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Neues Jahr, neue Regeln. Das ändert sich ab 01. Januar 2017.

Der 1. Januar eines Kalenderjahres ist auch immer ein idealer Zeitpunkt, an dem neue Gesetze und Regelungen in Kraft treten. Das gilt auch für das Jahr 2017. Hier eine kleine Auswahl von Änderungen die bereits gültig sind:

Mindestlohn

Der bisherige gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde wurde um 34 Cent auf jetzt 8,84 Euro brutto angehoben. Damit erhält ein Vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer zirka 55 Euro pro Monat mehr.

Wer als Alleinstehender Arbeitslosengeld II (= Hartz IV) erhält, der bekommt ab sofort auch mehr Geld. Um ganze 5 Euro wurde der Hartz-4-Satz erhöht.

Pflegestufen

Die bisherigen drei Pflegestufen wurden neu definiert und auf insgesamt fünf Pflegegrade erhöht.

Für die Bewilligung der Pflegegrade (ab Antragsstellung 01.01.2017) wurde damit zusätzlich eine bessere Beurteilung von psychisch sowie an Demenz erkrankten Pflegebedürftigen ermöglicht, die in die Gesamtbeurteilung des Pflegeanspruchs mit einfließen.

Bisher wurden im wesentlichen nur körperliche Beeinträchtigungen für die Erteilung einer Pflegestufe herangezogen. Mit der Pflegereform haben es zukünftig nun auch Demenz- und Alzheimerpatienten leichter, einen Pflegegrad zu beantragen (und zu erhalten).

Bemessungsgrenze für Renten- und Krankenversicherung

Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer, die ein hohes Einkommen beziehen, zahlen den Höchstsatz an Krankenkassenbeiträgen. Nicht prozentual für das gesamte Einkommen, sondern nur bis zum Monatsbrutto von 4350 Euro. Das bedeutet, dass im Gegensatz zu 2016, nun rund 113 Euro mehr in die Sozialkassen zu entrichten sind.

Kindergeld

Ab Januar 2017 gibt es für jedes Kind pro Monat zwei Euro Kindergeld mehr. Außerdem steigt auch der Kinderfreibetrag bei der Einkommensteuer. Was für dich als Steuerzahler günstiger ist, errechnet am Jahresende das Finanzamt.

Bei getrennt lebenden Eltern ist der Kindesunterhalt ebenfalls gestiegen. Zirka sieben bis zehn Euro mehr pro Kind bekommt derjenige, in dessen Haushalt die Kinder leben. Als Orientierungshilfe dient hier die Düsseldorfer Tabelle.

Steuererklärung auf dem Bierdeckel

Die vom CDU-Politiker Friedrich Merz zitierte Steuererklärung auf dem Bierdeckel ist es zwar noch nicht, dafür ist die Steuererklärung zukünftig weitestgehend belegfrei.

Da die Finanzämter in Belegen, Quittungen und Rechnungen ersticken, haben die Finanzbehörden entschieden, dass ein Einreichen von Belegen nicht mehr zwingend notwendig ist. Das bedeutet aber nicht, dass man nun alles gefahrlos von der Steuer absetzen kann. Weiterhin kannst du nur das geltend machen, was du durch Belege beweisen kannst.

Das Finanzamt kann jederzeit Belege zur Einsicht anfordern. Daher müssen die Steuerpflichtigen alle Belege mindestens ein Jahr lang zu Hause aufbewahren.

Höhere Steuerfreibeträge

Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit werden nicht komplett versteuert. Das Existenzminimum bleibt steuerfrei. Dieser Grundfreibetrag wird ab 2017 auf 8820 Euro angehoben (bei Ehepaaren gilt der doppelte Betrag). Das sind insgesamt 168 Euro mehr als 2016. Allerdings beträgt hier die Steuerersparnis für einen Ledigen nur bei ca. 25 Euro pro Jahr und lindert somit nur ein wenig die kalte Progression.

Weniger Zinsen bei Lebensversicherungen

Der geringere Zins betrifft den Garantiezins, den die Versicherungen ihren Kunden maximal zusichern dürfen. Er sinkt von 1,25 auf 0,9 Prozent für Neuabschlüsse von Lebensversicherungen ab 01.01.2017. Die alten Verträge bleiben davon unberührt.

Rente

Rentner können sich in diesem Jahr über eine zweiprozentige Rentenerhöhung freuen. Ebenso wurde die steuerfreie Hinzuverdienstgenze von 5400 Euro auf 6300 Euro angehoben. Das Novum hierbei ist, dass es sich um eine jährliche Hinzuverdienstgrenze handelt. Sie ersetzt die starre monatliche Begrenzung von 450 Euro. Und älteren Arbeitnehmern, die kurz vor dem Rentenalter stehen, wird es mit der Flexi-Rente einfacher gemacht, eine vorgezogene Rente zu bekommen und gleichzeitig einem Job nachzugehen.

 

Abschließende Feststellung

Es ist noch zu bemerken, dass es sich in diesem Artikel nur um einen Teil der neuen Bestimmungen und Gesetze handelt. Ebenfalls kann hier nicht der komplette Inhalt der angesprochenen Themen abgebildet werden, da die persönliche Lebenssituation jedes Betroffenen zu unterschiedlichen Voraussetzungen führt.

Daher ist es zwingend erforderlich, sich zusätzliche Informationen über das Internet oder bei den einschlägigen Beratungsstellen zu suchen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

USB-Stromprobleme lösen: Wie viel Strom verbrauchen die einzelnen USB-Geräte?

Theoretisch können Sie an die USB-Schnittstelle bis zu 127 Geräte anschließen. In der Praxis sind es aber meist maximal acht oder zehn USB-Geräte. Doch selbst bei acht oder weniger Geräten kann es zu Problemen kommen. Da viele Geräte über keine eigene Stromversorgung verfügen und über das USB-Kabel Strom erhalten, können zu viele Geräte am USB-Strang zu einer Überlastung führen. Maximal werden im USB-Netz den Geräten 500 mA (Milli-Ampere) zur Verfügung gestellt. Verbrauchen die angeschlossenen Geräte zusammen mehr als 500 mA, gibt es eine Überlastung. Die Folge: Einige USB-Geräte fallen sporadisch aus, da sie nicht mehr genug Strom bekommen.

Sind zu viele UBS-Geräte angeschlossen?

Ob zu viele USB-Geräte angeschlossen sind, lässt sich leicht überprüfen:

1. Wenn ein USB-Gerät plötzlich nicht mehr funktioniert, entfernen Sie zunächst einige andere USB-Geräte. Sollte das Gerät danach funktionieren, reicht die USB-Stromversorgung nicht aus, um alle Geräte zu versorgen. Sie können das Problem lösen, indem Sie einen USB-Hub (Verteiler) mit separater Stromversorgung anschließen.

2. Wie viel Strom die einzelnen USB-Geräte verbrauchen und ob darunter ein wahrer Stromfresser ist, können Sie selbst herausfinden. Hierzu öffnen Sie den Geräte-Manager, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] drücken und auf „Geräte-Manager“ klicken bzw. bei Windows XP ins Register „Hardware“ wechseln und auf „Geräte-Manager“ klicken.

3. Im Gerätemanager klicken Sie auf das Pluszeichen neben „USB-Controller“.

4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf USB-Root-Hub und wählen Sie den Befehl „Eigenschaften“. Der USB-Root-Hub (Wurzel) ist ein Zusammenschluss mehrere USB-Anschlüsse. Bei vielen Rechnern finden Sie im Geräte-Manager gleich mehrere USB-Root-Hub-Einträge. Das ist ein gutes Zeichen, denn dann gibt es gleich mehrere USB-Anschlussgruppen, etwa einen an der Vorder- und einen an der Rückseite des Gehäuses. Die gute Nachricht: Die 500-mA-Grenze gilt für jede USB-Anschlussgruppe separat. Stromhungrige Geräte sollten Sie daher auf unterschiedliche Anschlussgruppen – etwa vorne und hinten – verteilen.

5. Wechseln Sie in das Register „Stromversorgung“. In der Liste Angeschlossene Geräte können Sie in der Spalte Erforderliche Energie ablesen, wie viel Milli-Ampere (mA) die einzelnen Geräte verbrauchen. Sind es zusammen mehr als 500 mA, kann es zu Überlastungen kommen. Dann sollten Sie einige Geräte abstöpseln und an einen anderen USB-Steckplatz anschließen oder einen USB-Verteiler mit eigener Stromversorgung anschließen.

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Handy & Telefon iPad iPhone

Telekom T-Mobile Drosselung: Neue Kundencenter-App zeigt aktuellen Datenverbrauch

Die Drosselung betrifft nicht nur DSL-Kunden. Auch wenn Sie mit Ihrem Mobilfunkvertrag zu viele Daten verbrauchen und das monatliche Limit überschreiten, schlägt die Telekom-Drosselung zu. Sie können zwar weiterhin surfen und E-Mails abrufen – allerdings nur noch im Schneckentempo. Stellt sich nur die Frage, wann die Drosselung zuschlägt. Telekom-Kunden erfahren es auf das Megabyte genau in der Kundencenter-App.

Wann werde ich gedrosselt?

Bisher musste man zum Abfragen des bisher verbrauchten Datenvolumens direkt auf dem Smartphone die Webseite pass.telekom.de aufrufen. Im Webbrowser konnten Sie dann direkt ablesen, wie viel Daten Sie seit dem letzten Abrechnungszeitraum verbraucht haben und ab wann die Surfgeschwindigkeit gedrosselt wird. Die Web-Abfrage gibt es immer noch. Viel bequemer ist allerdings die neue Kundencenter-App der Telekom.

In der Kundencenter-App (AppStore-Link) können Sie den Datenverbrauch auch ohne Aufruf der Telekom-Webseite abfragen. Auf der Startseite erkennen Sie sofort, wie viele der Inklusivminuten, der Inklusiv-SMS und der vertraglich festgesetztzen Datenmenge bereits verbraucht ist. Auf der Seite „Vertrag“ erkennen Sie zudem auf einen Blick die Inklusivleistungen des laufenden Vertrags und ob und welche Tarifoptionen dazugebucht wurden, etwa weitere Datenflats, oder Weltweit-Pakete.

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Die Kundencenter-App funktioniert mit allen Privat- und Prepaid-Verträgen. Poblematisch kann es mit Business- und Rahmenverträgen werden. Hier erscheint statt der Verbrauchsdaten mitunter die Fehlermeldung „Fehler: Aufgrund der Größe Ihres Rahmenvertrages kann momentan keine Beauskunftung durch die App stattfinden.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

Windows 7 und Vista: Bei mehreren Benutzern einfach deren Festplattenspeicher beschränken

Festplattenspeicher kann knapp werden, wenn mehrere Personen sich einen Computer teilen. Während am Arbeitsplatz meistens genügend Netzwerkspeicher zur Verfügung steht, ist zuhause der Speicher begrenzt. Bevor die anderen Familienmitgliedern die ganze Festplatte mit Fotos, Musik,Videos und anderen Download vollstopfen, können Sie jedem Benutzer ein begrenztes Speicherkontingent zuweisen. Geregelt wird das Ganze über die Benutzerkontensteuerung.

Auswahl der Festplatte

Zum Einrichten eines Benutzerkontingents starten Sie den Windows Explorer, wählen im linken Navigationsbereich „Computer“ aus und klicken mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk, für das Sie die Speicherkontingente einrichten möchten. Wählen Sie dann im Kontextmenü „Eigenschaften“ aus.

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Speicherplatz festlegen

Im Dialogfenster „Eigenschaften von Volume“ rufen Sie die Registerkarte „Kontingent“ auf. Um die Kontingenteinstellungen einzusehen, benötigen Sie Administratorrechte. Wenn Sie sich ohnehin in einem Benutzerkonto mit den entsprechenden Berechtigungen befinden, erfolgt kein Hinweisfenster. Falls nicht, geben Sie im Hinweisfenster die benötigten Zugangsdaten ein.

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Aktivieren Sie in der Registerkarte „Kontingent“ die Kontingentverwaltung und die darunterliegende Option „Speicherplatz bei Überschreitung der Kontingentgrenze verweigern“. Damit werden keine zusätzlichen Ressourcen oberhalb Ihrer festgelegten Grenze freigegeben.

Anschließend beschränken Sie den Speicherplatz nach belieben und legen noch eine Warnstufe fest.

Bei erstmaliger Aktivierung der Kontingentverwaltung erscheint ein Hinweisfenster, das bestätigt werden muss.

Neue Kontingenteinträge erstellen oder bestehende bearbeiten

Mit der Schaltfläche „Kontingenteinträge“ gelangen Sie zur Auflistung der bereits bestehenden Benutzerkonten. Bestehende Konten können mit einem Doppelklick geöffnet und der Speicherbedarf angepasst werden.

Fehlende Konten müssen angelegt werden. Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf „Kontingent | Neuer Kontingenteintrag“. Im folgenden Dialog tragen Sie in das große Textfeld den Benutzernamen ein und klicken auf „OK“.

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Im nächsten Dialog wird der vorher festgelegte Speicherplatz angezeigt. Bevor der neue Eintrag mit der Schaltfläche „OK“ erzeugt wird, kann der Festplattenspeicher bei Bedarf noch individuell angepasst werden.

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Der neue Kontingenteintrag wird sofort in der Liste angezeigt.

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Die offenen Fenster können nun mit der Systemschaltfläche geschlossen, beziehungsweise mit „OK“ bestätigt werden.

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Handy & Telefon iPad iPhone

Lauter als erlaubt: Beim iPhone und iPod die EU-Lautstärke-Maximalgrenze aushebeln und Musik wieder richtig laut hören

Die EU meint es gut mit uns. Damit wir nicht taub werden, gibt es eine EU-Richtlinie für die maximale Lautstärke von Kopfhörern. Erlaubt sind demnach maximal 100 Millivolt am Kopfhörer-Ausgang und 100db (A) Maximalpegel am Original-Kopfhörer. Lauter geht es nicht. Oder doch? Seit iOS 6 und dem iPhone 5 können Sie die EU-Richtlinie aushebeln und wieder selbst entscheiden, wie laut die Musik aus dem Kopfhörer schallt. Freier Sound für freie Bürger sozusagen.

Lauter als die EU-Richtlinie

Standardmäßig ist die Lautstärke-Gängelung im iPhone 5 und allen iOS-6-Geräten aktiviert. Die Sperre lässt sich aber folgendermaßen deaktivieren:

1. Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen“, und tippen Sie auf „Musik“.

2. Anschließend tippen Sie auf „Maximale Lautstärke“.

3. Standardmäßig ist hier die Option „Max. Lautstärke (EU)“ aktiviert und gleichzeitig der Schieberegler „Max. Lautstärke“ bei der EU-konformen Maximallautstärke blockiert. Wenn Sie jedoch die Option „Max. Lautstärke (EU)“ deaktivieren, wird der Max-Lautstärke-Regler freigegeben, und Sie können ihn weiter nach rechts (über die EU-Vorgabe hinaus) verschieben.

Die Folge: Sobald Sie Musik über den Kopfhörer hören, können Sie die Songs ab sofort mit mehr als 100dB und mehr als 100 Millivolt genießen. Damit Sie auch immer an die EU-Vorgabe erinnert werden, gibt es eine optische Warnung: Sobald Sie die Lautstärke erhöhen, zeigen gelbe und rote Kästen in der Volume-Anzeige, dass Sie sprichwörtlich im roten Bereich sind und Sie sich – nach Ansicht der EU-Behörden – mitunter Ihre Ohren ruinieren.

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Hardware & Software Outlook

Outlook Nur Kopfzeilen: Im Urlaub oder unterwegs den Abruf von großen Mails verhindern

Wenn Sie öfters von unterwegs aus Ihre E-Mails abrufen, dann haben Sie sich vielleicht auch schon öfters über große Mails geärgert. Gerade wenn Ihnen keine schnelle Internetverbindung zur Verfügung steht, dauert das Herunterladen von großen Mail-Anhängen entsprechend lange. Zudem können je nachdem welchen Tarif Sie nutzen auch noch hohe Kosten entstehen. Vorteilhaft sind dabei IMAP-Postfächer, da Sie bei diesen gezielt auf einzelne Mails zugreifen können. Nutzen Sie dagegen das Übertragungsprotokoll POP-3, dann werden automatisch alle Mails heruntergeladen, unabhängig davon wie groß die Mail oder wie schnell die aktuelle Internet-Verbindung ist. Outlook bietet eine Einstellungsmöglichkeit, mit der Sie verhindern können, dass Mails ab einer bestimmten Größe heruntergeladen werden.

Größer als X?

Um Mails ab einer bestimmten Größe zu blockieren, gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie Outlook, und gehen Sie bis zur Version 2007 anschließend auf „Extras | Optionen“. Wechseln Sie danach auf das Register „E-Mail-Setup“ und klicken Sie auf „Senden/Empfangen“. Wählen Sie die Option „Alle Konten“ aus, wenn der E-Mail Abruf für alle vorhandenen Postfächer eingeschränkt werden soll. Danach führen Sie bitte einen Klick auf „Bearbeiten“ aus.

Ab Outlook wechseln Sie in das Register „Senden/Empfangen“, klicken auf den nach unten weisenden Pfeil neben „Senden-Empfangen-Gruppen“ und wählen den Befehl „Senden-Empfangen-Gruppen definieren“. Danach klicken Sie auf „Bearbeiten“.

Sie sehen nun auf der linken Seite alle Postfächer aufgelistet, die Sie in Outlook eingerichtet haben. Auf der rechten Seite sehen Sie eine Option, mit der Sie einstellen können, dass bei Mails ab einer bestimmten Größe nur die Kopfzeilen heruntergeladen werden. Wählen Sie dies aus, indem Sie die Option „Element samt Anlagen herunterladen“. Geben Sie zusätzlich an, zu wie viel Kilobyte eine E-Mail komplett heruntergeladen werden darf. Bei allen größeren Mails wird dann lediglich die Kopfzeile heruntergeladen. Bestätigen Sie die Änderungen mit OK.

Gelegentlich kann es vorkommen, dass die Einstellung für ein bestimmtes E-Mail-Konto nicht greift. Wählen Sie in diesem Fall das entsprechende Konto aus und aktivieren Sie anschließend die Option „Konto in dieser Gruppe mit einbeziehen“ aus. Sobald Sie alle Einstellungen getätigt haben, können Sie die offenen Dialoge mit einem Klick auf „OK“ schließen“.

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Internet & Medien

Sendspace: Bis zu 300 MB große Dateien online versenden

Vielleicht möchten Sie auch öfters mal größere Dateien wie Fotos oder PDF Dokumente versenden, welche für E-Mails aber zu groß sind. Die Dateien extra auf eine CD zu brennen, um diese anschließend per Post zu versenden, ist allerdings auch etwas aufwendig. Für dieses Problem bietet Ihnen der Dienst „sendspace“ eine gute Lösung. Sie können damit Dateien bis zu einer Größe von 300 Megabyte kostenlos mit anderen Nutzern tauschen.

Um Dateien zu versenden, können sie diese einfach auf den Server von sendspace hochladen. Der Empfänger wird dann durch den Dienst per E-Mail informiert und erhält gleichzeitig auch den Link um die Datei herunterzuladen. Auf Wunsch können Sie den Link auch selbst an den Empfänger senden.

300-MB-Dateien verschicken

Um eine Datei hochzuladen, gehen Sie zunächst auf die Webseite www.sendspace.com. Klicken Sie dann direkt auf der Startseite auf „Durchsuchen“ und navigieren Sie zu der Datei, die Sie hochladen möchten. Bestätigen Sie die Auswahl mit einem Klick auf „Öffnen“. Sie sehen anschließend den Namen der Datei sowie den genauen Pfad im Feld „select file“. Sie können auf Wunsch im Feld „Description“ noch eine kleine Beschreibung der Datei eingeben. Diese ist ausschließlich für den Empfänger bestimmt. Möchten Sie die E-Mail mit dem Download-Link nicht selbst versenden, dann können Sie die Mail-Adresse des Empfängers unter „Recipient’s email“ eingeben. Zudem könne Sie auch Ihre eigene E-Mail-Adresse unter „Your email“ eingeben. Sie werden dann benachrichtigt, wenn mit dem Bereitstellen des Downloads etwas nicht funktionieren sollte. Zum Schluss müssen Sie sich lediglich noch mit den Nutzungsbestimmungen einverstanden erklären. Setzen Sie hierzu einen Haken bei „I have read and agree to the terms of service“.

Nun können Sie auf „Upload File“ klicken, um das Hochladen der Datei zu starten. Dabei wird Ihnen der Fortschritt immer aktuell in einem Balken angezeigt. Sobald der Upload erfolgreich war, erhalten Sie eine Mail mit dem Download-Link. Diesen können Sie nun an den Empfänger weiterleiten. Für den Fall, dass Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers bereits angegeben haben, erhält dieser auch eine automatische Mail mit dem Link. Für den Fall, dass über einen gewissen Zeitraum kein Download erfolgt, wird die Datei automatisch wieder vom Server gelöscht.

Der Vorteil an sendspace ist, dass Sie sich nicht extra registrieren müssen. Allerdings sind die hochgeladenen Dateien auch nicht besonders geschützt. Deshalb sollten Sie nach Möglichkeit keine sensiblen Dateien auf diesem Weg versenden.

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Excel Hardware & Software

Excel Zeiterfassung: Korrektes Addieren von Stunden und Minuten

Zeiterfassung hin oder her: Man sollte die eigene Wochenarbeitszeit trotzdem kontrollieren. Die einfachste Kontrollmöglichkeit ist das Notieren in Exceltabellen. Hier ist aber die Wahl der Formatierung wichtig, damit das Ergebnis richtig angezeigt wird.

Die Arbeitsstunden können auf zwei Arten bei Excel eingegeben werden. Im Uhrzeitformat (Stunden:Minuten) oder im Dezimalformat (z. B. 8,5 Stunden).

Für eine Zeiterfassung mit Stempelkarte, die im 15-Minuten-Takt stempelt, ist das ja noch in Ordnung, aber bei elektronischer Zeiterfassung, die die Arbeitszeit minutengenau speichert, ist das schon etwas aufwendiger.

Mit dem richtigen Format ist das bei Excel gar kein Problem. Normalerweise würde die Addition der Wochenarbeit mit der normalen Formatierung „hh:mm“ so aussehen…

Alle Zeitangaben die über die 24-Stunden-Grenze hinausgehen, fallen einfach unter den Tisch. Mit einer Formatierung in Dezimalzahlen würde aber das richtige Ergebnis angezeigt werden.

Dabei handelt es sich hier bei Excel nur um ein Darstellungsproblem, weil der Übertrag zur nächsten Einheit (24 Stunden = 1 Tag) automatisch erkannt und umgerechnet wird. Mit einer kleinen Änderung in der Formatierung wird das entsprechend behoben.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Ergebnisfeld der Wochenarbeitszeit (hier ist es die Zelle B8), und wählen Sie im Kontextmenü „Zellen formatieren“.

Im gleichnamigen Dialogfenster wählen Sie, wenn nicht automatisch erkannt, auf der Registerkarte „Zahlen“ die Kategorie „Benutzerdefiniert“ aus. Im Feld „Typ“ suchen Sie das Format „hh:mm“ aus und ändern es in „[hh]:mm“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Die eckige Klammer verhindert, dass die Darstellung der Stunden über die 24-Stunden-Grenze hinaus, in Tage umgerechnet wird.

Die Formatierung funktioniert mit allen Excel-Versionen.