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Chrome immer im Inkognito-Modus starten

Wer beim Surfen keine Surfspuren auf dem Rechner hinterlassen möchte, verwendet den Inkogninto-Modus, oft despektierlich Porno-Modus genannt. In den Pornomodus kommt man normalerweise über Menübefehle oder Tastenkombinationen. Wer immer spurlos surfen möchte, kann den Inkognitomodus auch zum Standardmodus machen und Chrome immer mit dem Inkognito-Fenster starten.

Chrome immer mit Inkognito-Fenster starten

Im Pornomodus werden beim Surfen auf dem eigenen Rechner keine Spuren wie Cookies oder Verlaufslisten besuchter Seiten gespeichert. Andere Nutzer wie Freund, Freundin oder Ehepartner können nicht nachverfolgen, auf welchen Seiten man sich getummelt hat.

Um den Inkognito-Modus nicht jedes Mal manuell aktivieren zu müssen, etwa über die Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][N], kann man Chrome so einstellen, dass der Browser immer im Inkognitomodus startet. Dazu richtet man am besten eine eigene Chrome-Verknüpfung ein. Dann kann man von Fall zu Fall entscheiden, ob man normal oder unerkannt surfen möchte. Das geht so:

1. Wechseln Sie mit [Windows-Taste][D] zum Desktop.

2. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf dem Desktop und wählen den Befehl Neu | Verknüpfung.

3. Per Klick auf Durchsuchen wählen Sie die Chrome.exe-Datei, meist befindet sie sich im Ordner

C:\Benutzer\<Benutzername>\AppData\Local\Google\Chrome

oder

C:\Programme (x86)\Google\Chrome

Markieren Sie die Datei chrome, und bestätigen Sie mit OK.

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4. Im Dialogfenster geben Sie anschließend ans Ende des Eingabefelds ein Leerzeichen sowie -incognito ein. Die komplette Zeile sieht dann zum Beispiel so aus:

„C:\Program Files (x86)\Google\Chrome\Application\chrome.exe“ -incognito

google-chrome-immer-im-pornomodus-inkognitomodus-starten-2

5. Anschließend geben Sie der Verknüpfung einen passenden Namen wie Chrome Inkognito und klicken auf Fertig stellen. Über die neue Verknüpfung können Sie Chrome direkt im Inkognito-Modus starten.

Wie anonym ist der Pornomodus?

Im Pornomodus werden keine Surfspuren auf dem lokalen Rechner gespeichert. Das war’s aber auch schon mit der Anonymität. Zwar können andere Rechnernutzer nicht mehr im Nachhinein sehen, auf welchen Seiten man war. Das bedeutet aber nicht, dass sie vollkommen anonym und unerkannt surfen. Der Internetprovider kann zum Beispiel trotz Inkognitomodus sehen und festhalten, wann welche Seiten aufgerufen wurden.

Wer auch das verhindern und wirklich unerkannt und anonym surfen möchte, muss schärfere Geschütze auffahren und zum Beispiel im TOR-Netzwerk surfen. Wie das geht, steht in den Tipps „Anonym im Web surfen“ und „Tarnkappen-USB-Stick Tor Browser Bundle„.

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Chrome Inkognito-Modus: Google Chrome immer, per Knopfdruck oder per Tastenkombination im Inkognito-Modus starten

Wenn es mal wieder geheimer zugehen soll, bietet sich der Inkognito-Modus des Chrome-Browsers an. Im Tarnmodus werden auf dem Rechner keine verräterischen Surfspuren wie Chronik, Verlauf oder Cookies gespeichert. Andere Nutzer können dann nicht mehr nachverfolgen, wann welche Seiten besucht wurden. Allerdings muss man den Inkognito-Modus erst per Klick auf den Schraubenschlüssel oder mit der Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][N] starten. Wer immer ohne Spuren surfen möchte, kann den Inkognito-Modus auch standardmäßig aktivieren. Oder eine eigene Chrome-Verknüpfung für den Tarnmodus anlegen. Oder eine systemweite Tastenkombination.

Immer im Inkognito-Modus starten

Soll Chrome immer mit dem Inkognito-Modus starten, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie das Startmenü, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Chrome-Programmsymbol, und rufen Sie den Befehl „Eigenschaften“ auf.  Falls sich das Chrome-Icon in der Taskleiste befindet, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und dann erneut mit der rechten Maustaste auf „Google Chrome“ und dann auf „Eigenschaften“.

2. Dann klicken Sie ins Feld „Ziel“, springen mit [Ende] ans Ende der Zeile und ergänzen ein Leerzeichen sowie den Zusatz „-incognito“. Die Zeile sieht dann komplett zum Beispiel so aus:

C:UsersMirkoAppDataLocalGoogleChromeApplicationchrome.exe -incognito

3. Bestätigen Sie die Änderung mit OK.

Das war’s. Ab sofort startet Chrome beim Klick aufs Chrome-Icon sofort im Inkognito-Modus – erkennbar am kleinen Spion oben links. Möchten Sie doch ein „normales“ Fenster inklusive Surfspuren wie Verlauf und Cookies öffnen, drücken Sie die Tastenkombination [Strg][N]. Damit öffnen Sie aus dem Inkognito-Modus heraus ein normales Surffenster ohne Inkognito-Schutz.

Eine Verknüpfung und Tastenkombination für den gelegentlichten Tarnmodus einrichten

Alternativ zum standardmäßigen Starten im Inkognito-Modus können Sie auch eine separate Verknüpfungen für den gelegentlichten Tarnmodus einrichten. Hierz ziehen Sie das Chrome-Symbol mit gedrückter Maustaste auf den Desktop, um eine neue Chrome-Verknüpfung einzurichten.

Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die neue Verknüpfung, wählen den Befehl „Eigenschaften“ und wiederholen die obigen Schritte. Per Doppelklick auf die neue Verknüpfung starten Sie Chrome direkt im Inkognito-Modus.

Sie können auch eine eigene Tastenkombination für den Blitzstart der Tarnversion einrichten. Hierzu klicken Sie ins Feld „Tastenkombination“, drücken eine noch nicht belegte Tastenkombination wie [Strg][Alt][I] und schließen das Fenster mit OK. Jetzt können Sie jederzeit mit [Strg][Alt][I] eine Inkognito-Version von Chrome öffnen.

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Internet Explorer InPrivate: Im Privatmodus Surfspuren verwischen und unerkannt im Web surfen

Sobald Sie im Internet surfen und Webseiten betrachten oder Dateien herunterladen, hinterlassen Sie jede Menge Spuren. Zu finden sind die Surfspuren auf dem eigenen Rechner als Cookies oder Verlaufsliste. Die Folge: Andere PC-Benutzer können in Windeseile herausfinden, wann welche Webseiten aufgerufen oder welche Dateien heruntergeladen wurden. Mit wenigen Handgriffen können Sie das verhindern und vollkommen spurlos im Web surfen.

Möglich macht’s der sogenannte Privatmodus. Ist der Privatmodus aktiviert, bleiben auf dem heimischen Rechner keine Spuren zurück und niemand kann die Surftour nachverfolgen. Damit zum Beispiel nicht herauskommt, wo sie nach welchen Geburtstagsgeschenken gesucht haben, können Sie folgendermaßen die digitale Tarnkappe aufsetzen und ohne Spuren surfen:

1. Um privat zu surfen, klicken Sie im Internet Explorer auf das Zahnradsymbol und rufen den Befehl „Sicherheit | InPrivateBrowsen“ auf. Alternativ hierzu können Sie auch die Tastenkombination [Strg][Shift/Umschalten][P] drücken. Eine weitere Möglichkeit: Öffnen Sie eine neue Registerkarten (zum Beispiel mit der Tastenkombination [Strg][T]), und klicken Sie unten rechts auf „InPrivate-Browsen“.

2. Daraufhin erscheint ein neues Browserfenster, das in der Adressleiste und in der Titelleiste zusätzlich mit dem Hinweis „InPrivate“ gekennzeichnet ist.

Die „InPrivate“-Kennzeichnung signalisiert, dass Sie ab sofort beim Surfen keine Spuren mehr hinterlassen. Auf dem Rechner werden keinerlei Informationen über den Internetausflug mehr aufgezeichnet. Beim InPrivate-Browsen wird auf das Speichern folgender Daten verzichtet:

  • Verlauf – Es werden keine Adressen besuchter Seiten gespeichert.
  • Formulardaten und Kennwörter – Kennwörter, Benutzernamen und andere Formulareingaben werden nicht gespeichert.
  • Adressleiste, Auto-Vervollständigen – Es werden keine Adresseingaben gespeichert.
  • Cookies – Cookies werden zwar weiterhin angelegt. Sobald Sie aber das InPrivate-Browserfenster schließen, werden alle Cookies der InPrivate-Surftour gelöscht. Das gilt übrigens auch für sogenannte DOM-Speicher-Cookues („Super-Cookie“).
  • Temporäre Internetdateien – Beim InPrivate-Browsen werden zwar wie üblich temporäre Internetdateien angelegt; diese werden beim Schließen des Browsers aber restlos entfernt.
  • Phishingcache – Um auch im Privatmodus vor Phishingseiten geschützt zu sein, werden die Daten des Phishing-Caches in verschlüsselter Form gespeichert.

3. Um wieder normale und ohne Privatmodus zu surfen, müssen Sie das InPrivate-Fenster nur schließen. Daraufhin werden alle in dieser Sitzung gespeicherten Cookies und temporären Internetdaten gelöscht. Andere Nutzer können nicht mehr herausfinden, welche Seiten Sie während der InPrivate-Sitzung besucht haben.

InPrivate bedeutet nicht anonym

Achtung: Im InPrivate-Modus surfen Sie zwar spurlos, aber nicht anonym. Der Privatmodus bezieht sich nur auf den eigenen lokalen Rechner. Nur hier gibt es im Privatmodus keine Spuren. Der Provider und andere Webseitenbetreiber wissen sehr wohl, welche Seiten wann besucht wurden.

Wenn Sie wirklich anonym und unerkannt surfen möchten (also dass auch die Provider nicht mehr nachvollziehen können, wo Sie waren), müssen Sie größere Geschütze auffahren. Dann brauchen Sie Zusatzsoftware wie JAP oder Tor.

Die Anonymisierer schicken die Internetdaten auf so komplizierte Weise durchs Internet, dass niemand mehr den Weg zurückverfolgen kann. Allerdings sinkt das Surftempo drastisch, da die Daten in kleine Häppchen aufgeteilt werden und große Umwege durch das Internet nehmen müssen.