briefumschlag, der vor neugierigen Blicken schützt. Wer in E-Mails vertrauliche Daten und Informationen auf die Reise schicken möchte, sollte sie verschlüsseln. Das geht am sichersten mit dem PGP-Verfahren. Wie das Schritt für Schritt für Webmailer wie Google Mail funktioniert, zeigt unser Workshop.

E-Mails sicher verschlüsseln

Für jede per E-Mail verschickte Nachricht gilt das Postkartenprinzip: Jede Mailstation kann den Inhalt der Nachricht im Klartext lesen. Wenn Sie E-Mails für Unbefugte unlesbar verschicken möchten, können Sie die Nachrichten verschlüsseln. Die Nachricht wird dabei vor dem Versenden chiffriert und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt. Damit spielt es keine Rolle, ob die Nachricht unterwegs abgefangen wird; ohne die Schlüssel und das zugehörige Kennwort lässt sich der Inhalt nicht entziffern.

PGP, das sicherste Verschlüsselungsverfahren

Zum sicheren Verschlüsseln reichen einfache Verfahren mit Kennwörtern nicht aus. Zwar können sich Absender und Empfänger auf ein gemeinsames Kennwort einigen und damit alle Nachrichten damit verschlüsseln. Damit tauchen allerdings zwei wichtige Fragen auf: Über welchen sicheren Kanal tauschen Absender und Empfänger das Kennwort aus und was passiert, wenn E-Mails mit zwei, fünf oder zehn Empfängern verschlüsselt werden sollen? Alleine die Frage, wie das Kennwort ausgetauscht werden soll – per E-Mail im Klartext, per Telefon, per Brief? – stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Wer das Kennwort belauscht, kann alle damit chiffrierten Nachrichten entziffern.

Das normale Kennwortverfahren fällt damit für eine sichere Verschlüsselung aus. Mit dem PGP-Verfahren (Pretty Good Pricacy) gibt es aber eine Methode, die beide Probleme elegant löst. Die Verschlüsselung per PGP funktioniert im Prinzip folgendermaßen:

  • Beide Kommunikationspartner erzeugen mit einem speziellen Programm je zwei Schlüssel, einen privaten und einen öffentlichen Schlüssel. Die Schlüssel bestehen aus einer langen Folge von Zahlen und Buchstaben.
  • Beide Kommunikationspartner tauschen die öffentlichen Schlüssel aus. Das Praktische am PGP-Verfahren: Es keine Rolle, ob die öffentlichen Schlüssel abgehört werden; der öffentliche Schlüssel kann sogar auf einer Webseite veröffentlicht oder im Klartext per E-Mail verteilt werden. Mit dem öffentlichen Schlüssel alleine können Angreifer nichts anfangen. Lediglich die privaten Schlüssel bleiben geheim und beim ursprünglichen Besitzer.
  • Der öffentliche Schlüssel hat eine wichtige Aufgabe: er dient der Verschlüsselung von Nachrichten an den Besitzer des öffentlichen Schlüssels. Die E-Mail wird also mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers kodiert.
  • Nur der richtige Empfänger kann die E-Mail wieder entschlüsseln. Er verwendet dazu seinen eigenen privaten Schlüssel. Grundsätzlich gilt: Mit dem privaten Schlüssel lassen sich alle E-Mails entschlüsseln, die mit dem eigenen öffentlichen Schlüssel kodiert wurden.

Das Prinzip der öffentlichen und privaten Schlüssel ist im Grunde simpel. Auf jeder Seite gibt es je einen öffentlichen und privaten Schlüssel (1). Die öffentlichen Schlüssel werden untereinander ausgetauscht (2). Verschlüsselt wird mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers (3), entschlüsselt mit dem eigenen privaten Schlüssel (4).

Auch wenn es auf den ersten Blick ungewöhnlich anmutet, dass aus dem öffentlichen Schlüssel kein Geheimnis gemacht wird und er sogar auf Webseiten veröffentlicht werden darf; die Kombination aus öffentlichem und privatem Schlüssel macht das Verfahren sicher. Bislang gibt es kein praktikables Verfahren, um die PGP-Verschlüsselung ohne den privaten Schlüssel zu knacken.

OpenPGP für GMail, Yahoo, GMX, Outlook & Co.

Das sichere PGP-Verfahren können Sie auch für Ihren Rechner nutzen. Die passende Software gibt es kostenlos im Internet. Im ersten Schritt müssen Sie die PGP-Erweiterung „Mailvelope“ für den Browser installieren und die Schlüssel generieren – das müssen Sie nur einmalig durchführen. Für Google Mail und den Chrome-Browser funktioniert das zum Beispiel folgendermaßen:

1. Rufen Sie die Webseite

chrome.google.com/webstore/detail/mailvelope/kajibbejlbohfaggdiogboambcijhkke

auf, und installieren Sie die kostenlose Erweiterung „Mailvelope“.

2. Dann generieren Sie Ihr persönliches Schlüsselpaar aus öffentlichem und privatem Schlüssel, indem Sie oben rechts auf das Schlosssymbol sowie „Options“ klicken.

3. Klicken Sie auf „Generate Keys“, und füllen Sie das Formular aus. Die „Passphrase“ ist das Kennwort, mit dem Sie Ihren privaten Schlüssel schützen. Wählen Sie hier ein möglichst sicheres Kennwort. Wie sichere Passwörter aussehen, steht zum Beispiel in unserem Tipp „Unknackbare und sichere Passwörter„.

4. Nach einem Klick auf „Submit“ werden die beiden Schlüssel generiert und in den digitalen Schlüsselbund des Mailvelope-Add-Ons eingebunden.

5. Die beiden Schlüssel sind enorm wichtig. Alle damit verschlüsselten E-Mails können Sie später nur noch mit diesem Schlüssel entschlüsseln. Sie sollten daher unbedingt eine Sicherheitskopie anlegen, indem Sie auf „Display Keys“ klicken, das Schlüssel markieren und dann auf „Export“ sowie „Display key pair“ klicken.

6. Dann klicken Sie auf „Create file“ sowie „Download key“, um das Schlüsselpaar herunterzuladen. Speichern Sie das Backup zum Beispiel auf einen USB-Stick, und verwahren Sie ihn sicher auf. Speichern Sie die Sicherheitskopie nicht auf der Festplatte des Rechners, da ansonsten im Falle eines Hackerangriffs oder Rechnerdiebstahls die Schlüssel in falsche Hände gelangen können. Mit dem Backup können Sie die Schlüssel weiterverwenden, falls Sie den Rechner neu installieren oder die Verschlüsselung auf einem anderen PC nutzen möchten.

Die Einrichtung der beiden Schlüssel ist damit abgeschlossen. Sie besitzen jetzt einen einmaligen und sicheren digitalen Schlüssel. Die Schlüsselgenerierung müssen Sie nur einmal durchführen; die beiden Schlüssel sind praktisch lebenslang gültig.

Öffentliche Schlüssel austauschen

Im nächsten Schritt müssen Sie allen E-Mail-Partnern, mit denen Sie verschlüsselt kommunizieren möchten, Ihren eigenen öffentlichen Schlüssel mitteilen. Nur dann können Ihnen die E-Mail-Partner verschlüsselte Nachrichten schicken. Umgekehrt benötigen Sie die öffentlichen Schlüssel der E-Mail-Partner, um selbst Nachrichten an diese verschlüsseln zu können. Erst der gegenseitige Austausch der öffentlichen Schlüssel ermöglicht einen sicheren E-Mail-Verkehr. Wichtig: Ausgestauscht wird nur der öffentliche Schlüssel; der private Schlüssel bleibt geheim und gehört nur in Ihre Hände.

Um mit dem E-Mail-Partner die öffentlichen Schlüssel auszutauschen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Klicken Sie in Chrome oben rechts auf das Schlosssymbol und auf „Options“.

2. In der linken Spalte klicken Sie auf „Display Keys“.

3. Markieren Sie Ihr Schlüsselpaar, klicken Sie auf „Export“ und dann auf „Send public key by mail“.

4. Damit wird automatisch eine neue E-Mail erzeugt und der öffentliche Schlüssel (den ruhig jedermann sehen und haben kann) eingefügt. Sollte es nicht funktionieren, können Sie mit dem Befehl „Display private key“ den Schlüssel auch in einem Extrafenster anzeigen. Von hier aus können Sie ihn dann mit „Copy to clipboard“ in die Zwischenablage einfügen und mit [Strg][V] manuell in eine E-Mail einfügen.

5. Mit einem Klick auf „Senden“ schicken Sie den öffentlichen Schlüssel an den Empfänger. Diese Schritte sollte auch Ihr E-Mail-Partner wiederholen, damit Sie dessen öffentlichen Schlüssel erhalten.

Öffentliche Schlüssel von Freunden importieren

Sobald Sie von Ihrem E-Mail-Partner dessen öffentlichen Schlüssel erhalten, müssen Sie ihn ebenfalls in Ihren Schlüsselbund einbinden.

1. Dazu markieren Sie in der E-Mail den Part zwischen „BEGIN PGP PRIVATE KEY BLOCK“ und „END PGP PRIVATE KEY BLOG“. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Bereich und rufen den Befehl „Kopieren“ auf.

2. Dann klicken Sie oben rechts auf das Schlosssymbol und „Options“.

3. Wechseln Sie zu „Import Key“, klicken Sie ins Eingabefeld, und fügen Sie mit [Strg][V] den kopierten öffentlichen Schlüssel ein. Bestätigen Sie den Import mit „Submit“.

Dieselben Schritte sollte Ihr E-Mail-Partner mit Ihrem öffentlichen Schlüssel durchführen. Der Austausch der öffentlichen Schlüssel ist nur einmal notwendig. Sobald beide Seiten über die jeweils anderen öffentlichen Schlüssel verfügen, kann die verschlüsselte Kommunikation beginnen.

E-Mails verschlüsseln

Nachdem die öffentlichen Schlüssel ausgetauscht wurden und jeder im Besitz der öffentlichen Schlüssel der Kommunikationspartner ist, kann die verschlüsselte Kommunikation beginnen. Um zum Beispiel mit Google Mail eine verschlüsselte Mail zu verschicken, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Schreiben Sie wie gewohnt mit Google Mail eine neue E-Mail, klicken Sie aber noch nicht auf „Senden“.

2. Um die Nachricht zu verschlüsseln, klicken Sie im Nachrichtenfenster auf das gelbe Schloss-Symbol.

3. Es erscheint ein kleines Fenster, aus dem Sie den Empfänger (und damit den richtigen Schlüssel zum Verschlüsseln) auswählen. Markieren Sie den Empfänger aus der Liste, und klicken Sie auf „Add“. Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.

4. Die Nachricht wird daraufhin mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt. Zu sehen ist nur noch ein unlesbarer Zahlen- und Buchstabensalat. Standardmäßig kann nur der Empfänger die Nachricht wieder entschlüsseln.

5. Klicken Sie auf „Senden“, um die verschlüsselte Nachricht auf die Reise zu schicken. Jetzt spielt es keine Rolle, ob die E-Mail unterwegs abgefangen wird. Nur der Empfänger kann aus dem Buchstabensalat wieder die lesbare Nachricht machen.

Verschlüsselte E-Mails wieder entschlüsseln

Sobald Ihr E-Mail-Partner die verschlüsselte Nachricht erhält, kann er sie nur mit seinem eigenen privaten Schlüssel wieder entschlüsseln. Das geht zum Beispiel bei Google Mail folgendermaßen:

1. Öffnen Sie die verschlüsselte E-Mail.

2. Im Nachrichtenfenster erscheint die verschlüsselte E-Mail, über die ein Briefumschlag mit Schloss gelegt wurde; der Mauszeiger nimmt die Form eines Schlüssels an. Klicken Sie damit auf den Briefumschlag.

3. Geben Sie das Kennwort für Ihren eigenen privaten Schlüssel ein, und bestätigen Sie mit OK. Sofern Sie das richtige Kennwort eingegeben haben, erscheint die Mail in entschlüsselter Form.

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E-Mail-Sicherheit: Prüfen, ob das eigene Google-Mail- oder Yahoo-Mail-Konto gehackt wurde

E-Mail über den Browser ist eine feine Sache; schließlich kann man von überall aus aufs eigene Postfach zugreifen. Mitunter beschleicht einen aber das ungute Gefühl, dass etwas nicht stimmt und Unbefugte sich ins Webmail-Postfach gehackt haben. Ob dem so ist und ob Fremde Zugriff aufs eigene Postfach hatten, lässt sich bei Google Mail und Yahoo! Mail ganz einfach herausfinden.

Wer war wann von wo aus im Postfach?

Das Postfach ist eine der wichtigsten und sensibelsten Bereiche. Denn wer Zugriff auf das E-Mail-Postfach hat, kann nicht nur die privaten Mail lesen, sondern auch bei allen Onlinediensten wie Amazon, Ebay oder Facebook die Kennwörter zurücksetzen oder sich das aktuelle Zugangskennwort noch einmal zuschicken lassen. Um so wichtiger, dass keine Unbefugten ins Postfach kommen.

Ob das bereits in der Vergangenheit der Fall war, können Sie leicht herausfinden. Google Mail und Yahoo Mail merken sich, wer sich wann eingeloggt hat. Bei Google Mail erfahren Sie zum Beispiel ganz unten rechts unter „Letzte Kontoaktivität“, wann zuletzt jemand im Postfach war.

Mit einem Klick auf „Details“ erfahren Sie, ob das Postfach derzeit noch auf einem anderen Rechner oder von einem anderen Internetanschluss aus geöffnet ist. Per Klick auf „Alle anderen Sitzungen abmelden“, können Sie die anderen Sitzungen „abschießen“ und abmelden.

Die Liste „Letzte Aktivität“ verrät, wann und von wo aus zuletzt auf der GMail-Konto zugegriffen wurde. Hier sollten Sie auf verdächtige Einträge, vor allem aus dem Ausland Ausschau halten. Tauchen hier suspekte Einträge auf, sollten Sie sofort „Alle anderen Sitzungen abmelden“ und danach Ihr Google-Kennwort ändern.

Im unteren Bereich sollte unter „Warnungseinstellungen“ zudem die Option „Warnung bei ungewöhnlichen Aktivitäten anzeigen“ aktiviert sein. Stellt Google ungewöhnliche Zugriffe fest (etwa mehrere gleichzeitige Zugriffe aus mehreren Ländern), erhalten Sie einen entsprechenden Warnhinweis.

Auch Yahoo! protokolliert die Zugriffe auf das Mail-Konto. Sie finden es per Klick auf das kleine Dreieck neben Ihrem Profilnamen. Anschließend wählen Sie aus dem Menü den Eintrag „Account-Info“ und geben Ihr Yahoo!-Mail-Kennwort ein. Nach einem Klick auf „Jüngste Anmeldeaktivität anzeigen“ erhalten Sie eine Liste der letzten Logins.

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Google Mail: E-Mails schneller versenden und im Hintergrund verschicken

Als Nutzer von Google Mail müssen Sie beim Versenden von E-Mails  normalerweise immer warten, bis die Meldung „Ihre Nachricht wurde versendet“ erscheint. Wer zu früh woanders hinklickt, würde ansonsten den Versand der E-Mail unterbrechen. Die Mail bleibt dann im Ordner „Entwürfe“ gespeichert und muss von Hand nochmal verschickt werden. Es geht auch anders. Mit der versteckten Funktion „Senden im Hintergrund“ können Sie nach dem Senden sofort weiterarbeiten.

„Senden im Hintergrund“ aktivieren

Damit Google Mail die Mails im Hintergrund und damit schneller versendet, müssen Sie die entsprechende Funktion zuerst freischalten. Dazu klicken Sie im Google-Mail-Konto oben rechts auf das Zahnrad und dann auf „E-Mail-Einstellungen“. Anschließend wechseln Sie in den Bereich „Labs“, um eine Übersicht aller experimentellen Funktionen einzublenden. Hier blättern Sie nach unten und wählen bei „Senden im Hintergrund“ die Option „Aktivieren“. Danach klicken Sie auf „Änderungen speichern“, um die neue Funktion zu aktivieren.

Wenn Sie jetzt eine E-Mail verschicken, erscheint sofort die Meldung „Wird im Hintergrund gesendet“. Sie können sofort mit Google Mail weiterarbeiten und zum Beispiel in den Kalender wechseln oder andere Mails öffnen – der Versand wird dadurch nicht abgebrochen. Nur eines dürfen Sie nicht machen: sich von Google Mail abmelden. Nur in diesem Fall würde der Hintergrund-Versand scheitern.

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Google GMail: Bilder und Fotos direkt (inline) einfügen – und nicht als klassischen Anhang

Fotos und Bilder werden gerne per E-Mail verschickt. Wenn Sie mit Google Mail ein Foto verschicken, landet es aber immer als Anhang in der Mail. Das bedeutet: Der Empfänger sieht das Foto nicht sofort, sondern muss erst mühsam den Anhang öffnen. Das muss nicht sein. Mit einem simplen Trick schalten Sie eine neue Funktion frei, mit der Sie Fotos auch direkt in die Mail einbetten können.

Inline-Bilder: Fotos direkt in der Mail anzeigen

Damit Sie Fotos als sogenannte Inlinebilder (in die Mail eingebettet und sofort sichtbar) einfügen können, müssen Sie zuerst eine Labs-Funktion von Google Mail freischalten. Das ist schnell erledigt:

1. Melden Sie sich bei Ihrem Gmail-Konto an, klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad und dann auf „Einstellungen“.

2. Anschließend klicken Sie in der Registerleiste auf „Labs“.

3. Blättern Sie weiter nach unten, und wählen Sie in der Zeile „Bilder einfügen“ die Option „Aktivieren“.

4. Ganz wichtig: Blättern Sie wieder nach oben (oder ganz nach unten), und klicken Sie auf „Änderungen speichern“, um die neue Einstellung zu übernehmen.

Wenn Sie jetzt eine neue E-Mail verfassen, finden Sie in der Symbolleiste die neue Schaltfläche „Bild einfügen“. Wenn Sie darüber ein Foto einfügen, erscheint es direkt in der Mail und nicht mehr als anklickbarer Inhalt.

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Google Hardware & Software Internet & Medien Outlook

Google Mail Backup: Mit „MailStore Home“ das Google-Mail-Konto und die Postfächer von Outlook, Thunderbird & Co. sichern

Google Mail ist eine feine Sache. Da die E-Mails allesamt auf den Google-Servern gespeichert werden, können Sie überall und jederzeit darauf zugreifen. Von jedem Rechner aus. Eine Internetverbindung genügt. Ein mulmiges Gefühl bleibt aber doch: was ist, wenn die Google-Server mal abstürzen, nicht erreichbar sind oder wichtige Mails versehentlich gelöscht werden. Dann ist alles weg. Wem das Speichern aller Mails in der Cloud zu heikel ist, kann mit dem Gratisprogramm „MailStore Home“ eine Sicherheitskopie anlegen. Von Google-Mail-Konten genau so wie von klassischen Mail-Postfächern von Outlook, Thunderbird & Co.

Google Mail, Outlook, Thunderbird & Co. sichern

Mit der Zeit sammeln sich im Postfach tausende E-Mails an. Teils unwichtige, aber auch wichtige. Und jeder sollte sich fragen: Was passiert eigentlich, wenn alle E-Mail auf einen Schlag verschwunden wären? Das geht oft schneller als einem lieb ist. Ein Blitzeinschlag, eine Überspannung, ein Festplattenausfall, Diebstahl oder Fehlbedienung – die Liste der Ursachen für Datenausfall ist lang. Umso wichtiger, dass das E-Mail-Postfach regelmäßig gesichert wird. Eine der besten Programme dazu ist die Freeware „MailStore Home„. Damit können Sie sogar Ihr Google-Mail- oder Yahoo!-Mail-Konto offline sichern.

Mit MailStore Home können Sie Backups von folgenden E-Mail-Postfächern anlegen:

  • Internet-Postfächer wie Google Mail oder Yahoo! Mail
  • Beliebige Postfächer über POP3 oder IMAP
  • Microsoft Outlook 2000, XP, 2003, 2007, 2010
  • Microsoft Outlook Express und Windows Mail
  • Microsoft Exchange Server 2003, 2007 und 2010 Postfächer
  • Microsoft Office 365 (Exchange Online)
  • Hosted Exchange Postfächer
  • Mozilla Thunderbird und SeaMonkey
  • .eml und andere E-Mail-Dateien

Ein Beispiel: So funktioniert das Google-Mail-Backup

Die Bedienung des Mail-Backupprogramms ist simpel. Um zum Beispiel alle Mails und Anhänge aus dem Google-Mail-Konto zu sichern, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Beim ersten Start legen Sie ein E-Mail-Archiv fest, in dem alle E-Mails inklusive Anhängen gesichert werden.

2. Dann klicken Sie auf „E-Mails archivieren“ und wählen die E-Mail-Quelle aus, zum Beispiel „Google Mail“. Mit „Testen“ prüfen Sie die Richtigkeit der Eingaben. Fahren Sie anschließend mit „Weiter“ fort.

Wichtig ist bei Google Mail, dass im Bereich „Einstellungen | Weiterleitungen und POP/IMAP“ die Funktion „IMAP aktivieren“ eingeschaltet ist.

3. Im nächsten Fenster entscheiden Sie, was alles gesichert werden soll.

4. Im letzten Schritt müssen Sie nur noch einen passenden Namen für das Profil wählen und die Einstellungen mit „Fertig stellen“ speichern. Das war’s. Sofort beginnt „MailStore Home“ mit der Datensicherung. Das kann je nach Postfachgröße einige Minuten dauern.

Zum Schluss gibt’s eine Zusammenfassung. Hier steht genau, wie viele neue E-Mails archiviert und welche als Duplikate erkannt wurden. Weitere Informationen zu Fehlern, Problemen und doppelten Mails finden Sie per Klick auf „Debugprotokoll“.

Hier gibt’s die Freeware „MailStore Home“ kostenlos für Windows 2000, XP, Vista, 7, Server 2003 und 2008: www.mailstore.com/de/mailstore-home.aspx

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Google Mail: Alle Tastenkürzel und Tastenkombinationen für Google Mail

Die meisten Anwender steuern Google Mail mit der Maus. Muss man gar nicht.Denn für die wichtigsten Aktionen gibt es bei Google Mail praktische Tastenkombination und Tastaturkürzel. Etwa zum schnellen Wechsel zum Posteingang, zur E-Mail-Auswahl oder zum Navigieren durch die E-Mail-Listen.

Tastenkürzel aktivieren

Bevor Sie die Google-Tastaturkürzel nutzen können, müssen Sie sie aktivieren. Das geht ganz einfach:

1. Klicken Sie in Google Mail oben rechts aufs Zahnrad und dann auf „E-Mail-Einstellungen“.

2. Aktivieren Sie im Register „Allgemein“ im Bereich „Tastaturkürzel“ die Option „Tastaturkürzel aktivieren“.

3. Ganz unten auf der Seite klicken Sie auf „Änderungen speichern“.

Jetzt können Sie während der Arbeit mit Google Mail jede Menge Tastaturkürzel und Tastenkombinationen nutzen. Um eine Übersicht aller Tastencodes anzuzeigen, drücken Sie einfach die Taste [?], also die Tastenkombination [Shift/Umschalten][ß]. Daraufhin blendet Google Mail eine Liste aller Tastenkürzel ein.

In der oberen Zeile erfahren Sie zudem, ob die Tastaturkürzel derzeit aktiviert sind oder nicht. Hier können Sie die Funktion auch jederzeit mit einem Klick ein- oder ausschalten.

Alle Google-Mail-Tastaturkürzel

Sofern die Tastaturkürzel aktiviert sind, können Sie in Google-Mail die Arbeit mit folgenden Tasten und Tastencodes vereinfachen:

Wechseln

  • [G] dann [I] –  Zu „Posteingang“ wechseln
  • [G] dann [S] – Zu „Markierte Konversation“ wechseln
  • [G] dann [T] –  Zu „Gesendete Nachrichten“ wechseln
  • [G] dann [D] –  Zu „Entwürfe“ wechseln
  • [G] dann [A] –  Zu „Alle Nachrichten“ wechseln
  • [G] dann [C] –  Zu „Kontakte“ wechseln
  • [G] dann [B] –  Zu „Google Buzz“ wechseln
  • [G] dann [K] –  Zu „Aufgabenplaner“ wechseln

Threadlistenauswahl/E-Mails auswählen und markieren

  • [*] dann [A] –  Alle Konversationen/E-Mails auswählen
  • [*] dann [N] –  Auswahl aufheben
  • [*] dann [R] –  Gelesene E-Mails auswählen
  • [*] dann [U] –  Ungelesene E-Mails auswählen
  • [*] dann [S] –  Markierte E-Mails auswählen
  • [*] dann [T] –  Nicht markierte E-Mails auswählen

Navigation

  • [U] – Zurück zur Konversationsliste
  • [K] und [J] – Neuere bzw. ältere Konversation
  • [0] oder [Return/Enter] – E-Mail öffnen; Konversation minimieren/vergrößern
  • [P] und [N] – Vorherige bzw. nächste E-Mail lesen
  • [‚] – Zum nächsten Abschnitt im Posteingang springen
  • [~] – Zum vorherigen Abschnitt im Posteingang springen

Anwendungen

  • [C] – Neue E-Mail schreiben
  • [/] – Suchen
  • [Q] – Chat
  • [?] – Hilfe für alle Tastaturkürzel öffnen

Wichtige Aktionen

  • [X] – Konversation auswählen
  • [S] – Durch Markierungen/Hervorhebungen blättern
  • [Y] – Label entfernen
  • [E] – Archivieren
  • [M] – Konversation ignorieren
  • [!] – Als Spam markieren
  • [#] – In den Papierkorb verschieben
  • [R] – Antworten
  • [Shift/Umschalten][R] – In neuem Fenster antworten
  • [A] – Allen antworten
  • [Shift/Umschalten][U] – Allen in neuem Fenster antworten
  • [F] – Weiterleiten
  • [Shift/Umschalten][F] – In neuem Fenster weiterleiten
  • [Shift/Umschalten][N] – Konversation aktualisieren
  • [Tab] dann [Enter/Return] – E-Mail senden
  • [Esc] – Mauszeiger in letztes Chat-Fenster platzieren
  • ] oder [ – Konversation aus der aktuellen Ansicht entfernen und zur vorherigen/nächsten wechseln
  • [{] oder [}] – Konversation archivieren und zur vorherigen/nächsten wechseln
  • [Z] – Letzte Aktion rückgängig machen
  • [.] – Menü „Weitere Aktionen“ öffnen
  • [Shift/Umschalten][I] – Als gelesen markieren
  • [Shift/Umschalten][U] – Als ungelesen markieren
  • [_] – Ab der gewählten Nachricht als ungelesen markieren
  • [Shift/Umschalten][S] – Entwurf speichern
  • [+] oder [=] –  Als wichtig markieren
  • [-] – Als nicht wichtig markieren
  • [Shift/Umschalten][L] – Buzz-Post gefällt mir/gefällt mir nicht mehr
  • [Shift/Umschalten][T] – Konversation zum Aufgabenplaner hinzufügen

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Google Mail wie Outlook aussehen lassen: Die neue Vorschaufunktion für Google Mail und Google Apps

Immer mehr Anwender kehren klassischen Mailprogrammen wie Outlook oder Thunderbird den Rücken und wechseln zu browserbasierten Google Mail. Damit haben Sie Ihre Mails immer griffbereit. Egal auf welchem Gerät. Wer zum Beispiel mit Notebook, Netbook, Tablet, Smartphone und/oder Chromebook unterwegs ist, kann sich die Einrichtung eines Mailclients sparen. Einziger Wermutstropfen: In Google Mail fehlt die Vorschaufunktion á la Outlook. Bisher war das so. Denn in den Labs können Sie die Vorschau nachträglich aktivieren.

Sie sind es zum Beispiel von Outlook gewohnt sind, dass links die Mailübersicht und rechts die Vorschau der jeweils markierten Mail erscheint, müssen Sie bei GMail erst einmal umdenken. Hier gibt es nur die lange Mailliste. Das lässt sich ändern. Mit folgenden Schritten können Sie die Vorschau im Stil von Outlook aktivieren:

1. Klicken Sie in Google Mail oben rechts aufs Zahnrad und dann auf „E-Mail-Einstellungen“.

2. Dann wechseln Sie in den Bereich „Labs“.

3. In der Liste der Labs-Funktionen blättern klicken Sie in der Zeile „Vorschaufenster“ auf „Aktivieren“.

4. Bestätigen Sie die Änderung per Klick auf die Schaltfläche „Änderungen speichern“.

Jetzt finden Sie oben rechts in der Symbolleiste ein neue Schaltfläche, über die Sie zwischen den drei Ansichten „Nicht geteilt“, „Vertikal geteilt“ und „Horizontal geteilt“ wechseln können. Mit der Einstellung „Vertikal geteilt“ sieht Google Mail aus wie Outlook.

Sobald Sie in der linken Spalte eine Mail markieren, erscheint in der rechten Spalte die Vorschau. So sieht’s dann zum Beispiel aus:

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