Kategorien
Chrome Firefox Internet & Medien Internet Explorer Microsoft Edge

Sicherheitslücke versteckter Browserspeicher: So wird er deaktiviert

Neben den „normalen“ Cookies, werden von Webseiten auch sogenannte Supercookies verwendet, die in der Regel resistenter gegen Speicherlöschungen sind. Zu diesen Supercookies gehört neben Flash- auch die DOM-Cookies. Sie sind mit bis zu 10 MB wesentlich größer als herkömmliche Cookies, die nur ein paar Byte betragen. Diese Speicherfresser werden in einem versteckten Bereich des Browsers abgelegt (DOM-Storage), der aber recht einfach deaktiviert werden kann.

Normalerweise werden die DOM-Cookies entfernt, wenn der komplette Browserverlauf gelöscht wird. Da dies meistens aber erst nach ein paar Wochen oder Monaten gemacht wird, wenn der Browser immer langsamer wird, ist es empfehlenswert den versteckten DOM-Speicher von vornherein zu deaktivieren.

Firefox

Im Firefox-Browser findest du den DOM-Speicher über die Eingabe des Befehls about:config in die Adresszeile. Bestätige die Warnmeldung, suche anschließend den Eintrag dom.storage.enabled, und schalte ihn per Doppelklick aus. In der Spalte Wert erscheint daraufhin die Einstellung false.

Microsoft Internet Explorer und Edge

In den beiden Microsoft Browsern schaltest du die DOM-Storage über die Einstellungen | Internetoptionen | Erweitert aus, indem du das Häkchen der Option DOM-Storage aktivieren entfernst und die Änderung speicherst.

Google Chrome

Im Chrome-Browser lässt sich die separate Deaktivierung des DOM-Speichers nicht durchführen. Hier kannst du nur komplett alle Cookies blockieren. Klicke dazu auf Einstellungen | Erweiterte Einstellungen anzeigen | Inhaltseinstellungen und wähle die Option Speicherung von Daten für alle Webseiten blockieren aus.

Eine separate Abschaltung des DOM-Speichers erfordert die Installation der Chrome-Erweiterung Ghostery.

Kategorien
Chrome Firefox Internet & Medien Opera

Performance des Browsers erheblich beschleunigen

Egal welchen Browser du verwendest, mit der Zeit werden alle etwas langsamer und es dauert länger bis die Startseite geöffnet wird. Der Grund dafür sind die Informationen, die der Browser sammelt, was dazu führt, dass die Profildatei des Webbrowsers mehr und mehr fragmentiert wird. Da hilft es nur bedingt, die Browserdaten manuell zu bereinigen. In diesem Fall hilft das Programm SpeedyFox weiter. Die Performance der von diesem Tool unterstützen Programme kann bis zu dem Faktor 3 verbessert werden.

Das Tool SpeedyFox ist kostenlos auf der Webseite des Anbieters Crystalidea als ZIP-Datei erhältlich. Entpacke das Tool an seinem Bestimmungsort, beende deinen Browser, und starte das Tool mit einem Doppelklick auf speedyfox.exe.

SpeedyFox scannt deinen PC nach unterstützten Programmen. Wähle dann (falls nicht automatisch geschehen) die betreffenden Browser und/oder Programme aus und klicke auf Optimize!

Die Prozessoptimierung der ausgewählten Programme startet und SpeedyFox misst gleichzeitig die Zeit. Wiederhole nach dem ersten Durchlauf den Prozess mehrere Male, bis sich keine wesentliche Verbesserung mehr feststellen lässt. 

SpeedyFox ist kompatibel mit den Betriebssystemen von Windows und MAC OS X. Beim MAC wird allerdings nur der Firefox-Browser optimiert.

Unter Windows können wesentlich mehr Programme beschleunigt werden. Darunter befinden sich neben dem Firefox auch der Opera, Chrome und Thunderbird, sowie Epic, Iron, Palemoon, Skype, Yandex, Cyberfox und Slimjet.

Kategorien
Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows 9 Windows 98 Windows Vista Windows XP

Windows: Einzelne Webseiten mit der Hosts-Datei sperren

Die Angebote im WWW sind nicht immer für alle Augen geeignet. Gerade beim Internetkonsum der Kinder müssen Eltern sehr genau hinschauen. Zwar nehmen uns die Filtereinstellungen der Webbrowser viel Arbeit ab, aber es kommt natürlich auch vor, dass durch eine zu strenge Einstellung des Filters Webseiten geblockt werden, die eigentlich angezeigt werden sollten. Und eine zu schwache Filtereinstellung zeigt möglicherweise zu viel Ungeeignetes. Für solche Fälle lassen sich mittels der Hosts-Datei recht einfach einzelne, ausgewählte Websites sperren.

Natürlich eignet sich diese Methode auch für Arbeitsplatzrechner, um Mitarbeitern den Zugang zu bestimmten Webseiten, wie beispielsweise eBay, zu verweigern.

Als erstes öffnest du Notepad. Gib dazu den Programmnamen in das Suchfeld des Startmenüs ein und öffne das Tool in der Ergebnisliste per Rechtsklick mit Administrator-Rechten. Gegebenenfalls bestätigst du die Sicherheitsabfrage mit Ja.

webseite-sperren-einzel-gezielt-hosts-admin-rechte-starten-notepad

Im Notepad-Editor klickst du dann auf Datei | Öffnen

notepad-editor-aufrufen-datei-oeffnen-webseite-separat-sperren-blockieren-hosts-datei

…und navigierst zu dem Ordner C:\Windows\System32\drivers\etc\HOSTS. Achte darauf, dass alle Dateien angezeigt werden und nicht nur die Text-Dateien.

hosts-datei-gezielt-seite-blockieren-127.0.0.1-neue-zeile-einfuegen-windows-explorer

In der geöffneten Hosts-Datei legst du am Ende eine neue Zeile an nach folgendem Muster an:

127.0.0.1 Leertaste Name der Webseite

In der Reailtät sieht das dann so aus: 127.0.0.1 www.rotten.com

zeile-notepad-editor-aufrufen-hosts-datei-windows-blockieren-internetseite

Wenn du weitere Webseiten blockieren willst, wiederhole die Eingabe entsprechend oft. Danach speicherst du die Änderung über die Menüleiste Datei | Speichern.

Zum Testen startest du deinen Browser und versuchst eine der im Editor erfassten Webadressen aufzurufen. Das Ergebnis dürfte so, oder ähnlich aussehen:

ergebnis-sperrung-seite-www-windows-notepad-editor-hosts

Technisch gesehen, wird die angegebene(n) Webseite(n) mit der lokalen IP-Adresse 127.0.0.1 verknüpft und laufen ins Leere. Die auf diese Weise geänderte Hosts-Datei wirkt sich auf das komplette System aus und ist nicht auf einzelne Programme beschränkt.

Kategorien
Android Handy & Telefon

Dem Chrome-Browser auf Android-Geräten mehr Arbeitsspeicher zuweisen

Der Chrome-Browser unter Android ist standardmäßig nur mit einem Arbeitsspeicher von 128 MB ausgestattet. Je nach Komplexität einer Webseite benötigt Chrome für einen zügigen Seitenaufbau etwas mehr Arbeitsspeicher. Bei Android-Geräten neueren Datums kann dieser problemlos erhöht werden.

Und so geht´s:

1. Starte deine Chrome-App

2. Gib in die Adresszeile des Browsers folgende URL ein: chrome://flags/#max-tiles-for-interest-area

3. Eingabe der URL bestätigen, zum Beispiel mit dem Button Los! oder Enter

4. Wähle im Aufklappmenü die Einstellung 512 MB aus

5. Neustart des Chrome-Browsers durchführen

chrome-arbeitsspeicher-maximieren-aufstocken-langsam-beschleunigen-android-mac-windows-linux

Bei zu geringem Gesamtspeicher des Gerätes kann es vorkommen, dass im Hintergrund laufende Apps, beendet werden. Sollte dies zu Problemen führen, dann ändere den Wert auf 256 MB.

Tipp:

Dieser Trick funktioniert auch bei den Betriebssystemen von Windows, MAC, Linux und Chrome OS.

Kategorien
Internet & Medien Internet Explorer

Webseiten-Tracking im Microsoft Internet Explorer verhindern

Der meisten Webseiten erfasst die Surfspuren der Besucher durch integrierte Tracking-Skripts. Was mit den Daten geschieht, ist ja hinlänglich bekannt. Viele dieser Skripts lassen sich jedoch beim Internet Explorer von Microsoft über den Trackingschutz abschalten.

Dazu startest du deinen Microsoft Internet-Explorer und klickst auf das Zahnradsymbol. Im Kontextmenü öffnest du über Sicherheit | Tracking-Schutz aktivieren…

internet-explorer-tracking-skript-ausschalten-ie-einschalten-browser-verfolgen

…das Dialogfenster Add-Ons verwalten. Dann wählst du die Kategorie Tracking-Schutz bei den Add-On-Typen aus. Der Link Liste für den Tracking-Schutz online abrufen führt dich zur Webseite der Tracking-Schutz-Listen in der Internet Explorer Galerie.

tracking-schutz-internet-explorer-liste-online-hinzufuegen-sicherheit

Hier wählst du eine oder mehrere Tracking-Schutz-Listen aus und fügst sie dem Internet Explorer hinzu.

schutz-trackinglist-adblock-blockierliste-internet-explorer-windows-microsoft

Möchtest du zu einem späteren Zeitpunkt alte Blockierlisten entfernen oder neue hinzufügen, dann musst du den Weg über das Zahnradsymbol und Add-Ons verwalten nehmen.

Ab sofort wird der Schutz vor Tracking-Skripts, die in den Blockierlisten enthalten sind, direkt durchgesetzt. Ganz im Gegensatz zur Do-Not-Track-Funktion, die nur vom Wohlwollen des jeweiligen Trackers abhängt.

Kategorien
Internet & Medien

Noch bessere Komprimierung von PNG-Dateien erreichen

Beim Erstellen und Pflegen von Webseiten achtet man bei der Verwendung von Bildern auf jedes Kilobyte, das eingespart werden kann. Aus diesem Grund werden gerne Fotos im PNG-Format genutzt. Diese können aber noch ein wenig optimiert werden. Der Online-Dienst TinyPNG komprimiert die Datenmenge des Bildes noch weiter.

Das Komprimieren geht  blitzschnell und die Bedienung ist sehr einfach. Rufen Sie die Webseite tinypng.org auf, ziehen Sie die PNG-Bilddatei aus Ihrem Windows-Explorer per Drag & Drop in den Upload-Bereich der Webseite. Sie können maximal 20 Bilder mit je fünf MB auf einen Schlag hochladen.

png-bild-datei-foto-shrink-komprimieren-tiny-online-dienst

Nach ein paar Sekunden der Kompression wird der Download-Link generiert und die eingesparte Datenmenge angezeigt. Achten Sie beim Speichern darauf, der bearbeiteten Bilddatei einen anderen Namen zu geben, da der vorgeschlagene Name mit der Original-Datei identisch ist.

komprimiert-bilddatei-tiny-png-hochladen-download-umbenennen

Die Größe der Originaldatei (413 KB) wurde in diesem Beispiel um 74 % auf 106 KB reduziert. Am besten Sie vergleichen nun beide Dateien miteinander, um Qualitätsverluste zu vermeiden. Normalerweise sind kaum Verluste zu beklagen, können aber trotzdem vorkommen.

Bei erheblichen Qualitätsverlusten probieren Sie den Online-Dienst PunyPNG aus. Die Bildqualität soll besser sein, aber die Komprimierungsrate ist nicht ganz so hoch. Außerdem können nur maximal 15 Bilder mit einer Größe von jeweils 150 KB hochgeladen werden.

Kategorien
Chrome Firefox Internet & Medien Internet Explorer

Internet Explorer: Passwortanzeige in Klartext

Die Browser-Funktion der Passwortspeicherung ist in allen bekannten Browsern integriert. Dies ist zwar sehr komfortabel, birgt aber auch gewisse Risiken. Daher sollte diese Funktion nur bei Webseiten verwendet werden, die keine sensiblen Daten von Ihnen enthalten. Mal abgesehen von diesen Gefahren, kann man natürlich auch mal ein Passwort vergessen. Soll diese Webseite mit einem anderen Gerät geöffnet werden, dann ist guter Rat teuer. Nicht alle Browser zeigen die Passwörter in Klartext an. Auch nicht der Microsoft Internet-Explorer. Aber es gibt dafür eine Lösung.

Ein kostenloses Tool namens IE Asterisk Password Uncover zeigt Ihnen das gespeicherte Passwort einer Webseite an. Das Gratis-Programm können Sie zum Beispiel bei Chip.de herunterladen.

asterisk-passwort-uncover-klartext-webseite-chip-anzeige

Nach der Installation starten Sie das Tool  IE Asterisk Password Uncover und klicken oben links auf die grüne Pfeil-Schaltfläche. Dann rufen Sie im Internet-Explorer die betreffende Webseite auf und loggen sich ein.

password-uncover-anzeigen-starten-webseite-aufrufen-klarschrift

Im Programmfenster des Tools wird dann Ihr Kennwort in der Spalte Password in Klarschrift angezeigt.

Passwort auslesen mit Bordmitteln

Leider lassen sich Passwörter beim Internet-Explorer nicht mit Bordmitteln auslesen. Beim Mozilla Firefox und beim Google Chrome ist das glücklicherweise anders.

Passwörter in Google Chrome

So gelangen Sie im Chrome zu Ihren gespeicherten Passwörtern:

Klicken Sie oben rechts im Browser auf die Schaltfläche Anpassen und wählen Sie im Kontextmenü die Einstellungen aus.

chrome-passwort-auslesen-bordmittel-anpassen-einstellungen

Im Tab der Einstellungen öffnen Sie die erweiterten Einstellungen über den gleichnamigen Link und suchen den Bereich Passwörter und Formulare. Öffnen Sie die Option Passwörter verwalten.

formulare-passwoerter-verwalten-google-chrome-klartext

Im nächsten Fenster werden alle im Chrome-Browser gespeicherten Webseiten-Kennwörter aufgelistet. Zunächst sind sie noch durch Sternchen unkenntlich. Markieren Sie den gewünschten Eintrag und klicken Sie auf den Button Anzeigen. Gegebenenfalls müssen Sie noch zusätzlich Ihr Windows-Kennwort eingeben. Danach wird das ausgwählte Passwort in Klarschrift angezeigt.

liste-passwort-verwaltung-anzeigen-windows-kennwort-eingeben-chrome-automatisch-browser

Firefox Passwörter auslesen

Auch beim Firefox lassen sich die Passwörter in Klartext per Bordmittel auslesen. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Kategorien
Internet & Medien Internet Explorer

Internet Explorer: Galerie-Übersicht als Startseite einrichten

Der Microsoft Internet Explorer enthält seit der Version 9 eine Galerie-Ansicht der am häufigsten besuchten Webseiten. Diese, auch von dem Opera-Browser bekannte Schnellwahl-Seite, kann als Startseite eingerichtet werden. Das hat den Vorteil, dass die Webseiten, die oft aufgerufen werden, mit nur einem Klick gestartet werden können.

schnellwahl-galerie-ansicht-besucht-webseiten-oft-ie-internet-explorer-startseite

Auch wenn die Schnellwahl-Seite des Internet-Explorers optisch nicht so ansprechend ist wie die des Opera-Browsers, zeigt sie jedoch die zehn am häufigsten aufgerufenen Internetseiten an.

ie-version-9-enthalten-galerie-haeufig-oft-verwendet-website-schnellwahl

Diese Galerie-Ansicht legen Sie wie folgt als Startseite an:

Starten Sie Ihren Internet-Explorer wie gewohnt und öffnen Sie mit der Tastenkombination [Strg][T] einen neuen Tab. Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf das Haus-Icon das Kontextmenü und wählen Sie die Option Startseite hinzufügen oder ändern aus.

haus-symbol-icon-kontext-menue-startseite-hinzufuegen-option-internet-explorer

Im nachfolgenden Dialogfenster aktivieren Sie die Einstellung Diese Webseite als einzige Startseite verwenden und bestätigen die Auswahl mit dem Button Ja.

meldung-dialogfenster-einzige-startseite-festlegen-microsoft-ie-version

Ab sofort wird die Schnellwahl-Galerie als Startseite angezeigt.

startseite-festlegen-galerieansicht-schnellwahl-internet-explorer

Tipp:

Sollten Sie im ersten Arbeitsschritt den neuen Tab mit der Tastenkombination geöffnet haben und die Galerieansicht der am häufigsten aufgerufenen Webseiten wird nicht angezeigt, so ist diese Registerkartenansicht noch nicht aktiviert.

In diesem Fall klicken Sie oben rechts auf das Zahnradsymbol und öffnen die Internetoptionen über das Kontextmenü. Im gleichnamigen Dialogfenster öffnen Sie im Register Allgemein das Untermenü Registerkarten. Hier wählen Sie über das Aufklappmenü die Einstellung Die neue Registerkartenseite aus.

registerkartenseite-aktivieren-internet-explorer-startseite-register-allgemein

Bestätigen Sie anschließend die vorgenommenen Änderungen in beiden offenen Fenstern mit OK.