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Hardware & Software Software

Google Docs unterwegs offline bearbeiten

Google Docs, das Tool zum Bearbeiten und Erstellen von Dokumenten, ist schon eine tolle Sache. Unterwegs lässt sich so die Arbeitszeit sinnvoll nutzen und die Korrespondenz ist erledigt, wenn man am Ziel ankommt. Doch leider ist nicht überall der Aufbau einer stabilen Internetverbindung möglich. Glücklicherweise enthält Google Docs eine Offline-Funktion, die standardmäßig aber deaktiviert ist.

Zum Einschalten der Offline-Funktion rufst du in deinem Browser, zum Beispiel dem Chrome, Google Docs auf und meldest dich mit deinen Zugangsdaten an.

Oben links klickst du auf das Drei-Balken-Icon und öffnest die Einstellungen. Anschließend aktivierst du den Schalter der Offline-Funktion und bestätigst die Änderung mit OK.

In den Dokumenten die offline verfügbar sein sollen, klickst du auf das Drei-Punkte-Symbol und aktivierst dann die Option Offline verfügbar. Nun lassen sich die Dokumente offline bearbeiten und lokal auf dem Notebook speichern.

Wenn zu einem späteren Zeitpunkt wieder eine Internetverbindung besteht, werden die Dokumente synchronisiert.

Hinweis

Google Docs offline ist auf 4000 Dokumente oder maximal fünf Gigabyte beschränkt. Je nachdem, welcher Fall zuerst eintritt.

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Internet & Medien

Vivaldi 1.14: Browser-Update mit neuen Funktionen

Vor ein paar Tagen wurde der Vivaldi auf Version 1.14 aktualisiert. Mit den neuen Funktionen wird der norwegische Browser immer mehr zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für die Platzhirsche Chrome, Firefox, Opera und Edge. Kein Wunder, denn der Entwickler Jon Stephenson von Tetzchner war Mitbegründer des innovativen Opera-Browsers und langjähriger Leiter von Opera Software.

Als wichtigste Neuerung wären der vertikale Lesemodus, sowie die Markdown-Unterstützung für einfachere Textformatierung zu nennen. So lassen sich auch längere Texte (im Gegensatz zu HTML) gut vorformatieren.

Als besonders innovativ empfanden wir bei unserem Test das Side-Panel, dass es auch beim Opera-Browser gibt. Allerdings lassen sich (nur) bei Vivaldi die Webseiten in die Side-Bar verschieben, ohne den aktuellen Web-Tab aus dem Auge zu verlieren.

Jeder Nutzer der zwischendurch mal schnell in sozialen Netzwerken Beiträge verfasst oder auf neueste Nachrichten angewiesen ist, dürfte sich über diese Funktion sehr freuen. Natürlich lassen sich diese angehefteten Webseiten individuell im Side-Panel sortieren.

Tipp:

Wer den Vivaldi-Browser mal testen möchte, der kann ihn hier herunterladen. Insbesondere die Chrome-Nutzer kommen hier auf ihre Kosten. Die Erweiterungen aus dem Chrome Web Store können auch bei Vivaldi heruntergeladen und installiert werden.

Bei mir persönlich steht der Vivaldi-Browser bereits an zweiter Stelle, direkt nach Opera.

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Internet & Medien

Mit Zattoo Filme und Serien aufzeichnen

Zu den beliebtesten TV-Streaming-Diensten gehört auch Zattoo. Zu dem Streaming-Angebot dieses Anbieters gehören insgesamt 98 Fernsehsender. Mittlerweile kann man bei Zattoo Sendungen aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt ansehen. Wie bei einem Videorekorder oder Festplattenrekorder auch.

In der Gratis-Version ist die Aufnahmefunktion leider nicht verfügbar. Der Abschluss eines eines Premium-Zugangs für 9,99 Euro/Monat ist die Voraussetzung für die Aufnahmefunktion. Das Abonnement ist monatlich kündbar. Die ersten 30 Tage kannst du das Angebot aber kostenlos testen.

Im Premium-Paket sind noch weitere Features enthalten:

  • Umschalten ohne Werbung
  • 97 Sender inkl. ProSiebenSat1 und RTL
  • zwei parallele Streams
  • Streaming EU-weit
  • 30 Sendungen pro Monat online aufnehmen

Zu erwähnen ist noch, dass sich nicht grundsätzlich alle Sender und Sendungen aufzeichnen lassen. Derzeit ist bei den Sendern der Pro7-Gruppe, der RTL Mediengruppe und Eurosport keine Aufnahme möglich. Diese werden in Kürze folgen.

Aufnahme mit nur einem Klick

Zum Aufnehmen einer Sendung klickst du im Programmguide (EPG) auf den Aufnahmebutton und die Sendung wird in der Aufnahmeliste deines Zattoo-Kontos gespeichert. Die Aufnahme funktioniert natürlich auch bei einer Live-Sendung direkt über die Bedienleiste im Player.

500 Sendungen können gespeichert werden

Ein Herunterladen der aufgenommenen Sendungen ist nicht möglich, allerdings bleiben die maximal 500 speicherbaren Sendungen so lange verfügbar, bis du dein Zattoo-Premium-Abonnement kündigst oder die Sendungen manuell löschst.

Automatische Aufnahme von Serien

Besonders positiv ist uns die Aufnahmefunktion bei Serien aufgefallen. Du klickst eine Episode deiner Lieblingsserie an und wählst die Option Serienaufnahme aus. Dadurch werden automatisch alle nachfolgenden Episoden programmiert und anschließend in deiner Aufnahmeliste gespeichert.

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Android Handy & Telefon iPhone

Endlich! Der Edge-Browser für Android und iOS

Auch mehr als anderthalb Jahre nach der Einführung des Edge-Browsers, verzeichnet Microsoft im November 2017 einen Marktanteil von mickrigen 2,06 Prozent (Quelle: StatCounter). Da ist es sehr verwunderlich, dass Microsoft nicht viel früher auch eine mobile Version des Browsers für Android und iPhone veröffentlicht hat. Die Redmonder sind die Letzten, die ihren Browser für Android und iOS freigegeben haben.

Der mobile Edge-Browser synchronisiert Favoriten, Leseliste und die Top-Seiten zwischen PC und Smartphone. Hierzu ist natürlich die Anmeldung mit einem Microsoft-Konto erforderlich.

In den App-Stores von Apple und Android ist der Edge-Browser als kostenloser Download erhältlich. Der einzige Nachteil für Android-Nutzer ist, dass im deutschen Play Store die Browser-App nicht erhältlich ist. Der Edge-Browser ist nur in USA, China, Großbritannien und Frankreich verfügbar.

Es ist aber trotzdem möglich, in Deutschland den Microsoft-Browser herunterzuladen. Du benötigst nur eine VPN-Verbindung und stellst den VPN-Server des Landes ein, dessen Play Store du besuchen möchtest. Dann sollte der Download funktionieren. Wir empfehlen Opera VPN, der ebenfalls kostenlos ist und unbegrenzten, schnellen Datenverkehr erlaubt.

Fazit:

Der mobile Edge präsentierte sich auf unserem Test-Android-Gerät, einem Motorola Moto G4, sehr positiv. Schneller Seitenaufbau und stabile Wiedergabe von Multimediainhalten inklusive.

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Hardware & Software Software Windows 10

Windows 10: Die Übertragungsgeschwindigkeit von Updates selbst bestimmen

Wenn Microsoft seine Updates für Windows 10 veröffentlicht, laufen viele Computer zu langsam, weil im Hintergrund der Download ein zu großes Stück der Bandbreite belegt. Eigentlich sollte der eingebaute intelligente Hintergrundübertragungsdienst diese Aufgabe zufriedenstellend erledigen. Man muss sich aber nicht zwingend auf diesen Dienst verlassen. Du kannst auch selber einstellen, welche Übertragungsrate das Windows-Update nutzen darf.

Damit die maximale Bandbreite manuell eingestellt werden kann, musst du den Gruppenrichtlinieneditor starten. Öffne dazu das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], tippe den Befehl gpedit.msc ein, und bestätige die Aktion mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

Gruppenrichtlinieneditor

Nach ein paar Sekunden startet der Editor für lokale Gruppenrichtlinien in einem eigenen Dialogfenster. Im Verzeichnisbaum auf der linken Seite klickst du nacheinander auf Administrative Vorlagen | Netzwerk | Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst.

Im rechten Anzeigebereich suchst du nach dem Eintrag Maximale Netzwerkbandbreite für BITS-Übertragungen im Hintergrund begrenzen und öffnest ihn mit einem Doppelklick.

Im nächsten Dialogfenster aktivierst du diese Option oben links und stellst dann die gewünschte Übertragungsrate (KBit/s) ein. Standardmäßig ist hier eine Zeitspanne von 8.00 – 17.00 voreingestellt, die du nun auch noch ändern kannst.

Abschließend kannst du außerhalb der eingestellten Zeit die volle Bandbreite zulassen. Ist das nicht gewünscht, entfernst du das Häkchen im Bereich Zu allen anderen Zeiten aus der Checkbox der Funktion Gesamte verfügbare Bandbreite verwenden und legst dann auch hier die gewünschte Übertragungsrate fest. Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, bestätigst du die Änderung mit dem Button Übernehmen und OK.

GPEDIT nicht vorhanden?

Leider sind die Gruppenrichtlinien für die Home-Version von Windows 10 nicht verfügbar. Erst ab der Pro-Version kann gpedit.msc genutzt werden.

Damit die Home-Version-Nutzer keinen Eingriff in die Registry vornehmen müssen, ist es wesentlich vorteilhafter den Computer mit GPEDIT nachzurüsten. Wie einfach das geht, erfährst du in unserem Artikel Windows nachträglich mit den Gruppenrichtlinien (gpedit) ausstatten.

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Handy & Telefon iPad iPad iPhone

iPhone: Webseiten per Safari problemlos als PDF speichern

Beim Surfen im Web kannst du mit ein paar Klicks auf deinem iPhone/iPad die aktuelle Webseite als PDF-Datei speichern. Du benötigst lediglich die aktuelle iOS-Version und den Safari-Browser.

Rufe im Safari die gewünschte Webseite auf und tippe unten auf das Teilen-Symbol. Im Teilen-Menü wischst du seitlich bis die Option PDF erstellen angezeigt wird.

Nachdem du auf PDF erstellen getippt hast, gibt es über das Stift-Icon noch die Möglichkeit der Bearbeitung. Hier kannst du unter anderem Kommentare hinzufügen oder Textpassagen markieren.

Mit dem Button Fertig öffnet sich der Speicherdialog, in dem du einstellen kannst ob die PDF-Datei in der iCloud, auf dem iPhone selber oder anderen Cloud-Diensten, die auf deinem Gerät installiert sind. Bestätige den Speicherort dann nur noch mit Hinzufügen.

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Internet & Medien

Tschüss WLAN-Wüste Deutschland! Die Störerhaftung ist endlich weg.

Freies WLAN in Restaurants, Cafe´s und Shopping Malls ist in Deutschland bisher kaum verfügbar gewesen. Grund dafür ist unter anderem auch das Urheberrecht. Dort wo Gratis-WLAN angeboten wurde, sind Passwörter erforderlich gewesen und Nutzerdaten wurden gespeichert. Damit wollte man Urheberrechtsverletzungen vorbeugen und die unerlaubte Verbreitung per Filesharing am Hotspot verhindern. Bei Verstößen wurde dann der Restaurant-Betreiber abgemahnt und abkassiert. Diese sogenannte Störerhaftung ist am 13. Oktober 2017 abgeschafft worden.

Betreiber haftet nicht mehr für Nutzer

Ab sofort ist der Anbieter eines offenen WLAN-Netzwerkes nicht mehr dafür verantwortlich, was ein Nutzer in seinem Funknetzwerk treibt. Kostenpflichtige Abmahnungen (für Betreiber) sind damit hoffentlich vom Tisch.

Zusätzlich darf der Betreiber eines WLANs auch behördlich nicht mehr verpflichtet werden, User zu registrieren oder die Eingabe eines Passwortes zu verlangen. Auch Vorschaltseiten oder Verschlüsselungen sind nicht notwendig. Dies kann aber auf freiwilliger Basis weiterhin praktiziert werden, wenn der Betreiber es für sinnvoll erachtet, um sein WLAN-Angebot nur für Mitarbeiter und/oder Gäste zugänglich zu machen.

Rechteinhaber sind aber nicht ganz schutzlos

Allerdings hat der Gesetzgeber auch ein Zugeständnis an die Rechteinhaber gemacht. Bei Verstößen, die sich wiederholen könnten, muss der Betreiber die betreffende URL sperren. Dies ist bei den meisten Routern kaum ein Problem. Dazu ist natürlich eine offizielle Anordnung notwendig, die der Rechteinhaber beantragen muss. Die Kosten für diese Anordnung muss er aber selbst tragen. Das dürfte der Musik-und Filmindustrie wohl sauer aufstoßen.

Netzsperre muss zumutbar sein

Eine Netzsperre darf nur die letzte Möglichkeit sein, wenn der eigentliche Täter oder ein Hoster von geschützten Inhalten nicht ermittelt werden kann. Sie muss dann im konkreten Einzelfall zumutbar und verhältnismäßig sein, damit Netzsperren nicht zu einem Overblocking führen.

Wer befürchtet, dass in seinem Lieblings-Cafe zu viele Webseiten gesperrt wurden, der kann ja immer noch einen VPN-Server nutzen. Die sind ja (noch) nicht verboten. Oder man verwendet direkt einen Webbrowser mit eingebautem VPN-Client, wie beispielsweise den Opera.

Private WLAN-Anbieter

Auch private, nicht gewerbliche Anbieter von offenen WLAN-Netzwerken haben hierbei gute Karten. Dies ist aber kein Freibrief für Otto Normalverbraucher und sein privates Umfeld, rechtswidrige Download-Partys zu veranstalten. Hier werden die Gerichte auch zukünftig etwas genauer hinschauen, wer welche Daten heruntergeladen oder angeboten hat.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: So verhinderst du das automatische Abspielen von Videos

Die Werbetreibenden versuchen mit allen Tricks unsere Aufmerksamkeit auf ihre Produkte zu lenken. Das gilt für das Fernsehen genauso wie für das Internet. Beim Aufrufen einer Webseite werden eingebettete Werbevideos meist ungefragt abgespielt und gehen uns mit erhöhter Lautstärke ziemlich auf die Nerven. Mit einer kleinen Änderung kannst du im Firefox-Browser den Autostart von Videos unterbinden.

Starte deinen Firefox, tippe in die Adresszeile den Befehl about:config ein, und bestätige mit der Taste [Enter]. Den nachfolgenden Sicherheitsdialog beantwortest du per Klick auf den Button Ich bin mir der Gefahren bewusst!

Im Tab about:config rufst du über das Suchfeld den Eintrag media.autoplay.enabled auf. Dieser zeigt in der Spalte Wert standardmäßig die Einstellung true an.

Per Doppelklick auf media.autoplay.enabled wird der Wert auf false umgestellt. Gleichzeitig erscheint in der Spalte Status der Eintrag vom Benutzer festgelegt.

Ab sofort ist der Video-Autostart deaktiviert. Zum Abspielen von eingebetteten Videos ist nun ein separater Mausklick erforderlich.

Möchtest du später die Video-Clips wieder automatisch starten lassen, dann wiederhole obige Schritte und stelle mit einem Doppelklick auf media.autoplay.enabled den Wert wieder auf true um.