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Hardware & Software Office Word

Eigene Visitenkarten mit Word gestalten und ausdrucken

Visitenkarten, beruflich oder privat überreicht, machen immer einen guten Eindruck. Auch wenn man seine elektronische Visitenkarte per Smartphone oder E-Mail versenden kann, sollte man trotz allem immer ein paar gedruckte mit sich führen. Man muss sie ja nicht immer für teures Geld bei einer Druckerei bestellen, oder die kostenlosen 08/15-Designs von Vistaprint und Konsorten verwenden. Mit ein paar Mausklicks lässt sich auch per Word eine eindrucksvolle Visitenkarte gestalten.

Natürlich muss man sich ein paar Gedanken zum Aussehen machen, wenn Grafiken oder Bilder auf der Visitenkarte erscheinen sollen. Als Grundsatz gilt auch bei Visitenkarten: Weniger ist Mehr! Bei Word gibt es etliche Vorlagen für verschiedene Zwecke zur Auswahl.

Zum Erstellen einer Visitenkarte startest du Word und klickst in der Menüleiste auf Datei | Neu. Gib dann in das Textfeld Visitenkarten ein und starte den Suchvorgang.

Ein paar Sekunden später stehen etliche Vorlagen von Office.com zur Auswahl. Ein linker Mausklick auf eine Vorlage vergrößert dessen Ansicht. Die Schaltfläche Erstellen lädt die Vorlage zur direkten Bearbeitung herunter. Mit der Pin-Nadel oben rechts, fügst du sie zu deiner Word-Vorlagenverwaltung hinzu.

Nun kannst du die Word-Vorlage nach deinen Vorstellungen anpassen und anschließend ausdrucken.

Die meisten Word-Vorlagen sind für Avery Zweckform 5371 optimiert. Diese passen aber auch auf andere Hersteller mit gleicher Größe und Anzahl von Visitenkarten pro Papierbogen.

Tipp:

Für den beruflichen Einsatz sollte man auf professionelle Visitenkarten-Bögen zurückgreifen. Diese haben glatte Bruchkanten und keine Perforation. Wer einen eigenen Papierschneider besitzt, der kann sogar gänzlich auf Bruchkanten verzichten und anderes geeignetes, stabiles Papier verwenden.

Für den privaten Einsatz ist das etwas günstigere, perforierte Papier vollkommen ausreichend.

Und noch´n Tipp…

Manche Kulturkreise haben sogar gewisse Rituale für die Übergabe und das Entgegennehmen von Visitenkarten. So gilt es im asiatischen Raum als besondere Wertschätzung, beim Empfang einer Visitenkarte, diese in beide Hände zu nehmen und sie ein paar Sekunden intensiv zu betrachten. Ein Lob für das Aussehen der Visitenkarte, bedeutet auch ein Lob für dessen Inhaber.

Weitere Tipps für den Visitenkarten-Knigge findest du hier

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Hardware & Software Office Word

Word: In nummerierten Aufzählungen ein weiteres Element ohne Ziffer einfügen

In Word-Dokumenten werden oft Aufzählungen verwendet. Diese zu erstellen ist per Aufzählungszeichen oder der Nummerierung über die Menüleiste schnell und einfach durchgeführt. Schwierig wird es erst dann, wenn dieser Aufzählungsliste ein Element ohne Nummer hinzugefügt werden soll. Dies ist auch ohne eine komplizierte Neukonfigurierung der Nummerierung möglich.

Normalerweise erfolgt beim Hinzufügen von Elementen eine automatische Korrektur der Nummerierung, die durch die nachfolgenden Arbeitsschritte rückgängig gemacht wird.

Zunächst erstellst du die betreffende Auflistung inklusive des Eintrags der später keine Nummer tragen soll. Besteht schon eine durchnummerierte Aufzählung, dann füge der Liste das zusätzliche Element auf normalem Wege hinzu.

In diesem Beispiel haben wir ein Foto der Aufzählungsliste hinzugefügt und es erfolgte die automatische Korrektur der Nummerierung. Natürlich funktioniert das mit einem Text ebenso einfach.

Im nächsten Schritt setzt du den Cursor an eine beliebige Stelle des Textes, dessen Nummer entfernt werden soll. Bei Bildern oder Grafiken kann sich der Cursor vor oder hinter dem Bild befinden.

Dann klickst du im Register Start der Menüleiste auf den Werkzeug-Button Nummerierung. Dadurch wird die Ziffer des eingefügten Elements entfernt.

Dann greift wieder die automatische Zahlenkorrektur, die die ursprüngliche Nummerierung wieder herstellt.

Dieser Trick klappt übrigens auch mit den Aufzählungszeichen ohne Nummern.

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Hardware & Software Office Word

Microsoft Excel: Fotos und Grafiken in das Kommentarfeld einfügen

Die Bearbeitung von Excel-Dateien durch mehrere Personen wird einfacher, wenn Erklärungen über die Kommentar-Funktion eingegeben werden. Dadurch vermeidet man unnötige und zeitraubende Telefonate oder E-Mails. Die mit Kommentaren versehenen Zellen werden mit einem kleinen roten Dreieck in der rechten oberen Ecke markiert. Diese Funktion ist kein großes Geheimnis. In dem Kommentarfeld lässt sich aber nicht nur ein Text erfassen, auch Bilder und Grafiken können mit ein paar zusätzlichen Mausklicks einfügt werden.

Starte Excel und rufe die betreffende Datei auf. Mit einem Rechtsklick in die Zelle, die mit einem Kommentar versehen werden soll, öffnest du das Kontextmenü und wählst Kommentar einfügen aus.

Das Kommentar-Feld öffnet sich und du kannst optional einen kurzen Text verfassen. Dann klickst du mit der rechten Maustaste auf den Rand des Fensters und wählst die Option Kommentar formatieren.

Im gleichnamigen Dialogfenster öffnest du im Register Farben und Linien das Aufklapp-Menü von Farbe und wählst hier die Fülleffekte aus. 

Im nächsten Dialog fügst du dann über das Grafik | Grafik einfügen das gewünschte Foto oder die Grafik ein.

Je nach Größe des Bildes ist vielleicht noch eine Anpassung des Kommentar-Feldes erforderlich. Durch Ziehen der acht Anfass-Punkte mit der Maus änderst du das Bild auf die gewünschte Größe.

Das Einfügen von Bildern und Grafiken in das Kommentarfeld wird von etlichen Excel-Versionen (2003, 2007, 2010, 2013) unterstützt.

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Hardware & Software Office Word

Zur Auflockerung in Word-Dokumenten das Grafik-Layout ändern

Verschiedene Formatierungen in Word-Dokumenten lockern die Ansicht auf, damit auch das Lesen längerer Dokumente interessant bleibt. Je nach Thema empfiehlt sich ebenfalls der Einsatz von Grafiken und Bilden. Word unterstützt für diesen Zweck mehrere Layout-Optionen und deren (manuelle) Platzierung.

Da bei Word standardmäßig die Ausrichtung Mit Text in Zeile gilt, werden eingefügte Grafiken linksbündig im Dokument angezeigt. Wenn eine rechtsbündige oder in der Mitte zentrierte Ansicht gewünscht ist, so kann dies mit den entsprechenden Schaltflächen festgelegt werden.

Eine individuellere Anpassung erreichst du mit der Layout-Option Quadrat. Diese Funktion erreichst du mit einem Mausklick auf Grafik oder Bild und auf den Menüeintrag Bildtools | Format. Ein weiterer Mausklick auf Textumbruch (Zeilenumbruch) öffnet das Kontextmenü, in dem du die Option Quadrat findest.

Hat du die Layout-Option Quadrat aktiviert, dann kannst du mit gedrückter, linker Maustaste das Foto oder die Grafik manuell an eine beliebige Position verschieben. Der vorhandene Text wird automatisch um das Bild herum geführt.

Probiere mehrere Positionen aus, um dein ideales Layout zu finden.

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Hardware & Software

Ist der Bildschirm deines Monitors nicht ganz ausgefüllt? Mit diesen kleinen Tricks schaffst du schnell Abhilfe.

Meist liegen die Anpassungsprobleme an falschen Einstellungen. Aber auch veraltete oder falsche Grafikkarten- und Monitor-Treiber gehören dazu.

Die Anpassungsprobleme treten häufig in der Form auf, das Hintergrundbilder, der Desktop und Programmfenster den Bildschirm nicht vollständig ausfüllen. Und da hilft es auch nicht, die maximale Auflösung des Monitors einzustellen.

Als Erstes sollten die Treiber der Grafikkarte und des Monitors akutalisiert werden. Die Treiber werden im Downloadbereich der Hersteller-Webseite kostenlos bereitgehalten.

Bei Monitoren stehen die Modellangaben auf der Rückseite oder auf der Unterseite des Fußes. Modell und Hersteller der Grafikkarte stehen hier auf dem Produktkarton und den mitgelieferten Unterlagen. Da diese gerne mal „verloren“ gehen, können die benötigten Daten auch über Windows ausgelesen werden.

Der schnellste Weg führt dabei über den Gerätemanager. Den findest du in Systemsteuerung | Hardware und Sound im Bereich Geräte und Drucker.

Das Dialogfenster des Geräte-Managers wird unter Grafikkarte das eingebaute Modell angezeigt. Ein Doppelklick auf die Modellbezeichnung öffnet den Unterdialog der Eigenschaften von…

Hier kannst du dann über das Register Treiber direkt ein Treiberupdate von deinem Computer oder über das Internet durchführen. Nachdem die Grafikkarten- und Monitor-Treiber aktualisiert wurden, startest du deinen Computer neu.

Etwas detaillerte Grafikkarteninformationen erhälst du übrigens über das DirectX-Diagnoseprogramm. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

Viele Hersteller bieten auch eigene Tools an, die oft schneller erreichbar sind als die windowseigenen Tools der Systemsteuerung. Bei AMD/ATI-Produkten ist es beispielsweise der Catalyst Control Center. Diese Software erkennt automatisch alle angeschlossenen Bildschirme.

Hier findest du im linken Bereich die Kategorien Meine digitalen Flachbildschirme und/oder Meine VGA-Anzeigen.

Über die Eigenschaften bei digitalen Bildschirmen, beziehungsweise über die Bildskalierung bei VGA-Monitoren nimmst du die entsprechenden Einstellungsänderungen vor.

Sicherheitshalber überprüfe noch über die Systemsteuerung, ob die Monitore auch auf maximale Auflösung eingestellt sind.

Am schnellsten gelangst du aber zur Bildschimauflösung, indem du per Rechtsklick auf eine freie Desktopstelle das Kontextmenü startest.

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Hardware & Software Windows 7

Dein Mauszeiger verändert ständig sein Aussehen? So schaffst du Abhilfe.

Kommt es vor, dass sich das Aussehen des Mauszeigers ständig ändert, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Meist helfen aber schon ein Ausschlussverfahren und einfache Gegenmaßnahmen um dem ständigen Wechsel Einhalt zu gebieten.

Die erste Möglichkeit ist das manuelle Auswählen eines Mauszeiger-Layouts. Dazu navigierst du zu folgendem Verzeichnis:

Start | Systemsteuerung | Hardware und Sound

In der Kategorie Geräte und Drucker wählst du die Option Maus aus und wechselst im folgenden Dialogfenster zum Register Zeiger. Wähle nun über das Drop-Down-Menü ein Schema aus, oder lege im Bereich Anpassen die einzelnen Mauszeiger-Layouts selbst fest. Mit OK speicherst du die Änderungen.

Hat diese Maßnahme keine Besserung gebracht, starte den Computer neu. Dies kann in vielen Fällen als Problemlösung schon ausreichend sein.

AeroPeek und AeroSnap

Eine weitere Fehlerquelle kann der Betrieb mit zwei Monitoren an einem Computer sein, da hier verschiedene grafische Informationen über die Benutzeroberfläche Aero zusammenfließen. Trenne zunächst die Verbindung zum sekundären Monitor und deakiviere nacheinander die beiden Tools AeroSnap und AeroPeek.

AeroSnap findest du im Center für erleichterte Bedienung. Folgender Pfad führt dorthin:

Start | Systemsteuerung | Erleichterte Bedienung | Center für erleichterte Bedienung | Verwenden der Maus erleichtern

Aktiviere Verhindern, dass Fenster automatisch angeordnet werden, wenn sie an den Rand des Bildschirms verschoben werden. Hinter dieser Option verbirgt sich AeroSnap. Mit OK speicherst du die Änderung.

Zu AeroPeek gelangst du über den Leistungsindex. Mit der Tastenkombination [Windows][Pause] rufst du die Basisinformationen deines Computers auf und klickst dann auf den kleinen Link Windows-Leistungsindex.

Im nächsten Fenster öffnest du im linken Bereich die Option Visuelle Effekte anpassen. Im Register Visuelle Effekte deaktivierst du AeroPeek und bestätigst die Auswahl mit OK.

Virusbefall und veraltete Grafikkarten-Treiber

Zwei weitere Möglichkeiten sollten im Zweifelsfall auch noch in Betracht gezogen werden.

1. Fehlerhafte oder veraltete Grafikkarten-Treiber sollten einem Update unterzogen werden. Die aktuellsten Treiber findest du im Downloadbereich des Herstellers deiner Grafikkarte. Zum Beispiel bei AMD, nVidia oder Intel.

2. Aktualisiere dein Antivirenprogramm und führe einen intensiven Computer-Scan durch.

Eine dieser Varianten sollte den Fehler beheben.

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Android Handy & Telefon

Die Grafikqualität von Spielen auf Android-Smartphones und -Tablets verbessern

Die Spiele auf Android-Smartphones sehen meist recht gut aus. Trotzdem kann in den meisten Fällen die Grafik noch etwas verbessert werden. Durch das Heraufsetzen des Anti-Aliasing (Kantenglättung), das meist auf einer niedrigen Stufe voreingestellt ist, wird das Maximale aus den Grafikoptionen des Handys oder des Tablets herausgeholt.

Volle Grafikpower duch eine 4-fach-Kantenglättung

Für die Optimierung der Spielegrafik ist die Funktion Multisample Anti-Aliasing (MSAA) verantwortlich. Du findest diese Funktion in den Einstellungen deines Gerätes in der Kategorie Entwickleroptionen.

Im Bereich Zeichnung aktivierst du die Einstellung 4x MSAA aktivieren.

Ab sofort kannst du deine Spiele mit voller Grafikpower genießen.

Findest du in den Entwickleroptionen die Einstellung 4x MSAA aktivieren nicht, dann befindet sie sich in der Kategorie Über das Telefon, bzw. Über das Tablet. Hier suchst du den Eintrag Build-Nummer und tippst mehrfach hintereinander darauf.

Im Bereich System findest du dann die gesuchte Kantenglättungsfunktion.

Geräte ohne MSAA-Einstellungen

Zuletzt ist aber noch zu erwähnen, dass es Geräte gibt, die eine Kantenglättung nicht unterstützen. Darunter sind auch zwei Smartphones des Herstellers Huawei, das Huawei Ascend Y201 Pro und das Ascend Y300. Da dies eher Einstiegsmodelle der unteren Preiskategorie sind, ist zu vermuten, dass das auch Geräte anderer „Billig-Hersteller“ betreffen kann.

Bei solchen Geräten kann man dann nur dafür sorgen, dass möglichst viel Rechenpower für das Game zur Verfügung steht. Welche Einstellungen dafür geändert werden müssen, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

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Android Handy & Telefon

Android-Apps reagieren sehr langsam oder laufen nur ruckelig?

Je mehr Apps auf einem Smartphone oder Tablet gespeichert sind, um so langsamer kann das Gerät werden. Das betrifft insbesondere die Geräte mit einem kleineren Arbeitsspeicher (RAM). Da die Smartphones multitaskingfähig sind, laufen im Hintergrund die zuletzt geöffneten Programme munter weiter. Da reicht dann die Rechenpower für ein weiteres Programm meist nicht mehr aus. Auch bei sich ändernden Anforderungen kann man die Einstellungen schnell und einfach anpassen.

Die beiden einfachsten Einstellungsänderungen um die Reaktionszeiten eines Handys oder Tablets zu beschleunigen, sind die Beschränkungen der Hintergrundprozesse und das Aktivieren der 2D-Hardwarebeschleunigung.

Hintergrundprozesslimit

Die größten Ressourcen erhält man durch ein Hintergrundprozesslimit. Viele Programme, die man mit dem Home-Button des Handy/Tablets verlässt, werden überhaupt nicht beendet und laufen im Hintergrund weiter. Das können in Extremfällen schon mal zehn bis fünfzehn Prozesse sein.

Diese Einstellung findest du in den Entwickleroptionen am unteren Ende der Liste.

Im nächsten Fenster kannst du zwischen fünf Optionen auswählen.

  • Keine Hintergrundprozesse
  • Höchstens ein Prozess
  • Höchstens zwei Prozesse
  • Höchstens drei Prozesse
  • Höchstens vier Prozesse

Wie viele Prozesse für eine gute Performance zulässig sind, muss für jedes Gerät separat ermittelt werden.

2D-Harwarebeschleunigung

Performance-Probleme oder Abstürze von Apps können mit der Funktion GPU-Rendering erzwingen behoben werden. Insbesondere gilt das für Apps die noch (immer) nicht mit der Android-Version Ice Cream Sandwich kompatibel sind. In der Vergangenheit betraf das häufig Galaxy-Nexus-Besitzer, die bei Twitter angemeldet waren.

Die Funktion GPU-Rendering erzwingen findest du ebenfalls in den Entwickleroptionen.

Aber Achtung! Bei einigen Apps könnte die Hardwarebeschleunigung zu Abstürzen führen (z. B. WhatsApp, Tapatalk), die vor der Aktivierung problemlos liefen. Am besten verwendest du die Hardwarebeschleunigung nur dann, wenn sie auch wirklich benötigt wird.

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