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Hardware & Software Windows 8

Windows 8 Bildschirmtastatur einblenden. Gut für Tablets und gegen Keylogger. Handschrifterkennung inklusive.

Da Windows 8 auch für Tablets geeignet ist, gibt es beim neuesten Windows natürlich auch eine Bildschirmtastatur für die schnelle Texteingabe am Tablet. Und das nicht nur in der Kacheloberfläche, sondern auch auf dem klassischen Desktop. Im Vergleich zu früheren Windows-Versionen ist die Windows-8-Bildschirmtastatur wesentlich größer ausgefallen und verfügt über verschieden Modi, darunter eine Handschrifterkennung. Die virtuelle Tastatur eignet sich auch hervorragend, um Passwort-Dieben ein Schnippchen zu schlagen. Leider hat Microsoft die Bildschirmtastatur ein wenig versteckt.

Bildschirmtastatur einblenden

Um bei Windows 8 die Bildschirmtastatur einzublenden, gibt es in der Taskleiste der Desktop-Oberfläche ein eigenes Tastatur-Icon. Sollte das nicht sichtbar sein, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Taskleiste und wählen den Befehl „Symbolleisten | Bildschirmtastatur“.

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Ein Klick auf das Tastatursymbol in der Taskleiste genügt, um die virtuelle Bildschirmtastatur einzublenden. Per Klick auf das kleine Symbol oben rechts neben dem „x“ bringt das Keyboard auf die volle Bildschirmbreite. Ein erneuter Klick aufs Icon verkleinert es wieder. Die Tastatureingabe erfolgt per Maus, indem Sie einfach auf die entsprechenden Tasten klicken.

Hilfreich ist die Bildschirmtastatur vor allem gegen Keylogger. Keylogger sind Schadprogramme, die heimlich alle Eingaben über die normale Tastatur aufzeichnen und unbemerkt übers Internet an die Server der Hacker übermitteln – und den Angreifern alle eingegeben Kennwörter und Zugangsdaten in die Hand spielen. Wenn Sie hingegen beim Onlinebanking oder bei der Eingabe von Kennwörtern die virtuelle Tastatur verwenden, haben klassische Keylogger-Angriffe keine Chance.

Praktisch: Sobald Sie wieder eine Taste auf der normalen Tastatur drücken, verschwindet das virtuelle Keyboard automatisch vom Bildschirm.

Handschrifterkennung inklusive

In der Bildschirmtastatur ist auch eine Handschrifterkennung enthalten. Aufgerufen wird der Stifteingabe-Modus per Klick auf das Icon ganz unten rechts in der virtuelle Tastatur. Es öffnet sich ein kleines Auswahlmenü mit den verschiedenen Varianten der Bildschirmtastatur.

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Hinter dem ersten Icon steckt das Standard-Tastaturlayout; mit dem zweiten Icon wechseln Sie zur geteilten Tastatur, das vor allem das Tippen mit den beiden Daumen optimal ist. Das dritte Icon aktiviert die Stifteingabe und damit die Handschrifterkennung. Statt mit dem Stift können Sie aber auch mit gedrückter Maustaste auf der Schreibfläche die Buchstaben und Zeichen malen. Windows macht daraus in Windeseile die korrekten Buchstaben – selbst bei Krakelschriften.

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Google Internet & Medien

Google Handschrift-Suche: Suchbegriff per Handschrift eingeben

Bislang funktioniert das Suchen bei Google folgendermaßen: Ins Suchfeld tippen und über die echte Tastatur oder die Smartphone-Tastatur den Suchbegriff eingeben. Ganz schön mühsam. Es geht aber auch ohne Tastatur. Dank der Funktion „Handschrift“ können Sie Suchbegriffe auch mit dem Finger schreiben. Das funktioniert erstaunlich präzise – auch bei einer „Sauklaue“.

Handschrifterkennung aktivieren

Bevor Sie die Handschriftsuche auf dem iPhone, iPad, Android und anderen Smartphones und Tablets nutzen können, müssen Sie sie zuerst aktivieren. Das geht ganz einfach:

1. Rufen Sie auf dem Smartphone die Suchseite www.google.de auf.

2. Blättern Sie nach unten, und tippen Sie auf „Einstellungen“.

3. Auf der nächsten Seite tippen Sie im Bereich „Handschrift“ auf „Aktivieren“ und danach ganz unten auf „Speichern“.

Handschriftlich suchen

Und schon kann es losgehen mit der Handschrift-Suche: Auf der Google-Suchseite finden Sie jetzt unten rechts oder links das neue Handschrift-Symbol. Tippen Sie einmal darauf, um die Handschrifterkennung zu aktivieren.

Ab sofort ist der gesamte Bildschirm die Schreibfläche für die Handschrift. Malen Sie einfach die Buchstaben des Suchbegriffs aufs Display – egal wo. Google erkennt aus Ihrer Kritzelei in Windeseile den richtigen Suchbegriff. Selbst bei einer fast unleserlichen Handschrift – einer „Sauklaue“ – und lässig dahingeschmierten Buchstaben erkennt Google meist den korrekten Begriff. Und fügt ihn ins Suchfeld ein. Sie können auch mehrere Begriffe hintereinander eingeben. Per Fingertipp auf die Lupe starten Sie die Suche.