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iPhone und iPad: In-App-Käufe verhindern und deaktivieren

Kostenlos heißt nicht immer gratis. Viele Apps gibt’s im App Store zwar kostenlos, verlangen dann aber für weitere Funktionen, neue Level oder das Deaktivieren der Werbung Geld. Die InApp-Käufe können ganz schön ins Geld gehen. Damit’s nicht zu teuer wird, lassen sich die InApp-Käufe deaktivieren.

Freemium ja, aber bitte ohne InApp-Käufe

Ob innerhalb einer App weitere InApp-Käufe getätigt werden können oder nicht, lässt sich beim iPhone und iPad in den Einstellungen festlegen. Hier in den Bereich Allgemein | Einschränkungen wechseln und – falls noch nicht geschehen – die Einschränkungen aktivieren. Wird die Funktion zum ersten Mal aufgerufen, muss zunächst ein PIN-Code festgelegt werden. Nur mit diesem Code lassen sich die Einschränkungen später wieder aufheben. Im unteren Bereich entscheiden Sie dann, was erlaubt ist und was nicht. Damit zukünftig keine InApp-Käufe mehr möglich sind, hier einfach die Funktion In-App-Käufe deaktivieren.

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Wer jetzt innerhalb einer App einen InApp-Kauf starten möchte, erhält direkt von der App eine entsprechende Fehlermeldung, etwa „In-App-Käufe müssen aktiviert sein„, oder beim Tipp auf den Kaufen-Button passiert einfach gar nichts.

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Abo-Fallen: So schützen Sie sich vor Abo-Fallen bei Smartphone-Apps und In-App-Käufen

Apps sind eine tolle Sache, denn damit kann jeder fähige Programmierer aktiv am Geschehen des Alltags mit dem Smartphone teilnehmen und der Welt seine Ideen zur Verfügung stellen. Allerdings ist es möglich, dass Sie einmal eine App kaufen, die ganz anders ist als die Anwendung, die man eigentlich haben wollte – oder aber Sie fallen auf einen kostspieligen InApp-Kauf herein.

App so schnell wie möglich stornieren

Wenn Sie eine App doch nicht haben wollen, die Sie soeben erworben haben, müssen Sie schnell reagieren. Es bringt wenig, erst nach Wochen erste Schritte zu tätigen, da dann nur noch Kulanzentscheidungen möglich sind. Bei Android führt der Weg über den „Play Store | Meine Apps | Anwahl der betreffenden App |Erstatten/Deinstallieren“. Die Stornierung können Sie innerhalb der ersten 15 Minuten nach dem Kauf vornehmen, danach können Sie sich nur noch an den App-Entwickler wenden und um eine Kulanzentscheidung ersuchen.

Bei Apple ist es etwas aufwändiger – Sie wenden sich hierzu über iTunes an den Apple Support und bitten um eine Erstattung auf Basis einer nicht zutreffenden App-Beschreibung. Normalerweise ist Apple kulant und erstattet den Kaufpreis, das muss aber nicht immer zutreffen. Mitunter können Sie den Kauf auch direkt auf dem iPhone oder iPad rückgängig machen. Wie das geht, steht im Tipp „iPad- und iPhone-Apps umtauschen: Gekaufte App zurückgeben/umtauschen und Geld zurück bekommen„.

Bei Windows Phone können Sie die meisten Apps vor dem Kauf kostenlos testen und diese innerhalb von 24 Stunden über den Marketplace zurückgeben, wenn sie nicht das sind, was sie versprachen. Dies geht jedoch nur über Kontakt mit dem Support.

Aufpassen bei InApp Käufen

InApp-Käufe stellen ebenfalls eine Abofalle dar. Sie sind zwar als solche kenntlich gemacht, doch wenn Sie sie keinesfalls tätigen wollen, sollten Sie in den Einstellungen des Smartphones die Möglichkeit zum kostenpflichtigen Kauf einer InApp-Funktion deaktivieren. Beim iPhone aktivieren Sie die Sperre im Menü „Einstellungen | Allgemein | Einschränkungen“. Hier wählen Sie „Einschränkungen aktivieren“ und setzen den Schalter „In-App-Käufe“ auf „Aus“/0.

Bei Android-Geräten können Sie In-App-Käufe per PIN schützen, indem Sie im Play Store den Befehl „Einstellungen | PIN festlegen oder ändern“ aufrufen, eine vierstellige PIN festlegen und die Option „PIN für Käufe verwenden“ aktivieren. Dadurch können Sie beispielsweise das Handy Ihres Kindes effektiv schützen.

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Handy & Telefon Tipp des Tages

iPad- und iPhone-Apps umtauschen: Gekaufte App zurückgeben/umtauschen und Geld zurück bekommen

[Update] ** Mittlerweile funktioniert der Umtausch leider nicht mehr.  Der Artikel ist daher nur noch ein Archiv-Artikel **

Gekauft wie gesehen. So lautet eigentlich das Motto in Apples iTunes AppStore. Eine einmal gekaufte App lässt sich nicht mehr umtauschen. Oder doch? Mit folgendem Trick können Sie für jede gekaufte iPhone-/iPod-Touch- oder iPad-App einen Umtausch und eine Gutschrift beantragen.

Apple hat die Umtauschfunktion für gekaufte Apps gut versteckt. Kein Wunder. Schließlich möchte Apple nicht, dass man nach Lust und Laune Apps kauft, um sie danach sofort wieder zurückzugeben. Liegt aber tatsächlich ein Fehler vor oder haben Sie sich verkauft (etwa eine iPhone- statt der iPad-Version), können Sie den Fehlkauf innerhalb von 90 Tagen nach dem Kauf folgendermaßen eine Erstattung beantragen und den App-Kauf rückgängig machen:

1. Starten Sie iTunes auf dem Rechner.

2. Klicken Sie oben rechts in der schwarzen Zeile auf Ihre iTunes-E-Mail-Adresse, und loggen Sie sich mit Ihren iTunes-Benutzerdaten an.

3. Es erscheint die Seite „Apple Account-Daten“. Klicken Sie hier auf „Einkaufsstatistik“.

4. Es erscheint eine Liste aller Apps, die Sie gekauft haben. Ganz oben stehen die Apps, die Sie innerhalb der letzten Tage gekauft haben und die umtauschberechtigt sind. Um eine der zuletzt gekauften Apps umzutauschen und eine Gutschrift zu beantragen, klicken Sie die Schaltfläche „Ein Problem melden“.

Liegen die Käufe schön länger zurück, klicken Sie in der unteren Liste auf den kleinen Pfeil vor der App, die Sie umtauschen möchten.

5. Jetzt erscheint rechts neben den Käufen (vor den Preisen) jeweils „Ein Problem melden“-Link. Klicken Sie in der Zeile der App, die Sie umtauschen möchten, auf den Link „Ein Problem melden“.

6. Im nächsten Fenster wählen Sie den Grund für die Reklamation/den Umtausch aus, etwa „Dieses Programm funktioniert nicht wie erwartet“. Ins Feld darunter können Sie weitere Informationen ergänzen.

Klicken Sie auf „Senden“, um den Gutschrift-Antrag bei Apple einzureichen. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie Ihr Geld zurück.

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iPad & iPhone Tricks: Apps mit einem Extra-Kennwort schützen

So ein iPhone oder iPad ist ein richtiges Familienspielzeug. Jeder möchte mal schnell im Netz surfen, Bilder anschauen oder YouTube-Videos herunterladen. Damit das Jedermann-iPad und -iPhone nicht zum hemmunglosen Einkauf bei iTunes oder im App-Store missbraucht wird, lassen sich wichtige Apps separat absichern.

Wenn Sie das iPhone oder iPad nicht mit einer generellen PIN fürs gesamte Gerät schützen, aber gleichzeitig sicherstellen möchte, dass nicht jedes Familienmitglied mit de „offenen“ iPhone bzw. iPad Einkäufe tätigt, können Sie folgende Anwendungen per Sonder-Kennwort schützen:

– Safari

– YouTube

– iTunes

– App-Installation

– Kamera

– FaceTime

– Ortungsdienste

So funktioniert’s: Auf dem iPhone bzw. iPad in den Bereich „Einstellungen | Allgemein“ wechseln und auf „Einschränkungen“ tippen. Dann mit „Einschränkungen aktivieren“ die Sperre einschalten und den gewünschten vierstelligen Sperrcode eingeben.

Jetzt lassen sich per Schiebeschalter die Anwendungen angeben, die erlaubt  (Einstellung 1) oder gesperrt sind (Einstellung 0). Im unteren Bereich können Sie nur bestimmte Inhalte blockieren, etwa Filme ab 16 Jahren oder anstößige Musik. Ist eine Anwendung gesperrt, taucht sie erst gar nicht in der App-Liste auf. Das entsprechende Icon bleibt so lange verschwunden, bis die Sperre wieder aufgehoben wird.

Das komplette iPhone mit Passwort statt vierstelligem Zahlencode schützen

Seit Jahrzehnten kennt man es nicht anders: Handys und Mobiltelefone werden mit einem vierstelligen Zahlencode geschützt. Das war auch beim iPhone lange Zeit so. Seit der iPhone-Version iOS 4 nicht mehr. Hier gibt es zwar immer noch den gewohnten 4-Ziffern-Code. Wer möchte, kann aber auf die sicherere Passwort-Variante wechseln.

Im Menü “Einstellungen” lässt sich das iPhone automatisch mit einem Zahlencode sichern. Wie es genau funktioniert, steht in unserem Tipp „Das iPhone mit Passwort statt vierstelligem Zahlencode schützen„.