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Fritz-App WLAN jetzt auch für iPhone und iPad erhältlich

Für Android Smartphones und Tablets gibt es die Fritz!App WLAN schon seit längerer Zeit. Mit ihr lässt sich die Signalqualität der Fritzbox komfortabel prüfen. Nun ist die Betaphase für das iOS-Betriebssystem abgeschlossen und die App für iPhone und iPad freigegeben.

Die Funktionalität der Fritz!App WLAN beschränkt sich nicht nur auf die Messung und grafischen Anzeige des Funksignals. Die App ermöglicht auch ein komfortables Anmelden an deine Fritz Box oder jeden anderen Router.

Weitere Funktionen der Fritz!App WLAN sind:

  • Anzeige von WLAN-Roaming Aktivitäten
  • Grafische Darstellung aller Access Points im Heimnetz
  • Messung der WLAN-Qualität
  • Anzeige vorhandener Updates für Fritz!-Access-Points

Die Fritz!App Wlan ist im App-Store kostenlos erhältlich. Gleiches gilt für die Android-Version, deren Funktionsumfang sich von der iOS-Version etwas unterscheidet.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Windows: Nachrichten über die Kommandozeile an andere PC`s versenden

Wer ein Netzwerk mit mehreren PC´s und/oder Notebooks betreibt, kann auch ohne Messenger-Software an die beteiligten Rechner Nachrichten versenden. Über die Eingabeaufforderung können Texte blitzschnell an jeden Rechner geschickt werden. Ideal, um den Kindern mitzuteilen, dass das Essen fertig ist.

Bevor du Nachrichten versendest, empfiehlt sich die Kontrolle des Registry-Eintrags AllowRemoteRPC. Mit der Tastenkombination [Windows][R] öffnest du das Dialogfenster Ausführen, gibst den Befehl regedit ein und klickst auf OK.

Navigiere über den Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server zu dem Schlüssel AllowRemoteRPC. Im mittleren Anzeigebereich in der Spalte Daten sollte der Wert in der Klammer auf 1 stehen. Wenn nicht, öffne den Eintrag per Doppelklick, gib im Eingabefeld Wert eine 1 ein und bestätige die Änderung. Danach kannst du den Registrierungseditor beenden.

Öffne jetzt wieder das Fenster Ausführen, gib den Befehl cmd ein, und bestätige mit der Taste [Eingabe] oder mit OK.

Das Fenster der Eingabeaufforderung öffnet sich, du gibst folgenden Befehl ein, und sendest ihn zusammen mit dem Text per [Enter]-Taste an den Empfänger ab:

msg /server:Benutzer-PC * Textnachricht

Dieser Befehl enthält zwei Platzhalter. Ersetze Benutzer-PC durch den Namen des Empfänger-Computers. Im Zweifelsfall schaust du im Windows-Explorer unter Netzwerk nach, wie der Name des PC`s lautet.

Der zweite Platzhalte ist Textnachricht. Hier tippst du einfach den Nachrichtentext ein, wie er beim Empfänger erscheinen soll.

Meist funktioniert auch folgende Kurzversion des obigen Befehls:

msg Benutzer-PC Textnachricht

Windows XP

Bei der Verwendung des Betriebssystems Windows XP musst du zusätzlich noch den Befehlsparameter msg (Message) durch net send ersetzen. Außerdem müssen bei den beteiligten Rechnern in den Windows-Diensten der Nachrichtendienst aktiviert sein. Die Windows-Dienste rufst du ebenfalls über das Fenster Ausführen, mit dem Befehl services.msc auf.

Hinweis:

Alle Computer müssen sich natürlich im gleichen Netzwerk befinden, sonst funktioniert der Nachrichtenversand nicht.

Bei den Windows 7 und 8 Home Basic und Home Premium Versionen fehlt die Nachrichtenfunktion leider vollkommen.

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Hardware & Software Windows 10

Android-Geräte mit Windows-10-Computern verbinden

Vielleicht ist dir seit dem Windows 10 Anniversary Update eine neue App mit dem Namen Verbinden auf deinem Computer oder Notebook aufgefallen. Dem einen oder anderen Nutzer des Windows-10-Insider-Programms wird die App Verbinden schon früher ein Begriff gewesen sein. Sie ermöglicht Android-Geräten das Spiegeln der Anzeige auf den Windows-Rechner.

Das ist aber nicht alles. Du kannst per Maus und Tastatur dein Handy oder Tablet ganz komfortabel auch über den Windows-PC bedienen. Voraussetzung für diese Interaktion ist, dass sich beide Geräte im gleichen WLAN-Netzwerk befinden und der PC Miracast unterstützt.

Miracast kompatibel oder nicht?

Ob dein Computer Miracast unterstützt findest du am schnellsten heraus, wenn du das Action-Center öffnest und auf die Schaltfläche Projizieren klickst. Ist im Auswahlmenü die Option Drahtlose Anzeige hinzufügen vorhanden, dann ist der PC mit Miracast kompatibel.

Bei älteren Computern die ein Windows-10-Upgrade bekommen haben, kann die Miracast-Verbindung per USB- oder HDMI-Dongle aufgebaut werden. Günstige Miracast-Dongles gibt es beispielsweise bei eBay.

Smartphone und Computer verbinden

Um eine Verbindung zwischen PC und  Android herzustellen, gibst du im Suchfeld der Taskleiste Verbinden ein und startest die gleichnamige Windows-10-App. Sie meldet nach ein paar Sekunden, dass der Computer bereit für eine Drahtlosverbindung ist.

Auf deinem Androidgerät aktivierst du nun die Funktion zur Bildschirmübertragung. Je nach Gerätehersteller kann der Name der Funktion abweichen. Du findest die Übertragungsfunktion in den Einstellungen | Display.

Kurz nach der Aktivierung wird die Anzeige des Androiden auf dem Computer gespiegelt und kann über Tastatur und Maus fernbedient werden.

Was nach kurzer Zeit auffällig ist, dürfte die kleine Zeitverzögerung bei der Spiegelung sein, deren Auswirkungen aber auch abhängig von der verwendeten Hardware sind. Mit den nächsten Windows-Updates dürften diese kleinen Fehler wohl bald ausgemerzt sein.

Tipp:

Bei häufiger Nutzung dieser Verbindungsart empfiehlt sich die Android-App Miracast Widget & Shortcut, die kostenlos im Google Play Store erhältlich ist.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Ordner und Festplatten im Heimnetzwerk als zusätzlichen Speicherplatz nutzen

Wer zu Hause ein Heimnetzwerk aus mehreren PC´s und Note- oder Netbooks eingerichtet hat, kann Ordner oder Festplatten anderer Computer wie eine eigene Festplatte einrichten und verwenden. Bei Windows 10 ist das mit ein paar Mausklicks schnell erledigt.

Starte den Windows Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows][E]. In der Verzeichnisstruktur auf der linken Seite klickst du auf Dieser PC und wählst über das Register Computer der Menüleiste die Schaltfläche Netzlaufwerk verbinden aus.

Im nachfolgenden Dialogfenster legst du einen Laufwerksbuchstaben für das neue „Laufwerk“ fest und gibst den Pfad zum gewünschten Ordner/Festplatte in das Eingabefeld von Ordner ein. Du findest diesen aber auch über den Button Durchsuchen.

Dann setzt du noch das Häkchen in die erste Checkbox, damit Windows 10 bei jedem Neustart die Verbindung automatisch zu dem neuen Netzwerkordner herstellt.

Soll auch eine Verbindung hergestellt werden, wenn du diesen Ordner mit einem anderen Benutzerkonto verwenden willst, dann setzt du noch den Haken in die zweite Checkbox. Die dazugehörige Option nennt sich Verbindung mit anderen Anmeldeinformationen herstellen.

Abschließend bestätigst du das Dialogfenster mit dem Button Fertig stellen, damit der Netzwerkordner aktiviert werden kann.

Nun kannst du diesen Ordner wie eine normale Festplatte nutzen.

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Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Passwort der Heimnetzgruppe vergessen? So einfach findest du es wieder.

Beim Einbinden eines neuen Computers in ein bestehendes Netzwerk benötigt man ein Kennwort, dass meistens der Ersteller irgendwo notiert hat. Ist der Ersteller aber nicht erreichbar oder du findest das Kennwort nicht, dann gibt es eine andere Möglichkeit, es anzeigen zu lassen.

Dazu benötigst du nur einen Computer, der bereits in dem betreffenden Netzwerk integriert ist. Starte auf diesem PC die Systemsteuerung und gib in das Suchfeld oben rechts den Begriff Heimnetzgruppe ein. Mit einem Doppelklick auf den gleichlautenden Suchtreffer öffnest du das Programmfenster der Heimnetzgruppe.

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Im Bereich Weitere Heimnetzgruppen-Aktionen klickst du auf den Link Kennwort für die Heimnetzgruppe anzeigen oder ausdrucken.

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Im nächsten Anzeigefenster wird dir dann das Kennwort für diese Heimnetzgruppe angezeigt.

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Notiere dir das Passwort und gib es bei der Integration des neuen Computers ein, wenn du dazu aufgefordert wirst.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Trotz genereller Freigabe im LAN den Zugriff auf einzelne Dateien weiterhin einschränken

Unter Windows 7 ist die Freigabe von Dateien und Bibliotheken sehr einfach und schnell durchgeführt. Doch manchmal enthalten diese Ordner die eine oder andere Datei, auf die nicht jeder zugreifen darf. Bevor man sich aber die Mühe macht, diese Einzeldateien zu verschieben, kann man für diese den Zugriff auch noch nachträglich einschränken oder ganz unterbinden.

Starten Sie dazu den Windows-Explorer und rufen Sie die Datei oder den Ordner auf dessen Freigabe Sie ändern möchten. Öffnen Sie dann mit einem Rechtsklick auf diese Datei das Kontextmenü und wählen Sie Freigeben für | Niemand, wenn jeglicher Zugriff verhindert werden soll.

datei-freigabe-nachtraeglich-einschraenken-zugriff-verweigern-bestimmte-personen-zulassen

Möchten Sie diese Datei nur einem eingeschränkten Personenkreis gestatten, wählen Sie die Option Bestimmte Personen

freigabe-bestimmte-personen-zugriff-festlegen-aussuchen-niemand-symbolleiste

…und legen Sie dann den oder die betreffenden User im Dialogfenster Datenfreigabe über das Aufklappmenü von Hinzufügen fest.

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Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Heimnetzgruppen Symbol vom Desktop entfernen

Das ist es wieder: das Heimnetzgruppen-Symbol auf dem Desktop. Vor allem nach Windows-Updates taucht auf dem Desktop immer wieder das Symbol „Heimnetzgruppe“ auf. Löschen lässt es sich mit normalen Mitteln leider nicht. Und auch im Dialogfenster „Desktop-Symbole“ gibt es keine Option zum Entfernen des Icons. Nur mit Tricks wird man das lästige Heimnetzgruppensymbol los.

Heimnetzgruppe-Icon löschen

Das Icon „Heimnetzgruppe“ lässt sich oftmals weder verschieben noch löschen. Es taucht aber selbst dann auf, wenn man gar kein Heimnetzwerk hat oder gar nicht Mitglied einer solche Gruppe ist. Um das Icon „Heimnetzgruppe“ von der Arbeitsoberfläche zu entfernen, gibt es bei Windows 7 und Windows 8 zwei Möglichkeiten. Die einfache Variante:

1. Mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des Desktops klicken und den Befehl „Anpassen“ aufrufen.

2. Dann in der linken Spalte auf „Desktopysymbole ändern“ klicken.

windows-7-8-heimnetzgruppe-symbol-icon-loeschen

3. Im folgenden Fenster das Kästchen „Systemsteuerung“ ankreuzen und auf „Übernehmen“ klicken.

4. Danach das Häkchen bei „Systemsteuerung“ wieder entfernen und das Fenster mit OK schließen.

5. Wiederholen Sie die Schritte für „Netzwerk“, also „Netzwerk“ ankreuzen, auf „Übernehmen“ klicken, danach den Haken bei „Netzwerk“ wieder entfernen und mit OK bestätigen. Jetzt sollte das Heimnetzgruppensymbol verschwunden sein.

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Heimnetzgruppe per Registryänderung löschen

Sollte der obige Trick wider Erwarten nicht funktionieren, gibt es einen zweiten Weg. Der führt über eine kleine Änderung in der Registrierdatenbank:

1. Starten Sie den Registrierungseditor, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R] drücken, „regedit“ eingeben und auf OK klicken.

2. Im Registrierungseditor wechseln Sie zum Schlüssel

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Desktop\NameSpace\

3. Löschen Sie hier den folgenden Ordner (und nur diesen):

{B4FB3F98-C1EA-428d-A78A-D1F5659CBA93}

Damit ist das Icon „Heimnetzgruppe“ endgültig vom Desktop verschwunden. Im Windows-Explorer können Sie aber weiterhin auf die Heimnetzgruppe zugreifen.

windows-7-8-heimnetzgruppe-symbol-icon-loeschen-4

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Was machen meine Netzwerkverbindungen gerade und welche Ports werden benutzt?

Notebooks sind ständig mit irgendeinem Netzwerk verbunden. Firmennetzwerk, Internet oder Heimnetzwerk. Doch welche Verbindungen und Ports sind gerade jetzt offen und welche Programme sind mit IP-Adressen verbunden? Mit zwei Befehlen finden Sie das ganz schnell heraus.

netstat zeigt Netzwerk-Details

Öffnen Sie dazu das Dialogfenster „Eingabeaufforderung“ mit Klick auf „Start | Alle Programme | Zubehör“ und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“. Wählen Sie im Kontextmenü die Option „Als Administrator ausführen.

bild-1-start-port-verbindung-offen-genutzt-benutzt-aktuell-aktiv-programm-ausführen-zubehör-eingabeaufforderung

Im Fenster der „Eingabeaufforderung“ geben Sie den Befehl

netstat -a

ein und bestätigen mit „[Enter]. Alle offenen Port und Verbindungen werden nun aufgelistet.

bild-2-netstat-ausführen-administrator-eingabeaufforderung-ok-enter-verbindung-port-offen-aktiv-netzwerkadapter-anzeige-auflisten-programme

Geben Sie stattdessen den Befehl

netstat -b

ein, erhalten Sie eine Liste aller Programme die aktuell mit anderen IP-Adressen verbunden sind.

bild-3-netstat-windows-notebook-computer-programm-verbindung-ip-adresse-auflisten-anzeigen-kommando

Wenn Sie alle erforderlichen Informationen eingesehen haben, können Sie das Fenster mit der Systemschaltfläche „X“ wieder schließen.