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USB-Geräte auch bei ausgeschaltetem PC aufladen

Die USB-Anschlüsse eines Computers sind schon eine tolle Sache. Geräte an einen PC anschließen ist Dank Plug & Play ein Kinderspiel. Über USB können aber auch viele Geräte wie Digitalkameras, Handys und Tablets aufgeladen werden. Der Nachteil dabei ist, dass der Ladevorgang normalerweise endet, sobald der Rechner ausgeschaltet wird. Nur eine kleine Änderung im Geräte-Manager ist erforderlich, um auch bei ausgeschaltetem Computer ein Gerät aufladen zu können.

Über den Pfad Systemsteuerung | Hardware und Sound gelangst du zum Geräte-Manager. Mit einem Doppelklick auf die Option USB-Controller wird der Eintrag expandiert. Hier findest du meist mehrere USB-Root-Hub-Einträge. Wie viele es sind, hängt von der Anzahl der vorhandenen USB-Anschlüsse deines PC´s ab.

Wähle nun den betreffenden USB-Root-Hub aus und öffne über das Rechtsklickmenü die Eigenschaften. Jetzt rufst du das Register Energieverwaltung auf, deaktivierst die Option Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen. und bestätigst die Änderung mit OK um sie zu speichern.

Ab sofort wird der ausgewählte USB-Port nach dem Ausschalten weiterhin mit Strom versorgt.

Tipp:

Du brauchst aber nicht alle USB-Anschlüsse auf diese Weise zu ändern. Maus, Tastatur, Drucker und ähnliche Geräte werden nach dem Herunterfahren ohnehin nicht mehr benötigt. Es empfiehlt sich daher, nur die USB-Ports die du regelmäßig für das Aufladen verwendest, freizuschalten. Meist befinden diese sich an der gut zugänglichen Vorderseite des Computer-Gehäuses.

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USB-Probleme lösen: Wenn ein USB-Gerät plötzlich nicht mehr funktioniert

Manchmal ist es wie verhext: Ein USB-Gerät, etwa eine USB-Maus oder -Tastatur, funktioniert zunächst einwandfrei, verweigert aber plötzlich mitten im laufenden Betrieb die Mitarbeit. Das passiert, wenn der Computer versehentlich die Stromversorgung des USB-Anschlusses unterbricht. Die Lösung ist zum Glück einfach.

Abstöpseln und wieder einstöpseln

Meist reicht es, das nicht mehr funktionierende USB-Gerät zunächst vom Computer abzustöpseln und danach wieder einzustecken Windows erkennt das Gerät auf Anhieb wieder, und Sie können normal weiterarbeiten. Bei unseren Rechnern passiert das zum Beispiel häufiger mit dem Bose USB-Lautsprechersystem. Wird der Rechner längere Zeit nicht genutzt, funktionieren danach plötzlich die Lautsprecher nicht mehr. Erst wenn wir den USB-Stecker rausziehen, einige Sekunden warten und dann wieder reinstecken, funktionieren die Lautsprecher wieder.

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Ursache Stromsparmodus?

Insbesondere tragbare Computer wie Notebooks oder Laptops sind so eingestellt, dass Windows die USB-Anschlüsse selbstständig abschalten kann. Das spart Strom und verlängert die Akkulaufzeit. Bei stationären Heimcomputern ist die Abschaltung aber überflüssig. Mit wenigen Handgriffen können Sie selbst prüfen, ob die automatische Abschaltfunktion aktiviert ist.

Hierzu aktivieren Sie den Geräte-Manager von Windows, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][Pause] drücken und dann auf Geräte-Manager klicken. Im Fenster des Geräte-Managers klicken Sie neben USB-Controller auf das Pluszeichen. Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf USB-Root-Hub und wählen dann den Befehl Eigenschaften. Bei den meisten Rechnern tauchen im Geräte-Manager gleich mehrere USB-Root-Hubs auf. Als USB-Root (übersetzt: Wurzel) bezeichnet Windows übrigens den USB-Verteiler, der direkt im Computer eingebaut ist.

Wenn Sie im dann geöffneten Eigenschaftsfenster mit einem Mausklick auf den Registerreiter Energieverwaltung das dazugehörige Fenster in den Vordergrund holen, können Sie direkt sehen, ob die automatische Abschaltfunktion aktiviert ist. Damit Windows den USB-Bus nicht mittendrin abschaltet, sollte das Kontrollkästchen Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen leer, die Funktion also deaktiviert sein. Sollten im Gerätemanager mehrere Einträge USB-Root-Hub– oder Generic USB Hub-Einträge  existieren, wiederholen Sie die Schritte für alle Einträge.

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iPad

iPad lädt nicht: Der Akku wird nicht geladen („Lädt nicht“-Symbol) – oder doch?

Beim iPod und iPhone ist das Laden des Akkus einfach: Das Gerät per USB an den Rechner anschließen, und schon wird der Akku geladen. Anders beim iPad. Wird das iPad per USB-Kabel an den PC angeschlossen, wird der Akku nicht geladen. Statt des Akku-Ladezeichens erscheint oben rechts die Meldung „Lädt nicht“.

Darum erscheint die Lädt-nicht-Meldung

Der Grund: Der USB-Port eines PCs liefert zu wenig Strom, um den iPad-Akku wieder zu füllen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das iPad direkt am USB-Port oder über einen USB-Hub angeschlossen ist.

Einzige Ausnahme bilden Mac-Computer wie das MacBook. Wenn Sie das iPad per USB an einen Mac anschließen, wird er auch über das USB-Kabel wieder aufgeladen. Das kann allerdings mehrere Stunden dauern.`

Bei einigen PCs bzw. PC-USB-Anschlüssen klappt es doch mit dem Laden am USB-Bus. Und zwar dann, wenn das iPad zwar per USB angeschlossen, sich aber im Ruhemodus befindet. Da der Bildschirm dann ausgeschaltet ist, reicht’s auch am PC zum Aufladen des iPad-Akkus. Vorausgesetzt, man bringt eine gehörige Portion Geduld mit.

Die Lösung

Die beste Lösung, um den Akku möglichst rasch wieder zu laden: Schließen Sie das iPad mit dem mitgelieferten Ladekabel an eine handelsübliche Steckdose an. Das geht am schnellsten.

Die Akkulaufzeit des iPads verlängern

Das Akku des iPads und iPhones hält erstaunlich lange. Doch selbst dem Dauerläufer unter den Handheld-Akkus geht irgendwann die Puste aus. Ist keine Ladestation in der Nähe heißt es auch beim iPad und iPhone: die Akkulaufzeit möglichst verlängern. Mit einigen wenigen Tipps und Tricks hält der iPad/iPhone-Akku spürbar länger. Hier eine Liste der besten Tipps, damit die iPad/iPhone-Batterie länger hält:

Akku sparen: Bildschirmhelligkeit reduzieren

Stromfresser Nummer 1 ist der Bildschirm. Wer länger mit dem iPad/iPhone arbeiten möchte, sollte daher die Helligkeit des Displays reduzieren. Das geht ganz einfach: Wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen“, und tippen Sie auf „Helligkeit & Hintergrund“. Anschließend verschieben Sie den Regler nach links, um das Display zu dimmen. In der Praxis reichen auch etwa 30 Prozent Helligkeit, um vernünftig mit dem iPad/iPhone zu arbeiten.

Akku schonen: Push-Benachrichtigungen ausschalten

Stromhungrig sind auch die Benachrichtigungen von Anwendungen. Um diese abzuschalten, gehen Sie in den Bereich „Einstellungen | Benachrichtigungen“. Hier können Sie die Benachrichtigungen der einzelnen Apps konfigurieren oder besser gleich alle Benachrichtigungen ausschalten.

Batterie schonen: Wi-Fi/WLAN ausschalten

Das ständige Suchen nach WLAN-Routern und das Aufrechterhalten der Funkverbindung kostet Strom. Wer nicht gerade im Web surfen oder Mails verschicken, sondern nur lokal installierte Apps oder Spiele nutzen möchte, sollte die WiFi-Funktion abschalten – das sorgt für längeren iPad-Spaß im Flugzeug, auf der Autofahrt oder während der Zugreise. Um WiFi auszuschalten, tippen Sie in den „Einstellungen“ auf „Wi-Fi“ und deaktivieren die Funktion „Wi-Fi“.

Stromfresser abschalten: 3G-Netz deaktivieren

Wenn Sie wenig surfen und vornehmlich telefonieren, sollten Sie die schnelle Datenverbindung 3G ausschalten. Im Vergleich zum langsamen EDGE-Datentransfer verbraucht das schnelle 3G (UMTS/HSDPA) wesentlich mehr Akkuleistung. Um 3G auszuschalten, wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Netzwerk“ und schalten dort die Option „3G“ aus.

Strom sparen: Bluetooth ausschalten

Die Bluetooth-Funkverbindung sollten Sie nur nutzen, wenn auch wirklich Bluetooth-Geräte wie externe Tastaturen genutzt werden. Ansonsten sollten Sie die stromfressende Bluetooth-Funktion ausschalten. Das geht im Bereich „Einstellungen | Allgemein | Bluetooth“.

Akku sparen: Automatische Sperre

Das Display ist der größte Stromfresser. Damit der iPhone-Bildschirm automatisch abgeschaltet wird, sollte die automatische Sperre aktiviert sein. Das geht im Bereich „Einstellungen“ unter „Allgemein | Automatische Sperre“. Stellen Sie hier zum Beispiel „1 Minute“ ein, damit das Display automatisch abgeschaltet wird, sobald das iPhone für eine Minute nicht genutzt wird.

Batterie schonen: Weniger spielen

Auch wenn es schwer fällt. Geht die Akkuladung zuneige, sollten Sie auf Spiele verzichten – die zehren am heftigsten am iPad/iPhone -Akku. 

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Hardware & Software

Mehr Ports am Router: Den eigenen Internet-Router mit einem externen Switch günstig erweitern

Die meisten der heute verwendeten privaten Internetzugangsrouter sind mit mehreren LAN-Ports sowie einem WLAN Accesspoint zum Anschluss externer Geräte per Kabel oder Funk ausgestattet. Damit lassen sich in der Regel die in einem Haushalt vorhandene PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets bequem mit dem Internet verbinden. Doch haben Sie zuhause viele Geräte, die sich nur per Kabel mit einem LAN Port verbinden lassen, stoßen Sie schnell an die Grenzen der Geräte. Denn meist sind nur maximal vier Ports vorhanden und sind diese alle belegt, ist guter Rat oft teuer. Doch mit einem externen Ethernetswitch können Sie die Kapazität Ihres Routers fast beliebig erweitern.

Ethernetswitche sind recht günstig im Elektronik- oder Fachhandel zu kaufen und mit unterschiedlichen Portanzahlen zu haben. In der Regel sollte zur Erweiterung Ihres heimischen Routers ein Switch mit 8 Ports aber völlig genügen. Damit haben Sie neben den vier Ethernetports am Router insgesamt 10 Ports für externe Geräte zur Verfügung. 3 Ports am Router und 7 Ports am Switch. (Jeweils ein Port am Router und ein Port am Switch fallen durch die Verbindung der beiden Geräte untereinander weg).

router-erweitern-netzwerk-switch

Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Switch die gleiche Ethernetgeschwindigkeit unterstützt, wie Ihr Router auch. Meist sind dies heutzutage LAN- Ports mit Fast-Ethernet (100 MBit/s) oder Gigabitethernet-Geschwindigkeit (1.000 MBit/s). Ist das passende Gerät angeschafft, ist die eigentliche Erweiterung ein Kinderspiel. Positionieren Sie den Switch in der Nähe Ihres Routers, und verbinden Sie ihn über das Netzteil mit dem Stromnetz. Anschließend verbinden Sie einen Port des Switches mit einem freien Port des Routers. Ein normales Netzwerkkabel reicht für die Verbindung zwischen Router und Switch.

Moderne Switche erkennen dabei von selbst, dass es sich um eine Switch-to-Switch Verbindung handelt und müssen nicht extra konfiguriert werden. Von nun an können Sie weitere Geräte an beliebige freie Ports anschließen und mit dem Heimnetzwerk sowie dem Internet verbinden. Sollten Sie weitere Ports benötigen, kaufen Sie einfach einen weiteren Switch oder ersetzen Sie den bereits vorhandenen Switch mit einem höherer Portanzahl.