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Mozilla Thunderbird: E-Mail-Import, -Export und Sicherung leichtgemacht

Beim Umzug des Mozilla Thunderbird auf einen anderen Computer, zur E-Mail-Archivierung oder nur zu Import- oder Exportzwecken muss man im Gegensatz zu Outlook zu einer Erweiterung greifen. Dazu benutzt man am besten das kostenlose Addon „ImportExportTools„. Mit diesem Tool lassen sich einzelne E-Mails oder ganze Ordner archivieren. Auch eine automatisierte, regelmäßige Datensicherung ist mit dem Programm möglich.

Alles oder einiges exportieren

Zum Download der Erweiterung „ImportExportTools“ starten Sie Ihren Thunderbird, klicken in der Menüleiste auf „Extras | Add-ons“ und geben im Suchfeld des „Add-ons-Manager“ den Namen der Erweiterung (ImportExportTools) ein.

Nachdem Sie die Suche gestartet haben, sollte das gesuchte Add-on direkt an erster Stelle in der Ergebnisliste aufgeführt werden. Mit dem Button „Installieren“ fügen Sie die Erweiterung Ihrem E-Mail-Client hinzu, die nach einem Neustart des Thunderbird aktiviert wird.

Alle Funktionen des Add-ons „ImportExportTools“ sind nun über die Menüleiste „Extras | ImportExportTools“ erreichbar.

Beispielsweise lassen sich über die Option „Alle Nachrichten des Ordners exportieren“ die enthaltenen Einzel-Nachrichten im EML, HTML, Reintext oder im CSV Format exportieren.

Eine regelmäßige Datensicherung aller Profildaten und/oder Nachrichten legen Sie über „Extras | ImportExportTools | Einstellungen“ vor. Im Register „Backup-Planung“…

…legen Sie nur noch das „Feintuning“ fest. Die Änderungen bestätigen Sie dann nur noch mit „OK“ und das Backup ist aktiviert.

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Evernote-Backup: Notizen sichern und als Sicherheitskopie lokal speichern

Mit Cloud-Diensten ist das immer so eine Sache. Einerseits ist es toll, alles in der Datenwolke zu speichern und überall verfügbar zu haben. Allerdings ist das immer nur so lange eine klasse Sache wie der Cloud-Dienst einwandfrei funktioniert. Gibt’s Probleme, kommt man nicht mehr so leicht an die Daten heran; oder durch eigene Unachtsamkeit sind wichtige Notizen plötzlich futsch. Damit das nicht passiert, sollte man seine Evernote-Dateien ab und an lokal speichern. Dann kann man im Falle eines Falles die Backups einfach zurückspielen.

Evernote-Notizen lokal sichern

Da Evernote alle Notizen mit allen Geräten wie Rechner, Notebook und Smartphone synchronisiert, sind die Daten im Normalfall an mehreren Stellen vorhanden. Allerdings passiert es durch Softwarefehler oder eigene Unachtsamkeit, dass Notizen verloren gehen. Um das zu vermeiden, können Sie Ihre Evernote-Notizen folgendermaßen als Backup sichern:

1. Um lokale Evernote-Backups anlegen zu können, benötigen Sie die Desktop-App von Evernote; ob Windows oder Mac ist egal. Um einen Ordner zu sichern, klicken Sie in der Evernote-Desktopanwendung mit der rechten Maustaste auf den Ordner und wählen den Befehl „Notizen exportieren“. Möchten Sie alle Notizen auf einmal sichern, führen Sie den Rechtsklick auf den obersten Ordner „Notizbücher“ aus.

2. Anschließend wählen Sie in welcher Form die Daten exportiert werden sollen, etwa als XML-/ENEX- oder HTML-Datei. Beide Versionen lassen sich später problemlos wiederherstellen. Um zwischendurch einen Blick ins Backup werfen zu können, ist die HTML-Version empfehlenswert. Für einen schnellen und reibungslosen Import und Wiederherstellung der gesicherten Notizen, sollten Sie allerdings das Evernote-eigene ENEX-Format verwenden.

3. Wählen Sie, in welchem Ordner das Backup abgelegt werden soll.

4. Nach dem Anlegen der Sicherheitskopie, können Sie bei HTML-Dateien per Klick auf „In einem Browser öffnen“ auch gleich einen Blick ins Backup werfen. Beim ENEX-Format ist das nicht möglich; dafür ist die Wiederherstellung einfacher.

ENEX-Backups wiederherstellen

Sollten Notizen verloren gehen, lassen sie sich dank des Backups (bevorzugt im ENEX-Format) ganz einfach wiederherstellen. Dazu rufen Sie in der Desktop-App den Befehl „Datei | Importieren | Evernote-Dateien“ auf und wählen die Enex-Backup-Datei aus.

Im folgenden Dialogfenster entscheiden Sie, ob die wiederhergestellten Notizen mit der Cloud synchronisiert werden sollen. Da das in den meisten Fällen empfehlenswert ist, beantworten Sie die Frage mit „Ja“.

Sie finden die wiederherstellten Notizen anschließend im Ordner „Importierte Notizen“ wieder. Von dort können Sie sie dann zum Beispiel wieder in die korrekten Unterordner verschieben.

Datenbankdateien sichern

Alternativ zur Backup- und Export-Funktion von Evernote, können Sie auch eine dateibasierte Sicherung durchführen und damit direkt die Evernote-Datenbank sichern. Das ist immer dann empfehlenswert, wenn Sie sowieso bereits mit einem eigenen Backup-Programm Ihre Dateien sichern. Dann können Sie im gleichen Atemzug auch die Evernote-Datenbank ins Backup packen. Die Evernote-Daten werden in folgenden Ordnern gespeichert:

  • Windows
    C:Benutzer[Benutzername]AppDataLocalEvernoteEvernoteDatabases
  • Mac OS X
    /Users/[Benutzername]/Library/Application Support/Evernote

Im Falle eines Datenverlusts müssen Sie dann nur noch die gesicherten Datenbankdateien in die jeweiligen Ordner zurückspielen.

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Die Zwischenablage im XXL-Format

Die Zwischenablage von Windows wird hauptsächlich zum Kopieren/Einfügen verwendet und ist damit schon fast ausgereizt. Es gibt zwar noch ein paar Tricks mit denen man sie aufbohren kann, aber die Produktivität ist nicht sehr groß. Hier muss man zu externer Software greifen. Ein solches Tool ist der „Clipboard Master“ des Anbieters „Jumping Bytes Software“.

Download und Installation

Auf der Webseite www.jumpingbytes.com klicken Sie auf auf den Button „Download“ des Clipboard Masters und folgen den Download- und Installationsanweisungen. Mit diesem Link gelangen Sie direkt zur Download-Seite.

Erstkonfiguration

Vor der ersten Nutzung können Sie noch die Tastenkombination für den „Clipboard Master“ ändern. Sie steuern später das Aufrufen der erweiterten Zwischenablage und das Einfügen von gespeicherten Inhalten. Standardmäßig ist die Kombination [Windows-Taste][V] festgelegt. Mit dem Button „Fertig“ beenden Sie die Erstkonfiguration.

Danach ist der „Clipboard Master“ aktiv und dessen Icon wird mit dem Infobereich der Taskleiste verlinkt.

Bedienung ähnlich wie bei der Windows-Zwischenablage

Mit den bei Windows üblichen Kopierfunktionen werden die Inhalte im „Clipboard Master“ gespeichert. Zum Einfügen rufen Sie mit der zuvor festgelegten Tastenkombination die erweiterte Zwischenablage auf und wählen mit einem Linksklick den Eintrag aus, der eingefügt werden soll. Das war´s!

Sieben zusätzliche Funktionen

Auch wenn der „Clipboard Master“ nur wie ein aufgepumpter Zwischenspeicher aussieht, er kann wesentlich mehr. Mit einem Klick auf das Register „Zwischenspeicher“ erhält man Zugriff auf sieben weitere Funktionen:

  • Feste Ablage
  • Briefe & Anreden
  • Html
  • Passwort Safe
  • z Sonderzeichen
  • Datum und Uhrzeit
  • Formulare

Zwei der nützlichsten Funktionen sind die „Feste Ablage“ und der „Passwort Safe“. In der festen Ablage werden Elemente gespeichert, die man oft benutzt. Sie funktioniert wie die „normale“ Zwischenablage.

Im „Passwort Safe“ speichern Sie Zugangsdaten für Webseiten und Programme, die per Mausklick ausgewählt und automatisch eingefügt werden.

Fazit

Alles in Allem gehört der „Clipboard Master“ zu den Tools die man, mit ein bisschen Übung, bei der täglichen Arbeit mit dem Computer nicht mehr missen möchte.

Ach übrigens: Die Windows-Zwischenablage wurde nicht deaktiviert und funktioniert auch noch…

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Phishing-Mails erkennen

Mit dem sogenannten Phishing versuchen Webbetrüger, Kennwörter und PIN- und TAN-Nummern auf besonders listige Weise zu ergaunern. Mit manipulierten E-Mails versuchen Betrüger, Sie auf manipulierte Internetseiten zu locken. Sowohl der Absender als auch der Inhalt der Nachricht sind gefälscht. Phishing funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip:

  • Der Angreifer schickt Ihnen eine gefälschte E-Mail – im Fachjargon Phishing-Mail genannt – und verwendet als Absender die E-Mail-Adresse Ihrer Hausbank. Absender und Inhalt der Mail sind jedoch gefälscht.
  • In der gefälschten Mail werden Sie unter einem Vorwand aufgefordert, unverzüglich den in der Mail enthaltenen Link anzuklicken und die Webseite der Bank zu besuchen.
  • Der Link in der E-Mail führt jedoch nicht zur Bank, sondern direkt zur Internetseite des Betrügers. Das Tückische: Die gefälschte Seite sieht auf den ersten Blick tatsächlich aus wie das Original.
  • Auf der gefälschten Seite werden Sie aufgefordert, PIN- und TAN-Nummer – oft auch mehreren TAN-Nummern – einzugeben. Wer dieser Aufforderung nachkommt, schickt den digitalen Schlüssel für das eigene Onlinekonto direkt an den Betrüger.

Phishing gibt es nicht nur beim Onlinebanking. Betrüger verwenden dieselbe Masche, um auch Zugangsdaten zu Amazon, GMX, Web.de, Paypal oder anderen Online-Diensten zu ergaunern.

Bei Phishing-Mails sind sowohl der Absender als auch den E-Mail-Text gefälscht. Auf den ersten Blick sehen Phishing-Mails aus wie offizielle E-Mails von Banken und Geldinstituten oder Onlineshops. Nur wenn man näher hinschaut, lassen sich Phishing-Mails enttarnen. Bei folgenden Merkmalen sollten Sie misstrauisch werden:

  • Thema Sicherheit – Im Betreff sowie im Mailtext geht es in Phishing-Mails meist um das Thema Sicherheit. Oft ist die Rede von notwendigen Sicherheitsaktualisierungen, Optimierungen der Homebankingfunktionen oder der Überprüfung der Zugangsdaten – alles klare Indizien für Betrugsversuche. Keine Bank fordert per E-Mail zur Eingabe von PIN- oder TAN-Nummern auf.
  • Dringender Handlungsbedarf – In der E-Mail fordert der Betrüger Sie auf, unverzüglich zu reagieren, da sonst Ihr Homebanking-Zugang gesperrt würde. Diese Masche soll einschüchtern und verunsichern.
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler – Viele Angreifer operieren aus dem Ausland. Eindeutiges Zeichen für Betrugsversuche sind daher teils eklatante Rechtschreib- und Grammatikfehler im Mailtext.
  • Gefälschte Links – Typisch für Phishing-Mails sind – meist blau unterstrichene – Links (Verknüpfungen) in der E-Mail. Seien Sie hier besonders vorsichtig: Auch wenn es so aussieht, als würde der Link direkt zur Bank führen, sollten Sie ihn keinesfalls anklicken. Die Betrüger verschleiern das echte Ziel des Links und führen statt zur Bank zur Internetseite des Betrügers. Daher sollten Sie generell keine Links in E-Mails anklicken – insbesondere nicht zur eigenen Hausbank.

Erkennbar sind gefälschte Links meist nur, wenn Sie in den Quelltext der E-Mail schauen. Hierzu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Mailfenster und wählen den Befehl „Quelle anzeigen“. Es erscheint ein Fenster mit dem Quellcode der Nachricht. Wohin der Link wirklich weist, erfahren Sie im Quelltext in der Zeile

<a href=…>.

Um beim Google Mail die E-Mail im Original anzuzeigen, klicken Sie auf den nach unten weisenden Pfeil und rufen den Befehl „Original anzeigen“ auf.

In den folgenden Beispielen erkennen Sie dann anhand des Originals, dass der in der Phishing-E-Mail angegebene Link, der angeblich zu www.paypal.de gehen soll, in Wirklichkeit zu einer ganz anderen Adresse führt.

Die Goldenen Regeln gegen Phishing

Selbst für Experten ist es mitunter nicht einfach, eine echte Mail der Hausbank von einer Phishingmail zu unterscheiden. Um nicht auf die Phishing-Masche hereinzufallen, sollten Sie einige goldene Sicherheitsregeln beachten.

Um Phishing-Angriffe ins Leere laufen zu lassen, genügt vor allem eine gesunde Portion Misstrauen. Niemand würde einem Fremden den Wohnungsschlüssel übergeben, nur weil er vorgibt, die Sicherheit der Fenster und Türen überprüfen zu wollen. Gleiches gilt für E-Mails, die PIN und TAN-Nummern oder Kennwörter verlangen. Mit folgenden Verhaltensregeln haben Webbetrüger keine Chance:

  • E-Mails generell misstrauen – Misstrauen Sie generell jedem, der PIN, TAN oder Zugangskennwörter verlangt – selbst wenn die Aufforderung scheinbar von einem vertrauenswürdigen Absender stammt.
  • Links in E-Mails nicht anklicken – Klicken Sie nie auf Links in E-Mails, insbesondere wenn der Link angeblich zur Webseite Ihrer Bank führt. Um zur Bankseite zu gelangen, starten Sie manuell den Browser und geben Sie die Adresse der Bank von Hand ein, oder verwenden Sie ein zuvor gespeichertes Lesezeichen. Damit verhindern Sie, dass Sie versehentlich auf einer gefälschten Seite landen.
  • Sensible Daten geheim halten – Erklären Sie die Zugangsdaten zur Bank sowie die TAN-Nummern zur Geheimsache. Bewahren Sie sie am besten getrennt an sicheren Verstecken auf. Speichern Sie die Daten keinesfalls im Computer oder in der Homebankingsoftware. Datenspione könnten die gespeicherten Informationen im schlimmsten Fall ausspionieren.
  • Konten überprüfen – Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und achten Sie auf unregelmäßige oder falsche Buchungen.
  • Limits für Onlineüberweisungen – Richten Sie bei Ihrer Bank ein Limit für Onlineüberweisungen ein, etwa 1.000 EUR pro Tag. Webbetrüger können dann nur begrenzt Schaden anrichten.
  • Keine öffentlichen Computer verwenden – Verwenden Sie für Onlinebanking nur den eigenen Computer und keinesfalls öffentliche PCs, etwa in Internetcafes oder Hotels.

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Thunderbird: E-Mails mit einer HTML-Datei Signatur versehen

Thunderbird ist ein frei verfügbares E-Mail Programm und wird von vielen Internetnutzern weltweit verwendet. Es zeichnet sich durch einen hohen Funktionsumfang aus und kann mit vielen Zusatzfunktionen bzw. Addons erweitert werden. Zudem kann es gleich eine ganze Reihe von unterschiedlichen E-Mail Accounts bei verschiedenen Providern auf einmal verwalten. Bei jeder neu verfassten E-Mail können Sie je nach Account eine eigene Signatur zur E-Mail hinzufügen. Über die Möglichkeit auch ganze HTML-Dateien als Signatur anzuhängen, können Sie auch sehr aufwendige und professionell aussehende Signaturen verwenden.

Und so verwenden Sie im Thunderbird Mail-Client HTML-Dateien als Signatur:

1. Grundsätzlich sollte natürlich HTML als Standard beim Verfassen neuer E-Mails ausgewählt sein, was per Default in Thunderbird der Fall ist, falls Sie es nicht geändert haben. Um die Einstellung zu prüfen, rufen Sie den Befehl „Extras | Konten-Einstellungen“ auf und wechseln in den Bereich „Verfassen & Addressieren“. Hier sollte die Option „Nachrichten im HTML-Format verfassen“ aktivieren sein.

2. Im nächsten Schritt wählen Sie in Thunderbird unter „Extras“ den Eintrag „Konten-Einstellungen“. Auf der linken Seite des Fensters klicken Sie nun auf den gewünschten E-Mail Account. Rechts öffnet sich die Konteneinstellung des entsprechenden Accounts.

3. Kreuzen Sie die Option „HTML verwenden (z.B. <b>fett</b>)“ an, und geben Sie den HTML-Code direkt ins Feld „Signaturtext“ ein.

Alternativ hierzu können Sie auch eine separate HTML-Datei mit der Signatur erzeugen. Sie können HTML Signaturen mit beliebigen HTML Editoren erstellen und den Text und auch Bilder ganz nach Ihren Wünschen formatieren und gestalten. Sind Sie direkt mit den HTML Tags vertraut, können Sie die Signatur auch in jedem beliebigen Texteditor erstellen.

Ist die HTML-Datei erstellt, aktivieren Sie im die Option „Stattdessen eine Datei als Signatur anhängen (Text, HTML oder Grafik)“ und wählen Sie über den „Durchsuchen“ Button Ihre zuvor erstellte HTML Datei aus dem entsprechenden Verzeichnis aus.

5. Von nun an hängt Thunderbird automatisch an jede neue E-Mail die HTML-Datei als sichtbare Signatur mit an.

Testen können Sie dies, indem Sie per Thunderbird einfach im betreffenden Account eine neue E-Mail verfassen. Es sollte sich eine neue, leere E-Mail öffnen, in der unten Ihre Signatur zu sehen ist. Möchten Sie auch andere E-Mail Accounts mit solchen HTML Signaturen versehen, wiederholen Sie einfach die beschriebenen Einstellungen für den entsprechenden Account.

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SpeedOf.Me: Der etwas zuverlässigere Geschwindigkeitstest

Mit Geschwindigkeitstests wird meistens kontrolliert, ob die vom eigenen Provider versprochene Bandbreite wirklich zur Verfügung steht. Denn manche Provider liefern nicht was sie in der Werbung vollmundig versprechen. Aber auch Probleme mit dem Netzwerk oder dem Internetanschluss lassen sich mit einem solchen Test durchführen. Einer der zuverlässigsten Speed-Tests ist „SpeedOf.Me“.

Unterschiede bei HTML5 und Flash/Java basierten Tests

Im Gegensatz zu dem Großteil der anderen Geschwindigkeitstests, arbeitet „SpeedOf.Me“ auf HTML-5-Basis. Die anderen Tests nutzen hauptsächlich Flash und Java. Deren Ergebnisse können aber durch Probleme mit den Browser-Plugins verfälscht werden. Auch Tests mit restriktiven Computer-Systemen, älteren Browsern oder mobilen Geräten sind nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.

SpeedOf.Me aufrufen und Test starten

Die Bedienung ist auch bei „SpeedOf.Me“ genauso einfach wie bei den anderen Speed-Tests. Rufen Sie die Webseite http://speedof.me auf, beenden Sie alle anderen Internetaktivitäten, und klicken Sie auf den Button „Starte Test“.

Unterschiedliche Ergebnisse

Nach wenigen Augenblicken wird das Ergebnis angezeigt.

Und hier bei derselben Internetverbindung das Ergebnis des Flash und Java basierten Speedmeter.de:

Wie man im Vergleich der beiden Geschwindigkeitstests sieht, gibt es erhebliche Differenzen, auch nach mehreren Wiederholungen. Die Ergebnisse blieben bei „SpeedOf.Me“ annähernd gleich, während selbst die Wiederholungen beim Flash/Java-basierendem „Speedmeter.de“ sehr schwankten.

Für mobile Geräte ist keine App erforderlich

Alles in Allem ist „SpeedOf.Me“ ein sehr zuverlässiges Test-Tool, das auch auf mobilen Geräten wie iPhone/iPad, Android, Windows Phones und Windows 8 Tablet-Pc´s ohne App funktioniert. Das einzige Manko des Online-Dienstes ist die etwas veraltete Optik. Aber egal, wichtig ist schließlich das Ergebnis!.

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Den Internetbrowser als Texteditor nutzen

Beim vorwiegenden Arbeiten mit dem Internetbrowser ist es manchmal hinderlich eine Notiz zu erstellen. Es gibt zwar recht komfortable Tools wie den Texteditor von Microsoft, Sticky Notes oder auch das Word-Programm. Letzteres ist aber zu komplex um nur mal ein paar Stichworte zu notieren. Einfacher ist es da doch, wenn nur ein neuer Browser-Tab geöffnet wird, um ein paar Stichworte zu schreiben.

So wird der Browser zum Texteditor

Moderne Internet-Browser benötigen nur ein paar Codes, um einen Tab zum Texteditior umzufunktionieren. Man muss sich aber auch die Codezeile nicht zwingend merken, da man den „Texteditor-Tab“ ganz einfach in den Favoriten wie eine normale Webseite speichern kann.

Mithilfe der folgenden Data URL wird der Browser um die Funktion eines HTML-Dokuments erweitert.

data:text/html, <html contenteditable>

Die ursprüngliche Codezeile des Software-Entwicklers José Jesús Pérez Aguinaga aus Mexiko funktioniert in nahezu allen Browsern.

In der Vergangenheit wurde dieser Code von anderen Nutzern etwas erweitert. Die Formatierung wurde verbessert und der Text-Editor um einen Titel ergänzt.

data:text/html, <title>Text Editor</title><body contenteditable style=“font-size:2rem;line-height:1.4;max-width:60rem;margin:0 auto;padding:4rem;“>

Später wurde noch eine Erweiterung vorgenommen, die zwar nur eine Spielerei, aber nett anzusehen ist. Leider funktioniert diese Version nur bei Google Chrome, sowie Browsern mit dem Quellcode des Google Chrome Browsers (Chromium), wie beispielsweise dem „Comodo Dragon„.

data:text/html, <html><head><link href=’http://fonts.googleapis.com/css?family=Open+Sans‘ rel=’stylesheet‘ type=’text/css‘><style type=“text/css“> html { font-family: „Open Sans“ } * { -webkit-transition: all linear 1s; }</style><script>window.onload=function(){var e=false;var t=0;setInterval(function(){if(!e){t=Math.round(Math.max(0,t-Math.max(t/3,1)))}var n=(255-t*2).toString(16);document.body.style.backgroundColor=“#ff“+n+““+n},1e3);var n=null;document.onkeydown=function(){t=Math.min(128,t+2);e=true;clearTimeout(n);n=setTimeout(function(){e=false},1500)}}</script></head><body contenteditable style=“font-size:2rem;line-height:1.4;max-width:60rem;margin:0 auto;padding:4rem;“>

Kopieren Sie einfach die obigen Codezeilen, fügen Sie diese einfach in die Adresszeile Ihres Browsers ein, und drücken Sie die Taste [Enter]. Sie können natürlich auch direkt auf den Code klicken und dem Hyperlink folgen. Speichern Sie anschließend den Texteditor in Ihren Favoriten.

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Webseiten als PDF-Datei speichern und zu einem späteren Zeitpunkt offline lesen

Beim Surfen im Internet stößt man oft unvermittelt auf interessante Webseiten, obwohl man etwas ganz anderes gesucht hat. Sitzt man dabei gerade am Arbeitsplatz, ist es nicht immer ratsam, diese zufälligen Funde zu lesen. Dann gibt es folgende Möglichkeiten: Adresse der Webseite aufschreiben beziehungsweise kopieren und sich per E-Mail nach Hause schicken oder sich die Webseite merken und Gefahr laufen, sie zu vergessen. Mit dem kostenlosen Online-Dienst von „pdfcrowd.com“ konvertieren Sie ganz einfach eine beliebige Webseite in das PDF-Format, dass Sie speichern und zu einem späteren Zeitpunkt offline lesen können.

Zum Speichern als PDF-Dokument, rufen Sie die Seite www.pdfcrowd.com auf, kopieren die Webadresse der zu konvertierenden Seite und fügen den Link auf der Registerkarte „Convert Web Page“ in das Eingabefeld „Address“ ein. Mit der Schaltfläche „Convert to PDF“ startet der Konvertierungsvorgang der das HTML-Format in das PDF-Format umwandelt.

Nach ein paar Sekunden können Sie die Webseite als fertiges PDF-Dokument ganz normal auf Ihrem Rechner abspeichern.

Die Konvertierung von Webseiten die nach einem Login angezeigt werden, funktioniert nicht. Ebenso werden keine individuellen Einstellungen Ihres Browsers erkannt. Modifikationen die beispielsweise durch Add-Ons vorgenommen wurden, werden von „pdfcrowd.com“ ignoriert. Auf diese Weise können keine persönlichen Daten ungewollt übertragen werden.

Für Google Chrome und Firefox-Nutzer wird auch ein entsprechendes Browser-Add-on angeboten, mit dem das Einfügen und Konvertieren mit nur einem Mausklick ermöglicht.

Das Add-on für Chrome bietet zusätzlich die Möglichkeit, das erzeugte PDF direkt in Google Docs hochzuladen. Somit wird ein USB-Stick oder eine Speicherkarte überflüssig.

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