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Sendspace: Bis zu 300 MB große Dateien online versenden

Vielleicht möchten Sie auch öfters mal größere Dateien wie Fotos oder PDF Dokumente versenden, welche für E-Mails aber zu groß sind. Die Dateien extra auf eine CD zu brennen, um diese anschließend per Post zu versenden, ist allerdings auch etwas aufwendig. Für dieses Problem bietet Ihnen der Dienst „sendspace“ eine gute Lösung. Sie können damit Dateien bis zu einer Größe von 300 Megabyte kostenlos mit anderen Nutzern tauschen.

Um Dateien zu versenden, können sie diese einfach auf den Server von sendspace hochladen. Der Empfänger wird dann durch den Dienst per E-Mail informiert und erhält gleichzeitig auch den Link um die Datei herunterzuladen. Auf Wunsch können Sie den Link auch selbst an den Empfänger senden.

300-MB-Dateien verschicken

Um eine Datei hochzuladen, gehen Sie zunächst auf die Webseite www.sendspace.com. Klicken Sie dann direkt auf der Startseite auf „Durchsuchen“ und navigieren Sie zu der Datei, die Sie hochladen möchten. Bestätigen Sie die Auswahl mit einem Klick auf „Öffnen“. Sie sehen anschließend den Namen der Datei sowie den genauen Pfad im Feld „select file“. Sie können auf Wunsch im Feld „Description“ noch eine kleine Beschreibung der Datei eingeben. Diese ist ausschließlich für den Empfänger bestimmt. Möchten Sie die E-Mail mit dem Download-Link nicht selbst versenden, dann können Sie die Mail-Adresse des Empfängers unter „Recipient’s email“ eingeben. Zudem könne Sie auch Ihre eigene E-Mail-Adresse unter „Your email“ eingeben. Sie werden dann benachrichtigt, wenn mit dem Bereitstellen des Downloads etwas nicht funktionieren sollte. Zum Schluss müssen Sie sich lediglich noch mit den Nutzungsbestimmungen einverstanden erklären. Setzen Sie hierzu einen Haken bei „I have read and agree to the terms of service“.

Nun können Sie auf „Upload File“ klicken, um das Hochladen der Datei zu starten. Dabei wird Ihnen der Fortschritt immer aktuell in einem Balken angezeigt. Sobald der Upload erfolgreich war, erhalten Sie eine Mail mit dem Download-Link. Diesen können Sie nun an den Empfänger weiterleiten. Für den Fall, dass Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers bereits angegeben haben, erhält dieser auch eine automatische Mail mit dem Link. Für den Fall, dass über einen gewissen Zeitraum kein Download erfolgt, wird die Datei automatisch wieder vom Server gelöscht.

Der Vorteil an sendspace ist, dass Sie sich nicht extra registrieren müssen. Allerdings sind die hochgeladenen Dateien auch nicht besonders geschützt. Deshalb sollten Sie nach Möglichkeit keine sensiblen Dateien auf diesem Weg versenden.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista

PowerShell: In Windows 7 und Vista die größten Dateien finden

Vielleicht fragen Sie sich auch oftmals, warum der freie Speicherplatz auf der Festplatte so gering ist. In diesem Fall ist es hilfreich, wenn Sie sich auf die Suche nach den größten „Platzfressern“ machen. Allerdings gestaltet sich die manuelle Suche im Windows Explorer recht mühevoll. Windows bietet hierfür ein Tool, mir dem Sie schnell und einfach die größten Dateien eines bestimmten Laufwerks oder eines Unterordners finden können.

Seit Windows Vista können Sie sich mit vorhandenen Bordmitteln auf die Suche nach großen Dateien machen. Sie können hierfür einfach die Windows Powershell verwenden. Klicken Sie auf „Start“, geben Sie ins Suchfeld „Powershell“ ein, und klicken Sie danach in der Trefferliste auf „Windows Powershell“.

Mit der Powershell Platzfresser finden

Die Abfrage lässt sich dabei durch das Sortieren und Filtern sehr gut automatisieren. Das Prinzip ist dabei relativ einfach erklärt. Sie erzeugen eine Liste mit allen Dateien eines Laufwerks oder eines bestimmten Ordners. Dann wird die Liste einfach nach der Dateigröße sortiert, wobei nur die ersten Elemente davon angezeigt werden. Die Powershell bietet dabei die Möglichkeit, alle erforderlichen Befehle zu einer Befehlszeile zu verknüpfen.

Rufen Sie zunächst die Powershell über das Suchfeld im Startmenü auf. Geben Sie dann im Bearbeitungsfenster den Befehl

Get-ChildItem <Ordnername> -recurse

ein. Dadurch werden zunächst alle Dateien des eingegebenen Ordners inklusive der Unterordner aufgelistet. Durch die Angabe des Parameters „-recurse“ werden auch die Unterordner in die Suche einbezogen.

Sie können als Alternative zu „Get-ChildItem“ auch den bekannteren Alias „dir“ nutzen. Nun gilt es, die Liste in absteigender Reihenfolge zu sortieren. Hierfür geben Sie bitte den Befehl „Sort-Object length -descending“ ein. Wichtig dabei ist, dass Sie die beiden Befehle mit dem Pipe-Zeichen „|“ (Tastenkombination [AltGr][<]) verknüpfen. Ansonsten steht das ausgegebene Objekt für den zweiten Befehl nicht zur Verfügung.

Nur die größten bitte

Nun haben Sie noch die Möglichkeit die ersten Einträge der Liste und damit die größten Dateien zu filtern. Wenn Sie beispielsweise nur die ersten 20 Einträge angezeigt bekommen möchten, geben Sie hierfür den Befehl „Select-Object -first 20“ ein. Um die gefundenen Einträge anzeigen zu lassen, geben Sie zum Abschluss noch den Befehl „Write-Output“ ein.

Möchten Sie beispielsweise die 20 größten Dateien des Ordners „c:temp“ auflisten, lautet der Befehl:

Get-ChildItem c:temp -recurse | Sort-Object length -descending | Select-Object -first 20 | Write-Output

Die größten Platzverschwender des angegebenen Verzeichnisses bzw. Laufwerks stehen ganz oben in der Liste.