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iOS-Tastatur: Blitzschnell die Groß- und Kleinschreibung eines Wortes ändern

Es gibt Worte, die schreibt man nicht einfach in normaler Groß- und Kleinschreibung, sondern komplett mit Großbuchstaben. Etliche Firmenbezeichnungen wie E.ON, DER SPIEGEL, DIE ZEIT oder EDEKA zum Beispiel. Um solche durchgängigen groß geschriebenen Namen einzugeben, gibt’s beim iPhone oder iPad einen praktischen Tipp: einfach den Namen wie gewohnt schreiben und danach in einem Rutsch per QuickType die Großschreibung ändern.

Großschreibung und Kleinschreibung ganzer Wörter ändern

Mit einem kaum bekannte Trick kann man ab iOS 8 die Groß- und Kleinschreibung bereits eingetippter Wörter ändern. Das geht folgendermaßen:

1. Zuerst schreiben Sie den Begriff wie gewohnt in normaler Groß-/Kleinschreibung, also zum Beispiel Edeka.

2. Dann markieren Sie das Wort, indem Sie zum Beispiel einmal drauftippen und dann auf Auswählen tippen. Noch schneller geht’s, indem man doppelt auf das Wort tippt.

3. Jetzt tippen Sie doppelt, also zwei Mal kurz hintereinander auf die Shift/Umschalten-Taste.

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4. In der Vorschlagsliste über der Tastatur erscheint jetzt die Variante mit kompletter Großschreibung. Einmal darauf getippt ersetzt iOS das normal geschrieben Wort durch die Variante mit durchgängiger Großschreibung.

Das Ganze funktioniert auch andersherum: Wenn Sie einen komplett groß geschriebenen Begriff markieren und doppelt auf die Umschalten-Taste tippen, bietet iOS die normale geschrieben Version an, bei der nur der erste Buchstabe groß geschrieben ist. Ebenfalls praktisch: Wenn man in Schritt 3 nicht doppelt, sondern nur einmal auf die Umschalten-Taste tippt, bekommt man als Vorschlag die durchgängig klein geschriebene Variante des markierten Begriffs angeboten.

Einzige Einschränkung: der Tipp funktioniert nur mit Begriffen, die sich bereits im iOS-Wörterbuch befinden.

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Microsoft Word: Zwischen der Klein- und Großschreibung schnell umschalten

Bei der Hervorhebung von Texten bietet Word etliche Möglichkeiten. Die einfachste Maßnahme ist beispielsweise die Großschreibung. Normalerweise nutzt man hierfür die [Umschalt]-Taste und die [Feststell]-Taste. Für ein oder zwei Wörter ist das ok, benötigt man die Hervorhebung jedoch öfter, dann kostet diese Variante viel Zeit. Word bietet hier die komfortable Lösung, alle hervorzuhebenden Textfragmente auf einmal zu bearbeiten.

Zuerst erstellen Sie den kompletten Text. Das hat noch den zusätzlichen Vorteil, dass Sie besser erkennen können, ob an der gewünschten Stelle die Hervorhebung des Textes die gewollte Wirkung erzielt.

Anschließend markieren Sie alle Wörter bzw. alle Textpassagen die hervorgehoben werden sollen. Um mehrere Textstellen zu markieren, halten Sie die [Strg]-Taste gedrückt und fahren dann mit gedrückter Maustaste (und weiterhin gedrückter [Strg]-Taste) über die gewünschten Textstellen. Sind die gewünschten Passagen markiert, klicken Sie in der Bearbeitungsleiste „Start“ auf die Option „Schriftart“.

Im Dialogfenster „Schriftart“ wechseln Sie in das gleichnamige Register. Dort können Sie im Bereich „Schriftart“ das Aussehen des Textkörpers ändern. Schriftfarbe, -größe und Unterstreichungen können hier ausgewählt werden.

Im Bereich „Effekte“ werden noch zusätzliche Optionen, die zum Teil auch miteinander kombinierbar sind, angeboten.

Folgende Effekte stehen zur Auswahl:

  • Durchgestrichen
  • Doppelt durchgestrichen
  • Hochgestellt
  • Tiefgestellt
  • Schattiert
  • Umriss
  • Relief
  • Gravur
  • Kapitälchen
  • Großbuchstaben
  • Ausgeblendet

Im darunterliegenden Vorschaufenster wird angezeigt wie die bearbeitete Textstelle aussehen wird. Sind alle Einstellungen vorgenommen, bestätigen Sie die Änderungen mit dem Button „OK“.

Wiederholen Sie die oben genannten Arbeitsschritte, wenn Sie dem Text noch weitere Effekte hinzufügen wollen.

Diese Funktion ist auch bestens geeignet, wenn Texte aus anderen Quellen oder Webseiten in einer Datei zusammengeführt werden sollen, die unterschiedliche Textformate enthalten. Einfach den gesamten Text markieren und im Dialogfenster „Schriftart“ das gewünschte Format einstellen.

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Blink: Automatische Benutzer-Anmeldung per Gesichtserkennung

Die Absicherung von Windows-Benutzerkonten per Passwort ist nur dann wirklich sicher, wenn die maximale Zeichenlänge ausgenutzt wird und alphanumerische Passwörter vergeben werden. Nutzt man dann noch die Groß- und Kleinschreibung, kann man sich schnell mal bei einem Login vertippen. Mit dem kostenlosen Gesichtserkennungsprogramm „Blink 2.2“ von Luxand.com gehören – Webcam vorausgesetzt – die Vertipper der Vergangenheit an. Die Anmeldung erfolgt dann mit Ihrem Gesicht.

Was kann Blink?

„Blink 2.2“ verknüpft bei der Konfiguration das Kennwort des Benutzerkontos mit Ihrem Gesicht. Sollte mal, aus welchem Grund auch immer, die Webcam nicht funktionieren, kann man sich immer noch mit dem Kennwort einloggen. Das Programm hat noch einen weiteren Vorteil: Login-Versuche anderer Personen werden mit einem Foto und dem dazugehörigen Zeitstempel dokumentiert und im Verlauf abgespeichert. Dort werden auch alle von Ihnen durchgeführten Login-Vorgänge gespeichert. Der Verlauf kann aber jederzeit gelöscht werden.

Herunterladen und installieren

Zum Download von „Blink 2.2“ rufen Sie in Ihrem Webbrowser die Seite…

http://www.chip.de/downloads/Blink_42775205.html

…auf, klicken auf den Button „Download“ und folgen den Downloadanweisungen.

Nach dem Download öffnet sich das Setup-Fenster. Zum Installieren klicken Sie auf den Button „Install Luxand Blink!“.

Kalibrierung der Webcam

Gleichzeitig findet die Kalibrierung der Webcam statt. Um sofort zu starten, wählen Sie die Schaltfläche „Next“ und bestätigen das nachfolgende Fenster ebenfalls mit „Next“.

Im folgenden Fenster wählen Sie die zu benutzende Webcam aus. Ist nur eine Kamera vorhanden, wird auch nur diese angezeigt. Mit „Apply“ bestätigen Sie die Auswahl.

Das nächste Fenster enthält eine englische Kurzanleitung für die Anfertigung Ihres Bildprofils. Mit „Next“ startet die Aufzeichnung Ihres Gesichts.

Sitzen Sie aufrecht vor der Kamera und schauen Sie auf den Monitor. Bewegen Sie den Kopf langsam von links nach rechts. Der grüne Statusbalken zeigt den Fortschritt der Registrierung an.

Ist die Aufnahme komplett, werden Sie direkt zum nächsten Dialogfenster weitergeleitet. Tragen Sie in das Feld „Your password“ das Kennwort für Ihr Windows-Benutzerkonto ein. Mit dem Button „Finish“ verknüpfen Sie Ihr Foto mit dem Benutzerkennwort.

Verlauf der Login-Vorgänge

In der Windows-Taskleiste informiert Sie ein kleines, blaues Monitorsymbol darüber, dass die Gesichtserkennung aktiv ist. Mit einem Doppelklick auf das Symbol öffnen Sie das Menü von „Blink!“. Hier kann beispielsweise die Kalibrierung erneut durchgeführt werden.

Der Button „History“ zeigt den Verlauf der Login-Versuche inklusive des Zeitpunktes.

Mit „Close History“ wird das Fenster geschlossen, „Save shot“ speichert das ausgewählte Foto auf Ihrer Festplatte und mit „Clear History“ wird der Verlauf gelöscht.

Der Hersteller verspricht außerdem, dass die Software Sie auch dann erkennt, wenn Sie mit einer Sonnenbrille vor dem Monitor sitzen, oder auch plötzlich eine Narbe im Gesicht haben.

Hinweis: Nach dem Sie die Freeware installiert haben, werden Sie mit einer Meldung darauf aufmerksam gemacht, dass eine neue Version zum Download bereit steht. Dieses Update sollten Sie nicht herunterladen.

Es entfernt die bereits installierte Freeware und ersetzt sie durch eine Probeversion. Diese wird nach 20 durchgeführten Anmeldungen inaktiv und kann erst durch die Eingabe eines kostenpflichtigen Aktivierungs-Codes wieder reaktiviert werden.

Um nicht mehr an das Update erinnert zu werden, aktivieren Sie die Option „Don´t remind me again“ und klicken auf „Close“.

Achtung: Foto

Die Anmeldung per Gesichtserkennung ist eine feine Sache, um schnell und ohne viel Tipperei direkt zum eigenen Konto zu gelangen. Doch Vorsicht: Hundertprozentig sicher ist das Login per Gesicht nicht. Mit ein wenig Geschick reicht es, ein Papierfoto eines Benutzers vor die Kamera zu halten, um die Anmeldung durchzuführen.

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Siri Spracherkennung: Siri Tipps, Tricks und wichtige Hinweise, die man kennen sollte

E-Mails schreiben, im Web suchen, SMS verschicken – das alles und vieles mehr kann man seit Siri auch per Sprachbefehl machen. Sie müssen dem iPhone nur sagen, was es machen soll. Die Erkennungsrate der Siri-Sparcherkennung ist verblüffend. Man muss Siri weder trainieren noch sonderlich deutlich oder abgehackt sprechen. Jede Stimme funktioniert. Sogar Smileys, Sonderzeichen und Abkürzungen kennt Siri.

Eigentlich ist die Bedienung von Siri kinderleicht und intuitiv. Sagen Sie den Befehl einfach so, wie Sie auch einem Freund oder Mitarbeiter eine Aufgabe geben würden, etwa „Nachricht an Peter Müller“ oder „Spieleabend am sechsten November in den Kalender eintragen„. Mit folgenden Tricks und Hinweisen geht’s noch einfacher.

Apple weiß, was Sie sagen und diktieren

Bevor es losgeht, ein wichtiger Hinweis: Dass Siri das Gesprochene so exakt erkennen kann, liegt nicht an der Leistungsfähigkeit des iPhones. Denn die gesprochenen Befehle und Diktate werden nicht direkt im iPhone, sondern auf den Apple-Servern in die passenden Texte und Befehle übersetzt. Daher brauchen Sie für die Erkennung auch eine Datenverbindung.

In der Praxis bedeutet das: Alle Aufnahmen werden online an Apple geschickt, im Apple-Rechenzentrum analysiert und übersetzt und dann das Ergebnis zurück aufs Handy geschickt. Apple kann also genau verfolgen, was Sie wann gesagt haben.

Datenschützer bemängeln, dass Apple sich bislang nicht dazu geäußert hat, was mit den übermittelten Aufzeichnungen passiert oder ob und wann sie wieder gelöscht werden. Vermutet wird, dass Apple die Daten auswertet, um Siri schrittweise zu verbessern. Siri sollte man daher nur nutzen, wenn man damit leben kann, dass Apple über die Siri-Plaudereien Bescheid weiß.

Was kannst du?

Wer wissen möchte, was Siri so alles drauf hat, fragt einfach „Was kannst du?„. Und schon erscheint eine Liste aller Funktionen, die Sie mit Siri ausführen lassen können:

  • Telefonnieren (z.B. „Rufe Nicole an„)
  • Musik abspielen (z.B. „Spiele meine Lieblingsplaylist“ oder „Musik anhalten„)
  • SMS schreiben (z.B. „Nachricht an Nicole“ oder „Sage Nicole ich komme einige Minuten später„)
  • Termine einrichten (z.B. „Zahnarzt am 22. März eintragen“ oder „Was steht am 22. März in meinem Kalender„)
  • Erinnerungen speichern (z.B. „Erinnere mich daran, Nicole anzurufen, wenn ich nach Hause komme„)
  • Mails verschicken (z.B. „Schicke eine E-Mail an Nicole, mit dem Inhalt: Wir brauchen noch ein Geburtstagsgeschenk„)
  • Wetter abrufen (z.B. „Brauche ich morgen einen Regenschirm?“ oder „Wie wird das Wetter morgen in Berlin?„)
  • Aktienkurs anzeigen (z.B. „Wie stehen die Microsoft-Aktien heute?„)
  • Wecker einstellen (z.B. „Wecke mich morgen um 6 Uhr“ oder „Setze den Timer auf 5 Minuten„)
  • Kontaktdaten abrufen (z.B. „Wo wohnt Nicole“ oder „Anschrift von Tom.„)
  • Notizen schreiben (z.B. „Notiere: Geburtstagsgeschenk besorgen“ oder „Schreibe auf: Mirko die DVD zurückgeben„)
  • Im Internet suchen (z.B. „Suche Hauptstadt von Burkina Faso„)

Satzzeichen und Interpunktion sprechen

Interpunktionen wie Kommata oder Punkte am Satzende erkennt Siri nicht automatisch. Um SMS, E-Mails oder Kalendernotizen inklusive richtiger Interpunktion zu diktieren, müssen Sie sie per Sprachbefehl setzen, etwa „Komma„, „Punkt“ oder „Klammer auf„. Die SMS „Hallo, mit geht es gut!“ wird zum Beispiel folgendermaßen gesprochen:

Hallo Komma mir geht es gut Ausrufezeichen

Folgende Satzzeichen kennt Siri und werden genau so diktiert:

  • Punkt .
  • Komma  ,
  • Bindestrich ,
  • Gedankenstrich  –
  • Doppelpunkt :
  • Semikolon ;
  • Fragezeichen ?
  • Ausrufezeichen !
  • Anführungszeichen unten „
  • Anführungszeichen oben “
  • Klammer auf (
  • Klammer zu )
  • Eckige Klammer auf [
  • Eckige Klammer zu ]
  • Geschweifte Klammer auf {
  • Geschweifte Klammer zu }
  • Apostroph ´

Um eine neue Zeile einzufügen, sagen Sie einfach „Neue Zeile„; für einen neuen Absatz (entspricht zwei Tipps auf „Return“) „Neuer Absatz„.

Zusammengesetzte Worte, Bindestrich-Begriff

Auch zusammengesetzte Worte wie „Nordrhein-Westfalen“ oder „Müller-Lüdenscheid“ sind möglich. Allerdings müssen Sie den Bindestrich wie ein Satzzeichen sprechen, also „Nordrhein Bindestrich Westfalen“ oder „Müller Bindestrich Lüdenscheid„.

Durchgehende Klein- oder Großschreibung

Die normale Groß-/Kleinschreibung beherrscht Siri automatisch. Satzanfang und Substantive werden zum Beispiel automatisch groß geschrieben. Per Sprachbefehl können Sie auch die permanente Groß- oder Kleinschreibung aktivieren. Und zwar folgendermaßen:

  • Kleinschreibung anfangen
  • Kleinschreibung beenden
  • Großschaltung anfangen
  • Großschaltung beenden

Sonderzeichen

Auch Sonderzeichen kennt Siri. Und zwar folgende:

  • Und-Zeichen &
  • Sternchen *
  • Klammeraffe @
  • Urheberrechtssymbol ©
  • Eingetragene Marke ®
  • Markensymbol TM
  • Gradzeichen °
  • Einschaltungszeichen ^
  • Fragzeichen ?
  • Dollarzeichen $
  • Eurosymbol
  • Pfundsymbol £
  • Prozentzeichen %
  • Paragrafzeichen §
  • Pluszeichen +
  • Minuszeichen
  • Zitatanfang »
  • Zitatende «
  • Nummernzeichen #

Geldbeträge, Währungen und Währungssymbole

Wenn es um’s Geld geht, sprechen Sie die Summe einfach in natürlicher Sprache wie „vier Euro dreiundreißig„; Siri macht daraus die richtige Schreibweise „4,33 €“.

Römische Zahlen

Auch römische Zahlen kennt Siri. Wenn Sie zum Beispiel „römisch zwölf“ sagen, macht Siri daraus XII oder aus „römisch eintausendsiebenhundersechsunddreißig“ die römische Zahl MDCCXXXVI. Das klappt allerdings nur bei Zahlen bis 2.999. Ab 3.000 wird die Zahl wieder in arabischen Ziffern dargestellt.

Datum und Uhrzeit

Bei Datumsangaben wandelt Siri die normal gesprochenen Angaben automatisch in die richtige Schreibweise um. Aus „Neun Uhr dreißig“ wird „9:30 Uhr“ oder aus „Zweiundzwanzigster März Neunzehnhunderneununachtzig“ das richtige Datum „22. März 1989“.

Smileys und Emoticons

Für SMS und E-Mails muss Siri natürlich auch Smileys einfügen können. Kann sie. Und zwar, indem Sie folgendes diktieren:

  • Smiley Gesicht :-)
  • Trauriges Gesicht :-(
  • Zwinkerndes Gesicht ;-)
  • Lachendes Gesicht :-D

Abkürzungen und Akronyme

Bei bekannten Abkürzungen wie „Doktor“ macht Siri automatisch die richtige Abkürzung „Dr.“; werden die Buchstaben „G M B H“ einzeln gespeichen – also „Ge Em Be Ha“ -, wird daraus „GmbH“. Weitere Beispiele:

  • Doktor = Dr.
  • Mister = Mr.
  • Misses = Mrs.
  • U S A = USA
  • G M B H = GmbH
  • G M B H und Co K G = GmbH & Co. KG
  • vier Zentimeter = 4 cm
  • Zweitausend Umdrehungen pro Minute = 2000 Umdrehungen/min
  • Nato = NATO
  • Dachs = Dax

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Apple iPhone: Geheime Funktionen der Feststelltaste

Die Feststelltaste des iPhones ist für die Großschreibung zuständig – ist doch klar. Aber wussten Sie, dass die Feststelltaste noch mehr zu bieten hat? Apple hat der Shift-Taste insgesamt drei nützliche Betriebsmodi verpasst.

Die meisten iPhone-User verwenden die Feststelltaste, um den nächsten Buchstaben großzuschreiben. Einmal auf die Feststelltaste getippt, und der nächste eingegeben Buchstabe erscheint als Versalie. Das ist aber noch nicht alles. Zusammen mit der Standardfunktion verfügt die Festelltaste über drei verschiedene Betriebsarten:

– Einmal antippen: Nächstes Zeichen großschreiben
Das ist die Standardfunktion der Shift/Umschalten-Taste: Sie tippen einmal auf die Umschalten-Taste, um lediglich den nächsten Buchstaben großzuschreiben.

–  Finger auf dem Display lassen
Schnellschreiber können den Finger auf dem Display lassen. Statt nach dem Tippen auf die Umschalten-Taste den Finger wieder zu heben, bleibt er auf dem Display und wird auf den Buchstaben geschoben, der großgeschrieben werden soll. Der Finger wird praktisch auf den gewünschten Buchstaben geschoben. Sobald der Finger gehoben wird, ist wieder die Kleinschreibung aktiv.

Ein Extratipp am Rande: Der Trick funktioniert auch für die Sonderzeichen: Einfach die Sonderzeichen-Taste antippen, den Finger auf dem Display lassen und auf das Sonderzeichen ziehen. Sobald der Finger losgelassen wird, erscheint das Sonderzeichen und das iPhone schaltet automatisch wieder zurück zur normalen Tastatur. Und: Einige Tasten sind mehrfach belegt – etwa die Ziffer 8. Wenn Sie die [8] antippen und den Finger auf dem Display lassen, erscheinen alle Sonderzeichen der jeweiligen Taste.

– Wie auf der PC-Tastatur: Mit zwei Fingern gleichzeitig
Wer möchte, kann auf dem iPhone auch so arbeiten wie mit dem PC, also mit zwei Fingern. Mit einem wird die Umschaltentaste gedrückt gehalten und mit dem zweiten Finger auf die Buchstaben getippt, die großgeschrieben werden sollen. Ideal, um schnell mehrere Großbuchstaben hintereinander einzugeben. Nachteil der Variante: Die Buchstaben A und Y sind kaum zu erreichen.