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Internet & Medien

Vodafone schaltet noch dieses Jahr analoge Radio- und TV-Programme ab

Ab August 2018 schafft der Vodafone-Konzern neue Kapazitäten für sein GigaBit-Projekt. Die Abschaltung analoger TV- und Radio-Sender ist notwendig, damit der Platz mit Digitalsendern und Internetverbindungen belegt werden kann.

Zukünftig sollen dann 12 Millionen Haushalte in 13 Bundesländern mit Gigabit-Anschlüssen versorgt werden. Ob das auch mit dem Kauf von Unitymedia in Zusammenhang steht, bleibt abzuwarten.

Welche Region, zu welchem Zeitpunkt betroffen ist, kann jeder auf dieser Vodafone-Seite anhand der Postleitzahl schnell herausfinden. Auf einer weiteren Service-Webseite kannst du dich als (zukünftiger) Vodafone-Kunde auch über alle weiteren Themen rund um die digitale Umstellung informieren. Außerdem werden alle Vodafone-Kunden kurz vor der Umstellung nochmals per Brief über den Termin informiert.

Nach erfolgter Umstellung wird ein manueller Neustart des Routers, sowie ein Sendersuchlauf notwendig sein.

Hinweis:

Ältere Radiogeräte ohne digitale Empfangsmöglichkeiten können dann nicht mehr über die Kabel-Anschlussdose betrieben werden. Um mit diesen Geräten weiterhin Radio zu hören, ist eine Wurfantenne notwendig, die es im Elektronik-Handel für kleines Geld zu kaufen gibt.

Auch wenn die Umstellung erst im August 2018 starten wird, so ist der Prozess im Bereich Landshut/Dingolfing sowie in Nürnberg schon beendet.

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Internet & Medien

Vodafone will Unitymedia für 18,4 Milliarden Euro kaufen

Was in den vergangenen Tagen zuerst als Gerücht durch die Medien ging, ist nun offiziell bestätigt worden. Vodafone will sich Unitymedia für einen zweistelligen Milliardenbetrag einverleiben.

Der größte Deal der letzten fünf Jahre

Am 09. Mai 2018 bestätigte Vodafone in einer Mitteilung, dass neben dem deutschen Geschäftsbereich des Mutterkonzerns Liberty Global auch die tschechischen, ungarischen und rumänischen Bereiche übernehmen will.

Für den deutschen Kabelfernsehmarkt würde das bedeuten, dass Vodafone ihn komplett kontrolliert. Daher müssen die Kartellbehörden dem Deal noch zustimmen. Mitte 2019 soll die Übernahme dann komplett abgeschlossen sein.

Riesenvorteil für Vodafone

Für Vodafone wäre die Übernahme mehr als vorteilhaft, da es schon einige Zeit mit Gigabit wirbt, meist aber nicht mehr als 500 MBit umsetzen kann.

Da ist Unitymedia mit ihrer Gigabit-City Bochum schon um Längen weiter.

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Heim & Hobby

Nach DVB-T wird jetzt auch das analoge TV-Kabelsignal endgültig abgeschaltet

Nachdem im März das analoge DVB-T-Signal durch den Nachfolger DVB-T2 HD ersetzt wurde, wird nun auch das analoge TV-Signal spätestens Ende Juni 2017 abgeschaltet. Seit ein paar Tagen blendet der Kabelnetz-Betreiber Unitymedia im laufenden Fernsehprogramm ein entsprechendes Info-Band ein. Betroffen sind alle Unitymedia-Kunden in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Umstellung auf digital

Den Anfang macht das südliche Baden-Württemberg. Hier wird bereits am 01. Juni 2017 das analoge TV-Signal gekappt. Fünf Tage später, am 06. Juni 2017 folgt der nördliche Teil von BW.

Am 13. Juni 2017 ist Hessen an der Reihe, am 20. Juni 2017 der Süden von Nordrhein-Westfalen und das Schlusslicht bildet das nördliche NRW (27.06.2017).

Auf der Unitymedia-Infoseite, www.unitymedia.de/hilfe_service/digitalisierung, kannst du mit der Eingabe deiner Postleitzahl den genauen Abschalttermin erfahren.

Digitale Empfangsgeräte

Bis dahin bleibt noch etwas Zeit, sich um einen neuen Fernseher und Digital-Receiver zu bemühen, die den DVB-C-Standard beherrschen. Viele neue Fernseher haben zudem bereits drei eingebaute Tuner, die das TV-Signal zusätzlich noch über DVB-T2 HD und DVB-S empfangen können.

Tipp:

Wer bereits den Kabel-Receiver Strong SRT3001 oder Thomson THC300 besitzt, dem wird der Umstieg von analog auf digital recht einfach gemacht.

Der Hersteller Strong stellt ein entsprechendes Update zur Verfügung, das auch eine Rekorderfunktion enthalten soll. Die aktuellen Updates findest du auf den Webseiten von strong.tv und thomsonstb.net.

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Hardware & Software

Sicherheitslücke bei WLAN-Routern von Unitymedia. Unternehmen rät zum Wechsel des Passwortes

Wieder Ärger mit Unitymedia. Nach der zum 01. März 2016 anstehenden Preiserhöhung (die zweite in zwei Jahren), sind nun die WLAN-Router Router betroffen. Unitymedia informiert derzeit per Facebook, dass die werkseitig voreingestellten Passwörter geknackt werden können. Dieses Problem betrifft angeblich nur private Kunden, die Unitymedia-Business-Produkte sollen nicht betroffen sein. Unitymedia rät seinen Kunden, das werksseitige WLAN-Kennwort schnellstens zu ändern.

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Auch auf der Homepage des Internetunternehmens ist die Warnung enthalten, allerdings gut versteckt am unteren Ende der Webseite über Beratung | Aktuelles. Ein weiterer Link führt über die FAQ´s zu den Anleitungen, wie die Netzwerkkennwörter der von Unitymedia vertriebenen WLAN-Router geändert werden können. Im Einzelnen betrifft das die Router Technicolor Modem, Ubee Modem, Horizon Box und die Fritzbox 6490/6360.

passwort-netzwerkkennwort-standard-ändern-unitymedia-router-wlan-wifi-faq-hilfeseite

Bei dem Technicolor Modem beispielsweise, rufst du im Webbrowser die IP-Adresse 192.168.0.1 auf und gibst in dem Anmeldebildschirm deine Zugangsdaten ein. Solltest du auch hier noch die Standard-Zugänge (admin, admin) verwenden, dann ändere sie anschließend ebenfalls.

technicolor-wlan-modem-internet-ip-adresse-192.168.0.1-netzwerkkennwort-erneuern

Danach klickst du in der Menüleiste auf Wireless und ersetzt in der Kategorie Sicherheit den Netzwerkschlüssel.

Da das Technicolor Modem ein Dualbandrouter (2,4 GHZ und 5 GHZ) ist, änderst du am besten bei beiden Frequenzen die Passwörter, auch wenn du nur eine von beiden benutzt.

Abschließend speicherst du die Änderungen mit dem Button unten rechts.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Die eigene Bandbreite nicht für Windows-Updates anderer User freigeben

Von Tauschbörsen kennen wir bereits die Praxis, dass bei Torrents die verfügbare Bandbreite des eigenen Modems geteilt wird, damit auch andere User schnell an ihre gewünschten Daten kommen. Diese Technik macht sich auch Microsoft ohne unsere Einwilligung zunutze, damit die Anderen schneller an ihre Windows-10-Updates kommen. Nutzer mit einer großen Bandbreite mag das zwar nicht ganz so behindern, aber es gibt auch viele Gebiete, in denen kein Highspeed-Internet möglich ist. Hier könnte es zu gravierenden Einschnitten kommen. In den Einstellungen lässt sich daher diese Funktion abschalten.

Und so funktioniert´s:

Zuerst klickst du auf Start | Einstellungen.

windows-10-update-bandbreite-teilen-torrent-microsoft-verhindern-abschalten

In der nächsten Anzeige rufst du die Kategorie Update und Sicherheit auf.

windows-10-update-sicherheit-schalter-modem-eigene-ressourcen-teilen-download-deaktivieren

Im Bereich Windows Update wechselst du in die erweiterten Optionen

windows-10-upgrade-patch-erweitert-einstellungen-highspeed-internet-teilen-deaktivieren

…um anschließend die Übermittlung von Updates auszuwählen.

windows-10-download-updates-mit-anderen-teilen-schneller-uebermittlung-verhindern

Hier befindet sich dann der Schalter, der das Herunterladen von Updates von mehr als einem Ort regelt. Standardmäßig steht dieser Schalter auf Ein. Ein Linksklick mit der Maus stellt diesen auf Aus.

windows-10-aus-schalter-uebermittlung-internet-download-andere-user-bandbreite-teilen

Ab sofort steht deine eigene Internetverbindung nicht mehr für die Verbreitung der Windows-Updates zur Verfügung.

Diese Teilungsfunktion hat aber auch einen Vorteil: Weitere, im eigenen Netzwerk befindliche PC´s, laden Teile von zuvor heruntergeladenen Updates und Apps über den Hauptrechner herunter, um schneller verfügbar zu sein. In diesem Fall schaltest du die Funktion einfach wieder ein.