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Windows 10: Neustart-Zwang nach Systemupdate verzögern

Seit der Veröffentlichung von Windows 10 haben es die Computerbesitzer schwerer, Systemupdates zu verhindern oder manuell herunterzuladen. Das betrifft im gleichen Maße auch den erforderlichen Computer-Neustart nach der Update-Installation. Zumindest kann man den Zeitpunkt so wählen, dass der Neustart dann stattfindet, wenn er am wenigsten stört.

Zur individuellen Neustart-Terminierung öffnest du das Startmenü und klickst auf das Zahnrad-Icon (= Einstellungen). Alternativ kannst du auch die Tastenkombination [Windows-Taste][I] verwenden.

Wähle die Kategorie Update und Sicherheit aus, öffne im Bereich Updateeinstellungen die Option Nutzungszeit ändern, und lege den Zeitraum (maximal 12 Stunden) deiner Computertätigkeit fest.

Während dieser Nutzungszeit erfolgt kein automatischer Computer-Neustart. Über den Link Neustartoptionen, der ebenfalls im Bereich Updateeinstellungen zu finden ist, stellst du die Zeit ein, in dem ein Computer-Neustart am wenigsten stört.

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Beliebige Tasten der Computerkeyboards vorübergehend abschalten

Speziell die PC-Gamer kennen das Problem mit versehentlich gedrückten Tasten. Mitten in der Action wechselt der PC plötzlich zum Desktop oder eine andere Aktion beendet deine Glückssträhne. Ab sofort ist Schluss mit versehentlich gedrückten Tasten.

Mit der Freeware Simple Disable Key von 4dots Software kannst du jede beliebige Taste auf deinem Keyboard deaktivieren. Der Vorteil des Tools ist, dass es keine Änderungen im Windows-Betriebssystem vornimmt. Die Tasten werden nur dann abgeschaltet, wenn Simple Disable Key im Hintergrund aktiv ist.

Außerdem kann man festlegen ob die betreffenden Tasten immer, zeitweise oder nur bei speziellen Programmen blockiert werden sollen. Aber alles der Reihe nach.

Nach dem Download und der Installation startest du das Programm Simple Disable Key und stellst die Programmsprache mit der Option Language von Englisch auf Deutsch um. Die Übersetzung ist nicht ganz perfekt, reicht aber vollkommen aus.

Die Bedienung des Tools ist sehr einfach. Klicke in das Eingabefeld Schlüssel und betätige anschließend die Taste, die blockiert werden soll. Sie wird automatisch erkannt. Mit dem grünen Plus-Button wird die Taste der Blockadeliste hinzugefügt.

Über das Aufklappmenü der Option Disable (Deaktivieren) legst du fest, wann die Taste abgeschaltet werden soll. Zur Auswahl stehen die Einstellungen Immer (Always), Programm (Program) und Zeitplan (Schedule).

Je nach Optionsauswahl sind weitere Einstellungen, wie beispielsweise Datum und Zeit oder die Nennung von Zielprogrammen, erforderlich.

Hinweis

Beim Download von Simple Disable Key könnte dein Antivirenprogramm Alarm schlagen und das Tool als Virus einstufen. Sollte dies der Fall sein, musst du eine Ausnahme für den Tasten-Blocker anlegen.

Simple Disable Key funktioniert mit allen Betriebssystemen ab Windows XP.

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Schlanker Bildbetrachter mit vielen Funktionen

Bildbetrachtungsprogramme gibt es wie Sand am Meer. Trotz etlicher Zusatzfunktionen werden sie eigentlich nur für die Anzeige von Fotos verwendet. Einer von diesen unterschätzten Betrachtungsprogrammen ist der FreeVimager.

FreeVimager gehört zu den Gratis-Programmen und ist auf der Webseite des Anbieters Contaware.com erhältlich. Neben der „normalen“ Anzeigefunktion gehören weitere Features, wie beispielsweise Batch-Verarbeitung (Stapelverarbeitung), PDF-Speicherung, Druckvorschau und ein optimierter E-Mail-Versand zum Umfang des kostenlosen Tools.

Natürlich beherrscht der FreeVimager auch die Rote-Augen-Entfernung genau so gut wie die anderen Grundfunktionen (Ausschneiden, Drehen, Kontrast- und Schärfenkorrektur).

Zudem bleiben alle Metadaten (EXIF, IPTC, XMP, ICC, etc.) beim Speichern erhalten und Dokumente, sowie weitere Bilder, können gescannt und ins PDF-Format exportiert werden.

Besonders gut hat uns die Diashow gefallen, die auch Audio-Dateien zur Untermalung einbinden kann. Damit steht einem „altmodischen“ Dia-Vortrag nichts mehr im Wege.

Der FreeVimager ist kompatibel mit allen Betriebssystemen ab Windows XP (SP3) aufwärts und unterstützt die Dateiformate BMP, MID, GIF, AU, JPG, WMA, TIF, MP3, PNG, WAV, PCX, AIF, EMF.

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Starke Kombi: Mit gehärtetem Linux und Tor unterwegs sicher surfen

Die häufigsten Hacker-Angriffe verzeichnet das Windows Betriebssystem, weil es am häufigsten eingesetzt wird. Hinzu kommt noch, dass ein Surfen über öffentliche Hotspots zusätzliche Gefahren birgt. Gegen solche Gefahren kann man sich, egal welches Betriebssystem man verwendet, mit Antiviren-Tools und Firewalls gut schützen. Besser ist es aber noch, wenn von Außen erst gar nichts eindringen kann. Dafür sorgt die Kombination eines gehärteten Linux (Tails) und dem Tor-Netzwerk.

Sicheres, anonymes Surfen

Darüber hinaus kann das Live-System Tails für den mobilen Einsatz auf USB-Sticks, SD-Karten oder auf einer DVD gespeichert werden. Neben dem sicherem Surfen und versenden von Daten, hinterlässt man auch keine Spuren im Web. Spätestens nach einem Tails-Neustart landet man wieder in der ursprünglichen Arbeitsumgebung des Betriebssystems. Desweiteren enthält Tails zusätzliche Tools wie Webbrowser, einen Messenger, E-Mail- und Office-Clients und einen Audio- und Bildeditor.

Tails ist kompatibel mit den verschiedensten Betriebssystemen. Natürlich wird Linux unterstützt, aber auch Windows, MAC OS X, Debian, Ubuntu und Mint.

Bootfähige DVD oder USB-Stick erstellen

Wer noch keine Tails-Version besitzt, der benötigt für den Download und die Installation unter Windows zwei Wechseldatenträger mit mindestens je 4 GB freien Speicherplatz und zwei Stunden Zeit. Bei den anderen Betriebssystemen sind diese Voraussetzungen ähnlich. Sicherheit braucht halt Zeit.

Ist eine Tails-Version schon vorhanden, ist nur ein Wechseldatenträger (4 GB) für die neue Installation erforderlich. Sie dauert dann zirka 30 Minuten.

Tails ist kostenlos im Web erhältlich. Am besten lädst du es direkt von der Original-Webseite Tails.boum.org oder über einen anderen seriösen Anbieter wie Chip.de herunter.

Fazit:

Wer Wert auf Sicherheit und Anonymität beim Surfen und Datenaustausch legt, aber nicht auf sein bevorzugtes Betriebssystem verzichten möchte, ist mit diesem Live-System sehr gut bedient. Unterwegs nutzt man Tails und zu Hause oder im Büro läuft der PC dann wieder „normal“.

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Hardware & Software Software

Probleme bei der Programm-Deinstallierung beheben

Der „normale“ Weg, ein Programm von einem Computer zu entfernen, führt in den meisten Fällen über die Option Programm deinstallieren. Sie befindet sich in der Systemsteuerung und funktioniert eigentlich einwandfrei. „Eigentlich“ bedeutet aber leider nicht, dass eine Deinstallation immer fehlerfrei abläuft. Mit ein paar kleinen Tricks sollte es dann aber trotzdem klappen.

Beim Entfernen von Programmen mit dem windowseigenen Deinstallations-Tool, kann es zu Problemen kommen, wenn es zu entfernende Dateien nicht automatisch erkennt. Dies ist häufig bei Antiviren-Tools der Fall, sie sich tief in das Betriebssystem eines Rechners eingraben.

Viele Computer-Programme enthalten aber auch eigene Uninstaller-Tools. Für diesen Fall empfehlen wir, diese auch zu nutzen, damit das betreffende Programm restlos entfernt wird. Gibt es bei der Löschung trotzdem Probleme, dann sind eventuell diese Deinstallationsroutinen fehlerhaft.

Für ein erfolgreiches Entfernen muss das Programm zunächst erneut installiert werden, damit die fehlerhaften Dateien repariert werden können. Dann wiederholst du die Deinstallation, die nun erfolgreich verlaufen sollte.

Kommt es wider erwarten immer noch zu Problemen beim Löschen des Programms, dann hilft die „Holzhammer“-Methode Systemwiederherstellung weiter. Bei dieser Variante musst du dann nur einen Zeitpunkt wählen, der vor der Installation des widerspenstigen Programms liegt.

Der Nachteil dabei ist, dass auch andere, nach diesem Zeitpunkt installierte Tools, verschwinden. Bevor du also den „Holzhammer“ benutzt, dann probiere es einmal mit dem Revo Uninstaller. Auf der Webseite des Anbieters kannst du den Revo Uninstaller Pro als kostenlose, 30-tägige Testversion herunterladen. Etwas weiter unten auf der Webseite, findest du aber auch eine abgespeckte Variante des Unistaller-Tools, dass für diesen Zweck vollkommen ausreicht.

Der Revo Uninstaller findet übrigens auch Datenreste, die sich nach bereits deinstallierten Programmen immer noch auf deinem PC befinden. Diese kannst du dann über eines der acht integrierten Cleaning-Tools problemlos entfernen.

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Android: Die Rechte von Apps nachträglich beschneiden

Vorgestern berichteten wir über eine eingebaute Android-Funktion, mit der man nachträglich die Berechtigungen von Apps, widerrufen kann. Diese Funktion tritt aber erst ab Android 6 (Marshmallow) in den Vordergrund. Die Testphase hat aber schon viel früher Einzug in das Android-Betriebssystem gefunden. Auf Geräten mit Jelly Bean (Android-Version 4.3) ist sie bereits als versteckte Funktion vorhanden.

Die Funktion namens App Optionen (App Ops) versteckt sich in Aktivitäten | Einstellungen. Wenn du die App Optionen aufrufst, werden alle installierten Apps in vier Kategorien aufgelistet. Ein vorhandener Zeitstempel zeigt dir zudem den letzten Zugriff auf eine Berechtigung dieser App an.

Wähle eine Anwendung aus diesen Kategorien durch Antippen aus. Im nächsten Menü-Bildschirm werden alle Berechtigungen der App aufgelistet. Stelle den Schalter auf Aus, um den Zugriff auf diese Erlaubnis zu unterbinden.

Hinweis:

Da sich die Funktion App Ops zu dieser Zeit noch in der Entwicklungsphase befand, kann es vorkommen, dass bei Fehlfunktionen von Apps oft keine Meldung erfolgt, das sie durch die Entziehung einer Berechtigung verursacht wurde.

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Windows 10: Anderes Microsoft-Konto für den Windows Store verwenden

Wer seinen Windows-10-Computer mit einem Microsoft-Account verknüpft, der benutzt das Konto meist auch für die Anmeldung im Windows Store um hier einzukaufen.Wenn in einem Haushalt (oder Unternehmen) mehrere Windows-10-Geräte vorhanden sind, sind normalerweise auch die gleiche Anzahl von Microsoft-Accounts vorhanden. Möchte man auf mehreren Geräten die gleiche App installieren, muss man sie entsprechend oft kaufen. Muss man? Nein, muss man nicht.

Das Microsoft-Konto, mit dem du dich an deinem Gerät anmeldest, muss für den Windows Store nicht zwingend dasselbe sein. Wenn du zum Beispiel für dein Windows-10-Notebook einen Routenplaner gekauft hast, kannst du dieselbe App auch auf dem Gerät deines Partners, Mitarbeiters oder deiner Kinder kostenlos installieren.

Und das geht so:

Starte auf dem Zweitgerät den Windows Store, klicke auf das Profilfoto, und melde das aktuelle Microsoft-Konto ab.

Nun klickst wieder auf Anmelden und loggst dich über die Option Microsoft-Konto, mit den Anmeldedaten ein, über die du die betreffende(n) App(s) gekauft hast.

Nun kannst du über die Kategorie Bibliothek die gewünschten Elemente erneut installieren. Auf diese Weise lassen sich die Apps auf maximal 10 Geräten installieren. 

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Bei Windows 10 ohne Microsoft Word Dokumente öffnen

Office Word ist bei allen Windows Versionen als Standard-Programm für das Öffnen und Bearbeiten von Dokumenten eingestellt. Bei dem neuen Windows 10 ist das nicht anders. Das hierfür benötigte Office-Paket von Microsoft ist erstens nicht gerade günstig und zweitens, benötigt es eine Menge Platz. Wer also auf seinem Rechner oder Notebook das Office-Paket nicht nutzen möchte, der kann die Dokumente auch mit anderen Bordmitteln öffnen.

Für das Öffnen und Anzeigen von Dokumenten kann man genauso das in Windows integrierte WordPad nutzen. Dazu ändert man einfach nur das Standard-Anzeige-Programm.

Und so funktioniert`s:

Klicke unter Windows 10 mit der rechten Maustaste auf den Startbutton und öffne dann die Systemsteuerung.

Navigiere anschließend über Programme | Standardprogramme zur Option Standardprogramme festlegen.

Zum guten Schluß wählst du im linken Bereich WordPad aus, klickst auf Dieses Programm als Standard festlegen und bestätigst die Auswahl mit OK.

Über die Option Standards für dieses Programm auswählen legst du die Dateiformate fest, die WordPad öffnen soll. Insgesamt vier Formate (docx, odt, rtf, txt) können hier ausgewählt werden. Voreingestellt ist hier lediglich das Format .odt.

Das Öffnen und Anzeigen der Dokumente mit WordPad funktioniert, aber die Bearbeitung mit WordPad bietet leider nicht die Funktionsvielfalt wie das Office-Paket. Dafür ist ein „richtiges“ Office Programm wie Open Office empfehlenswert.

Diese Einstellungen funktionieren übrigens auch mit den anderen Versionen wie Windows 7, 8 und 8.1.

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