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Mobile und fest installierte Radarfallen rechtzeitig erkennen

Radarfallen sind in Deutschland seit dem 15. Februar 1959 für viele Auto- und Motorradfahrer ein ständiges Ärgernis. Die erste Radarfalle wurde damals an einer Straße zwischen Düsseldorf und Ratingen aufgestellt. Seitdem haben diese Geräte bundesweit Millionen Autofahrer geblitzt und vermutlich mehrere Milliarden Euro an Bußgeldern in die Kassen der Behörden gespült. Ebenfalls seit dieser Zeit versuchen die Autofahrer mit viel Einfallsreichtum den Fallen zu entgehen. Auch für Smartphones gibt es mittlerweile etliche Apps, die vor Radarfallen warnen.

Verkehrssicherheit sollte im Vordergrund stehen

Viele Autofahrer halten das Blitzen für eine Wegelagerei, die zur Aufbesserung der Staats- und Gemeindekasse dient. Man mag hin und wieder den Eindruck haben, dass die ewig klammen Stadtkassen so ihr Budget aufbessern wollen, aber letztendlich dient es der Verkehrssicherheit.

Wie kann man sich schützen?

Eine dieser Radarwarner-Apps heißt Blitzer.de und ist für Android, iPhone und Windows Phone kostenlos erhältlich.

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Die kostenlose Version von Blitzer.de läuft nur im Vordergrund und warnt vor fest installierten, sowie mobilen Radarfallen. Der Standort wird dabei durch GPS ermittelt. Zusätzlich wird das erlaubte Tempo und die Art der Radarfalle angezeigt. Darunter fallen übrigens auch die Entfernungsmessgeräte.

Die kostenpflichtige Blitzer.de-Plus-Version läuft dagegen auch im Hintergrund oder mit einer Landkartensimulation ähnlich wie Google Maps. Außerdem kann man verschiedene Anzeigesymbole nach belieben ändern.

Die Daten, die durch die Nutzer online gemeldet werden, sind recht aktuell und der Datenbestand wird bei mobilen Radarfallen alle fünf Minuten aktualisiert, die fest installierten Geräte alle sieben Tage.

Kein hundertprozentiger Schutz möglich

Aber trotzdem gilt: Ein hundertprozentiger Schutz wird nicht garantiert.

Weitere Funktionen

Erwähnenswert sind auch noch die in der kostenlosen Version ebenfalls enthaltenen Extras. Neben dem Download der Plus-Version enthalten die Extras folgende Funktionen:

  • Günstiger tanken mit BlaBlaCar
  • Radio detektor.fm
  • Blitzergutachen

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Mist, Geblitzt! – Was nun?

Das Blitzergutachen berät und informiert Sie was zu tun ist, wenn man rechtlich gegen ein „Knöllchen“ vorgehen möchte.

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Fazit

Alles in allem ist das eine recht gut durchdachte App.

Aber Achtung: Als Fahrer eines Kraftfahrzeugs dürfen Sie nach StVO § 23 diese App nicht benutzen. Für einen Beifahrer gilt das Verbot aber nicht. 

Unsere Bitte an dieser Stelle: Halten Sie sich bitte an die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Die Leidtragenden sind schwächeren Verkehsteilnehmer. Zu diesen können auch Sie selbst gehören, zum Beispiel als Radfahrer oder Spaziergänger!!

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Schwacke Wertermittlung kostenlos: Den Fahrzeugwert (KFZ-Wert, Restwert) kostenlos schätzen und bewerten lassen

Wer seinen Gebrauchten verkaufen und dabei einen guten Preis erzielen möchte, sollte den Marktpreis kennen. Profis verwenden zur Ermittlung der Gebrauchtwagenpreise die Schwacke-Liste. Allerdings gibt es die Bewertung per Schwacke nicht kostenlos. Wer die rund 7 Euro pro Schwacke-Bewertung scheut, findet im Netz kostenlose Schwacke-Alternativen.

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So funktioniert die kostenlose Wertermittlung des Gebrauchtwagens mit der alternativen Schwacke Liste:

1. Im Onlineformular müssen Sie nur die Fahrzeugdaten eingeben; am schnellsten geht’s mit der HSN- und TSN-Nummer aus dem Fahrzeugschein. In der Auswahlliste sind auch ältere Baujahre ab etwa 1997 gelistet.

2. Sobald Sie Fahrzeugart, Hersteller, Haupttyp und Untertyp sowie Baujahr, Erstzulassung und Kilometerstand eingetragen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Anzeigen“, um den aktuellen Händlereinkaufspreis zu ermitteln.

Bedenken Sie bei der Wertangabe, dass Sonderausstattungen und Extras in der Gratisversion leider nicht berücksichtigt werden. Verfügt Ihr Auto über Sonderausstattungen, müssen Sie den Zeitwert der Extras selbst addieren.

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Gebrauchtwagen kostenlos beim ADAC bewerten lassen

Unser Extra-Tipp: ADAC-Mitglieder können Ihren Gebrauchtwagen auf der ADAC-Webseite bewerten lassen. Den Zutritt zur Onlinebewertung gibt’s aber nur für Mitglieder. Die Adresse für die kostenlose Wertermittlung durch den ADAC lautet:

www.adac.de/infotestrat/fahrzeugkauf-und-verkauf/gebrauchtfahrzeuge/

Auch hier geben Sie ins Formular Fahrzeugart, Erstzulassung, Kilometerstand, Marke, Modell und Fahrzeugtyp an und erhalten in sekundenschnelle den aktuellen Marktwert. Das Formular können Sie allerdings erst ausfüllen, nachdem Sie auf „Zum Login“ geklickt und Ihre ADAC-Logindaten eingegeben haben.

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