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Windows 7: Dateien komplett löschen

Werden Dateien auf Festplatten oder externen Speichermedien gelöscht, dann sind sie zwar nicht mehr sichtbar, aber physisch trotzdem noch vorhanden. Diesen Umstand machen sich übrigens verschiedene Datenrettungsprogramme zunutze. Sollen die gelöschten Daten jedoch unwiederbringlich zerstört werden, dann sollte man einen anderen Weg wählen.

Gelöscht und doch nicht weg

Beim „normalen“ Löschen entfernt der Windows-Explorer lediglich einen Sperreintrag der eine Datei vor dem Löschen schützt. Der Speicherort der zur Löschung vorgesehenen Datei wird dadurch zum Überschreiben mit neuen Daten freigegeben.

Zusätzliche Löschprogramme sind nicht notwendig

Zum unwiederbringlichen Entfernen von Daten müssen diese überschrieben und damit unkenntlich gemacht werden. Dies kann man mit Löschprogrammen wie „Eraser“ erreichen, oder auch – wie in diesem Tipp – mit Bordmitteln. Dazu wird hier die Eingabeaufforderung (Kommandozeile) benutzt.

Endgültiges Löschen mit Bordmitteln

Starten Sie die Kommandozeile mit der Tastenkombination [Windowstaste][R] und dem Befehl cmd.

cmd-windows-eingabeaufforderung-kommandozeile-datei-festplatte-extern-speichermedium-laufwerk-endgueltig

Geben Sie in der Eingabeaufforderung folgenden Befehl ein und bestätigen Sie mit [Enter]:

cipher /w:i:

windows-laufwerk-komplett-loeschen-explorer-befehl-cipher-frei-bereich

In diesem Beispiel werden die gelöschten Daten des Laufwerk „I“ überschrieben. Ersetzen Sie im Befehl daher den Laufwerksbuchstaben „I“ durch das von Ihnen gewünschte Laufwerk.

Der Einsatz des Verschlüsselungs-Tools „Cipher“ ist unbedenklich, da nur die „gelöschten“ Daten überschrieben werden. Daher kann „Cipher“ auch auf der Systemfestplatte „C“ gefahrlos verwenden.

Gründlich, aber zeitaufwendig

Einen Nachteil gibt es aber doch. Das endgültige Löschen dauert recht lange. In diesem Beispiel dauerte die Löschung eines teilweise belegten USB-Sticks von 16 GB mehr als 30 Minuten.

Bei größeren Speichermedien wäre es daher vorteilhafter, die Löschung über Nacht durchzuführen.

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Windows 7: Der schnellste Weg zum „Center für erleichterte Bedienung“

Der normale Weg zum „Center für erleichterte Bedienung“ führt über die Systemsteuerung. Wer hier oft Einstellungsänderungen vornimmt, wünscht sich bestimmt eine schnellere Zugriffsmöglichkeit. Durch die gründliche Überarbeitung des Betriebssystems wurde tatsächlich eine schnellerer Zugriff ermöglicht.

Dieser schnelle Zugriff wird durch das Fenster „Ausführen“ ermöglicht. Öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ mit der Tastenkombination [Windows][R], geben Sie in das Textfeld den Befehl „utilman“ ein, und klicken Sie auf „OK“.

Das „Center für erleichterte Bedienung“ wird ohne einen Umweg geöffnet und Sie können direkt mit den Einstellungsänderungen beginnen.

Hinweis: Diese Abkürzung funktioniert übrigens auch bei Windows Vista.

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Verlangsamte Reaktionszeit beim Doppelklick auf den Arbeitsplatz abstellen

Bei Windows XP kann es öfters mal zu extrem verlangsamten Reaktionszeiten kommen, wenn Sie mit einem Doppelklick zum „Arbeitsplatz“ wechseln wollen. Der Computer reagiert dann eine zeitlang nicht auf Ihre Eingaben. Eine kleine Änderung schafft hier Abhilfe.

Die verlangsamte Reaktionszeit hängt normalerweise damit zusammen, dass Windows XP die mit dem PC verbundenen Netzwerklaufwerke sucht, diese aber nicht findet. Nach einer Weile merkt das Betriebssystem, das die Laufwerke nicht existieren und während dieser Zeit sind keine Eingaben möglich.

Wenn das bei Ihnen auch vorkommt und keine Netzwerklaufwerke vorhanden sind, dann kann diese Suche in den „Ordneroptionen“ deaktiviert werden:

1. Rufen Sie den Windows-Explorer mit [Windows][E] auf.

2. Klicken Sie in der Menüleiste auf „Extras | Ordneroptionen“.

3. Im Fenster „Ordneroptionen“ wählen Sie die Registerkarte „Ansicht“.

4. Suchen Sie die Option „Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen“ und deaktivieren Sie diese.

5. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

Die neue Einstellung ist sofort aktiv, ein Neustart des Rechners ist nicht nötig.

Bei Windows 7 und Vista gibt es diese Probleme nicht mehr, da bei beiden Betriebssystemen der Netzwerkcode gründlich überarbeitet wurde. 

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Windows 7: Festplatten nicht immer wöchentlich defragmentieren

Eine der Voraussetzungen für eine schnelle Festplatte ist die regelmäßige Defragmentierung. Standardmäßig wird sie wöchentlich zu einem voreingestellten Zeitpunkt im Hintergrund durchgeführt. Das „Aufräumen“ der Festplatte(n) beansprucht viel Rechnerleistung und kann zu häufigen Verzögerungen bei der Ausführung von aktiven Programmen führen. Gerade bei Programmen, die auch viel Rechnerleistung benötigen (Spiele, Grafikprogramme, Abspielen von Filmen, etc), führt das zu Problemen. Programme wie Text- oder Tabellenbearbeitung, die nicht so rechenintensiv sind, ist die Einschränkung nicht so gravierend. Wenn die Defragmentierung regelmäßig durchgeführt wird, dauert sie auch nicht so lange. Es ist dann ausreichend, diese einmal monatlich zu starten.

Am besten ist, die Defragmentierung zu starten, wenn Sie den Computer gerade nicht brauchen, aber eingeschaltet ist. Ideal dafür ist die Mittagspause. So stellen Sie den Zeitplan der Defragmentierung um:

1. Klicken Sie auf „Start | Systemsteuerung | System und Sicherheit“.

2. Wählen Sie bei „Verwaltung“ die Option „Festplatte defragmentieren“.

3. Im Dialogfenster „Defragmentierung“ klicken Sie auf die Schaltfläche „Zeitplan konfigurieren“.

4. In dem neuen Dialogfenster „Defragmenierung: Zeitplan ändern“ stellen Sie mit den Schaltflächen „Häufigkeit“, „Tag“ und „Uhrzeit“ das gewünschte Zeitfenster ein.

5.  Mit der Schaltfläche „Datenträger auswählen“ legen Sie fest, wie viele der Festplatten „aufgeräumt“ werden sollen.

Die Arbeitsweise der Windows eigenen Defragmentierung ist schon recht gut, aber man kann das Ergebnis mit externen Tools noch optimieren. Sehr empfehlenswert ist  O&O Defrag von O&O Software (www.oo-software.de). Hier wird auch eine 30-tägige Testversion angeboten.

Wie die Defragmentierung funktioniert, können Sie in dem Artikel „Festplatte schneller machen: Mehr Speed dank Defragmentierung“ nachlesen.

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Sicher löschen: Sensible Daten mit zertifizierten Löschverfahren sicher vernichten

Immer wieder hört man in den Medien, das sensible Daten aufgetaucht sind, die nicht an die Öffentlichkeit gehören. Das passiert in der Regel, wenn Speichermedien, die verkauft oder vernichtet werden sollten, nicht unwiederbringlich gelöscht wurden. Dabei gibt es sehr gute Löschprogramme, die alle Daten unwiederbringlich vernichten.

Dazu gehört das kostenlose Programm „Eraser“ Version 6.0.8, das zum Beispiel bei Chip.de oder auf der Eraser Homepage heruntergeladen werden kann.

Da die Eraser Homepage in Englisch ist, lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei Chip.de.

Dieses Programm bietet verschiedene, zertifizierte Löschverfahren an. Diese unterscheiden sich hauptsächlich durch die Anzahl der Durchläufe. Hier wird auch der Gutman-Algorithmus angeboten, der mit 35 Durchläufen alle Daten endgültig vernichtet. Dieses Löschverfahren dauert natürlich etwas länger, ist aber das effektivste. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, erhält sogar den Quellcode von Eraser.

Trotz der englischen Bedienoberfläche ist es gut und logisch durchdacht, so das es auch mit nicht so guten Englischkenntnissen bedient werden kann.

Weitere Pluspunkte sind zum Beispiel:

  • Zeitlich automatisierte Löschvorgänge. Hier können z. B. die Inhalte von Papierkorb und Browser-Cache zu einer bestimmten Uhrzeit gelöscht werden.
  • Einbindung in das Kontextmenü des Microsoft Internet Explorers.

Noch mehr Änderungen und News finden Sie auf der Homepage des Herstellers.