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iMessage auch ohne Internetverbindung senden

Abhängig vom verwendeten Mobilfunkanbieter und/oder des aktuellen Standorts des iPhone-Besitzers, kann die Internetverbindung schon einmal abreißen. Um in diesem Fall eine iMessage versenden zu können, muss man einen Trick anwenden.

Öffne zuerst die App Einstellungen (Zahnrad-Icon) und dann die Kategorie Nachrichten. Suche im Bereich iMessage die Option Als SMS senden und aktiviere den betreffenden Schalter. Das war´s schon.

Hinweis

Je nachdem welchen Mobilfunktarif du besitzt, könnten zusätzliche Kosten für den SMS-Versand entstehen. Außerdem funktioniert der SMS-Versand deiner iMessages nur ab iOS-Version 12.

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Sicher vor fremden Blicken: Der SMS-Versand über TextSecure

In der Vergangenheit berichteten wir bereits über abgesicherte Messenger undverschlüsseltes Telefonieren per RedPhone. Wer über sein Smartphone aber auch sensible Nachrichten per SMS versendet, sollte zu einer guten Verschlüsselung greifen. Viele der Verschlüsselungs-Apps sind jedoch kompliziert einzurichten und zu bedienen. Nicht so die SMS-App TextSecure, deren Macher auch für die App RedPhone zum verschlüsselten telefonieren verantwortlich sind.

Nur für Android, iPhone und Windows Phone sollen später folgen

Derzeit ist TextSecure nur für Android verfügbar. Zur Zeit wird aber auch an einer iPhone-App gearbeitet, die in naher Zukunft veröffentlicht werden soll. Für alle die hier auf dem Laufenden bleiben möchten, können sich für die Benachrichtigung der iPhone-Version eintragen.

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Sicher durch End-To-End-Verschlüsselung

TextSecure setzt hier, genauso wie bei RedPhone auf eine End-To-End-Verschlüsselung. Verwendet werden folgende Verschlüsselungen:

Diese, zusammen mit Ihrem eigenen Passwort schaffen eine sehr schwer zu überwindende Verschlüsselung Ihrer Nachrichten.

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Verschlüsselte Datenbank für gespeicherte Nachrichten

Nach dem Download der App TextSecure folgen Sie einfach dem Einrichtungsassistenten. Ausserdem können Sie Ihren derzeitigen SMS-Bestand in eine verschlüsselte Datenbank importieren (empfohlen). So können, bei einem Ausspähversuch Ihres Handys, keine gespeicherten Nachrichten von Dritten gelesen werden.

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Über die Schaltfläche der Einstellungen können weitere Funktionen hinzugefügt und/oder geändert werden. So auch beispielsweise die automatische Übermittlung Ihres Schlüssels an Ihre Kommunikationspartner.

Erstellen von SMS-Nachrichten

Das Erstellen und Versenden von SMS-Nachrichten unterscheidet sich nicht von der „normalen“ Variante Ihres Handys. Vielmehr ersetzt TextSecure Ihre bisherige SMS-Anwendung. Diese bleibt aber auf Ihrem Telefon gespeichert und kann trotz allem weiterhin genutzt werden.

Der Vorteil ist, dass Sie TextSecure als vollständigen Ersatz Ihres bisherigen SMS-Dienstes verwenden können, da der Empfänger nicht zwingend TextSecure benötigt. In diesem Fall sind natürlich keine verschlüsselten Nachrichten möglich.

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Die mit TextSecure erstellten SMS- und MMS-Nachrichten die verschlüsselt wurden, erkennen Sie an dem geschlossenen Vorhängeschloß-Symbol. Das erfordert aber bei allen Beteiligten die Installation von TextSecure.

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Haben die Nutzer die Push-Funktion aktiviert, sendet die App automatisch die Textnachrichten als Push-Nachricht (blauer Hintergrund) per Datenverbindung.

Ist keine Datenverbindung über die SIM-Karte oder über WLAN aktiviert, dann nutzt TextSecure den ganz normalen SMS-Dienst Ihres Providers. Die als SMS versendetet Nachrichten erscheinen auf grünem Hintergrund.

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iPhone: SMS, iMessages und WhatsApp-Nachrichten suchen

Manchmal ist es wie verhext: Man weiß noch ganz genau, dass man sich vor einigen Wochen oder Monaten mit Freunden über dies und jenes per SMS, WhatsApp oder iMessage unterhalten hat, kann die passenden Nachrichten dazu aber nicht finden. Oder es dauert eine halbe Ewigkeit, bis man sich durch den Nachrichtentream gescrollt hat. Dabei geht’s auch einfacher. Statt manuell durch den Nachrichtenverlauf, kann man auf dem iPhone blitzschnell nach Nachrichten suchen. Stichwort genügt.

Nachrichten suchen mit Spotlight

Am schnellsten findet man SMS- und iMessage-Nachrichten mit Spotlight. Dazu zur Startseite wechseln und den Bildschirm einmal kurz nach unten ziehen. Am oberen Rand erscheint nur das Suchfeld für die Spotlight-Suche. Hier einfach den Suchbegriff eingeben, etwa Kino.

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Bereits während der Eingabe durchforstet das iPhone nicht nur Dokumente, Bilder, Musik, Apps, Mails und Kontakte nach dem Stichwort, sondern auch SMS- und iMessage-Nachrichten. In der Trefferliste tauchen dann zum Beispiel alle Nachrichten auf, in denen der Suchbegriff Kino auftaucht. Per Fingertipp auf den Treffer wird die Nachricht in voller Länge angezeigt.

Spotlight findet keine SMS- und iMessage-Nachrichten

Spotlight findet keine SMS-Nachrichten, obwohl man ganz sicher ist, zu dem Thema Nachrichten empfangen oder verschickt zu haben? Dann kann es sein, dass die Nachrichten von der Spotlight-Suche ausgenommen sind. Das lässt sich leicht in den Einstellungen unter Allgemein und Spotlight-Suche feststellen. Damit SMS- und iMessage-Nachrichten durchsuchbar sind, muss hier die Zeile Nachrichten aktiviert und mit einem blauen Häkchen versehen sein.

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Direkt in der Nachrichten-App suchen

Statt über die Spotlight-Suchen lassen sich Nachrichten auch direkt in der Nachrichten-App suchen. Dazu in der geöffneten Nachrichten-App zur Hauptübersicht wechseln. Befindet man sich noch in einem Chatverlauf, also einfach oben links auf Nachrichten tippen.

Dann den Bildschirm nach unten wischen, um ganz oben die Suchleiste einzublenden. Hier wieder den Suchbegriff eingeben, um alle Nachrichten mit dem eingegebenen Stichwort zu finden.

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WhatsApp-Nachrichten suchen

Über die Spotlight-Suchen kann man leider nur Nachrichten aus der Apple-eigenen Nachrichten-App aufspüren. WhatsApp-Nachrichten lassen sich damit nicht finden. Gut, dass WhatsApp über eine eigene gute Suchfunktion verfügt, die genau so funktioniert wie die Nachrichten-App. Dazu den Hauptbildschirm von WhatsApp mit dem Finger nach unten ziehen, um die Suchleiste sichtbar zu machen. Auch hier erscheinen direkt nach der Eingabe der ersten Buchstaben des Suchbegriffs die ersten Treffer.

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iMessage-Problem lösen beim Wechsel vom iPhone zu Android oder Windows Phone

Wer vom iPhone zu einem anderen System wie Android oder Windows Phone wechselt, hat mitunter ein Problem. Auf dem neuen Telefon kommen plötzlich keine SMS-Nachrichten mehr an. Apple hat das Problem bereits bestätigt und gibt nach langem Hin und Her endlich zu, dass es Schwierigkeiten mit dem eigenen Kurznachrichtendienst iMessage gibt. Um erst gar nicht in die Problemfalle zu tappen, sollte man vor dem Wechsel tätig werden. Wir zeigen, was genau zu tun ist.

Das iMessage-Problem

Darum geht’s beim iMessage-Problem: Apples eigene Kurznachrichtenlösung verschickt Nachrichten entweder per SMS oder – wenn der Empfänger ebenfalls ein Apple-Gerät hat – als kostenlose iMessage. Alles kein Problem, solange die Telefone nicht gewechselt werden. Wechselt man aber vom iPhone zu einem anderen Betriebssytem und behält man dabei die Telefonnummer, bleibt diese weiterhin mit iMessage verknüpft. Schickt nun jemand von einem Apple-Gerät aus eine Nachricht an das neuen Telefon, geht die Nachricht ist Leere, da Apple sie weiterhin über iMessage verschicken will – die iMessage aber nie ankommt, da das neue Telefon ja kein Apple-Gerät mehr ist.

Die Lösung: Vorher iMessage deaktivieren

Damit das nicht passiert, sollte man vor dem Wechsel aktiv werden und iMessage deaktivieren. Damit stellt man sicher, dass die eigenen Handynummer nicht mehr mit iMesssage verknüpft ist. Um iMessage zu deaktivieren, gehen Sie beim iPhone, iPad oder iPod touch folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie in die Einstellungen.

2. Tippen Sie auf Nachrichten.

3. Hier deaktivieren Sie die Option iMessage.

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Anschließend schicken Sie testweise eine Nachricht an einen Empfänger, der über ein iPhone verfügt, um herauszufinden, ob die Nachricht tatsächlich als normale SMS und nicht als iMessage rausgeht. Erscheint die Nachricht mit grüner Blase, geht sie als normale SMS raus und das Deaktivieren von iMessage war erfolgreich; erscheint sie hingegen in blau, ist es weiterhin eine iMessage.

Handynummer von iOS-Geräten und vom Mac entfernen

Für FaceTime und iMessage wird die eigene iPhone-Telefonnummer mit der Apple-ID und der eigenen E-Mail-Adresse verknüpft. Auf diese Weise kann Apple FaceTime-Anrufe und iMessages problemlos an andere iOS-Geräte und den Mac schicken. Solange man in der Apple-Welt bleibt, ist das kein Problem. Beim Wechsel sollte man die Verknüpfung zwischen Telefonnummer und Apple ID aufheben.

Auf dem iPhone und iPad kann man leicht herausfinden, welche Mail-Adresse mit iMessage verknüpft ist. Dazu in den Bereich Einstellungen | Nachrichten wechseln.  Hier auf Senden & Empfangen tippen. Hier entfernen Sie alle Häkchen vor den verknüpften E-Mail-Adressen.

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Auf dem Mac lösen Sie die Verknüpfungen, indem Sie die App Nachrichten starten, etwa über die Spotlight-Suche ([cmd][Leertaste]) und den Suchbegriff „Nachrichten“. In der Nachrichten-App den Befehl Nachrichten | Einstellungen aufrufen und in den Bereich Accounts wechseln. Auch hier entfernen Sie alle Häkchen der verknüpften Adressen und – ganz wichtig – der Telefonnummer.

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SMS-Nachrichtenversand mit neuem Handy testen

Nach dem Wechsel zum neuen Android-, Blackberry- oder Windows Phone und bevor Sie das alte iPhone abgeben oder verkaufen sollten Sie den SMS-Empfang und -Versand testen. Prüfen Sie mit Freunden und Bekannten, die noch ein iPhone verwenden, ob SMS-Nachrichten auf dem neuen Handy ankommen. Sollte es trotz Deaktivierung von iMessage und dem Aufheben der Verknüpfung immer noch nicht klappen, kontaktieren Sie die Apple-Hotline. Dort heben dann die Apple-Mitarbeiter die iMessage-Verknüpfung für Sie auf.

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iPhone & iPad: Hohe SMS-Kosten áde – Mit iMessage SMS kostenlos versenden

Die Tage hohen Kosten für SMS sind gezählt. Spätestens mit der Einführung der iMessage-App auf dem iPhone, iPad und iPod touch. Denn damit verschicken iOS-User SMS kostenlos. Eine der wichtigsten Cash-Cows der Handyprovider wird damit endgültig zu Grabe getragen.

Über 40 Milliarden SMS

Ob wir solche Zahlen noch einmal sehen werden: Im letzten Jahr verschickten knapp 60 Millionen Handynutzer über 40 Milliarden SMS. Mit SMS-Flats und teils horrenden Kosten pro verschickter SMS verdienten sich die Provider bislang eine goldene Nase. Über 2 Milliarden Euro wurden mit den Kurznachrichten eingenommen.

Die Tage der teuren SMS sind gezählt

Seit der iOS-Version 5 ermöglicht die „Nachrichten“-App den kostenlosen SMS-Versand. Und zwar folgendermaßen: Das iPhone erkennt anhand des Adressbucheintrags bzw. der Apple-ID automatisch, ob der Empfänger über ein iOS-Gerät (iPod, iPad, iPhone) verfügt und verschickt die Nachricht nicht per kostenpflichtier SMS, sondern als kostenlose iMessage.

Ob die Nachricht als kostenlose iMessage rausgeht, erkennen Sie im leeren Eingabefeld. Sobald hier „iMessage“ steht, ist der Versand kostenlos – auch dann, wenn Sie ein Foto mitschicken und daraus eine MMS machen. Die Nachricht wird dann nicht über den Handyprovider, sondern übers Internet und den kostenlosen iMessage-Dienst von Apple verschickt. Für Null Euro. So viel und so oft Sie möchten. Ein weiterer Vorteil: es gibt keine Begrenzung auf 160 Zeichen. iMessages können beliebig lang sein.

Bei normalen (kostenpflichtigen) SMS-Nachrichten, steht im leeren Eingabefeld nur „Nachricht“. Damit wird die Nachricht über den Handyprovider als kostenpflichtige SMS verschickt. Pro 160 Zeichen ist dann jeweils eine neue SMS fällig. Wie früher, als es noch kostenpflichtige SMS gab. ;)

Gratis-SMS über den Apple-Tellerrand hinaus

Kostenlose SMS-Nachrichten gibt es via iMessage nur innerhalb der Apple-Welt. Wer darüber hinaus auch mit Androids oder BlackBerrys kostenlos Nachrichten austauschen möchte, kann auf die Alternative „WhatsApp Messenger“ zurückgreifen.

WhatsApp arbeitet nach dem gleichen Prinzip: Alle WhatsApp-Nutzer (egal ob auf dem iPhone, Android, Blackberry oder Nokia) können Sie untereinander kostenlos SMS-Nachrichten schicken. Ebenfalls ohne 160-Zeichen-Limit und inklusive Fotos, Gruppen-Chat und Sprachaufzeichnungen.

Immer vorausgesetzt, der Empfänger hat ebenfalls „Whats App“ installiert. Die Chancen dafür stehen gut; schließlich führt WhatsApp in fast allen App-Stores die Bestenliste der beliebtesten und am häufigsten heruntergeladenen App an. Doch aufgepasst: WhatsApp greift auf das komplette Adressverzeichnis zu überträgt es auf einen US-Datenserver.

 

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