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Bei Android Smartphones die Mustersperre und PIN-Sperre umgehen

Um das eigene Handy gegen unberechtigten Zugriff zu schützen, stehen uns unterschiedliche Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Die beliebtesten Sicherheitstools sind mit Abstand die PIN-Sperre und die Mustersperre. Aber was ist, wenn man den PIN oder das Muster vergessen hat? Nach einigen erfolglosen Versuchen wird der Zugang verweigert und es erscheint die Meldung Muster vergessen? Das ist aber kein Grund zur Verzweiflung.

Mustersperre aufheben

Hast du fünfmal das falsche Muster eingegeben und dein Handy ist nun gesperrt, dann kannst du über die integrierte Passwort-Wiederherstellung die Mustersperre zurücksetzen. Vorausgesetzt, das Gerät ist mit einem Google-Konto verknüpft und verfügt über eine aktive Datenverbindung per WLAN oder Mobilfunk.

Tippe auf den Link Muster vergessen? und gib im nächsten Bildschirm die Zugangsdaten deines Google-Kontos ein. Mit dem Remote-Befehl Muster kannst du ein neues Entsperrmuster festlegen und der Befehl Keine deaktiviert die Displaysperre komplett.

Pin-Sperre lösen

Ist dein Handy durch eine PIN geschützt, die du zurücksetzen möchtest, dann gibt es bis Android 4.4 nur die Möglichkeit, diese über eine zusätzliche App zu löschen.

Auch für diese Methode benötigst du ein Google-Konto und eine aktive Datenverbindung. Dann kannst du mit deinem Desktop-PC und einem zweiten, SMS-fähigen Telefon, deinen Androiden freischalten.

Rufe in deinem Web-Browser den Google Play Store auf und installiere die App [Free] Screen UnLock/Lock auf dem betreffenden Handy.

Dann sendest du vom Zweit-Telefon eine SMS mit 00000 (5 Nullen!) an das gesperrte Gerät um es wieder frei zu schalten. Das war´s schon!

Unser Tipp:

Installiere die App Screen UnLock/Lock am besten schon im Vorfeld, bevor etwas passiert. Solltest du dein Android-Handy mal verlieren, oder es wird dir gestohlen, kannst du mit dem SMS-Code 99999 blitzschnell eine Display-Sperre veranlassen, damit niemand auf das Gerät zugreifen kann.

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Android Handy & Telefon

Achtung, dein Android-Handy hört mit! Neuer Trojaner verhindert das Ausschalten des Handys

Der Sprachbefehl „Ok, Google“ startet auf dem PC und auch auf dem Handy eine Websuche per Sprachbefehl. Wieviel Schaden mit dieser Funktion verursacht werden kann, sollte hinlänglich bekannt sein. Darüber wurde bereits viel berichtet. Am Computer lässt sich ein Mikrofon schnell entfernen, bei einem Smartphone ist das schon viel schwieriger. Und das nutzen Hacker schamlos aus. Der Anbieter von Antimalware-Tools, AVG, hat kürzlich einen Trojaner entdeckt, der das Ausschalten von Handys simuliert.

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Kamera, Mikrofon, Telefonate, SMS-Versand – Alles ist möglich

Die Malware kapert den Shutdown-Prozess, zeigt die entsprechende Animation an und schaltet dann das Display aus. In Wirklichkeit ist es aber überaus aktiv. Das Spionagetool kann dabei nicht nur das Mikrofon als Wanze benutzen, auch die Kamera kann vom Angreifer gesteuert werden. Ebenfalls können Telefonate und Nachrichten im Namen des Benutzers geführt und versendet werden.

Haupsächlich chinesische Handys sind betroffen

Betroffen sind alle Android-Betriebssysteme bis einschließlich Version 4.4. Das noch recht neue Lollipop (Version 5.0) ist bisher noch nicht auffällig geworden.

Derzeit sind zwar nur ca. 10000 hauptsächlich chinesische Handys betroffen, daher ist noch kein Grund zur Panik gegeben. Der Trojaner wird im Augenblick durch chinesische App-Kataloge verbreitet. Diese zu vermeiden, sollte für uns nicht besonders schwer sein.

Dazu kommt noch, dass der Schädling Root-Rechte benötigt. Normalerweise müssen diese Rechte vom Nutzer manuell bestätigt werden. Daher sollten sie nicht aktiv vergeben werden. Ebenso gilt es, gerootete Handys nicht unbeobachtet herumliegen zu lassen.

Ach ja, Augen auf beim Handy-Kauf im Internet. Bei Smartphones, die online in China gekauft werden, können auch ein paar infizierte dabei sein…

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Android: Den Süßigkeiten-Namen der Android-Version einblenden

Android-Versionen haben nicht nur Versionsnummern wie 4.4 oder 4.5, sondern auch putzige Entwicklernamen. Seit der ersten Version finden dabei Namen einer Süßigkeit Verwendung, deren Anfangsbuchstabe mit jeder Version im Alphabet aufsteigt. Von „Cupcake“ bis „Kitkat“. Mit einem kleinen Trick kann man sich den Süßigkeiten-Namen im Android anzeigen. Inklusive putzigem Bildchen.

Der Süßigkeiten-Name in Wort und Bild

Um zum Beispiel bei Android 4.3 – Codename „Jelly Bean“ – das Geleebonbon einzublenden, muss man nur in die Einstellungen wechseln und dort ganz unten auf „Über das Telefon“ tippen. Dann mehrmals hintereinander auf die Zeile „Android-Version“ tippen. Meist reicht es, drei Mal kurz hintereinander draufzutippen.

Und siehe da: schon erscheint die Süßigkeit samt Name und Versionsnummer auf dem Display; im Falle von Android 4.3 ein putziges Geleebonbon. Hier das Ganze noch einmal als Video:

Die Süßigkeiten-Namen der Android-Versionen

Hier eine Liste der bisher erschienenen Android-Versionen und deren Süßigkeit:

  • 1.0 – Base
  • 1.5 – Cupcake (Törtchen)
  • 1.6 – Donut
  • 2.0/2.1 – Éclair (cremegefülltes Süßgebäck)
  • 2.2 – Froyo (Frozen Yoghurt)
  • 2.3.x – GingerBread (Lebkuchen)
  • 3.x.x – Honeycomb (Honigwabe)
  • 4.0 – Ice Cream Sandwich (Eiscreme)
  • 4.1/4.2/4.3 – Jelly Bean (Geleebonbon)
  • 4.4 – KitKat (Schokoriegel)
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Chrome Google Internet & Medien

Google-Suche für PC jetzt auch als Sprachbefehl verfügbar

Das Recherchieren im Internet ist beim Computer und beim Notebook immer mit Tippen verbunden. Lediglich bei (Android-) Smartphones und Tablets ist eine Suchfunktion per Spracheingabe vorhanden. Seit kurzem ist auch beim Google Chrome Browser die Websuche per Spracheingabe möglich.

Die Voraussetzungen für die Sprachsuche sind die Browser-Version 31 und das kostenlose Plugin „Google Voice Search Hotword“.

Erst ab Chrome Version 31 möglich

Kontrollieren Sie Ihre Google-Chrome-Version über die Schaltfläche „Anpassen“ oben rechts in der Symbolleiste des Browsers und klicken Sie dann im Kontextmenü auf „Über Google Chrome“…

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…und im nächsten Tab wird Ihre Version angezeigt.

Gegebenenfalls führen Sie nun ein Update durch.

 

Installation des Plug in „Google Voice Search Hotword“

Im nächsten Schritt laden Sie über den „Chrome Web Store“ das Sprach-Plugin „Google Voice Search Hotword“ herunter.

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Nach erfolgreicher Installation und der Erfolgsmeldung „You´re all set“ rufen Sie die Webseite „www.Google.com“ auf, oder klicken einfach auf den blauen Button „Go to Google“ in der Erfolgsmeldung.

bild-3-installation-erfolgreich-durchgeführt-ok-google-startbefehl-zuhören-mikrofon-zugriff-zulassen

Im Textfeld der Google-Suche zeigen zwei Elemente die Sprachsuche an: Den Sprachbefehl zum Starten der Sprachsuche „OK Google“ sowie ein Mikrofon-Symbol.

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Die magischen Worte

Die Sprachfunktion ist nun aktiviert. Um einen Suchbegriff einzugeben, sprechen Sie die magischen Worte „OK Google“ in Ihr Mikrofon und direkt im Anschluss den Suchbegriff.

Beim ersten Start der Sprachsuche müssen Sie den Zugriff auf das Mikrofon des Headsets, der Webcam oder des Notebooks zulassen.

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Google greift nun bei jeder Suche im Hintergrund auf Ihr Mikrofon zu. Sobald Sie den Befehl „OK Google“ in das Mikrofon sprechen, erscheint das Aufnahmesymbol.

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Sprechen Sie den Suchbegriff ebenfalls aus und innerhalb von ein paar Sekunden erscheint das Suchergebnis in gewohnter Form.

Fazit:

Auch wenn dieses Plugin noch eine Beta-Version ist, wird sie zukünftig auch bei Der Datenbrille „Google Glass“ und in der neuen Android-Version 4.4 (KitKat) zum Einsatz kommen.