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Die [Rollen]-Taste: Wozu ist die eigentlich gut?

Die [Rollen]-Taste ist ein Relikt aus alten EDV-Zeiten, als noch mit DOS gearbeitet wurde. Damals gab es leider keine Computer-Mäuse, also musste man sich anders behelfen, wenn der gesamte Bildschirmausschnitt bewegt werden sollte, ohne mit dem Cursor gleich durch den ganzen Text gehen zu müssen. Heute erledigt man das mit dem Scroll-Rad der Maus oder dem Scrollbalken am Rand des Bildschirms. Wenige Programme unterstützen heute noch diese [Rollen]-Taste. Dazu gehört aber auch das Office-Programm Excel.

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Heute noch auf vielen Keyboards vorhanden

Speziell auf IBM-kompatiblen Tastaturen ist sie heute noch zu finden. Auf manchen wird sie sogar [Bildlauf] genannt, was die Funktion eigentlich besser beschreibt.

Verwendung in Excel

Aber zurück zu Excel. Dort versieht die Taste [Rollen] unter anderem genau diese Tätigkeit. Wurde die [Rollen]-Taste aktiviert, ist in der Statuszeile unten links im Bildschirm eine entsprechende Meldung zu sehen.

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Wenn du nun mit aktivierter [Rollen]-Taste in eine Zelle des Tabellenprogramms klickst, kannst du mit den [Pfeil]-Tasten den sichtbaren Bildschirmbereich um diese Zelle herum bewegen, ohne diese zu verlieren.

Erweiterte Tastenfunktionen

Zudem bewirkt [Rollen] noch eine Erweiterung der Funktionalität der Tastenkombination [Umschalt][Pos1]. Normalerweise markierst du so alle Zellen links daneben, inklusive der aktiven Zelle. Mit der erweiterten [Rollen]-Funktion werden zusätzlich noch alle darüberliegenden Zellen markiert.

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Weitere unterstützte Funktionen bei aktiver [Rollen]-Taste:

  • [Pos1] – Sprung zur obersten linken Zelle
  • [Ende] – Sprung zur rechten untersten Zelle
  • [Bild auf] – Verschieben der Seite nach oben um die gleiche Anzahl der sichtbaren Zeilen
  • [Bild ab] – Verschieben der Seite nach unten um die gleiche Anzahl der sichtbaren Zeilen

Außerdem findet die [Rollen]-Funktion noch Verwendung in folgenden Programmen (kleine Auswahl):

  • Lotus Notes
  • FL Studio
  • Microsoft Visio
  • Teamviewer
  • verschiedene UNIX-Derivate wie Linux oder FreeBSD

[Rollen] – nützlich oder nicht?

Die breite Masse der Nutzer werden die [Rollen]-Funktion wohl nicht (mehr) benötigen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Fällt aber mal das Touchpad des Notebooks aus und eine Maus ist auch nicht vorhanden, kann man sich mit dieser Funktion recht gut behelfen.

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Windows: Texte auf dem Bildschirm besser lesbar machen

Nach einem Austausch eines Monitors reicht oftmals die automatische Einstellung des Gerätes nicht aus, um Texte optimal darzustellen. Jedes Windows- und Apple Betriebssystem enthält ein Subpixel-Rendering mit dem man Texte auf dem Bildschirm besser lesbar macht. Im großen Stil wird es seit MAC OS 9 und in Windows XP als ClearType eingesetzt. Die Textanpassung ist dabei sehr benutzerfreundlich gestaltet worden.

Zur ClearType Textanpassung gelangst du am schnellsten über das Startmenü. Gib den Suchbefehl einfach nur in das Eingabefeld ein und starte das Programm über den entsprechenden Eintrag der Ergebnisliste.

text-besser-lesbar-machen-bildschirm-monitor-clear-type-aktivieren-windows-7-win7

Im ersten Dialogfenster aktivierst du die Funktion ClearType und klickst auf Weiter.

clear-type-aktivieren-text-besser-lesbar-optimieren-windows

Dann wähle im nächsten Fenster den zu optimierenden Monitor (nur bei Mehrfachbetrieb erforderlich) aus. Dann wieder auf Weiter klicken.

bildschirm-festlegen-optimierung-cleartype-text-verbessern

In den nächsten vier Dialogfenstern wählst du jeweils das am besten leserliche Textbeispiel aus und bestätigst deine Auswahl mit Weiter.

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Im letzten Fenster schließt du die ClearType-Textoptimierung mit der Schaltfläche Fertig stellen ab.

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Das Subpixel-Rendering nutzt für dieses Verfahren die nebeneinander liegenden roten, grünen und blauen Pixel zum Einfügen von Schattierungen um den Text zu glätten. ClearType funktioniert auf den meisten LCD- und AMOLED-Bildschirmen, eventuell auch auf hochwertigen Röhren-Monitoren.

Auf drehbaren Bildschirmen dagegen, kann es durch ClearType zu einer Verschlechterung der Erkennbarkeit kommen, da sich die Breitformatdarstellung zur Hochformatdarstellung ändert.  Windows XP, Vista und Windows 7 berücksichtigen die Drehung leider nicht.