Kategorien
Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Netzwerk- und Internetverbindungsprobleme mit NetShell beheben

Bei Netzwerkproblemen ist das Surfen im Internet meist auch betroffen und fällt somit ebenfalls aus. In vielen Fällen sind diese Schwierigkeiten schnell zu bewältigen.

Mit dem Dienstprogramm NetShell wird das Internet-Protokoll TCP/IPv4 in den Originalzustand zurückgesetzt. NetShell wird über die Eingabeaufforderung (Kommandozeile) gestartet.

Dies ist die schnellste und einfachste Methode, die Verbindungsprobleme zu beheben. Doch bevor NetShell zum Einsatz kommt, solltest du überprüfen, ob die Treiber des Netzwerkadapters auf dem neuesten Stand sind.

Gerade bei älteren Computern sind diese und andere Gerätetreiber nicht up to date. Über den Geräte-Manager (Systemsteuerung | Hardware und Sound | Geräte und Drucker) kannst du per Rechtsklick den Treiber des Netzwerkadapters aktualisieren.

Bei dieser Gelegenheit kannst du auch alle anderen Treiber der Systemkomponenten auf ihre Aktualität prüfen. Wie einfach das Update aller Treiber ist, erfährst du in diesem Artikel.

Nach der Überprüfung der Treiber, startest du die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten. Dazu tippst du Eingabeaufforderung in das Taskleisten-Suchfeld und klickst mit der rechten Maustaste auf das Suchergebnis. Im Kontextmenü wählst du die Option Als Administrator ausführen aus.

Dann gibst du nacheinander folgende Befehle ein:

  • netsh winsock reset catalog
  • netsh int ipv4 reset reset.log

Jeder Befehl muss separat mit [Enter] bestätigt werden. Danach führst du einen Computer-Neustart durch, damit der Originalzustand wieder hergestellt werden kann.

Die Netzwerk- und Internetverbindung sollte nun wieder einwandfrei funktionieren.

Kategorien
Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Probleme mit der Internetverbindung nach Update beheben

Nicht immer läuft nach Microsoft-Updates alles besser. Manchmal kommen auch weitere Probleme hinzu. Dies betrifft auch etliche User, die seit dem letzten kumulativen Update (KB3201845) Schwierigkeiten mit der Internetverbindung bekommen haben. Die Lösung des Verbindungs-Problems führt über die Eingabeaufforderung.

Am schnellsten öffnest du die Kommandozeile (mit Administratorrechten!) über das Suchfeld mit dem Begriff cmd. Alternativ öffnest du das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R] und gibst auch hier den Befehl cmd ein.

Im Fenster der Eingabeaufforderung tippst du zuerst den Befehl netsh winsock reset catalog ein und bestätigst ihn mit der Taste [Eingabe]. Anschließend wiederholst du diesen Arbeitsschritt mit dem Befehl netsh int ipv4 reset reset.log.

Damit sollte die Internetverbindung wieder funktionieren. Wenn nicht, dann öffne die Kommandozeile mit Administratorrechten erneut. Gib den Befehl ipconfig /renew ein und bestätige mit [Enter].

Wenn beide Varianten erfolglos bleiben, dann kontaktiere die Microsoft Hilfeseite oder deinstalliere das Update KB3201845.

Die Ursache für diesen Fehler liegt darin, dass die Clients über DHCP keine IP-Adresse vom Router mehr erhalten und daher automatisch umgeleitet werden. Bei manueller IP-Konfiguration dagegen, funktioniert die Internetverbindung ganz normal.

Kategorien
Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Mit dem Kommandozeilen-Befehl „ipconfig“ noch mehr Informationen erhalten

In der Eingabeaufforderung ist der am häufigsten verwendete Befehl ipconfig. Damit wird die Übersicht der Netzwerkschnittstelle angezeigt. Der Basisbefehl ipconfig kann aber durch Hinzufügen weitere Parameter zusätzliche Informationen bereitstellen.

Um die Kommandozeile zu starten, drückst du die Tastenkombination [Windows][R] für das Fenster Ausführen und gibst dann den Befehl cmd ein.

Gibt es Probleme mit der eigenen IP-Adresse, dann schaltet der Befehl ipconfig /release sie wieder frei. Mit ipconfig /renew erhältst du eine neue IP-Adresse und ipconfig /all zeigt alle in diesem Rechner vorhandenen Netzwerk-Controller an.

Der Befehl Ipconfig /displaydns listet die Daten der DNS-Caches, wie IP-Adressen und Namen besuchter Webseiten sowie deren Gültigkeit, auf.  Die Kontrolle des DNS-Caches über die Kommandozeile spart zusätzlichen Datentraffic und sorgt zum anderen für beschleunigtes Laden der Webseiten.

Kategorien
Hardware & Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Windows-Fehler 797: So einfach stellst du die ausgefallene Netzwerkverbindung wieder her

Durch eine fehlerhafte Konfiguration eines Netzwerkes kann bei Windows der Fehler 797 angezeigt werden. Der Grund hierfür ist der erfolglose Versuch eine Internetverbindung per Modem herzustellen. Die Lösung für dieses Problem ist die Änderung der Netzwerkeinstellungen deines Computers. Und so geht´s:

Starte zuerst die Systemsteuerung auf und öffne dann folgenden Pfad:

Netzwerk und Internet | Netzwerk- und Freigabecenter

Dann wechselst du auf der linken Seite zu der Option Adaptereinstellungen ändern.

fehler-797-netzwerkverbindung-ausgefallen-windows-beheben

Im nächsten Fenster wählst du mit einem Rechtsklick das Netzwerk aus, das keine Verbindung zum Internet hat und klickst im Kontextmenü auf Eigenschaften.

netzwerk-eigenschaften-rechtsklick-kontext-ohne-verbindung

Im Dialogfenster Eigenschaften suchst und markierst du den Eintrag Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klickst dann auf den Button Eigenschaften. Im nächsten Dialog aktivierst du im Register Allgemein die Option IP-Adresse automatisch beziehen.

eigenschaften-internet-tcp-ipv4-adresse-automatisch-beziehen-alternative-konfiguration

Dann wechselst du auf die Registerkarte Alternative Konfiguration und aktivierst den Eintrag Automatisch zugewiesene, private IP-Adresse. Bestätige anschließend alle offenen Dialogfenster mit OK.

neue-ip-adresse-automatisch-alternativ-windows-zuweisen-generieren-netzwerk-fehler-797-modem

Nun führst du nur noch einen Computer-Neustart durch, damit die geänderten Einstellungen eine neue Internetverbindung aufbauen können.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Datenverbrauch mit Bordmitteln messen

Die Kontrolle, wieviel Daten aus dem Web heruntergeladen und gesendet wurden, kann viele Ursachen haben. Nicht zuletzt deswegen, um den Datentransfer einer volumenbasierten Flatrate im Auge zu behalten. Man benötigt bei Windows-Rechnern nicht zwingend eine Zusatzsoftware um die Informationen zu erhalten. Dazu reichen die Bordmittel vollkommen aus.

Der Kommandozeilenbefehl netstat extrahiert die benötigten Werte. Öffnen Sie dazu das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], geben den Befehl cmd ein, und klicken Sie auf OK.

datenverbrauch-flatrate-kommandozeile-bordmittel-netstat

Im Fenster der Eingabeaufforderung geben Sie nun den Befehl netstat -e ein und drücken die Taste [Enter].

In der Zeile Bytes der Schnittstellenstatistik wird die empfangene und gesendete Datenmenge seit dem aktuellen Computerstart angezeigt.

eingabeaufforderung-netstat-schnittstellenstatistik-bytes

Wenn Sie beispielsweise zusätzlich noch wissen möchten wieviele IPv4-Datenpakete empfangen wurden, dann geben Sie den Befehl netstat -s ein und bestätigen mit [Enter].

bordmittel-netstat s-ipv4-pakete-verbindungsversuch-erfolglos-netzwerkfehler

Hier werden dann auch die erfolglosen Verbindungsversuche (= Netzwerkfehler) angezeigt.

Kategorien
Hardware & Software Windows 7

Keine Internetverbindung? Die Überprüfung der IP-Adresse entlarvt die Störung des DHCP-Server Ihres Routers

Hin und wieder kann es schon einmal passieren, dass der eigene Computer keine Internetverbindung aufbaut oder diese während des Betriebs einfach mal abreißt. Natürlich kann diese Störung verschiedene Ursachen haben, die auch mit der „Windows-Problemlösung“ nicht erkannt werden.  Eine dieser Ursachen kann der DHCP-Server des Routers sein. Hier hilft ein Blick in die „Netzwerkdetails“.

Der DHCP-Server ist für die Ermittlung einer gültigen IP-Adresse verantwortlich. Ist der Server gestört, erstellt Windows automatisch eine „Blindadresse“. Mit den folgenden Arbeitsschritten finden Sie dies schnell heraus.

Klicken Sie auf „Start | Systemsteuerung | Netzwerk und Internet“. Im Bereich Netzwerk- und Freigabecenter wählen Sie dann „Netzwerkstatus und -aufgaben anzeigen“.

bild-1-windows-7-win7-dhcp-server-stoerung-ip-adresse-blindadresse-netzwerk-router-modem

Über die Option „LAN-Verbindung“…

bild-2-lan-verbindung-ipv4-adresse-kontrolle-anzeige-server-ursache-keine-internet-verbindung-abreissen

…und die „Details“…

bild-3-systemsteuerung-netzwerk-verbindung-heimnetz-netzwerkstatus-router-neustart

…gelangen Sie zum Fenster der „Netzwerkverbindungsdetails“. Hier sehen Sie bei „IPv4-Adresse“ ob eine gültige Adresse vorliegt. Beginnt diese mit einer „169“ dann ist es die von Windows verwendete „Blindadresse“.

bild-4-netzwerkverbindungsdetails-fenster-option-ipv4-adresse-192-169-ip

In diesem Fall liegt eine Störung des DHCP-Servers vor und wird am besten mit einem Router-Neustart behoben. Danach sollte die Internetverbindung wieder zur Verfügung stehen.

Kategorien
Internet & Medien

IPv6 Test: Herausfinden, ob mein Provider und mein Netz bereits IPv6 verwenden

Es wird eng im Internet. Seit Mitte 2012 gibt es daher neben den „alten“ IPv4-Adressen die neuen IPv6-Adressen. Die sind auch dringend notwendig, da die IPv4-Adressen mittlerweile fast alle vergeben sind. Die meisten Provider und Internetanbieter haben daher bereits auf IPv6 umgestellt. Aber längst noch nicht alle. Ob Ihr Provider bereits IPv6 oder nicht, können Sie ganz einfach herausfinden.

IPv6: 48 Quadrilliarden IP-Adressen für jeden Menschen auf der Erde

Worum geht es bei IPv6? Nach dem alten IPv4-Standard gibt es zwar über 4 Milliarden IP-Adressen (genauer gesagt: 4.294.967.296), doch die sind weltweit bereits vergeben. Schließlich braucht jede Webseite, jedes Smartphone, jedes Tablet und alles was sonst noch am Internet hängt eine eigene IP-Adresse. Die Lösung für das Platzproblem lautet IPv6. Damit stehen unglaubliche 340 Sextillionen IP-Adressen zur Verfügung – eine Zahl mit 37 Nullen, also

340.000.000.000.000.000.000.000.000.000. 000.000.000

Theoretisch stehen damit jedem Menschen auf der Erde etwa 48 Quadrilliarden IP-Adresse zur Verfügung, also etwa

48.000.000.000.000.000.000.000.000.000

IP-Adressen pro Person. Wie gigantisch groß die Zahl ist, zeigt ein Vergleich mit Wassertropfen und Sandkörnern. Mit IPv6 erhält jeder Mensch auf der Erde so viele IP-Adresse wie es Wassertropfen im Meer gibt – und wesentlich mehr als die Anzahl der Sandkörner auf der Erde.

IPv6 Test: Verwendet mein Provider bereits IPv6?

Die Umstellung von IPv4 zu IPv6 erfolgt nach und nach. Damit alles glatt geht und alles wie gewohnt funktioniert, laufen beiden Versionen parallel nebeneinander. Nach und nach werden alle Webseiten und -dienste auf IPv6 umgestellt. Einige Provider sind bereits ganz vorne mit dabei; bei anderen dauert es noch ein wenig. Ob Ihr Provider neben IPv4 bereits IPv6-Adressen verwendet, können Sie ganz leicht herausfinden, indem Sie die Webseite ipv6test.google.com aufrufen. Die IPv6-Testseite verrät anschließend, ob Sie bereits IPv6 verwenden oder nicht.

Weitere technische Details und weitere Tests zu IPv6 erhalten Sie per Klick auf den Link test-ipv6.cz. Hier erhalten Sie noch einmal eine ausführliche Version des IPv6-Tests inklusive Details zu den durchgeführten Tests und technischen Informationen.

Falls Sie bzw. Ihr Provider noch kein IPv6 nutzen, ist das kein Problem. Das Internet und alle Dienste funktionieren auch weiterhin. Es dauert dann bei Ihrem Provider noch einige Zeit, bis die komplette Umstellung erfolgt.

Kategorien
Hardware & Software

IPv4 vs. IPv6: Sind Rechner und Netzwerk fit für das neue IPv6-Protokoll und die neuen IPv6-Adressen?

Im Internet findet derzeit eine kleine Revolution statt. Fast unbemerkt. Die alten IP-Adressen im Format 123.45.67.89 werden knapp. Es gibt keine neuen mehr; alle 4,3 Milliarden Kombinationen sind vergeben. Daher wird langsam auf das neue IPv6-Format umgestellt, das Platz für 340 Sextillionen Adressen bietet. Stellt sich die Frage, ob der der eigene Rechner und das LAN/WLAN überhaupt fit ist für das neue IPv6-Protokoll. Das lässt sich schnell herausfinden.

Kann mein Rechner IPv6?

Ob der eigene Rechner für die neuen IP-Adresse gerüstet ist, können Sie leicht prüfen: Rufen Sie einfach die folgende Webseite auf:

http://test-ipv6.com/

Der Test startet sofort und verrät Ihnen, Ihre alte IPv4- und die neue IPv6-Adresse. Bei modernen Rechnern mit Windows Vista oder Windows 7 gibt es keine Probleme. Hier ist IPv6 standardmäßig mit an Bord und aktiviert.

Einen noch ausführlichen Test finden Sie auf der Webseite der Berkely-University of California:

http://n5.netalyzr.icsi.berkeley.edu/analysis/

Der Test dauert hier zwar einige Minuten, dafür erhalten Sie wesentlich mehr Informationen über die Internetanbindung Ihres Rechners.

Ipv6 für Windows XP nachrüsten

Beim älteren Windows XP sieht das anders aus. Hier gehört IPv6 nicht zur Grundausstattung; lässt sich aber nachrüsten. Und zwar so:

1. Zuerst sollten Sie sicherstellen, dass mindestens das Service Pack 2 für Windows XP installiert ist. Das geht am einfachsten mit der Tastenkombination [Windows-Taste][Pause]. Sollte ein älteres oder gar kein Service Pack installiert sein, müssen Sie zuerst die Service-Pack-Installation nachholen. Das aktuelle Service Pack für XP finden Sie hier:

http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?FamilyID=5b33b5a8-5e76-401f-be08-1e1555d4f3d4

2. Um IPv6 einzurichten und zu aktivieren, öffnen Sie die Systemsteuerung und wechseln in den Bereich „Netzwerk- und Internetverbindungen“ bzw. „Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen“.

3. Dann klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkverbindung und wählen den Befehl „Eigenschaften“.

4. Klicken Sie auf „Installieren“.

5. Markieren Sie den Eintrag „Protokoll“, und klicken Sie auf „Hinzufügen“.

6. Dann markieren Sie den Eintrag „Microsoft TCP/IP Version 6“ und klicken auf OK.

IPv6 in der FritzBox aktivieren

Nutzer der AVM FritzBox sollten im Konfigurationsmenü prüfen, ob die IPv6-Unterstützung aktiviert ist. Das geht bei den meisten Fritzboxen folgendermaßen:

1.  Öffnen Sie das FritzBox-Konfigurationsfenster, und wechseln Sie in den Bereich „Einstellungen | Erweiterte Einstellungen | Internet | Zugangsdaten“.

2. Wechseln Sie zur Registerkarte „IPv6“. Sollte die Registerkarte fehlen, ist möglicherweise die Firmware veraltet. Dann sollten Sie über die Funktion „Erweiterte Einstellungen | System | Firmware-Update“ die Firmware aktualisieren.

3.  Aktivieren Sie die Option „Unterstützung für IPv6 aktivieren“. Die voreingestellten Parameter können Sie unverändert übernehmen. Danach sollten Sie (wie oben beschrieben) den IPv6-Test wiederholen und prüfen, ob die Internetverbindung reibungslos funktioniert.