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Fehlerhaft laufende Programme per Eingabeaufforderung beenden

Wenn Prozesse und Programme plötzlich nicht mehr reagieren und die Anzeige einfriert, kann dies am Computer, Betriebssystem oder am Programm selber liegen. Bevor man sich aber an die Ursachenforschung macht, müssen Programme und Prozesse zuerst einmal beendet werden da die Standard-Methode zum Schließen meist auch nicht mehr funktioniert. Abhängig von der Anzahl der zu schließenden Prozesse, kannst du zwei Varianten nutzen.

Task-Manager

Über den Task-Manager, der mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] am schnellsten gestartet wird, kannst du per Rechtsklick Programme und Prozesse mit dem Befehl Task beenden zum Stoppen zwingen.

Programme werden über die Registerkarte Anwendungen und Prozesse über die gleichnamige Registerkarte beendet.

Eingabeaufforderung

Über den Task-Manager lassen sich mehrere Programme/Prozesse leider nur nacheinander beenden. Ist dir das zu zeitaufwendig, dann kannst du auch alle fehlerhaften Prozesse über die Eingabeaufforderung auf einmal beenden.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], tippe den Befehl cmd ein, und klicke dann auf OK.

Mit dem Kommandozeilen-Tool taskkill.exe kannst du nun alle Prozesse und Programme die nicht mehr reagieren auf einen Schlag löschen.

Der komplette Beendigungs-Befehl lautet taskkill /IM Programmname (z. B. taskkill /IM outlook.exe).

Mehrere Programme und Prozesse stoppst du nach folgendem Vorbild:

  • taskkill /IM outlook.exe /IM opera.exe /IM svchost.exe

Mit Drücken von [Enter] werden dann alle, in dieser Befehlskette eingetragenen Programme, auf einen Schlag beendet.

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„WhatsApp wird optimiert“ wird nicht abgeschlossen

Nach einem Update auf eine neue WhatsApp-Version muss die App beim nächsten Start mitunter optimiert. Das dauert in der Regel nur wenige Sekunden. Danach kannst du sofort mit der neuen WhatsApp-Version weiterarbeiten. Das ist aber nicht immer so. Mitunter bleibt WhatsApp beim Optimieren hängen. Im WhatsApp-Startbildschirm steht dann minutenlang die Meldung „WhatsApp wird optimiert“. Wenn das Optimieren selbst nach zehn Minuten noch nicht abgeschlossen ist, kann man zu folgenden Mitteln greifen.

WhatsApp neu starten

Wenn WhatsApp bei der Optimierung hängen bleibt, hilft es meist schon, WhatsApp einfach neu zu starten. Dazu im Task-Manager die App richtig beenden und danach WhatsApp neu starten. Meist klappt der Start jetzt reibungslos, da die Optimierung bereits abgeschlossen ist und WhatsApp ohne erneutes Optimieren direkt ohne weitere Meldung durchstartet.

Smartphone neu starten

Sollte es nicht funktionieren und auch nach einem App-Neustart die Optimieren-Meldung erscheinen, hilft eine radikalere Methode: das Aus- und Einschalten des Smartphones. Schalte das Handy einmal komplett aus und startet es danach neu. Nach dem Reboot startet WhatsApp frisch und ohne Altlasten neu – und endlich ohne die lästige Optimieren-Meldung.

Zu wenig freier Speicher?

Wenn selbst der Neustart nichts bringt, liegt das Problem vermutlich an zu wenig freiem Speicherplatz. Zum Optimieren braucht WhatsApp eine Menge Speicher. Prüfe in den Einstellungen, wie viel Speicherplatz noch frei ist. Sind es nur noch wenige MB, ist das vermutlich die Ursache für das Optimieren-Problem. Dann einfach etwas Speicher freischaufeln und WhatsApp neu starten.

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Hardware & Software Windows 7

Auch mehrere geöffnete Windows-Explorer-Fenster laufen in nur einem Prozess

Wenn Sie mehrere Fenster des Windows-Explorers öffnen, um beispielsweise Dateien zu kopieren oder verschieben, ist trotz allem nur ein Explorer-Prozess aktiv. Kommt es dann zu einer Störung, wie ein Absturz oder eine Verzögerung bei nur einem Fenster, dann sind leider alle Explorer-Fenster davon gleichermaßen betroffen. Durch eine kleine Änderung in der Registry kann ein zweiter Prozess erzeugt und so die Stabilität verbessert werden.

bild-1-windows-explorer-fenster-mehrere-geoeffnet-problem-alle-betroffen-absturz

Wer möchte, kann vor dem Bearbeiten der Registrierdatenbank eine Sicherheitskopie der Registry anlegen. Wie das geht, steht hier. Wenn Sie die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung genau befolgen, kann aber nichts schiefgehen:

1. Öffnen Sie mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster „Ausführen“, geben Sie den Befehl regedit ein, und klicken Sie auf „OK“.

bild-2-regedit-ausfuehren-registrierungseditor-starten-oeffnen-dword-hkey-current-user

2. Im Registrierungseditor navigieren Sie zu folgendem Schlüssel:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced

Öffnen Sie hier den DWORD-Wert namens „SeparateProcess“ und ändern Sie den Wert auf „1“.

bild-3-advanced-schluessel-dword-aendern-wert-prozess-separat-jedes-fenster

3. Ab sofort ist ein zweiter Explorer-Prozess aktiv und sorgt für eine bessere Stabilität.

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Windows 8 schneller herunterfahren: Wenn Windows 8/8.1 beim Shutdown hängen bleibt

Das Herunterfahren von Windows 8 bzw. Windows 8.1 geht normalerweise ruck, zuck. Das liegt daran, dass ein Windows-8-Rechner eigentlich gar nicht richtig herunterfährt, sondern nur den Benutzer abmeldet, den derzeitigen Systemzustand einfriert und auf die Festplatte speichert und danach das Gerät abschaltet. Vorteil der Methode: Windows startet beim nächsten Einschalten rasend schnell. Mitunter dauert das Ausschalten von Windows 8 aber eine halbe Ewigkeit. Schuld sind dann bestimmte Systemdienste. Und der WLAN-Schalter.

Knackpunkt WLAN-Schalter am Notebook

Probleme beim Ausschalten von Windows 8(.1) gibt es meist auf Notebooks. Das Monitorbild wird dann zwar schwarz, allerdings kann es schon mal einige Minuten dauern, bis das Notebook tatsächlich ausgeschaltet wird. Schuld sind laufende Systemdienste, die beim sanften Herunterfahren nicht richtig beendet werden können. Vor allem Dienste, die noch auf das Internet zugreifen, wirken wie ein Bremsklotz.

Die Lösung für das Shutdown-Problem ist meist simpel. An den meisten Notebooks gibt es am Gehäuse einen Schalter für das WLAN; meist beschriftet mit „WLAN“ oder „Wireless“. Hängt Windows beim Shutdown, schalten Sie darüber einfach mal die Funk-Netzverbindungen aus, um die Internetverbindung komplett zu kappen. Spätestens jetzt sollte der Shutdown von Windows 8(.1) schneller über die Bühne gehen. Der Trick hilft allerdings nur bei Shutdown-Problemen. Fährt Windows in normaler Geschwindigkeit herunter, bringt das Ausschalten des WLANs keinen Geschwindigkeitsschub beim Herunterfahren.

windows-8-herunterfahren-haengt-schneller-shutdown-wlan-schalter

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Windows 7: Das Erweitern der Bibliotheken beschleunigen

Auch wenn die Gründe vielfältig sein können, kommt es vor dass der Windows-Explorer Ihres Computers etwas hängt, wenn Sie eine Bibliothek erweitern möchten. Kommt dies zu häufig vor, kann man über den Registrierungseditor für eine Beschleunigung sorgen.

Der Registry wird lediglich nur ein weiterer DWORD-Wert hinzugefügt. Öffnen Sie dazu mit der Tastenkombination [Windows][R] das Fenster „Ausführen“, geben Sie den Befehl regedit ein, und bestätigen Sie mit „OK“.

bild-1-regedit-registry-bibliothek-erweitert-windows-explorer-haengt-verzoegert-reagiert-dword-wert-hinzufuegen

Navigieren Sie im Registrierungseditor zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetservicesLanmanWorkstationParameters

bild-2-local-machine-hkey-lanman-workstation-dword-wert-erstellen-neu-schluessel-unterschluessel

Mit einem Rechtsklick auf den Schlüssel „Parameters“ öffnen Sie das Kontextmenü und wählen hier „Neu | DWORD-Wert (32-Bit)“. Als Name tragen Sie FileInfoCacheLifetime ein.

Mit einem Doppelklick öffnen Sie den neuen DWORD-Wert und ändern den Wert von Null auf Eins und bestätigen die Änderung mit der Schaltfläche „OK“.

bild-3-dword-wert-file-info-cache-lifetime-registry-schluessel-verzoegerung-neu-erstellen-bibliothek-erweitert-anlegen-langsam-beschleunigen

Ab sofort sollte keine Verzögerung bei einer Bibliotheks-Erweiterung mehr vorkommen.

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Wer bremst denn hier? – Performance-Bremsen auf der Spur

Nichts geht mehr: Der PC wird immer langsamer. Programme starten nur noch im Schnecken-Tempo, die Maus ruckelt und Windows braucht halbe Ewigkeiten zum Herunterfahren. Oftmals kommen selbst HighEnd-PCs nahezu zum Stillstand. Spätestens jetzt ist es Zeit, dem Performance-Verlust auf den Grund zu gehen. Finden Sie den oder die Übeltäter heraus, die Ihren PC bremsen, und machen Sie ihn wieder flott.

Ein plötzlicher Geschwindigkeitsverlust hat zumeist nur einen Grund: Eines der zurzeit aktiven Programme ist „abgestürzt“ und reagiert nicht mehr, so dass ein flüssiges Arbeiten unmöglich wird. Ob dem so ist, verrät Ihnen der Task-Manger von Windows.

Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Ihr PC plötzlich unerwartet langsam wird und Sie herausfinden möchten, wer der Übeltäter ist:

1. Starten Sie den Windows-Task-Manager, indem Sie die Tastenkombination Strg-Alt-Entf drücken und anschließend auf die Schaltfläche Task-Manager klicken.

Alternativ hierzu können Sie auch mit der rechten(!) Maustaste auf einen freien Bereich der Task-Leiste am unteren Bildschirmrand klicken und anschließend den Befehl Task-Manager aufrufen.

2. Es erscheint der Task-Manager von Windows. Er gewährt Ihnen praktisch einen Einblick unter die Motorhaube von Windows. Von hier aus können Sie sofort erkennen, ob und welches Programm die Probleme bereitet.

In der Registerkarte Anwendungen sind alle Programme aufgeführt, die derzeit aktiv sind. Erscheint in der Spalte Status überall der Eintrag Wird ausgeführt, ist in Sachen Programmausführung alles im grünen Bereich.

Erstes Alarmzeichen für ein bremsendes Programm: Wenn in der rechten Spalte Status ein Programm des Status Keine Rückmeldung hat, ist etwas faul. Dieses Programm ist vermutlich „abgestürzt“ und blockiert den gesamten Computer. Solche Bremser sollten Sie folgendermaßen beenden:

1. Markieren Sie die Zeile mit dem Programm, das den Status Keine Rückmeldung hat.

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Task beenden.

3. Windows versucht daraufhin zunächst, das Programm „sanft“ zu beenden. Das kann zunächst einige Sekunden dauern. Sollte dieser Versuch nicht fruchten, hilft nur „rohe Gewalt“. Windows bietet in einem Dialogfenster die Schaltfläche Sofort beenden an. Ein Klick auf Sofort beenden macht dem blockierenden Programm im Handumdrehen den Garaus.

Achtung: Das Beenden von Programmen mittels des Task-Managers sollten Sie nur vornehmen, wenn sich das Programm auf herkömmliche Weise (z.B. über den Programmbefehl Datei | Beenden nicht mehr beenden lässt. Beim Beenden mit Hilfe des Task-Mangers und des Befehls Task beenden und Sofort beenden gehen nicht gespeicherte Daten dieses Programms – z.B. Texte oder Bilder – unwiederbringlich verloren. Oftmals bleibt einem aber nichts anderes übrig.