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Firefox Internet & Medien

Firefox Light, der schnellste Firefox aller Zeiten?

Nicht nur bei uns in Deutschland ist der Mozilla Firefox einer der beliebtesten Webbrowser, sondern weltweit. Begonnen hat Firefox als Konkurrent zu dem damals schon sehr starr programmierten Internet Explorer von Microsoft. Kein Wunder also, dass Firefox durch seine Flexibilität dem IE den Rang schnell abgelaufen hat. Aber wie im realen Leben auch, die Jungen kommen ebenfalls in die Jahre und werden ein wenig langsamer. Wer wieder schneller Surfen möchte, kann nun zum Firefox Light greifen.

Firefox Light verspricht, gerade auf schwächeren Systemen, eine schnellere Performance. Erreicht wurde dies durch Verzicht auf verschiedene, nicht lebenswichtige Funktionen wie beispielsweise die Entwickler-Tools, Druck von Webseiten und der Rechtschreibprüfung. Außerdem wird auf Fremdspracheneinstellungen ebenfalls verzichtet. Firefox Light ist nur in englisch erhältlich.

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Der Download ist kostenlos und wahlweise für 32-Bit- und 64-Bit-Windowsversionen im Web erhältlich (z. B. bei Chip.de oder SourceForge.net).

Beim ersten Start des Firefox Light kann es in manchen Fällen zu folgender Fehlermeldung kommen:

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In diesem Fall benötigst du noch die aktuelle Version von Visual Studio 2015. Die kannst du hier für Windows 64-Bit und Windows 32-Bit herunterladen.

Vielen Dank an unseren Leser Micha, der uns auf diese Fehlermeldung hingewiesen hat!

Zu Firefox Light ist noch anzumerken, dass diese Version durch User entstand und somit kein offizielles Mozilla-Produkt ist.

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Internet & Medien

Von wegen Safer Sex. Hacker verteilen Virus über Pornoseite.

Immer wieder werden Viren und andere Schadsoftware über Porno-Webseiten verteilt. Diesmal hat es Xtube erwischt. Der Virus gelangt auch diesmal über eine Schwachstelle im Adobe Flash Player auf den Computer. Dies hat das Unternehmen Malwarebytes unlängst herausgefunden.

Schwachstelle Flash Player

Der oder die Täter haben einen JavaScript-Code auf die zum PornHub gehörende Webseite Xtube eingeschleust. Andere Webseiten dieses Netzwerkes, zu denen unter anderem auch Tube8, RedTube und KeezMovies gehören, sind offenbar (noch) nicht betroffen.

Generell gilt, nicht nur für die Xtube-Nutzer, immer den Adobe Flash Player aktuell zu halten und kein Update zu verpassen, sobald eines verfügbar ist.

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„Stromerzeuger“ Pornhub

Übrigens: Das PornHub-Netzwerk ist auch unter die Stromerzeuger gegangen, Stichwort Dirty Energy. Mit dem Wank-Band können die Herren der Schöpfung während des Vergnügens Strom erzeugen, die in einer Powerbank gespeichert wird. Dann kann der Strom von dem Wearable per USB-Kabel an ein beliebiges Mobilgerät, wie Handy oder Tablet übertragen werden.

Zum Werbevideo auf YouTube geht´s hier lang.

strom-erzeugen-wearables-armband-youporn-pornhub-dirty-energy-wank-band

Bis das Wank-Band auf dem Markt erhältlich ist, wird aber noch ein bisschen Zeit vergehen, da es sich noch im Entwicklungsstadium befindet.

Man(n) und Frau können aber schon jetzt unter dem Hashtag #wankband bei Twitter zeigen, mit welchen Alternativ-Bewegungen man noch Strom erzeugen könnte…

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Firefox Internet & Medien

YouTube-Videos ausdrucken

Komplette Videos bei YouTube auszudrucken ist gar nicht so einfach. Man kann zwar versuchen, mit der Screenshot-Funktion die Bilder zu erstellen, aber so schnell kann man die Taste „Druck“ gar nicht betätigen. Das kleine Bookmarklet (Favelet) „Print YouTube Video“ für den Firefox-Browser ermöglicht mit nur einem Mausklick das Drucken des eines beliebigen YouTube-Videos.

Es erstellt dann automatisch Screenshots des Films und bringt sie als Übersicht auf eine oder mehrere Seiten. Die Anzahl der Seiten ist natürlich von der Länge des Video-Clips abhängig. Und so funktioniert’s:

Rufen Sie die Webseite www.labnol.org/internet/print-youtube-video/28217/ auf, und ziehen Sie die grüne Schaltfläche mit der Maus in die Lesezeichen-Symbolleiste Ihres Firefox-Browsers.

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Ist die Lesezeichen-Symbolleiste des Firefox-Browsers nicht sichtbar, dann blenden Sie sie über den Firefox-Button und „Einstellungen | Lesezeichen-Symbolleiste“ ein.

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Um ein Video bei Youtube auszudrucken, rufen Sie den betreffenden Clip auf, starten das Video und klicken dann auf die Schaltfläche „Print YouTube Video“ in Ihrer Lesezeichen-Symbolleiste.

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In einem neuen Tab werden die Screenshots erstellt und können ausgedruckt und/oder gespeichert werden. Dies kann man über das ebenfalls eingeblendete Drucker-Dialogfenster einstellen.

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Hardware & Software Software

Adobe Reader: Gefährliche Hintertür schließen

Das mit „JavaScript“ Schadsoftware auf den Computer gelangen kann ist hinlänglich bekannt. Die meisten Webbrowser können so eingestellt werden, dass die automatische Skriptausführung streng reglementiert, bzw. untersagt wird. Auch der „Adobe Reader“ ist in der Lage JavaScript auszuführen. Da diese Funktion standardmäßig aktiviert ist und man zum Betrachten von PDF-Dateien selten Java benötigt, ist es ratsam, die Funktion aus Sicherheitsgründen zu deaktivieren.

Durch die Abschaltung schließt man ein weiteres Hintertürchen für Schadsoftware, die auf diesem Umweg über den Adobe Reader kommen kann.

Starten Sie den Adobe Reader und klicken Sie in der Menüleiste auf „Bearbeiten | Voreinstellungen“.

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Im Dialogfenster „Voreinstellungen“ wählen Sie im linken Bereich die Kategorie „JavaScript“ aus und deaktivieren dann im rechten Bereich die Option „Acrobat JavaScript aktivieren“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“.

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Sollte zu einem späteren Zeitpunkt ein aktives PDF-Dokument nicht richtig funktionieren, dann wiederholen Sie die Arbeitsschritte und reaktivieren die Option wieder.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: So erhalten Sie den Rechtsklick wieder zurück

Etliche Internetseiten blockieren die rechte Maustaste und damit die viel genutzte Kopierfunktion. Dadurch sollen die Webseiteninhalte vor ungewünschtem Kopieren geschützt werden. Das ist verständlich, aber für den Nutzer ärgerlich, wenn auch die anderen Rechtsklick-Funktionen (z. B. „Element untersuchen“) nicht mehr genutzt werden können. Die entsprechenden JavaScript-Einstellungen, die für das Unterdrücken verantwortlich sind, müssen daher geändert werden. Das ist glücklicherweise nicht kompliziert und schnell erledigt.

Rechtsklickverbot aufheben

Um den Rechtsklick wieder zu ermöglichen, starten Sie Ihren Firefox-Browser, drücken die Tastenkombination [Alt][X] und wählen im Kontextmenü „Einstellungen“ aus.

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Im Dialogfenster „Einstellungen“ wechseln Sie zum Register „Inhalt“ und klicken bei der Option „JavaScript aktivieren“ auf den Button „Erweitert“.

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Im nächsten Dialogfenster entfernen Sie das Häkchen vor der Einstellung „Das Kontextmenü deaktivieren oder ersetzen“. Bestätigen Sie die Änderung mit „OK“, und schließen Sie das Hauptfenster der Einstellungen ebenfalls mit „OK“.

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Ab sofort können keine Internetseiten die Rechtsklick-Funktion Ihrer Maus mehr unterdrücken. Auch die Gefahr, dass Webseiten das Kontextmenü durch ein anderes ersetzen, ist damit gebannt.

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Chrome Handy & Telefon Internet & Medien iPad iPhone

iPhone und Chrome Standardbrowser: Webseiten direkt in Chrome öffnen

Seit es von Google den Chrome-Browser auch fürs iPhone und iPad gibt, möchten viele iOS-Nutzer lieber den modernen Chrome als den angestaubten Safari von Apple als Standardbrowser verwenden. Geht aber nicht. Apple lässt den Wechsel des Standardbrowsers einfach nicht zu. Einzige Abhilfe ist folgender Trick, mit dem Sie zumindest beliebige Webseite direkt in Chrome öffnen können.

Webadressen an denChrome-Browser schicken

Der Trick funktioniert mit einem Stück JavaScript, das Sie in Safari als Bookmark ablegen. Darüber können Sie dann jede beliebige derzeit geöffnete Seite im Chrome-Browser öffnen. Das Kopieren und Einfügen der Webadresse vom Safari zu Chrome entfällt. Undso legen Sie das Chrome-Shifter-Lesezeichen an:

1. Im ersten Schritt legen Sie in Safari ein Lesezeichen für eine beliebige Seite an, etwa für den Chrome-Browser www.google.de/chrome.  Welche Seite Sie nehmen ist egal.

2. Dann tippen Sie auf das Lesezeichen-Icon…

und anschließend auf die Schaltfläche „Bearbeiten“.

3. Anschließend tippen Sie Sie auf den Eintrag des im ersten Schritt angelegten Lesezeichens.

4. Nennen sie das Lesezeichen zum Beispiel „Chrome“ oder „In Chrome öffnen“. Im nächsten Schritt wechseln Sie in die Adresszeile, löschen den alten Inhalt und fügen stattdessen folgendes Stück Code ein:

javascript:location.href=“googlechrome“+location.href.substring(4);

Um Tippfehler zu vermeiden, kopieren Sie am besten die obige Zeile und fügen Sie dann ins Eingabefeld ein.

5. Tippen Sie abschließend auf „Fertig“.

Das war es auch schon. Ab sofort können Sie jede Safari-Seite direkt in Chrome öffnen. Sie müssen nur die Leszeichenliste öffnen und das  neue Lesezeichen „In Chrome öffnen“ oder „Chrome“ aufrufen. Und schon öffnet sich wie von Geisterhand der Chrome-Browser und öffnet exakt die Seite, die zuvor in Safari geöffnet war.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Webadresse eines Downloads herausfinden

Die Webadresse eines Downloads herauszufinden ist relativ einfach. Mit einem Rechtsklick auf den Download-Button und mit „Link-Adresse kopieren“ kann man den Download-Link in die Zwischenablage kopieren, um ihn dann in ein Dokument oder in eine E-Mail einzubetten. Es kommt aber auch vor, dass diese Funktion auf vielen Webseiten deaktiviert ist. Stattdessen erhalten Sie nutzlose Informationen wie zum Beispiel „javascript:download();“. Doch mit einem kleinen Umweg kann man die Webadresse mit Firefox doch herausfinden.

So finden Sie die URL des Downloads heraus:

1. Starten Sie Firefox und rufen die gewünschte Download-Seite auf.

2. Laden Sie das gewünschte Programm herunter.

3. Klicken Sie auf den „Firefox“-Button, danach auf „Downloads“.

4. In der Download-Liste suchen Sie sich das gerade heruntergeladene Programm heraus, klicken mit der rechten Maustaste darauf und wählen im Kontextmenü „Download-Link kopieren“.

5. Um den den Download-Link an Freunde und Bekannte zu senden, öffnen Sie nun eine neue E-Mail-Nachricht und fügen den in der Zwischenablage befindlichen Link mit Rechtsklick und „Einfügen“, beziehungsweise mit [Strg][V], ein.

Das funktioniert natürlich auch mit anderen Textverarbeitungs-Programmen und auch mit Excel.

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Facebook Internet & Medien Tipp des Tages

Facebook-Viren, Stalker-Apps und gefälschte Statusmeldungen wieder entfernen

Je erfolgreicher Facebook wird, umso beliebter wird das soziale Netzwerk auch für Hacker und Virenprogrammierer. Eine beliebte Masche: verseuchte Facebook-Anwendungen. Die Anwendungen versprechen tolle Funktionen wie „Sagt xyz die Wahrheit“, „Wow! Jetzt kannst Du sehen, wer sich dein Profil ansieht“ o.ä. – dahinter steckt jedoch ein Facebook-Virus. Die verseuchte Anwendung verschickt in Ihrem Namen gefälschte Statusnachrichten mit Links zu Viren, Trojanern und anderen Schadprogrammen. Wir zeigen, wie Sie die Facebook-Virenschleuder wieder loswerden.

Facebook-Viren schleichen sich als Facebook-App in das eigene Nutzerprofile und können danach unter Ihrem Namen gefälschte Nachrichten verbreiten. So werden Sie den Schädling wieder los:

1. Melden Sie sich bei Facebook an, und klicken Sie auf „Konto | Privatsphäre-Einstellungen“.

2. Danach klicken Sie unten links unterhalb von „Anwendungen und Webseiten“ auf „Bearbeite deine Einstellungen“.

3. Im Bereich „Anwendungen, die du verwendest“ folgt ein Klick auf „Ungewollte oder belästigende Anwendungen entfernen“.

4. Auf der nächsten Seite sind alle Facbook-Apps aufgeführt, die Zugriff auf Ihr Profil haben und unter Umständen unter Ihrem Namen gefälschte Statusmeldungen verbreiten.

Hier müssen Sie die App ausfindig machen, die für die Virenverbreitung verantwortlich ist. Meist handelt es sich um die zuletzt installierte Facebook-App, erkennbar am Installationsdatum wie „vor 1 Monat“ oder „vor weniger als 24 Stunden“. Klicken Sie bei dieser App auf „Einstellungen bearbeiten“.

5. Prüfen Sie im Abschnitt „Diese Anwendung darf“, über welche Rechte die Facebook-App verfügt. Kritisch ist zum Beispiel das Recht „An meine Pinnwand posten“. Per Klick auf „Einzelheite anzeigen“ erfahren Sie, wann die Apps zuletzt aktiv waren.

Haben Sie die verseuchte Facebook-App gefunden, sollten Sie sie mit einem Klick auf „Anwendung entfernen“, „Entfernen“ und „OK“ die App endgültig löschen.