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Chrome auf dem Kindle Fire HD installieren

Der Chrome-Browser und das Android-Tablet Kindle Fire HD von Amazon sind prinzipiell untereinander kompatibel. Nur leider wird Google Chrome im Amazon App Store nicht angeboten. Dennoch besteht die Möglichkeit, über eine andere Plattform die Datei des Chrome herunter zu laden und auf dem Kindle zu installieren.

Zur Vorbereitung der Installation benötigst du einen Dateiexplorer wie den ES File Explorer oder das Tool AirDroid. Beide sind im Amazon App Store kostenlos erhältlich. Da AirDroid deutlich komfortabler ist und der Datenaustausch ohne USB-Kabel auskommt, beschränken wir uns in diesem Tipp auf die AirDroid-Variante.

Kindle Einstellungen ändern

Dann öffnest du auf deinem Kindle die App Einstellungen und rufst die Kategorie Gerät auf. Hier aktivierst du die Option Installation von Anwendungen zulassen.

Im nächsten Schritt lädst du die Chrome-App-Datei (APK) aus dem Web auf deinen PC herunter. Achte darauf, dass es eine vertrauenswürdige Quelle ist. Dazu gehören unter anderem die Webseite von Giga oder der APK-Mirror.

Chrome APK-Datei herunterladen

Um die APK-Datei auf deinem Kindle zu installieren, starte AirDroid auf dem Tablet sowie auf deinem PC und melde dich mit deinen Zugangsdaten an. Öffne in der AirDroid-Toolbox auf dem Computer die Option Apps und ziehe die APK-Datei per Drag & Drop in das AirDroid-Eingabefenster.

Die Datei wird nun automatisch auf das Mobilgerät übertragen. Folge abschließend den Installationsanweisungen auf dem Tablet.

Danach kann der Chrome Browser verwendet werden.

Tipp:

Auf diese Weise kannst du auch andere Android-Apps, die nicht im Amazon App Store erhältlich sind, auf dein Kindle Fire HD herunterladen und installieren.

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Der mobile Opera VPN wird am 30. April 2018 abgeschaltet

Olaf der Wikinger geht in Rente und streicht seine Segel bei Android und iOS. Schade.

OperaVPN, die App die uns mehr mehr Schutz in öffentlichen WLAN-Netzen gab, ohne Zeit- und Volumenbeschränkung, wird Ende April vom Anbieter abgeschaltet.

Ganz ohne Schutz lässt Opera uns aber nicht zurück. Jeder Nutzer kann problemlos zum VPN von SurfEasy wechseln. Dieses Unternehmen stellte ohnehin schon für OperaVPN Technik und Infrastruktur zur Verfügung.

Um den Nutzern den Wechsel schmackhaft zu machen, erhalten die Opera-Gold-Abonnenten ein Jahr kostenlosen Zugang zum SurfEasy Ultra VPN Paket. Dieses Abo kan auf bis zu fünf Geräten verwendet werden und ist mit iOS, Android, Windows, macOS und den Amazon-Geräten kompatibel.

Alle anderen OperaVPN-User wird ein Rabatt von 80 Prozent auf SurfEasy Total VPN eingeräumt.

Natürlich gibt es auch eine kostenlose SurfEasy-Variante. Die ist im Gegensatz zu Opera VPN auf 500 MB Datenvolumen pro Monat begrenzt.

Die Einzelheiten zu Olaf´s „Rentenbenachrichtigung“ kannst du auf der OperaVPN-Webseite nachlesen.

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Internet & Medien

Project Gutenberg sperrt deutsche User aus

Das amerikanische Project Gutenberg digitalisiert Bücher deren Urheberrecht abgelaufen sind. Diese können dann über die Webseite www.gutenberg.org als E-Books heruntergeladen werden. Da in den USA andere Urheberfristen als in Deutschland gelten, hat nun ein Gericht in Frankfurt erreicht, dass deutsche Nutzer blockiert werden müssen.

In den Vereinigten Staaten gilt ein 95-jähriges Urheberrecht ab Datum der Veröffentlichung. In Deutschland läuft das Urheberrecht aber erst frühestens 70 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers aus.

Im vorliegenden Streitfall handelt es sich um insgesamt 18 Bücher der deutschen Schriftsteller Heinrich und Thomas Mann, sowie Alfred Döblin. Sie wurden zwischen 1900 und 1920 veröffentlicht. Daraus ergibt sich, bei Heinrich Mann der 1950 starb, ein Urheberrecht bis zum Jahr 2020 besteht.

Also entschieden die Betreiber des Project Gutenberg, die betreffenden Titel nicht von der Webseite zu entfernen, sondern die deutschen User per Geo-Blocking komplett auszusperren. Dies wurde in einer Stellungnahme des Betreibers am 04. März 2018 angekündigt.

Alle weiteren Einzelheiten, sowie das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main können hier ebenfalls nachgelesen werden.

Dass Geo- oder DNS-Blocking nicht unüberwindbar ist, zeigen die vielen Anbieter von Anonymisierungssoftware, VPN-Clients und Proxy-Server.

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Android Handy & Telefon

Die Alexa-App gibt es jetzt auch mit Alexa-Sprachassistent

Derzeit erhält die Amazon-Alexa-App eine Update, in dem auch die Implementierung der Sprachassistentin Alexa vorgenommen wird. Das hört sich irgendwie komisch an, oder? Mit der Alexa-App ließen sich in der Vergangenheit die Smart-Home-Devices über das Smartphone steuern. Wie bei Amazon Echo, aber ohne Sprachsteuerung. Diese wird der Alexa-App nun hinzugefügt.

Wer bisher die Alexa-Sprachsteuerung auf dem Handy oder dem Tablet nutzen wollte, der musste vorher eine mit Alexa kompatible App, wie beispielsweise Reverb, verwenden. Damit ist nun Schluss.

Ist kein Amazon Echo in Hörweite, dann lassen sich alle Befehle der Sprachsteuerung auch mit der App realisieren. Nur automatisch zuhören kann die Alexa-App nicht. Dazu muss der Button gedrückt werden.

Wenn deine Alexa-App noch keine Sprachsteuerung hat, dann aktualisiere die App. Ist sie danach immer noch nicht vorhanden, wird es vermutlich noch ein paar Tage dauern, da dieses Update in mehreren Wellen ausgeliefert wird.

Vorerst wird leider nur Android unterstützt. Die Updates für iOS-Geräte folgen wohl (viel) später.

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Internet & Medien

Amazon Kindle: Bei Problemen vollständigen Neustart Durchführen

Kein elektronisches Gerät, sei es Computer, Notebook, Handy oder Tablet ist vor Pannen und Problemen gefeit. Das gilt natürlich auch für das Flagschiff der E-Reader, dem Amazon Kindle.

Zuerst „normalen“ Neustart testen

Reagiert das Gerät nicht mehr, hilft in der Regel ein einfacher Neustart. Beim Kindle drückst du dazu für ungefähr sechs Sekunden den Power-Button, bis der Bildschirm weiß wird. Dann drückst du erneut den Einschalt-Knopf damit der E-Reader neu starten kann.

Vollständiger Neustart

In den meisten Fällen ist dieses Standardverfahren erfolgreich. Wenn nicht, dann solltest du es mit dem vollständigen Neustart versuchen.

Am besten du nimmst dir hierfür eine Uhr mit Sekundenanzeige zur Hilfe. Dann drückst und hältst du die Power-Taste beim Kindle für 40 Sekunden gedrückt.

Bereits nach kurzer Zeit beginnt der Bildschirm zu flackern oder er schaltet sich ab. Trotzdem hältst du die Taste weiterhin bis zum Ende der 40 Sekunden gedrückt. Nach Ablauf der Zeit lässt du den Einschalt-Knopf los, damit der E-Book-Reader neu starten kann.

Gespeicherte Daten gehen in beiden Fällen nicht verloren.

Tipp:

Bevor du den vollständigen Neustart durchführst, lädst du den Kindle am besten komplett auf.

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Bücher Heim & Hobby

Weihnachten naht – Schenk´ doch mal ein eBook!

Nicht nur zu Weihnachten sind Bücher beliebte Geschenke. Auch zu anderen, weniger spektakulären Terminen werden Bücher verschenkt. Ein großer Teil davon wird als eBook bei Amazon, Google Play und anderen Anbietern gekauft. Dabei gibt es beim Verschenken aber ein kleines Problem: Wie gelangt es zum Beschenkten? Bei der analogen Version hat man wenigstens etwas in der Hand, dass verpackt und übergeben werden kann. Für elektronische Buchgeschenke gibt es bei Google Play Bücher jetzt eine vielversprechende Lösung.

Ab sofort benötigt der Beschenkte keinen Gutschein, keine Guthabenkarte oder einen Downloadcode um an das Buch zu kommen. Der Käufer (Schenkende) trägt beim Buchkauf über die App Google Play Bücher nur die E-Mail-Adresse des Empfängers ein.

Tippe dazu auf deinem Tablet oder dem Smartphone auf das Drei-Punkte-Symbol des Buches, das du kaufen möchtest und wähle im Kontextmenü Als Geschenk kaufen aus.

Der Beschenkte kann dann den Buch-Empfang akzeptieren oder bei Nichtgefallen auch ablehnen. Bei einer Ablehnung geht das Buch nicht verloren, der Absender (Käufer) hat dann die Möglichkeit, es anderweitig zu verschenken oder selbst zu behalten.

Fazit:

Tolle Funktion, aber:

Derzeit gibt es die Funktion Als Geschenk kaufen nur auf der Startseite des digitalen Buch-Shops. Beim Stöbern in den Kategorien ist die Option (noch) nicht verfügbar. Da können wir nur hoffen, dass die Geschenkfunktion noch vor dem Weihnachtsgeschäft auf alle Bücher erweitert wird.

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Hardware & Software

Kindle E-Book-Reader: Nervigen Bildschirmschoner deaktivieren

Kindle E-Book-Reader sind recht einfach und ohne viel Schnörkel ausgestattet. Dennoch gibt es in puncto Systemoptimierung noch Platz nach oben. Zum Beispiel beim Akku. Hier lässt sich durch Deaktivierung des Screensavers noch etwas an Strom sparen.

Die preisgünstigsten Kindle-Geräte blenden im Standby-Modus nervige Werbung ein. Diese kann einfach abgeschaltet werden, wenn beim E-Book-Reader der Flugmodus eingeschaltet wird. Dadurch wird die Datenverbindung gekappt und somit das dauernde Nachladen von Werbung unterbunden. Letztendlich wird die Datenverbindung auch nur zum Einkaufen oder für den Datentransfer benötigt.

Bei anderen Kindle-Modellen schaltet sich nach zehn Minuten der Bildschirmschoner automatisch ein. Angeblich gibt es bei diesen Modellen keine Möglichkeit, den Screensaver zu deaktivieren. Bei den Geräten der vierten Generation geht es mit einem Trick aber doch! Nämlich mit der Debug-Funktion.

Und so gehst du dabei vor:

Starte auf dem Homescreen die Tastatur, tippe den Befehl ;debugOn ein, und bestätige mit [Enter]. Dann gibst du über die Tastatur ~disableScreensaver ein und drückst [Enter]. Abschließend wird der Debug-Modus mit ;debugOff und [Enter] wieder abgeschaltet.

Beim Kindle Paperwhite tippst du den Befehl ~ds in die Suchzeile ein und führst ihn mit [Enter] aus.

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Android Handy & Telefon

Amazon´s Prime Instant Video auch auf Android-Tablets nutzen

Die meisten Android Geräte in Deutschland sind an den Google Play Store gebunden. Aus diesem Grund lassen sich Apps fremder Anbieter nicht so ohne weiteres auf den Smartphones und Tablets installieren. Darunter fällt leider auch der Amazon App-Shop und die App Prime Instant Video.

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Jeder der sich bei Amazon Prime angemeldet hat (Jahresgebühr 49,– Euro!) kann zusätzlich das Streaming-Angebot auf PC und den Fire-Produkten nutzen. Die „normalen“ Android-Geräte bleiben leider aussen vor.

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In minutenschnelle auf Android-Geräten verfügbar

Aber mit ein wenig Aufwand lässt sich Prime Instant Video auch auf allen anderen Android-Geräten uneingeschränkt nutzen. Zuerst aktivierst du auf deinem Android-Device die Option Unbekannte Herkunft. Diese findest du in Einstellungen | Sicherheit.

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Download und Installation fremder APK-Dateien

Im nächsten Schritt startest du deinen bevorzugten Browser und rufst die Webseite www.amazon.de/gp/mas/get/androidapp/ref=mas_rw_gts auf und startest den Download und installierst den Amazon App-Shop.

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Möglicherweise startet dein Android-Gerät zur Installation der „unbekannten“ APK-Datei einen integrierten Paket-Installer.

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Nach der Installation des Amazon App-Shop startest du den Shop und suchst die App Prime Instant Video und installierst diese ebenfalls.

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Dann meldest du dich in Prime Instant Video mit deinen Zugangsdaten an um den Streamingdienst wie gewohnt zu nutzen.