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Windows 7 und 8: Reduzieren der Ruhestands-Datei für mehr Speicherplatz

Haben der Computer und das Notebook eine Weile nichts mehr zu tun, schalten sie automatisch in den Ruhezustand. Dabei wird der komplette Inhalt des Arbeitsspeichers auf der Festplatte gespeichert. Daher ist es nicht verwunderliche, wenn der dafür reservierte Speicherplatz genau so groß ist wie der RAM des Rechners. Besteht akuter Speichermangel, kann man ohne Probleme den Ruhezustands-Speicher um die Hälfte reduzieren.

Und zwar so:

Starte die Eingabeaufforderung mit Administratrorrechten über das Startmenü. Gib dazu in das Startmenü-Suchfeld den Befehl cmd ein und wähle mit einem Rechtsklick auf die cmd.exe die Option Als Administrator ausführen aus.

Dann tippst du in der Kommandozeile folgenden Befehl ein und bestätigst ihn mit [Enter]:

powercfg.exe -h -size 50

Damit ist der Speicherbedarf der Ruhezustandsdatei auf 50 Prozent (hängt ab von der Größe deines Arbeitsspeichers) verkleinert worden.

Einen größeren Wert solltest du nicht eingeben, da es sonst in der nächsten Aufwachphase zu einem Bluescreen mit der Fehlermeldung 0xA0: INTERNAL_POWER_ERROR kommt.

Kommst du aber nicht umhin, auf diese Weise mehr Speicherplatz auf der Festplatte zu generieren, dann schalte am besten den Ruhestands-Modus komplett ab. Gib dazu in der Kommandozeile den Befehl powercfg -h off ein und bestätige ihn mit [Enter]. Anschließend führst du einen Computer-Neustart durch, damit die Änderungen im System aktiviert werden.

Dadurch wird die Ruhezustandsdatei hiberfil.sys komplett entfernt. Als zusätzlicher, positiver Nebeneffekt wird auch der Speicherbedarf der Auslagerungsdatei pagefile.sys erheblich eingeschränkt.

Der Kommandozeilenbefehl powercfg -h on schaltet den Ruhezustand wieder ein.

Dieser Weg, die Ruhestandsdatei zu verkleinern, funktioniert auch bei Windows Vista, bei Windows XP lässt sich nur der Ruhezustand abschalten. Dies wird über die Systemsteuerung erreicht. Der Pfad hierzu lautet:

Start | Systemsteuerung | Energieoptionen | Ruhezustand

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Excel Hardware & Software

Excel: Zahlen in andere Zahlensysteme umwandeln, etwa Dezimal in Hexadezimal, Oktalzahl oder Binärzahl

Neben den am häufigsten verwendeten Dezimalzahlen gibt es einige weitere Zahlensysteme, die für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete wichtig sind, etwa das Binär-, Oktal- oder Hexadezimal-System. Im Computerbereich ist zum Beispiel das Binärsystem wichtig, das nur aus den Ziffern 0 und 1 besteht. Wer häufiger Zahlen von einem in ein anderes Zahlensystem umwandeln muss, kann dafür Excels umfangreiche Konvertierungsfunktionen verwenden.

Zahlen in andere Zahlensysteme umwandeln –  So geht’s

Ein Beispiel: Sie möchten eine Reihe von Dezimalzahlen in das Binär- und Hexadezimalsystem umwandeln. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

1. Tippen Sie die umzuwandelnden Dezimalzahlen untereinander in eine Spalte, etwa in die Spalte A.

2. Geben Sie in neben der Dezimalzahl in Spalte B die Formel =DEZINBIN ein, und übergeben Sie in Klammern die Zelle mit der Dezimalzahl an, etwa so:

=DEZINBIN(A2)

Excel gibt in der Spalte B daraufhin die korrekte Binärzahl der Dezimalzahl aus Spalte A1 an. Über den Anfasser der markierten Zelle können Sie die Formel auf die unteren Zellen der Spalte B erweitern.

Damit alle Binärzahlen gleich lang sind, können Sie in der Formel zusätzlich die Anzahl der Stellen angeben. Sollen alle Binärzahlen etwa 10 Ziffern lang sein, lautet die Formel:

=DEZINBIN(A2;10)

3. Auf die gleiche Weise können Sie in der Spalte C den Hexadezimalwert berechnen. Verwenden Sie dafür die Formel =DEZINHEX, zum Beispiel

=DEZINHEX(A3)

Auch hier können Sie die Anzahl der Stellen angeben. Um die Hexadezimalzahlen einheitlich mit vier Stellen anzuzeigen, lautet die Formel:

=DEZINHEX(A3;4)

Weitere Funktionen zur Umwandlung der Zahlenformate

Excel kann nicht nur Dezimalzahlen in Binär- und Hexadezimal umwandeln, sondern jede Zahl von jedem Zahlensystem in andere Zahlensysteme. Hier eine Übersicht aller Umwandlungsfunktionen:

=DEZINBIN() – Dezimal in Binär
=DEZINHEX() – Dezimal in Hexadezimal
=DEZINOKT() – Dezimal in Oktal
=BININDEZ() – Binär in Dezimal
=BININHEX() – Binär in Hexadezimal
=BININOKT() – Binär in Oktal
=HEXINBIN() – Hexadezimal in Binär
=HEXINDEZ() – Hexadezimal in Dezimal
=HEXINOKT() – Hexadezimal in Oktal
=OKTINBIN() – Oktal in Binär
=OKTINDEZ() – Oktal in Dezimal
=OKTINHEX() – Oktal in Hexadezimal

Eine Übersicht aller wichtigen Excel-Formeln zum Umwandeln der Zahlensystem gibt es auf der Microsoft-Hilfeseite Konvertieren von Zahlen in verschiedene Zahlensysteme.

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Windows 7, XP und Vista: AutoRun für bestimmte Laufwerkstypen selektiv ausschalten

Wenn man Daten auf CDs, DVDs oder Speicherkarten ablegen möchte, werden diese Laufwerke automatisch gestartet und das Autorun-Fenster geöffnet. Mit der Zeit kann das sehr störend sein, besonders wenn DVDs gebrannt werden sollen. Die Autorun-Funktion der verschiedenen Laufwerkstypen lassen sich unabhängig voneinander abschalten.

Nie wieder Autorun

Per Registry-Eintrag entscheiden Sie individuell, welcher Laufwerkstyp automatisch gestartet werden soll und welcher nicht. Und zwar folgendermaßen:

1. Zuerst rufen Sie das „Ausführen“-Fenster mit der Tastenkombination [Windows][R] auf, geben in das Eingabefeld den Befehl

regedit

ein und klicken auf „OK“.

2. Im linken Bereich des Registrierungs-Editors navigieren Sie zum Ordner

HKEY_CURRENT_USERMicrosoftWindowsCurrentVersionPoliciesExplorer

Öffnen Sie mit einem Doppelklick den Eintrag „NoDriveTypeAutoRun“ im rechten Bereich des Bildschirms. Ist er dort nicht vorhanden, dann ist er mit dem gleichen Verzeichnisbaum unter „HKEY_LOCAL_MACHINE“ zu finden.

3. Im neuen Fenster „DWORD-Wert (32-Bit) bearbeiten“ geben Sie im Feld „Wert“ auf Basis „Hexadezimal“ die den Laufwerken zugeordneten Werte an. Sollen von mehreren, unterschiedlichen Laufwerken,  die AutoRun-Funktion deaktiviert werden, so muss man die entsprechenden Werte addieren.

Folgende Hexadezimal-Werte stehen zur Verfügung:

  • „10“ = Netzlaufwerke
  • „4“    = Wechseldatenträger
  • „20“ = CD-Laufwerke
  • „40“ = RAM-Disks
  • „81“ = unbekannte Laufwerke

Mit dem Button „OK“ bestätigen Sie die Eingabe. Nach einem Systemneustart werden die Änderungen aktiv.

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