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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Downloads per Kontextmenü schnell und einfach verwalten

Der Ordner Downloads wird von allen Webbrowsern als Standard-Download-Ordner verwendet. Auch der Firefox-Browser legt hier aus dem Web heruntergeladene Dateien ab. Der Vorteil dieses Standard-Ordners liegt auf der Hand: Hier findet man seine Downloads am schnellsten wieder. Der Nachteil aber ist die Nachbearbeitung von Daten. Sollen die heruntergeladenen Daten archiviert werden, müssen sie anschließend in die Bestimmungsordner verschoben oder dorthin kopiert werden. Wer bei einem Download sicher ist, dass diese Dateien für längere Zeit archiviert werden sollen, der kann mit dem Firefox-Add-on Save Link in Folder die gewünschte Datei per Rechtsklick direkt im Zielordner ablegen.

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Download und Installation des Add-ons „Save Link to Folder“

Die kostenlose Erweiterung laden Sie am besten über den Add-ons-Manager herunter. Öffnen Sie ihn über die Menüleiste Extras | Add-ons.

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Geben Sie oben rechts in das Suchfeld den Namen des Add-ons ein und starten Sie dann den Suchvorgang. In der Ergebnisliste wird die Erweiterung an erster Stelle angezeigt. Mit dem Button Installieren und einem anschließenden Browser-Neustart wird die Erweiterung installiert und aktiviert.

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Festlegen der Zielordner

Nach dem Neustart des Firefox-Browsers legen Sie als nächstes die benötigten Zielordner fest. Sind sie noch nicht vorhanden, können sie mit diesem Arbeitsschritt gleichzeitig angelegt werden.

Rufen Sie wieder den Add-ons-Manager auf und klicken Sie im Add-on Save Link to Folder auf den Button Einstellungen.

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Im Dialogfenster Optionen klicken Sie auf Neu um einen Speicherpfad anzulegen. Im Untermenü tragen Sie im Eingabefeld Beschreibung den Namen des Ordners ein, wie er im Kontextmenü angezeigt werden soll. Im Feld darunter legen Sie den Speicherpfad über den Windows-Explorer fest. Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, können Sie ihn im gleichen Arbeitsschritt direkt anlegen.

Wiederholen Sie diesen Arbeitsschritt entsprechend oft, bis alle erforderlichen Zielordner angelegt wurden. Bestätigen Sie beide offenen Dialogfenster abschließend mit OK.

Direkt in den richtigen Ordner herunterladen

Möchten Sie nun einen Download in einem dieser Zielordner direkt abspeichern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Download-Link und wählen über die Option Ziel in Ordner speichern den gewünschten Pfad aus.

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Auf diese Weise lässt sich eine Nachbearbeitung der heruntergeladenen Dateien effektiv vermeiden.

Der Standard-Download-Ordner bleibt erhalten

Der Standard-Ordner Download wird hierbei nicht geändert und bleibt auch weiterhin erhalten. Soll ein Webinhalt in diesem Ordner gespeichert werden, dann laden Sie ihn wie gewohnt herunter.

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Internet & Medien Internet Explorer

Beim Microsoft Internet-Explorer einzelne Webseiten sperren

Bei einem Computer der von allen Familienmitgliedern genutzt wird, kann es erforderlich werden, einzelne Internetseiten für die die Kinder zu sperren. Egal ob „Erwachsenen-Seiten“, Online-Shops oder Spiele-Seiten. Beim Microsoft Internet-Explorer lassen sich Webseiten sehr einfach und effektiv sperren.

Damit die Blockierung nicht einfach wieder rückgängig gemacht werden kann, wird diese Funktion mit einem Passwort abgesichert.

Und so sperren Sie Webseiten im IE:

1. Starten Sie Ihren Microsoft Internet-Explorer, klicken Sie auf das Zahnradsymbol, und wählen Sie im Kontextmenü „Internetoptionen“ aus. Die Tastenkombination [Alt][X] führt zum gleichen Ziel.

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2. Wechseln Sie im Dialogfenster zum Register „Inhalte“ und wählen Sie im Bereich „Inhaltsratgeber“ die Schaltfläche „Aktivieren“. Möglicherweise müssen Sie sich anschließend mit Administratorrechten anmelden.

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3. Im nächsten Dialogfenster tragen Sie auf der Registerkarte „Zugelassene Sites“ die zu blockierende Webadresse in das Eingabefeld ein und bestätigen mit dem Button „Niemals“. Die betreffende Webseite wird der darunterliegenden „Liste der zugelassenen bzw. nicht zugelassenen Webseites“ hinzugefügt.

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Wiederholen Sie den Arbeitsschritt mit allen zu sperrenden Webseiten. Anschließend bestätigen und schließen Sie das Fenster mit „OK“. Damit niemand diese Einstellungen rückgängig machen kann, werden Sie aufgefordert ein „Supervisor-Kennwort“ zu erstellen. Auf die Eingabe des Kennworthinweises sollten Sie verzichten, da der Hinweis zu einem späteren Zeitpunkt angezeigt wird.

Wird nun im Internet-Explorer eine der gesperrten Seiten aufgerufen, wird eine Sicherheitsmeldung angezeigt und nach dem Supervisor-Kennwort gefragt. In dieser Meldung erscheint dann auch wieder der Kennwort-Hinweis.

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Möchten Sie zu einem späteren Zeitpunkt gesperrte Webseiten wieder freigeben, wiederholen Sie die Arbeitsschritte und entfernen die betreffenden Seiten aus der Liste.

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Excel Hardware & Software Word

Word-Dokumente aus unbekannter oder zweifelhafter Quelle vorsichtshalber in der „geschützten Ansicht“ öffnen

Bekommt man aus unbekannter Quelle Word-Dokumente, oder lädt man sie sich aus dem Web herunter, sollte generell Vorsicht geboten sein. Die aktiven Inhalte in Word können Viren oder Trojaner erhalten, die beim Öffnen aktiviert werden und sich dann von selbst auf dem Rechner unbemerkt installieren. Seit Office 2010 gibt es nun die Möglichkeit, solche Word-Dokumente in einer geschützten Ansicht mit deaktivierten Inhalten, zu öffnen.

Alle aktiven Inhalte abgeschaltet

In der geschützten Ansicht ist keine Bearbeitung möglich, da alle aktiven Elemente des Dokuments abgeschaltet sind. So kann man zumindest das Dokument lesen, um zu entscheiden, ob es aus einer zuverlässigen Quelle stammt. Wenn nicht, dann sollten Sie es spätestens jetzt löschen.

Dokument öffnen

Starten Sie Word 2010 und klicken Sie in der Menüleiste auf „Datei | Öffnen“. Anschließend markieren Sie die Datei die geöffnet werden soll, rufen mit einem Rechtsklick das Kontextmenü auf und wählen die Option „In geschützter Ansicht öffnen“.

 

Zur Bearbeitung freigeben

Das Word-Dokument wird nun angezeigt und eine Meldung unter der Menüleiste informiert Sie über die geschützte Ansicht. Ist die Datei sicher, können Sie mit der Schaltfläche „Bearbeitung aktivieren“, das Dokument freigeben.

 

Excel 2010

Diese Funktion steht auch Excel 2010 zur Verfügung. Auch diese Dokumente können Sie in der geschützten Ansicht öffnen.

Office 2010 Starter Edition

In der kostenlosen Office 2010 Starter Edition ist der geschützte Modus ebenfalls enthalten. Die Starter Edition von Office 2010 lässt sich sogar als mobile Version auf einen USB-Stick installieren. So sind Sie immer bestens gegen versteckte Malware in Office-Produkten gewappnet.

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Excel Hardware & Software

Excel ab Version 2000: Leere Zeilen ohne Einträge löschen

Excel-Tabellen mit fortlaufender Liste – etwa Lagerlisten – die nach Datumseingang sortiert sind, können Zeilen ohne Einträge enthalten. Normalerweise sind das die Zeilen mit den Wochenenden. Wenn diese Zeilen ohne Einträge nicht benötigt werden, können Sie sie einfach mit ein paar Klicks entfernen.

Weg mit den leeren Einträgen

Um die Zeilen ohne Einträge loszuwerden, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie Excel, und rufen Sie die betreffende Tabelle auf.

2. Markieren Sie die Spalten, die Zellen ohne Einträge enthalten, drücken Sie die Taste [F5], und klicken Sie im Folgedialog auf den Button „Inhalte“.

3. Im Fenster „Inhalte auswählen“ wählen Sie die Option „Leerzellen“ und bestätigen mit OK.

4. Automatisch werden in den betroffenen Spalten alle Leerzellen markiert. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in eine der Markierungen, und wählen Sie im Kontextmenü die Option „Zellen löschen“…

…und im folgenden Fenster „Ganze Zeile“.

Mit dem Button „OK“ werden die Zeilen ohne Inhalt gelöscht und die Tabelle automatisch bereinigt.

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Hardware & Software

Texte in Word direkt mit der richtigen Formatierung einfügen

In Word lassen sich Textpassagen oder Links einfach über die Zwischenablage einfügen. Dies ist sehr praktisch und stellt in vielen Fällen eine echte Arbeitserleichterung dar. Der einzige Nachteil dabei ist, das Word immer die Formatierung übernimmt. Sinnvoller wäre es, einfach nur den reinen Text einzufügen.

Je nachdem welcher Inhalt sich in der Zwischenablage befindet, stehen in Word unterschiedliche Optionen für die Formatierung einer eingefügten Textpassage zur Verfügung. Um diese auszuwählen, öffnen Sie  in der Menüleiste das Register „Start“, in dem Sie den Bereich „Zwischenablage“ finden. Klicken Sie hier bitte auf den unteren Teil des Symbols „Einfügen“. Nun können Sie auswählen, nach welcher Methode der Inhalt der Zwischenablage eingefügt werden soll. Um den reinen Text einzufügen, wählen Sie „Nur den Text übernehmen“ oder Sie nutzen wie gewohnt die Option „Inhalte einfügen“.

Vermutlich nutzen Sie die Tastenkombination [Strg]+[V] um Inhalte der Zwischenablage einzufügen. Aus diesem Grunde ist der Weg über die Menüleiste nicht wirklich sinnvoll. Hier können Sie stattdessen die Formatierung über eine Tastenkombination auch nachträglich anpassen. Fügen Sie zunächst den Text über [Strg]+[V] ein und drücken Sie anschließend nochmals die Taste [Strg]. Nachdem Sie diese wieder losgelassen haben, können Sie je nach gewünschter Formatierung die entsprechende Taste drücken. Durch Drücken der Taste [T] fügen Sie den reinen Text ein. Möchten Sie stattdessen die bisherige Formatierung beibehalten, drücken Sie bitte die Taste [U]. Über die Taste [G] können Sie den Inhalt als Grafik einfügen.

Wenn Sie aus anderen Programmen kopieren möchte, ist es in der Regel nicht erwünscht, das die bestehende Formatierung beibehalten werden soll. Um dies dauerhaft zu vermeiden, können Sie in Word auch einfach die Standardvorgabe ändern. Öffnen Sie dazu bitte „Datei | Optionen“ und klicken Sie anschließend auf die Office-Schaltfläche. Danach gehen Sie bitte auf „Word-Optionen“ und hier zum Register „Erweitert“. Scrollen Sie dann einfach zum Abschnitt „Ausschneiden, Kopieren und Einfügen“ und ändern Sie im Feld „Einfügen aus anderen Programmen“ entsprechend die Einstellungen. Unter anderem können Sie hier bestimmen, dass nur der reine Text übernommen werden soll. Mit einem Klick auf „OK“ speichern Sie die gemachten Änderungen.

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Excel Hardware & Software Office

Microsoft Excel: Ausgeblendete Tabellenbereiche nicht mitkopieren

Bei umfangreichen Excel-Tabellen lassen sich nicht benötigte Bereiche ausblenden. Das ist vor allem sinnvoll, wenn bestimmte Bereiche Informationen enthalten, die andere Personen oder Kunden nicht sehen sollen, etwa Artikellisten mit Einkaufs- und Verkaufspreisen. Beim Kopieren muss man dann aber aufpassen. Denn standardmäßig werden beim Kopieren auch ausgeblendete Bereiche mitkopiert und bleiben beim Einfügen in ein neues Dokument erhalten. Mit ein paar kleinen Einstellungsänderungen können Sie das verhindern.

Verstecktes bleibt versteckt

Starten Sie Microsoft Excel, und rufen Sie das benötigte Tabellenblatt auf. Zum Ausblenden von Tabellenbereichen markieren Sie den betreffenden Bereich, klicken mit der rechten Maustaste darauf und wählen im Kontextmenü „Ausblenden“.

Der ausgewählte Bereich ist nun nicht mehr sichtbar. Markieren Sie nun die restliche Tabelle, beziehungsweise den restlichen Bereich der kopiert werden soll. Im Menüband von „Start“ klicken Sie auf „Suchen und Auswählen | Gehe zu“.

Im Dialogfenster „Gehe zu“ klicken Sie auf „Inhalte“…

…aktivieren im Folgedialog die Option „Nur sichtbare Zeichen“ und bestätigen mit „OK“.

Nun können Sie den markierten Bereich ohne die ausgeblendeten Elemente in ein neues Arbeitsblatt kopieren. Diese Arbeitsschritte funktionieren mit jeder Excel-Version ab Version 2000.

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Excel Hardware & Software

Excel 2003 und 2007: Umwandlung von Spalten in Zeilen und umgekehrt (Transponieren)

Manchmal erhält man Excel-Tabellen im Hochformat, aber Sie  bevorzugen das Querformat? Je nach Umfang der Tabelle kann eine Neuerfassung im gewünschten Format eine Menge Arbeit und Zeitaufwand bedeuten. Excel bietet eine unkomplizierte Umwandlung mit wenigen Klicks.

Das Umwandeln von Spalten in Zeilen (funktioniert auch umgekehrt) ist etwas versteckt und verbirgt sich hinter dem Begriff „Transponieren“.

Um eine Tabelle zu „transponieren“, starten Sie Excel und rufen die entsprechende Tabelle auf. Markieren Sie den Bereich der umgewandelt werden soll, und kopieren Sie ihn mit [Strg][C] oder „Rechtsklick | Kopieren“ in die Zwischenablage.

Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste in eine leere Zelle des gleichen Arbeitsblattes, oder nutzen Sie direkt ein neues Arbeitsblatt. Wählen Sie im Kontextmenü „Inhalte einfügen“ aus.

Im neuen Dialogfenster „Inhalte einfügen“ aktivieren Sie rechts unten die Option „Transponieren“ mit einem Häkchen in der Checkbox. Bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“.

Die Tabelle wird direkt im neuen Format angezeigt.

Wenn Sie, so wie in diesem Beispiel, die umgewandelte Tabelle im gleichen Arbeitsblatt eingefügt haben und die alte Tabelle nicht mehr brauchen, kann die alte entfernt und die neue an dessen Stelle treten.  Dazu markieren Sie die alte Tabelle wie in Arbeitsschritt 1 und drücken zum Löschen die Taste [Entf].

Markieren Sie nun die neue Tabelle, klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Rand der Markierung, und ziehen Sie mit gedrückter Maustaste in die richtige Position. Wenn Sie die Maustaste loslassen, wird die Tabelle an der neuen Stelle eingefügt.

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Internet & Medien

Facebook-Account löschen: So löschen Sie Ihr Facebook-Konto und alle Facebook-Daten

Facebook hat sich in letzter Zeit bei einigen Usern ziemlich unbeliebt gemacht. Die Tatsache, dass die Betreiber der Seite die AGB´s so umgeändert haben, dass ein für die Inhaber der Seite sehr gewinnbringender Verkauf der Nutzerdaten möglich gewesen wäre, führte zu einer Welle von empörten Nutzern, die ihren Account bei Facebook so schnell wie möglich löschen wollten. Doch wer dies versucht, auf den wartet gleich die nächste böse Überraschung: Denn wer auf der besagten Seite nach einer Möglichkeit sucht seinen Account zu löschen, wird nur schwer fündig.

Stattdessen wird nur die Möglichkeit geboten, seinen Account zu „deaktivieren“, was aber faktisch bedeutet, dass die persönlichen Daten immer noch bei Facebook gespeichert sind. Das bringt viele Nutzer nun endgültig auf die Palme. Doch wie löscht man nun endgültig den eigene Facebook-Account mitsamt allen Daten?

Facebook hat die Seite zum endgültigen Löschen des Facebook-Kontos gut versteckt. Rufen Sie diese Webseite auf, um Ihren Account endgültig löschen können:

Sie müssen selbstverständlich eingeloggt sein um die Funktion nutzen zu können. Facebook will aber auch dann noch einmal auf Nummer sicher gehen und gibt Ihnen freundlicherweise zwei Wochen „Bedenkzeit“ darüber, ob Sie Ihren Account auch wirklich löschen wollen. Für diesen Zeitraum ist der Account dann ebenfalls nur stillgelegt aber nicht gelöscht.

Sollten Sie es sich in den folgenden 2 Wochen nicht anders überlegen und Ihren Account wieder aktivieren, so führt dies dann aber nach dem genannten Zeitraum zu der gewünschten, kompletten Löschung des Accounts.