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Windows 10: Langweilige Startmenü-Kacheln gegen Eigene austauschen

Die Kacheln im Windows-Startmenü lassen in puncto Optik oftmals stark zu wünschen übrig. Lediglich einige Apps, meist die von Windows und Microsoft, sind schön anzusehen. Je nach Thema sind sie mehrfarbig und füllen die gesamte Kacheloberfläche aus. Aber mit langweiligen Apps müssen wir uns schließlich nicht zufrieden geben.

Tile Iconifier

Das einzige, was man für selbstgemachte Apps benötigt, ist das kleine Tool TileIconifier. Es ist als kostenlose  ZIP-Datei bei GitHub erhältlich. Lade das Programm herunter, entpacke es an einer beliebigen Stelle deines Rechners, und starte das Tool mit einem Doppelklick auf die Startdatei (TileIconifier.exe).

Sobald das Programm startet, scannt es deinen PC und listet alle Anwendungen im Dialogfenster Tile Iconifier auf. Wähle hier das gewünschte Programm aus, dessen Startmenü-Icon bearbeitet oder ausgetauscht werden soll.

Im rechten Bereich des Programmfensters wird die aktuelle Kachel als Medium und Small Icon angezeigt. Über die Bearbeitungsbuttons lässt sich das Aussehen recht einfach ändern. Mit der untersten Schaltfläche kannst du aus verschiedenen, bereits vorhandenen Symbolen, das passende Icon heraussuchen.

Wenn dir keines davon gefällt, legst du über die Option Use custom image ein eigenes Bild/Icon fest.

Zurück im Hauptfenster änderst du bei Bedarf zusätzlich die Hintergrundfarbe der Kachel (Background Colour). Und mit der Option Foreground Text (Medium Icon Only) wählst du eine helle oder dunkle Beschriftung aus.

Wenn alle Änderungen vorgenommen wurden, wird das neue Layout der Startmenükachel mit dem Button Tile Iconify! gespeichert und aktiviert.

Zur Kontrolle rufst du das Startmenü auf, fährst mit dem Mauszeiger über die bearbeitete Kachel und das neue Icon wird angezeigt.

Änderungen rückgängig machen

Wenn dir das neue Aussehen nicht gefällt und du zur alten Version zurückkehren möchtest, dann klickst du im TileIconifier-Dialogfenster einfach auf Remove Iconify und alle Änderungen werden zurückgesetzt.

Fazit

Nettes kleines Tool das leider nur in englischer Sprache verfügbar ist. Man braucht daher etwas Übung, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten.

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Windows 10: PC per Kachel in den Ruhezustand versetzen

In einem früherern Artikel haben wir darüber berichtet, wie man eine Kachel oder eine Verknüpfung für einen PC-Neustart und ein Shutdown anlegt. Wer seinen Rechner aber nicht komplett herunterfahren möchte, sondern nur den Ruhezustand (Energie sparen) einschalten will, für den gibt es natürlich auch eine Lösung.

Wie schon in diesem Artikel beschrieben, klickst du mit der rechten Maustaste auf eine freie Desktop-Stelle und wählst im Kontextmenü Neu | Verknüpfung aus.

In das Eingabefeld des Speicherortes tippst du folgende Parameter ein:

rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState Sleep

Mit dem Button Weiter gelangst du zur Eingabe des Namens. Ein passender Begriff wäre zum Beispiel Ruhezustand oder Hibernate. Zum Schluss bestätigst du nur noch mit Fertig stellen, um die Verknüpfung auf dem Desktop zu erstellen.

Über einen Rechtsklick auf die neue Verknüpfung und den Einstellungen lässt sich noch ein anderes Symbol auswählen, dass optisch besser aussieht.

Abschließend lässt sich die Verknüpfung bei Bedarf noch per Rechtsklick an das Startmenü anheften oder per Drag & Drop an die Taskleiste anpinnen. In diesen Fällen kann die Desktop-Verknüpfung hinterher gefahrlos gelöscht werden.

Besonderheit bei Windows 10

Wenn du das Betriebssystem Windows 10 nutzt, musst du darauf achten, dass die Schnellstart-Funktion deaktiviert ist. Wie und wo diese Deaktivierung vorgenommen wird, erfährst du in diesem Artikel.

Soll der Schnellstart nicht verhindert werden, dann überprüfe im BIOS ob die Funktion Suspend to RAM (S3) aktiviert ist. Damit funktioniert´s dann auch.

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Windows 10: Kachel für´s Herunterfahren selbst erstellen

Auf Computern mit Windows Betriebssystemen ist das Ausschalten immer mit etlichen Mausklicks verbunden. Je nach gewählter Auflösung sind die Schaltflächen recht klein und schlecht zu treffen. Aber es geht auch anders. Mit einer selbst erstellten Kachel ist der Befehl zum Shutdown viel schneller erteilt.

Erster Schritt: Die Verknüpfung

Hierzu ist zunächst eine Desktopverknüpfung erforderlich. Diese erstellst du per Rechtsklick auf den Desktop und dem Befehl Neu | Verknüpfung.

In der Dialogbox Verknüpfung erstellen gibst du in das Eingabefeld die Parameter shutdown /s /t 0 ein und klickst auf die Schaltfläche Weiter.

In der nächsten Anzeige legst du den Namen der späteren Kachel fest. In diesem Beispiel nennen wir die Verknüpfung einfach Shutdown. Der Button Fertig stellen aktiviert die Verknüpfung auf deinem Desktop.

Anderes Icon aussuchen

Wenn du deiner Verknüpfung ein anderes Aussehen verleihen möchtest, dann öffne mit einem Rechtsklick auf das Icon das Kontextmenü und die Eigenschaften. Über die Schaltfläche Anderes Symbol suchst du dir das gewünschte Icon für die Verknüpfung aus.

Anheften an Start oder die Taskleiste

Abschließend heftest du das Shutdown-Icon per Kontextmenü an das Startmenü an. Bevorzugst du aber ein Anheften an die Taskleiste, so geht das auch. Einfach die Verknüpfung mit gedrückter, linker Maustaste in die Taskleiste ziehen, fertig. Nach dem Anheften bleibt die Desktop-Verknüpfung weiterhin bestehen, die aber gefahrlos gelöscht werden kann.

Tipp

Auf die gleiche Weise kannst du auch eine Kachel für einen Computer-Neustart anlegen. Verwende dafür die Parameter shutdown /r /t 0.

Beide Verknüpfungen funktionieren übrigens auch mit Windows 7 und 8.x.

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Windows 10: Ein aufgeräumtes Startmenü spart wertvolle Zeit

Das Windows 10 Hybrid-Startmenü ist wirklich gut gelungen. Besonders der Kachelbereich für den schnellen Zugriff auf häufig genutzte Programme kann eine große Hilfe sein. Vorausgesetzt, er ist gut aufgeräumt und man weiß, wo sich die Anwendungen befinden. Leider verliert man recht schnell den Überblick über das Startmenü, wenn häufig Programme hinzugefügt und/oder wieder entfernt werden. Besser ist es, wenn sie in Kategorien einsortiert werden.

Da beim Anheften an das Startmenü, die Programme grundsätzlich am Ende der Liste  eingefügt werden, sollte man direkt ein paar zusätzliche Schritte in Kauf nehmen, die eine nervige Suche in Zukunft verhindern.

Das Anlegen von Kategorien ist in diesem Fall eine große Hilfe. Egal welche Kategorien (z. B. Häufig verwendete Programme, Office, etc.) benötigt werden, jeder Nutzer kann sie individuell nach eigenen Vorstellungen anlegen.

Um eine neue Kategorie im Startmenü zu erstellen, ziehst du per Drag & Drop eine Kachel an den oberen Rand des Startmenü-Fensters, bis dort ein blauer oder grauer Rahmen erscheint. Lässt du nun die Kachel los, wird automatisch eine neue Kategorie erstellt. Der zuvor angezeigte Rahmen kann nun mit einer Überschrift versehen werden. Klicke einfach in dieses Feld oder auf den Button mit den zwei Balken (rechts neben dem Überschriftenfeld).

Ziehe nun weitere, thematisch ähnliche Apps, in den neuen Bereich. Nach diesem Vorbild legst du bei Bedarf zusätzliche Kategorien an, um das Startmenü aufzuräumen.

Nach Abschluss der „Aufräumarbeiten“ findest du deine Apps, selbst bei einer langen Kachelliste, wesentlich schneller wieder.

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Windows 10: Nervige Werbung „Office holen“ loswerden

Das Betriebssystem Windows 10 enthält werksseitig kein Office-Paket mehr. Dennoch will Microsoft die Office-Suite weiterhin verkaufen und setzt auf nervige Werbung. Ähnlich wie in Windows 7 und 8 sehr oft die Aufforderung erscheint, auf Windows 10 umzusteigen, so wird auch die Meldung Office holen (Get Office) in regelmäßigen Abständen auf deinem Bildschirm angezeigt. Viele Nutzer, die lieber ein Konkurrenzprodukt wie Open Office bevorzugen, nerven diese Werbe-Meldungen immens. Aber man wird sie überraschend einfach los.

Im Gegensatz zu den Windows-10-Upgrade-Systemmeldungen, ist für die Office-Werbung eine vorinstallierte App verantwortlich. Dies erlaubt eine erheblich einfachere Deaktivierung oder Entfernung dieser Werbebenachrichtigungen.

Der einzige Zweck der App Office holen ist, neben nerviger Werbung, die Bereitstellung eines Links, über den das Office-Paket heruntergeladen werden kann. Wenn du dich für Office oder ein anderes Produkt noch nicht endgültig entschieden hast, kannst du im ersten Schritt die Benachrichtigungen deaktivieren, ohne die App direkt zu löschen.

Dazu rufst du Start | Einstellungen | System | Benachrichtigungen und Aktionen auf. Im Bereich Benachrichtigungen dieser Absender abrufen suchst du die App Office holen (Get Office) und schaltest die Benachrichtigungen ab.

Wird die App Office holen gar nicht benötigt, dann kann sie gefahrlos gelöscht werden. Im Startmenü rufst du die App entweder in der Kachelansicht oder der Listenansicht auf, klickst mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und wählst im Kontextmenü Deinstallieren auf.

Danach erscheint die Office-Werbung nicht mehr.

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Windows 10: Schneller Zugriff auf einzelne Einstellungskategorien und -optionen

Das neue Startmenü von Windows 10 ist viel besser als seine Vorgänger. Programme und Ordnerverzeichnisse lassen sich problemlos anheften und sind auf diese Weise blitzschnell erreichbar. Aber es lässt sich noch viel mehr an das Startmenü anpinnen.

So zum Beispiel einzelne Kategorien der Einstellungen. Auf das Menü Einstellungen kannst du ohnehin über einen Startmenüeintrag schnell zugreifen. Separate Kategorien wie Personalisierung, Konten oder Datenschutz kannst du ebenfalls als Kachel an´s Startmenü anheften.

Einfach die Einstellungen über den Button Start oder per Tastenkombination [Windows][I] öffnen und über das Rechtsklick-Menü den Eintrag An „Start“ anheften auswählen.

Auf diese Weise kann man auch einzelne, häufig verwendete Einstellungsoptionen aus den Kategorien, wie WLAN, Synchronisierung oder Bildschirmlupe dem Startmenü hinzufügen.

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Windows 10: Den Kachelbereich des Startmenüs vergrößern

Das Windows-10-Startmenü ist eine Hybridanzeige aus der klassischen und der neuen Kachel-Anzeige, wie man sie seit Windows 8 kennt. Im vergangenen September und Oktober haben wir bereits Tipps zur Anpassung des Startmenüs veröffentlicht. Seit dem ersten großen Windows-10-Update im November kommt noch eine weitere Funktion hinzu.

Der Kachelbereich des Startmenüs besteht standardmäßig aus insgesamt drei senkrechten Reihen. Dieser Bereich kann per Mauszeiger (Anfasser) am rechten Rand um jeweils weitere drei Kachelreihen vergrößert werden. Das bedeutet, du kannst auf diese Weise das Startmenü um drei, sechs, neun Reihen (usw.) vergrößern.

Der Nachteil daran ist aber, das es immer drei zusätzliche Reihen sind. Wer aber nur eine vierte Reihe benötigt, der kann Dank dem November-Update, seinen Kachelbereich um nur eine (vierte) Reihe erweitern.

Über den Button Startmenü und die Einstellungen wählst du zunächst die Kategorie Personalisierung.

Im nächsten Fenster wechselst du dann im linken Bereich zur Option Start und stellst den Schalter der Funktion Mehr Kacheln anzeigen auf Ein.

Das war´s schon. Ab sofort enthält dein Startmenü eine vierte Kachel-Reihe. Das bedeutet aber auch, dass bei einer großen Erweiterung per Anfasser (wie oben beschrieben), dem Startmenü jeweils vier Reihen hinzugefügt werden.

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Windows 10: Akkuleistung verbessern und Hintergrund-Apps deaktivieren

Windows 10 führt nicht nur „herkömmliche“ Computerprogramme aus, auch Windows-Apps laufen gleichzeitig auf dem Rechner. Wie bei Android- und Apple-Geräten laufen im Hintergrund etliche Apps weiter, obwohl sie geschlossen wurden. Alle Betriebssysteme haben durch dieses Verfahren eines gemeinsam: Aktive Hintergrundprogramme verkürzen die Laufzeit des Akkus. Bei Windows 10 kannst du manuell festlegen, welche App im Hintergrund weiterlaufen darf.

Über Start | Einstellungen rufst du die Kategorie Datenschutz auf.

Wähle im nächsten Fenster auf der linken Seite die Option Hintergrund-Apps aus und lege über die Schalter der aufgelisteten Apps fest, welche im Hintergrund ausgeführt werden sollen und welche nicht.

Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, kannst du das Dialogfenster schließen, alle Änderungen wurden automatisch gespeichert.

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