Kategorien
Internet & Medien

Wikipedia Download: Wikipedia komplett auf den eigenen Computer herunterladen

Haben Sie sich schon einmal überlegt, das englische oder deutsche Wikipedia auf Ihren PC herunterzuladen? Sie werden jetzt bestimmt sagen, mein PC ist nicht groß genug dafür. Wikipedia ist aber gar nicht so groß wie man denkt.

Das englischsprachige Wikipedia beispielsweise, umfasst „nur“ 13,9 Millionen Seiten und 3,7 Millionen Bilder, wenn man es mit dem Tool „Xowa“ herunterlädt. Und die Größe mit 25 Gigabyte ist auch für fast jedes Netbook zu bewältigen.

Allerdings für die Offline-Installation muss man etwas Zeit mitbringen. Sie kann bis zu 30 Stunden dauern. Bei uns hat es mit einer halbwegs guten Bandbreite nur vier Stunden gedauert. Das deutschsprachige Wikipedia dagegen nur eine Stunde.

Mit dem Open-Source-Tool „Xowa“ lassen sich die länderspezifischen Wikipedia-Module komplett herunterladen, offline lesen und bearbeiten. Sie können es als ZIP-Datei auf der Webseite sourceforge.net/projects/xowa kostenlos herunterladen.

Entpacken Sie nach dem Download das Dateipaket in einem beliebigen Ordner und klicken Sie dann auf die Start-Datei.

Auf der Hauptseite des Tools „Xowa“ wird ebenfalls angeboten, das „Simple Wikipedia“ herunterzuladen. Es eignet sich wunderbar dazu, etwas Erfahrung mit „Xowa“ zu sammeln. Der Download ist ein ein paar Minuten, abhängig natürlich von der verfügbaren Bandbreite, erledigt.

„Simple Wikipedia“ ist eine abgespeckte Version des englischen Wikipedias das sich, ohne Bilder, nur auf die reine Information beschränkt.

Heruntergeladene Wikis werden in der linken Navigationsleiste angezeigt und können dort ausgewählt werden.

Die Suche nach Informationen ist mit der Online-Version von Wikipedia identisch. Einfach des Suchbegriff oben rechts eingeben und die Suche starten.

Die Anzeige des gesuchten Artikels ist bei „Xowa“ mit der Online-Version von Wikipedia identisch. Nur die Bilder werden nicht abgebildet.

Soweit die Anleitung für „Simple Wikipedia“…

Wiki Download: Wikipedia Deutschland herunterladen

Für den Download aller anderen fremdsprachigen Wikipedia-Module scrollen Sie die „Main Page“ von Xowa nach unten und klicken im Bereich „Pages to visit“ auf den Link „Import/List“.

Auf der Importliste finden Sie 663 bekannte Wikis der Wikimedia Foundation. Scrollen Sie bis zum gewünschten Modul und klicken Sie dann auf „latest“ um es herunterzuladen.

Kleiner Tipp: Laden Sie am besten nur ein Modul auf einmal herunter, da der integrierte Downloader versucht, alle Dateien auf einmal herunterzuladen.

Auch wenn die heruntergeladenen Artikel alle Informationen enthalten, so sind sie doch ohne die Bilder sehr eintönig. Natürlich können die Bilder mit „Xowa“ auch heruntergeladen und angezeigt werden. Dafür ist aber zusätzliche Software nötig, die auf der Xowa-Main-Page ebenfalls heruntergeladen werden kann.

Wählen Sie das Programm für Ihr Betriebssystem aus. Zur Verfügung stehen Programmversionen für Windows-, Mac OS- und Linux-Rechner. Nach der Installation des Bild-Programms rufen Sie nacheinander die bereits heruntergeladenen Wikis auf, damit die Bilder importiert werden können. Der Download und das Einfügen der Bilder erfolgt automatisch.

Danach sieht die Offline-Version genauso wie die Online-Version aus.

Fazit: „Xowa“ ist sehr komfortabel in der Benutzung, egal ob man die Wikipedia-Artikel offline lesen oder bearbeiten möchte.

Kategorien
Android Handy & Telefon

Whatsapp auf einem Android-Tablet ohne Sim-Karte (3G) installieren

Der Whatsapp-Messenger ist für Smartphones schon eine tolle Sache. Damit kann man fast kostenlos Textnachrichten, Bilder, Videos und Sprachnachrichten versenden. Für Besitzer von Android-Smartphones kostet der Dienst nach dem kostenlosen, einjährigen Testzeitraum 0,89 Euro. Natürlich funktioniert Whatsapp auch auf Android-Tablets die mit einer Sim-Karte für den mobilen Internetzugang ausgestattet sind. Mit einem Trick können Sie aber auch Tablets die keine 3G-Unterstützung haben, mit einem eigenen Whatsapp-Account versehen.

WLAN, ein Festnetz-Telefonanschluss  und der Zugang zum Google-Konto sind die Voraussetzungen für das erfolgreiche Installieren von Whatsapp auf Ihrem Tablet-PC.

Als erstes laden Sie die App aus dem Google Play Store auf Ihr Tablet herunter.

Im Anschluss startet der Einrichtungsvorgang. Wie schon beim Smartphone, müssen Sie nun Land, Ländercode und die betreffende Telefonnummer eingeben. Geben Sie an dieser Stelle Ihre Festnetz-Telefonnummer ein. Bestätigen Sie die Eingaben mit „OK“.

Im nächsten Schritt versucht Whatsapp Ihnen eine SMS mit einem Bestätigungscode zu senden. Die wird erfolglos sein, da der SMS-Versand an Festnetznummern nicht unterstützt wird. In der entsprechenden Warnmeldung tippen Sie auf das Feld „Mich anrufen“.

Kurz darauf klingelt es bei der zuvor eingegebenen Festnetznummer. Eine Computerstimme liest Ihnen den sechsstelligen Bestätigungscode vor. Tippen Sie auf das Eingabefeld mit dem Telefonhörer-Symbol und geben Sie den Verifizierungscode ein. Dieser wird am Telefon so lange wiederholt, bis Sie auflegen.

In der Titelleiste beenden Sie die Einrichtung von Whatsapp mit der Schaltfläche „Weiter“. Dadurch werden die Google-Kontakte automatisch importiert. Je nachdem wie groß diese Liste ist, kann es ein paar Minuten dauern. Danach ist Whatsapp wie gewohnt einsatzbereit.

Kategorien
Hardware & Software

PDFs mit Gimp bearbeiten

Wenn Sie schon einmal versucht haben PDF Dateien zu bearbeiten haben Sie vermutlich festgestellt, dass diese sich oftmals mit Händen und Füßen dagegen wehren. PDF Dateien sind vom Prinzip her nicht dazu gedacht, nach ihrer Erstellung nochmals bearbeitet zu werden. Dennoch gibt es durchaus Möglichkeiten, wie Sie PDF Dateien bearbeiten können. Eine Variante ist beispielsweise das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm Gimp. Sie können damit PDF Dateien in Grafiken umwandeln und diese dann entsprechend bearbeiten.

So können Sie beispielsweise:

  • Das Titelblatt einer Zeitung ins Internet stellen
  • Eine Anzeige, die im PDF Format vorliegt in das eigene Layout einbinden, auch wenn die Software mit PDF Dateien nicht zurechtkommt.
  • PDF Formulare ohne interaktive Eingabefelder direkt am Bildschirm ausfüllen.

Sobald Sie mit dem Befehl „Datei | öffnen“ eine PDF-Datei in Gimp öffnen erscheint zunächst das Fenster „Aus PDF importieren“. Hier können Sie festlegen, welche Seiten durch die Software umgewandelt werden sollen. Anschließend erfolgt die Angabe von Höhe und Breite in Pixeln.

Einige Einschränkungen gibt es bei der Bearbeitung mit Gimp allerdings. So wandelt die Seiten in eine Pixel-Grafik umgewandelt. Dadurch werden diese nicht mehr ganz so gestochen und scharf dargestellt wie im PDF. Um dies zu verhindern, sollten Sie die Auflösung beim Import möglichst hoch einstellen. Überlegen Sie bereits vorab, in welcher Pixelgröße das Bild später erscheinen soll und wählen Sie dann die doppelte Auflösung.

Möchten Sie beispielsweise das Titelblatt einer Zeitschrift online stellen können Sie dieses noch mit einem optisch ansprechenden Schlagschatten versehen. Fügen Sie diesen einfach über den Befehl „Filter | Licht und Schatten | Schlagschatten“ ein. Nach dem Sie die Bearbeitung abgeschlossen haben speichern Sie das Bild einfach im PNG-Format ab. Der eingefügte Schatten wie auch die Transparenz bleiben dann komplett erhalten. Um ein PDF-Formular in Gimp auszufüllen sollten Sie nach Möglichkeit eine Schrift mit gleichbleibenden Zeichenabständen verwenden. Sehr gut hierfür geeignet ist beispielsweise die Schriftart Courier New.

Kategorien
Hardware & Software Office Outlook

Die Liste sicherer Absender für die Neuinstallation von Outlook speichern

Um zu vermeiden dass E-Mail-Versender bei Ihnen im Spam-Ordner landen, werden diese als „sichere Absender“ in Outlook gespeichert. Das kann manuell geschehen, oder man erstellt eine Regel, die den Absender automatisch in dieser Liste speichert. Diese Liste kann in wenigen Monaten sehr umfangreich werden. Umso mühsamer ist es im Falle einer Neuinstallation von Outlook, die Liste wieder herzustellen. Da dies kaum möglich ist, sollte man die Liste vorsichtshalber regelmäßig separat speichern.

Outlook sichert zwar die PST-Dateien, allerdings ohne die Liste der sichern Absender. Daher wird sie in eine Textdatei exportiert.

Export der „Sicheren Absender“

So führen Sie den Export der Liste durch:

1. Starten Sie Outlook und klicken Sie im Register „Start“ der Menüleiste auf „Junk-E-Mail | Junk-E-Mail-Optionen“. Wahlweise geht das auch mit einem Rechtsklick auf eine beliebige E-Mail.

2. Im nächsten Fenster wechseln Sie zur Ansicht „Sichere Absender“. Dort sind alle als sicher eingestuften E-Mail-Adressen aufgelistet. Mit dem Button „Exportieren“ gelangen Sie zum nächsten Arbeitsschritt.

3. Im dritten Arbeitsschritt öffnet sich der Windows-Explorer. Hier navigieren Sie zu dem Speicherort in dem die „sicheren Absender“ abgelegt werden sollen. Im Feld „Dateiname“  vergeben Sie der Liste einen Namen und betätigen die Schaltfläche „Speichern“. Die Liste wird nun als Textdokument in dem gewählten Ordner abgelegt.

Importieren der gespeicherten Liste

Sollen die sicheren Absender nach der Outlook Neuinstallation wieder importiert werden, dann wiederholen Sie die ersten beiden Arbeitsschritte und wählen auf der Registerkarte „Sichere Absender“ den Button „Importieren“. Navigieren Sie dann zum Speicherort der Liste, markieren Sie diese, und bestätigen Sie die Auswahl mit „Öffnen“. Schon sind die sicheren Absender wieder verfügbar.

Fast noch wichtiger: Die blockierten Absender

Auf die gleiche Weise funktioniert der Export und Import der Liste „Blockierte Absender“.

Da nach einer Neuinstallation von Outlook auch diese Liste fehlt, ist es mindestens genauso wichtig, die blockierten Absender zu speichern. Andernfalls erhalten Sie wieder eine Menge an Spam-E-Mails, die erneut als Junk-E-Mail markiert werden müssen.

Kategorien
Hardware & Software

Evernote-Backup: Notizen sichern und als Sicherheitskopie lokal speichern

Mit Cloud-Diensten ist das immer so eine Sache. Einerseits ist es toll, alles in der Datenwolke zu speichern und überall verfügbar zu haben. Allerdings ist das immer nur so lange eine klasse Sache wie der Cloud-Dienst einwandfrei funktioniert. Gibt’s Probleme, kommt man nicht mehr so leicht an die Daten heran; oder durch eigene Unachtsamkeit sind wichtige Notizen plötzlich futsch. Damit das nicht passiert, sollte man seine Evernote-Dateien ab und an lokal speichern. Dann kann man im Falle eines Falles die Backups einfach zurückspielen.

Evernote-Notizen lokal sichern

Da Evernote alle Notizen mit allen Geräten wie Rechner, Notebook und Smartphone synchronisiert, sind die Daten im Normalfall an mehreren Stellen vorhanden. Allerdings passiert es durch Softwarefehler oder eigene Unachtsamkeit, dass Notizen verloren gehen. Um das zu vermeiden, können Sie Ihre Evernote-Notizen folgendermaßen als Backup sichern:

1. Um lokale Evernote-Backups anlegen zu können, benötigen Sie die Desktop-App von Evernote; ob Windows oder Mac ist egal. Um einen Ordner zu sichern, klicken Sie in der Evernote-Desktopanwendung mit der rechten Maustaste auf den Ordner und wählen den Befehl „Notizen exportieren“. Möchten Sie alle Notizen auf einmal sichern, führen Sie den Rechtsklick auf den obersten Ordner „Notizbücher“ aus.

2. Anschließend wählen Sie in welcher Form die Daten exportiert werden sollen, etwa als XML-/ENEX- oder HTML-Datei. Beide Versionen lassen sich später problemlos wiederherstellen. Um zwischendurch einen Blick ins Backup werfen zu können, ist die HTML-Version empfehlenswert. Für einen schnellen und reibungslosen Import und Wiederherstellung der gesicherten Notizen, sollten Sie allerdings das Evernote-eigene ENEX-Format verwenden.

3. Wählen Sie, in welchem Ordner das Backup abgelegt werden soll.

4. Nach dem Anlegen der Sicherheitskopie, können Sie bei HTML-Dateien per Klick auf „In einem Browser öffnen“ auch gleich einen Blick ins Backup werfen. Beim ENEX-Format ist das nicht möglich; dafür ist die Wiederherstellung einfacher.

ENEX-Backups wiederherstellen

Sollten Notizen verloren gehen, lassen sie sich dank des Backups (bevorzugt im ENEX-Format) ganz einfach wiederherstellen. Dazu rufen Sie in der Desktop-App den Befehl „Datei | Importieren | Evernote-Dateien“ auf und wählen die Enex-Backup-Datei aus.

Im folgenden Dialogfenster entscheiden Sie, ob die wiederhergestellten Notizen mit der Cloud synchronisiert werden sollen. Da das in den meisten Fällen empfehlenswert ist, beantworten Sie die Frage mit „Ja“.

Sie finden die wiederherstellten Notizen anschließend im Ordner „Importierte Notizen“ wieder. Von dort können Sie sie dann zum Beispiel wieder in die korrekten Unterordner verschieben.

Datenbankdateien sichern

Alternativ zur Backup- und Export-Funktion von Evernote, können Sie auch eine dateibasierte Sicherung durchführen und damit direkt die Evernote-Datenbank sichern. Das ist immer dann empfehlenswert, wenn Sie sowieso bereits mit einem eigenen Backup-Programm Ihre Dateien sichern. Dann können Sie im gleichen Atemzug auch die Evernote-Datenbank ins Backup packen. Die Evernote-Daten werden in folgenden Ordnern gespeichert:

  • Windows
    C:Benutzer[Benutzername]AppDataLocalEvernoteEvernoteDatabases
  • Mac OS X
    /Users/[Benutzername]/Library/Application Support/Evernote

Im Falle eines Datenverlusts müssen Sie dann nur noch die gesicherten Datenbankdateien in die jeweiligen Ordner zurückspielen.

Kategorien
Hardware & Software

Thunderbird Umzug: Alle Mails und Einstellungen von Thunderbird auf einen anderen Rechner umziehen

Thunderbird ist ein sehr vielseitiges und beliebtes E-Mail Programm. Viele nutzen die kostenlose Open Source E-Mail Software zur Verwaltung und Nutzung ihrer E-Mail Konten. Neben der E-Mail Funktion bietet Thunderbird noch zahlreiche Zusatzfunktionen wie Kalender und Adressbücher, die sich mit vielen Cloud- bzw. Online-Kalendern synchronisieren lassen. So kommt es nicht selten vor, dass in einer einzigen Thunderbird Installation gleich eine ganze Reihe an E-Mail Konten, Adressbücher und Kalender genutzt werden. Möchten Sie dann die gleiche Installation mit allen Einstellungen, Einträgen und E-Mails auf einen anderen Rechner umziehen oder parallel dort nutzen, ist dies mit Thunderbird sehr einfach möglich.

Über die Profilkonfiguration lassen sich gleich ganze Profile schnell und unkompliziert umziehen und das sogar zwischen verschiedenen Betriebssystemen (z.B. von Windows nach Linux und umgekehrt). Folgendermaßen können Sie Ihr Thunderbird Profil umziehen:

1. Lokalisieren Sie zunächst das Thunderbird Profilverzeichnis auf Ihrem Rechner. Bei Windows 7 finden Sie es zum Beispiel unter

Benutzer%Benutzername%AppDataRoamingThunderbirdProfilesxxxxxxxx.default

„xxxxxxxx“ steht dabei für eine für jeden Benutzer individuelle Buchstaben- und Zahlenkombination steht.

2. Kopieren Sie das komplette Verzeichnis Ihres Profiles „xxxxxxxx.default“ samt Daten auf einen Datenträger und speichern Sie es anschließend auf dem Zielrechner im dortigen Profilverzeichnis ab.

3. Nun starten Sie dort den Thunderbird Profilmanager, indem Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R] drücken, den Befehl

thunderbird.exe -ProfileManager

eingeben und mit Ok bestätigen.

4. Legen Sie mithilfe des Profilmanagers ein neues Profil an, indem Sie die Funktion „Profil erstellen“ auswählen und dem neuen Profil einen passenden Namen geben. Bei der Option „Ordner wählen“ wählen Sie Ihr zuvor auf den Rechner kopiertes Profilverzeichnis aus.

5. Als aktives Profil legen Sie nun durch einfache Auswahl mit der Maus das neu erstellte Profil fest. Beenden Sie anschließend den Profilmanager.

6. Solbald Sie Thunderbird auf dem neuen Rechner starten, lädt dieses automatisch das zuvor neu erstellte Profil mit den Daten des alten Rechners. Nach dem Starte sollte deshalb die Oberfläche genauso wie auf dem Quellrechner aussehen.

Mit der beschriebenen Funktion ist es sehr einfach Ihre E-Maildaten und Konfigurationen zu übertragen. Die entsprechenden Orte für die Profildaten der einzelnen Betriebssysteme finden Sie in der Thunderbird-Hilfe im Internet. Einziger Haken: Eventuell müssen, falls zuvor genutzt, noch einzelne Add-ons nachgeladen werden.

Kategorien
Hardware & Software Multimedia

Stellen Sie ganz legal Ihre eigene Jukebox zusammen ohne die Festplatte mit Downloads zu belasten

Im Web sind viele Programme zu finden, mit denen man Musik aus Videoportalen herunterladen und konvertieren kann. Auch wir berichteten bereit über einen der bekanntesten Tonspur-Rippern, den „Free YouTube to MP3 Converter“. Egal wie man sich seine Music-Box zusammenstellt, die Voraussetzung ist meistens ein Download. Mit dem Freeware-Programm „Freemake Music Box“ geht das auch ohne Herunterladen und die damit verbundene Belastung der vorhandenen Speichermedien.

Die „Freemake Music Box“

Bei „Freemake Music Box“ werden nur Playlists angelegt und die gewünschten Titel dort hinzugefügt. Auch das importieren von vorhandenen Playlists anderer Mediaplayer ist möglich. Das Programm sucht sich dann die Titel automatisch aus den einschlägigen Videoportalen heraus. Illegal eingestellte Musik wird laut Hersteller automatisch herausgefiltert und nicht angezeigt oder abgespielt. So läuft man nicht Gefahr, kostenpflichtig abgemahnt zu werden.

Download und Installation

Um das Gratis-Programm herunterzuladen, rufen Sie in Ihrem Webbrowser die Seite

http://www.freemake.com/de/free_music_box/

auf, klicken auf den Button „Download“ und folgen den Installationsanweisungen.

Nach der Installation starten Sie das Programm ganz bequem mit einem Klick auf die Startmenü-Verknüpfung, oder auf das Desktop-Icon.

Die Bedieneroberfläche des Programms ist recht übersichtlich und einfach aufgebaut. Geben Sie in das Eingabefeld auf der rechten Seite den Suchbegriff ein. Egal ob Musiktitel, Interpret oder Album. Klicken Sie anschließend auf den Button „Suchen“ der die Smartsuche startet.

Filter und Sortierung der Ergebnisse

Der Ergebnisliste sollte nun besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Hier sind die verschiedenen Filter-Optionen versteckt, mit denen man das Suchergebnis verfeinern kann. Jedes angezeigte Musikstück enthält neben dem Titel und der Laufzeit in der Überschrift den Künstler und das Album. Bewegen Sie den Mauszeiger über den Namen des Künstlers, wird in einer Infobox die Meldung „Suche nach Künstler“ angezeigt. Klicken Sie darauf, wird die Ergebnisliste nach Titel sortiert. Entsprechend funktioniert die „Suche nach Album“.

Die Playlists

Als nächstes empfiehlt sich das Anlegen einer oder mehrerer Playlists. Dazu klicken Sie im linken Bereich auf „Meine Playlist | Neue Playlists hinzufügen“. Geben Sie der Playlist einen Namen und drücken Sie [Enter].

Vor jedem Musikstück der Ergebnisliste befindet sich eine Schaltfläche zum Abspielen des Titels und eins zum Hinzufügen zur Playlist.

Video oder nicht Video, das ist hier die Frage…

Ein tolles Gadget dieses Programms ist die Videofunktion. Damit lässt sich in einem kleinen Fenster das dazugehörige Video anzeigen. Am linken unteren Rand befindet sich ein nach oben gerichteter Doppelpfeil, mit dem das Video eingeblendet wird.

Es kommt häufig vor, dass zu einem Musiktitel hier nur das Albumcover angezeigt wird. Möchten Sie aber doch lieber das Video zusätzlich laufen lassen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Video-Anzeige und wählen im Kontextmenü die Option „Nächste Version“. Wiederholen Sie diesen Schritt so lange, bis Sie den Musik-Clip gefunden haben.

Noch mehr kostenlose Programme

Auf der Homepage des Herstellers sind weitere kostenlose Programme zum Download erhältlich:

  • Freemake Video Converter
  • Freemake Video Downloader
  • Freemake Audio Converter

Mit diesen Programmen können Sie die Musikvideos herunterladen, in andere Formate umwandeln, zum Beispiel von FLV in MP4 oder in das iTunesformat für das Abspielen in Smartphones. Mit dem Audio Converter können Sie zudem noch die Tonspur eines Musik-Clips rippen.

Was bringt die Zukunft?

Trotz der Vielseitigkeit der „Freemake  Music Box“, steht das Projekt noch am Anfang der Entwicklung. Weitere Zusatzfunktionen sind schon in der Entwicklung und werden dem Programm noch hinzugefügt. Dazu gehören beispielsweise die Synchronisation der Playlists auf mehreren Computern, iPad und Android Apps und die Einbindung von Musik-Charts.

Vielversprechend ist außerdem die Webversion der „Freemake Music Box“, die ohne Download auskommt und über den Webbrowser gesteuert werden kann.

Was noch so alles in Zukunft kommen soll, erfahren Sie auf der Webseite. Klicken Sie im Bereich „Downloads“ einfach auf ein Programm um weitere Informationen über den Entwicklungsstand zukünftiger Funktionen zu erfahren.

Kategorien
Hardware & Software Multimedia Software

Wavosaur: große MP3- oder WAV-Dateien in mehrere Teile aufsplitten

Werden per Computer beispielsweise ganze Konzerte oder Radiosendungen aufgenommen, entstehen sehr große Audio-Dateien. Solche Mega-Dateien sind aber sehr unpraktisch. Möchte man einen einzelnen Beitrag oder ein bestimmtes Musikstück hören, muss man erst dorthin navigieren. Natürlich gibt es viele Programme mit denen sich Audio-Dateien bearbeiten lassen. Entweder sind sie kostenpflichtig oder die kostenlosen Programme enthalten unnötige Zusatz-Toolbars. Die Bedienung vieler Programme ist auch nicht gerade einfach. Nicht so beim kostenlosen Audio-Editor „Wavosaur“.

Riesendateien zerschneiden

Mit diesem 22 KByte kleinen Programm lassen sich große Musikdateien in ganz einfach und in wenigen Augenblicken in beliebig große Teildateien aufsplitten. Die Originaldatei bleibt dabei erhalten und kann später gelöscht werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.

Zum Download des „Wavosaur“ rufen Sie die Webseite des Herstellers auf und klicken im linken Navigationsbereich auf „Download“.

Auf der Download-Seite klicken Sie auf „Wavosaur (en)“ für die englische, oder auf „Wavosaur (fr)“ für die französische Version.

Das Programm wird als ZIP-Datei heruntergeladen. Speichern Sie die Datei im gewünschten Zielordner und extrahieren sie dort.

Anschließend starten Sie die Anwendung mit einem Doppelklick auf die Startdatei.

Um die zu bearbeitende Audiodatei zu laden, klicken Sie in der Menüleiste auf „File | Open“ und navigieren zum Speicherort.

Mit einem Doppelklick auf die WAV- oder MP3-Datei wird sie in das Programm geladen und als Wellengrafik dargestellt.

Die ideale Stelle um zwei Musikstücke zu trennen ist die dazwischenliegende Pause. In der Wellengrafik ist an dieser Stelle kein Ausschlag. Die angezeigte Wellengrafik kann zur besseren Übersicht per Zoom vergrößert werden. Dazu fahren Sie mit dem Mauszeiger auf die Grafik und scrollen mit dem Mausrad bis zur gewünschten Größe.

Anschließend suchen Sie eine passende Stelle zur Trennung zweier Lieder. Mit einem Linksklick an dieser Stelle wird eine senkrechte, blaue Markierung gesetzt. Zur Überprüfung dieser Trennung klicken Sie in der Symbolleiste auf das dreieckige Symbol „Start“. Das Abspielen startet an der blauen Markierung. Mit dem viereckigen „Stop“-Symbol wird das Abspielen beendet.

Zur Korrektur kann die blaue Markierung mit der Maus verschoben werden. Befindet sie sich an der richtigen Trennstelle, dann drücken Sie auf Ihrer Tastatur die [M]-Taste, um die erste Trennung zu markieren (gestrichelte Linie). Wiederholen Sie diesen Vorgang so oft wie nötig, um alle Musikstücke oder Beiträge zu trennen.

Sind alle Trennmarker gesetzt, können nun alle Teilstücke auf einmal als separate Dateien gespeichert werden. Klicken Sie in der Menüleiste auf „File | Export | Export all regions“.

Im Windows-Explorer navigieren Sie zum gewünschten Zielordner. Abschließend klicken Sie auf „Speichern“ und alle Teilstücke werden entsprechend der Markierungen abgelegt und durchnummeriert.

Unabhängig davon, welches Format die Ursprungsdatei hatte, werden die separierten Dateien im WAV-Format abgelegt und können bei Bedarf in MP3-Dateien konvertiert werden. Es existiert zwar auch die Funktion „Export as MP3“, die erfordert aber die vorherige Installation des „Lame MP3 Encoder“.

„Wavosaur“ ist, obwohl nur in englisch und französisch erhältlich, sehr einfach zu bedienen. Das Programm bietet noch eine Vielzahl von weiteren Bearbeitungsmöglichkeiten. So lassen sich beispielsweise Soundfilter über die Musik legen. Damit geben Sie dem Lied einen individuellen Touch. Kompatibel ist „Wavosaur“ mit Windows 7, Vista und XP.

Tipp: Auf diese Weise können beispielsweise auch Klingeltöne und Melodien für die Wecker-Funktion von Handys selbst erstellt werden.

Die mobile Version verlassen