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Excel Hardware & Software

Microsoft Excel: Mit DATEDIF die Differenz zwischen zwei Datumswerten berechnen

In Excel erfasste Datumswerte zur Berechnung von Entgelten-  wie zum Beispiel einer Lagermiete –  benötigen die Anzahl der Tage zwischen Anfangs- und Enddatum. Die Berechnung kann anhand eines Kalenders erfolgen, indem Sie die Tage zählen. Diese herkömmliche Methode birgt aber auch die Gefahr dass man sich verzählt. Die andere Möglichkeit ist eine Berechnungsformel. Es existiert zwar eine entsprechende Funktion in Excel, ist aber in der Online-Hilfe nicht mehr erwähnt, da sie aus einer sehr frühen Version stammt. Glücklicherweise ist sie aber doch noch vorhanden.

Die grundsätzlichen Parameter für die Formel „DATEDIF()“ lauten:

  • „D“ für die Differenz in Tagen,
  • „M“ für die Differenz in Monaten und
  • „Y“ für die Differenz in Jahren.

So funktioniert’s: Geben Sie in Excel in eine Zelle das Anfangsdatum ein (z.B. Zelle A1) und in eine andere Zelle (z.B. A2) das Enddatum ein. In eine dritte Zelle tragen Sie die Formel ein. Für die Differenzberechnung in Tagen sieht die Formel dann so aus:

=DATEDIF(A1;A2;“d“)

Um das Ergebnis zu erhalten, drücken Sie die [Enter]-Taste.

Existiert in der Datumstabelle ein Zeitraum von mehreren Jahren, gibt es noch weitere Parameter für die Berechnung von Zeiträumen des laufenden Jahres:

  • „YD“ für die Differenz in Tagen des gleichen Jahres,
  • „YM“ für die Differenz in Monaten des gleichen Jahres und
  • „MD“ für die Differenz in Tagen des gleichen Jahres und Monats.

Hier sieht die Formel beispielsweise so aus:

=DATEDIF(A1;A2;“yd“)

Diese Formel funktioniert ab Version 2000.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Dateiname vergessen? Dann suchen Sie doch mal nach Erstellungs- oder Änderungsdatum

Man verbringt viel Zeit vor dem Computer mit der Suche nach Dateien. Ein gutes Beispiel hierfür sind Fotos und Videos, die man von Handy oder Kamera auf den heimischen Computer kopiert hat. Diese Dateien sind mit herstellerspezifischen Dateibezeichnungen wie „cimg“ oder Zahlenkombinationen versehen. Hat man sich nicht die Mühe gemacht, alle Fotos und Videos umzubenennen, ist eine spätere Suche nach einem bestimmten Bild sehr langwierig. Hier hat Windows 7 mit der Dateisuche nach Datum Abhilfe geschafft. Damit wird die Suche nach Dateien beschleunigt und die Arbeit effizienter.

So setzen Sie den Datumsfilter ein:

1. Navigieren Sie zu dem Zielordner, der die gesuchte(n) Datei(en) enthält und öffnen die Windows-Suche mit der Tastenkombination [Windows][F].

2. Oben rechts im Bildschirm öffnet sich das Suchfeld. Klicken Sie hier auf den Suchfilter „Änderungsdatum“.

3. Eine Kalenderansicht mit dem aktuellen Datum öffnet sich. Klicken Sie auf die links unten vordefinierten Zeiträume oder für länger zurückliegende Zeiträume klicken Sie auf den aktuellen Monat. Mit jedem weiteren Klick wählen Sie ein größeres Zeitfenster. Mit den Links- und Rechts-Pfeilen navigieren Sie zwischen den chronologisch angeordneten Zeiträumen.

4. Während des navigieren durch die verschiedenen Zeiträume, zeigt Windows 7 die in diesen Zeiträumen geänderten oder erstellten Dateien an.

 Tipp: Lesen Sie diesen Artikel, wie Sie weitere Suchfilter einsetzen und immer wiederkehrende Windows-Suchanfragen speichern können.

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Internet & Medien

Musik legal und kostenlos von 100 Sendern gleichzeitig aufnehmen

Bei unserer deutschen Rechtsprechung und Urheberrechten ist es sehr schwierig, kostenlos Musik aus dem Netz zu saugen. Fast alle Tauschbörsen werden von Anwälten beobachtet, die hohe Abmahngebühren gegen die Nutzer einklagen. Da sind ganz schnell ein paar Tausend Euro futsch. Bei Downloads aus Ländern, bei denen keine Rechtsverfolgung stattfindet, ist die Gefahr, sich Viren und Trojaner einzufangen sehr groß. Positiv dagegen ist, dass es nicht verboten ist, Musik aus dem Radio aufzunehmen. Egal ob von der heimischen Stereoanlage oder einem Web-Radio. Ein kostenloses Tool von dem schwedischen Anbieter „Chilirec“ ermöglicht die kostenlose Aufnahme von 100 Radiosendern gleichzeitig. Alle Songs werden automatisch geschnitten und auf der Festplatte oder Wechseldatenträger gespeichert.

Die kostenlose Grundversion

Dieses Programm bietet  in der kostenlosen Grundversion viele Vorzüge wie:

  • Einfach zu bedienender Radiorekorder
  • Speicherung als MP3-Datei mit Künstler und Titel
  • Unbegrenzte Aufnahme von Titeln
  • Top-Player mit Entdeckungsfunktion neuer Sender
  • Automatische Suche von Radiostationen
  • Möglichkeit eigene Radiosender hinzuzufügen
  • Gleichzeitige Aufnahme vieler Radiosender
  • Wunschliste erstellen um Künstler oder Hitlisten aufzunehmen
  • Schutz vor Duplikaten
  • Automatische Top-Listen Suche
  • Sendung ganzer Playlisten zum MP3-Player
  • Einfach zu bedienendes Schneideprogramm, um Moderationsteile herauszuschneiden
  • Löschung unvollständiger Aufnahmen
  • Wunschlistenerstellung für einfachstes Aufnehmen

Die Premiumversion

Den Premiumzugang gibt es in zwei Versionen: Drei Monate für fünf Euro, oder ein Jahr für 12 Euro. Egal für welche Version Sie sich entscheiden, Sie erhalten zusätzlich zur Grundversion folgende Funktionen:

  • „Überall“ – Erreiche Deine Musik von jedem Computer
  • Chilirec Mobil, für Ihren PDA oder Ihr Smartphone
  • Bei schlechter Aufnahmequalität die Funktion „Markierten Song nochmal aufnehmen“
  • Einfach zu bedienende Säuberungsfunktion
  • Bevorzugter Support für zukünftige Funktionen
  • Entfernung sämtlicher Werbung
  • Unterstützungsfunktion für die Verbesserung von Chilirec
  • Automatischer Zugriff auf neue Funktionen
  • Klingelltonerstellung von aufgenommenen Titeln
  • Zufallsfunktion „Random-Play“
  • Aufnahme langer Titel (über 10 Minuten)
  • Suchfunktion von Senderlisten

Fazit

Alles in Allem ist Chilirec, auch in der Grundversion, ein sehr gutes, komfortables Aufnahmetool, dass man sehr gut individuell einstellen kann. Wenn dieses Programm, dass über den Web-Browser bedient wird, einige Stunden im Hintergrund gelaufen ist, hat man schon eine beachtliche Anzahl von Songs heruntergeladen. Damit die Festplatte nicht mit Musik überschwemmt wird, ist eine Begrenzung von fünf Prozent der Festplattenkapazität voreingestellt.  Diese kann aber bis zu 95 Prozent erweitert werden.

Chilirec hat zwar auch eine Abspielfunktion, die aber nicht zwingend genutzt werden muss. Alle Aufnahmen sind auch mit herkömmlichen Playern wie VLC, Windows Media Player, iPod und vielen anderen abspielbar.

Download und Installation

1. Starten Sie Ihren Internet-Browser und rufen „www.chilirec.com“ auf.

2. Bei Bedarf klicken Sie oben rechts auf die Deutschland-Flagge um von der englischen zur deutschen Sprache zu wechseln.

3. Danach klicken Sie zum Download auf die Schaltfläche „Bekommen“, oder für die Premium-Version auf „Kaufen“. Folgen Sie den Download und Installationshinweisen.

4. Sie erhalten von Ihrer Firewall eine Sicherheitsmeldung dass das Programm blockiert wird. Bestätigen Sie die Meldung mit „Zugriff zulassen“. Ohne die Bestätigung wird das Programm nicht ausgeführt.

5. Nach der Installation und vor dem ersten Start müssen persönliche Einstellungen wie Speicherort, E-Mail-Adresse ,  Musik- und Genreauswahl und ein paar andere Angaben vorgenommen werden. Der Installations-Wizard führt Sie  aber durch alle erforderlichen Schritte. Danach scannt Chilirec das Internet nach verfügbaren Sendern. Die Suche dauert ein paar Minuten, danach ist das Programm einsatzbereit.

6. Nach dem Scan startet das Programm automatisch. Sich brauchen nur noch oben rechts auf den Button „Recorder“ zu klicken und die Aufnahme startet sofort.

7.  Auf der linken Bildschirmseite befindet sich der Verzeichnisbaum, über den Sie alle Einstellungen einsehen und auch ändern können.

Testen Sie doch mal dieses Programm und lassen sich von den unzähligen Vorteilen überzeugen.

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Windows 7: Mit dem Taschenrechner die Anzahl von Tagen zwischen zwei Daten berechnen

Hin und wieder stellt sich die Frage, wieviel Tage bleiben mir noch bis zu meinem Urlaub? Die Anwendungsbeispiele sind auch hier zahllos. Anstatt mühselig die Tage im Kalender zu zählen, kann man auch den Rechner von Windows 7 nutzen. Das ist besonders vorteilhaft, wenn sich die Berechnung der Tage über mehrere Monate oder auch Jahre hinzieht.

Mit einer Tastenkombination starten Sie bei der Taschenrechner-Funktion das Tool zur Datumsberechnung.

1. Starten Sie den Taschenrechner mit „Start | Alle Programme |  Zubehör | Rechner“. Sie können auch in das Suchfeld unter „Start“ den Begriff „Rechner“ eingeben und aus dem Suchergebnis direkt den Rechner starten.

2. In dem Taschenrechner drücken Sie die Tastenkombination [Strg][E].

3. Der Rechner expandiert um die Funktion der Datumsberechnung.

4. Wählen Sie die Funktion „Differenz zwischen zwei Datumsangaben berechnen“ und geben im rechten Bereich über das Datumsfeld (von-bis) den gewünschten Zeitraum ein. Zur Berechnung klicken Sie auf den Button „Berechnen“.

5. Das Ergebnis wird in den zwei Zeilen „Unterschied…“ angezeigt.

Dieses Tool umfasst noch eine zweite Funktion:  „Tage für ein angegebenes Datum addieren oder subtrahieren“.

Die Funktion empfiehlt sich für Berechnungen von Laufzeiten. Zum Beispiel für chronisch kranke Patienten, die berechnen wollen, wann sie ein neues Rezept benötigen.

Bei dieser Berechnung geben Sie den Startzeitpunkt über das Datumsfeld an und wählen „Hinzufügen“ oder „Subtrahieren“. Darunter geben Sie den gewünschten Zeitraum über die Felder „Jahr(e)“, „Monat(e)“, „Tag(e)“ an und klicken auf den Button „Berechnen“. In der Zeile „Datum“ wir das Datum des Laufzeit-Endes angezeigt.

Hinweis: Wenn der Taschenrechner geschlossen wird, bleibt das Tool auch bei einem Neustart des Taschenrechners aktiv. Das Tool kann mit „Ansicht | Basismodus“ wieder geschlossen werden.

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Google Internet & Medien

Frisch eingetroffen: Welche Webseiten wurden ganz neu in den Google-Index aufgenommen?

Google wächst und wächst. Täglich kommen tausende neue Webseiten hinzu. Wer sich schonmal gefragt hat, welche Seiten ganz frisch in den Index aufgenommen wurden, kann die Suche auf die neusten Einträge oder beliebige Zeiträume eingrenzen. Wir zeigen, wie Sie nur Seiten anzeigen, die in den letzten Stunden, Tagen oder Wochen neu aufgenommen oder aktualisiert wurden. Oder nur Seiten zwischen Datum A und Datum B.

Am einfachsten geht’s über die Google-Funktion „Zeitraum festlegen“: Zuerst geben Sie wie gewohnt den Suchbegriff ein und drücken [Return]. Danach klicken Sie in der linken Spalte auf „Mehr Optionen“. Jetzt gibt’s unter „Alle“ die Möglichkeit, den Zeitraum einzuschränken, etwa auf die letzten 24 Stunden, letzte Woche, letzte Monat oder letztes Jahr.

Per Klick auf „Zeitraum festlegen“ können Sie zudem eine Zeitspanne eingeben und dann per Klick auf „Suche“ nur die Treffer anzeigen, die innerhalb dieses Zeitraums aufgenommen oder aktualisiert wurden.

Der Daterange-Parameter

Profis können statt der anklickbaren Optionen auch den Daterange-Parameter verwenden. Sie müssen nur hinter die Suchbegriffe den Zusatz „datenrange:“ plus den Zeitraum angeben, zum Beispiel in der Form

iphone 4 anleitung daterange:2455313-2455678

Leider können Sie als daterange-Parameter nicht das klassisches Datumsformat verwenden, sondern müssen das Julianische Datum eingeben. Die Zahlen geben die Zeit in Tagen an, die seit dem 1. Januar 4713 vor Christus vergangen sind. Der 22. März 2012 entspricht dem Julianischen Datum 2456009. Am besten verwenden Sie zum Umrechnen den Datumskonverter auf der Seite www.heinrichbernd.de/calendar/index_html?mode=g.

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Firefox Internet & Medien

Google: Suche und Treffer zeitlich eingrenzen mit dem Geheimbefehl „qdr“

Wer bei Google etwas sucht, wird mitunter feststellen, dass die Suchmaschine auch zu viele Ergebnisse ausspucken kann. Besonders wer Nachrichten oder Problemlösungen aktueller Produkte sucht, wird sich ärgern, wenn Google sogar Ergebnisse anzeigt, die bereits Jahre zurückliegen. Um dieses Problem zu beheben gibt es zwei Strategien.

Bei jeder Suche blendet Google auf der linken Seite immer eine Navigationsleiste ein. In den Spalten stehen dort unter der Rubrik ‚Alle‘ mehrere Auswahlmöglichkeiten, für gewöhnlich ‚Neueste‘ und ‚Letzte 3 Wochen‘. Hier können Sie sich bereits für eine Möglichkeit entscheiden. Mehr Anzeigemöglichkeiten gibt es, wenn sie am Ende der kompletten Navigation auf ‚Mehr Optionen‘ klicken. Dann erweitert sich die Navigation, und Sie können bei ‚Alle‘ einen von mehreren Zeiträumen auswählen, oder wenn kein für Sie passender Zeitraum vorhanden ist, selber einen definieren.

Das ist noch nicht alles. Mit einem Trick können Sie die Suche exakt auf Suchergebnisse einschränken, die maximal vor wenigen Tagen, Stunden, Minuten oder Sekunden in den Suchindex aufgenommen wurden. Hierzu müssen Sie einmal in die Adresszeile des Browsers klicken, um den Text des Links auszuwählen. Der lange Link verrät bereits viele der Optionen, welche die Suchmaschine in ihrem Verhalten beschränken können. Springen Sie ans Ende der Adresse, und erweitern Sie sie um folgendes Kürzel:

&tbs=qdr:n30

Drücken Sie dann auf [Enter]. Diese neue Option im Link weist Google an, nur die Ergebnisse anzuzeigen, welche die Suchmaschine in den letzten 30 Minuten gefunden hat. Wenn Ihnen das aber immer noch zu viel ist, können Sie es auch mit Sekunden statt Minuten probieren:

&tbs=qdr:s20

Möchten Sie die Zeitspanne weiter ausdehnen, können die Suche auch auf die letzten 14 Tage beschränken:

&tbs=qdr:d14

oder nur die letzten 6 Monate berücksichtigen:

&tbs=qdr:m6

oder maximal zwei Jahre alte Beiträge auflisten:

&tbs=qdr:y2

Generell gilt: Die letzte Zahl gibt an, auf alt die Suchergebnisse in Jahren (y), Monaten (m), Tagen (d), Minuten (n) oder Sekunden (s) maximal sein dürfen.