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Windows 10: Powershell mit Hilfefunktion aufrüsten

Die PowerShell (früher: Kommandozeile) ist ein effektives Tool, mit dem man auf Systemebene viele Aufgaben erledigen kann. Leider sind die teilweise recht kryptischen Befehle nicht für alle Nutzer auf Anhieb verständlich. Zum besseren Verständnis lässt sich die PowerShell mit einer ausführlichen Online-Hilfe nachrüsten.

Wähle die PowerShell per Rechtsklick auf den Windows Startbutton aus und starte sie mit Administratorrechten.

PowerShell-Hilfe installieren

Tippe den Befehl Update-Help ein und bestätige die Eingabe mit der Taste [Enter]. Anschließend werden die Hilfedateien heruntergeladen und automatisch in PowerShell installiert.

Anwendungsbeispiel

Die Hilfe zu einem PowerShell-Befehl wird mit gethelp und dem betreffenden Befehl aufgerufen. Möchtest du die beispielsweise die Hilfe zu get-psdrive (Laufwerksübersicht mit freiem u. belegtem Speicher) aufrufen, dann sieht das wie folgt aus:

gethelp get-psdrive

Eine umfangreiche Beschreibung und Parameter werden dann angezeigt.

Mit einem weiteren Befehl (-Examples) lassen sich dann auch Anwendungsbeispiele auflisten. So sieht der Befehl dann aus:

gethelp get-psdrive -Examples

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Windows 10: Adminzugang vor unberechtigtem Zugriff besser schützen

Adminrechte sollen einen PC vor unbefugten Systemänderungen schützen. Benötigt ein Programm oder eine Änderung Adminrechte, so wird lediglich eine Sicherheitsmeldung mit einfacher Ja/Nein-Abfrage eingeblendet. Diese Abfrage ist mehr Witz als Sicherheitsfeature und kann leicht ausgehebelt werden. Hier muss die Sicherheit verschärft werden.

Wie gefährlich die Windows-Standardeinstellung für Adminrechte ist, beweisen viele Angriffe durch Rubber Ducky, Bad USB und andere Schadsoftware. Hier geben sich USB-Sticks, die von potentiellen Opfern „zufällig“ gefunden werden, als Tastatur aus und schleusen in sekundenbruchteilen Malware auf den Rechner.

Windows kann aber den Zutritt für Rubber Ducky und Konsorten aber auch versperren. Dazu ist eine Änderung im Registrierungseditor notwendig, die dafür sorgt, dass die Nutzung von Admin-Rechten nur durch die Eingabe des Admin-Passworts möglich ist.

Öffne ihn dem Befehl regedit über das Fenster Ausführen, dass mit der Tastenkombination [Windows][R] geöffnet wird.

Dann navigierst du in der Registry zu folgendem Eintrag:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System

Im Ordner System öffnest du dann den Eintrag ConsentPromptBehaviorAdmin mit einem Doppelklick. Ändere den Wert von 5 auf 1 und klicke auf OK um den neuen Wert zu aktivieren. Ein Computer-Neustart ist nicht erforderlich. Zudem gilt diese Änderung für alle auf dem betreffenden Computer vorhandenen Benutzerkonten gleichermaßen.

Die einfache Ja/Nein-Bestätigung ist ab sofort deaktiviert. Stattdessen muss nun das Admin-Passwort eingetippt werden. Und das dürfte in einem „zufällig gefundenen“ USB-Stick ja nicht vorhanden sein.

Diese Sicherheits-Verschärfung für Admin-Rechte ist ab Windows 7 aufwärts möglich.

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Windows 10: Kommandozeile direkt im aktuellen Verzeichnis starten

In der Regel ist beim Arbeiten mit der Eingabeaufforderung die Navigation zu einem bestimmten Zielverzeichnis mit dem Befehl cd (change directory) recht langwierig. Bei langen Pfaden ist neben der Tipperei auch die Gefahr etwas falsch zu schreiben nicht zu unterschätzen. Mit einem Trick öffnest du die Kommandozeile direkt im betreffenden Verzeichnis, ohne nerviges Tippen und ohne Schreibfehler.

Rufe im Windows-Explorer das zu bearbeitende Verzeichnis auf, tippe in der Adresszeile einfach den Befehl cmd ein, und bestätige die Eingabe mit [Enter]. Daraufhin öffnet sich die Kommandozeile direkt an dieser Stelle.

Noch einfacher und ohne Befehlseingabe geht das aber auch. Drücke im Dateiexplorer die Tastenkombination [Strg][L] und bestätige den Vorgang mit [Enter].

Das Öffnen der Kommandozeile in einem Verzeichnis funktioniert auch bei Windows 7. Allerdings nur mit dem Befehl cmd. Aber das ist immer noch besser als der „normale“ Weg.

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Quälend lange Ladevorgänge bei YouTube-Videos verhindern

Leidest du bisweilen auch an zähflüssigen Ladevorgängen bei YouTube-Videos? Und hat der Browser-Neustart auch nicht den gewünschten Erfolg gebracht? Dann wird dir dieser Tipp vielleicht helfen, wieder zu normalen Ladezeiten zurück zu kehren.

Java und Flash Player aktualisieren

Bei zu langsamen Internetverbindungen kannst du leider nur an kleinen „Stellschrauben“ drehen um die Ladezeiten zu verbessern. Hier solltest du darauf achten, dass Java und der Flash Player immer auf dem aktuellsten Stand sind.

Zu HTML 5 wechseln

Werden YouTube-Videos gar nicht geladen, dann verwendet dein Browser eventuell nicht den neueren Standard HTML 5. Die bekanntesten Browser wie Edge, Opera, Firefox und Chrome unterstützen diese Technik schon seit ein paar Jahren. Wie du das testen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Sekundäre YouTube-Server blockieren

YouTube speichert die Videos auf zahlreichen Servern, die sich auch bei anderen Anbietern befinden. Das ist zunächst kein Problem, aber manche Betreiber drosseln ihre Server, so dass es zu Engpässen kommen kann. Diese sogenannten sekundären Server lassen sich über die Eingabeaufforderung blockieren. Damit werden von deinem Browser nur die ungedrosselten Server angesteuert.

Dazu tippst du in das Suchfeld des Startmenüs oder der Taskleiste den Befehl cmd ein und startest in der Ergebnisliste per Rechtsklick die cmd.exe mit Administratorrechten.

Im Fenster der Kommandozeile tippst du dann folgenden Befehl ein, den du mit [Enter] bestätigst:

netsh advfirewall firewall add rule name=“YouTube“ dir=in action=block remoteip=173.194.55.0/24,206.111.0.0/16 enable=yes

Wurde der Befehl korrekt ausgeführt, wird dies mit OK angezeigt. Du kannst den obigen Befehl aber auch in den Zwischenspeicher kopieren und mit der Tastenkombination [Strg][V] in die Eingabeaufforderung einfügen.

Probleme bei Telekom-Kunden

Insbesondere die Telekom-Kunden klagen oft über zu lange Ladezeiten bei YouTube. Um das Problem zu lösen, können Telekom-Kunden die Add-ons Telekom YouTube Turbo (für Firefox) und Turbo for YouTube (Chrome) kostenlos herunterladen. Diese beiden Erweiterungen nutzen Telekom-Proxy-Server, die nur dann (automatisch) verwendet werden, wenn YouTube in deinem Browser aktiv ist.

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Fehlerhaft laufende Programme per Eingabeaufforderung beenden

Wenn Prozesse und Programme plötzlich nicht mehr reagieren und die Anzeige einfriert, kann dies am Computer, Betriebssystem oder am Programm selber liegen. Bevor man sich aber an die Ursachenforschung macht, müssen Programme und Prozesse zuerst einmal beendet werden da die Standard-Methode zum Schließen meist auch nicht mehr funktioniert. Abhängig von der Anzahl der zu schließenden Prozesse, kannst du zwei Varianten nutzen.

Task-Manager

Über den Task-Manager, der mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] am schnellsten gestartet wird, kannst du per Rechtsklick Programme und Prozesse mit dem Befehl Task beenden zum Stoppen zwingen.

Programme werden über die Registerkarte Anwendungen und Prozesse über die gleichnamige Registerkarte beendet.

Eingabeaufforderung

Über den Task-Manager lassen sich mehrere Programme/Prozesse leider nur nacheinander beenden. Ist dir das zu zeitaufwendig, dann kannst du auch alle fehlerhaften Prozesse über die Eingabeaufforderung auf einmal beenden.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], tippe den Befehl cmd ein, und klicke dann auf OK.

Mit dem Kommandozeilen-Tool taskkill.exe kannst du nun alle Prozesse und Programme die nicht mehr reagieren auf einen Schlag löschen.

Der komplette Beendigungs-Befehl lautet taskkill /IM Programmname (z. B. taskkill /IM outlook.exe).

Mehrere Programme und Prozesse stoppst du nach folgendem Vorbild:

  • taskkill /IM outlook.exe /IM opera.exe /IM svchost.exe

Mit Drücken von [Enter] werden dann alle, in dieser Befehlskette eingetragenen Programme, auf einen Schlag beendet.

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Datenübertragung von PlayStation 4 auf PlayStation 4 Pro durchführen

Es ist noch nicht so lange her, das Sony die neue PlayStation 4 Pro auf den Markt gebracht hat. Jetzt noch schneller und mit 4K-Gaming und 4K-Entertainment. Natürlich laufen auch die meisten „alten“ PS4-Spiele auf der neuen Pro-Konsole. Da bietet es sich an, die Daten von der PS4 auf die PlayStation 4 Pro zu schaufeln. Das ist mit den folgenden Arbeitsschritten schnell erledigt.

Für den Datentransfer ist nur ein LAN-Kabel erforderlich und die PlayStation 4 muss die aktuelle Firmware-Version haben.

Verbinde die PlayStation 4 Pro mit deinem TV, schalte sie dann ein und melde dich mit deinen Login-Daten bei deinem PlayStation-Network-Konto an. Das Betriebssystem fragt dann, ob du die Daten deiner bisherigen PlayStation 4 auf die neue PS4 Pro übertragen möchtest.

Jetzt drückst du den Power-Button der alten PlayStation (die bereits eingeschaltet ist) so lange, bis ein Piepton ertönt. Dann verbindest du beide Geräte mit dem LAN-Kabel und folgst den Anweisungen der PlayStation 4 Pro. Wähle nun alle Daten aus, die übertragen werden sollen und gib zuletzt an, dass die PS4 Pro zukünftig als primäres System genutzt wird. Danach startet der Datentransfer automatisch.

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Mit dem Kommandozeilen-Befehl „ipconfig“ noch mehr Informationen erhalten

In der Eingabeaufforderung ist der am häufigsten verwendete Befehl ipconfig. Damit wird die Übersicht der Netzwerkschnittstelle angezeigt. Der Basisbefehl ipconfig kann aber durch Hinzufügen weitere Parameter zusätzliche Informationen bereitstellen.

Um die Kommandozeile zu starten, drückst du die Tastenkombination [Windows][R] für das Fenster Ausführen und gibst dann den Befehl cmd ein.

Gibt es Probleme mit der eigenen IP-Adresse, dann schaltet der Befehl ipconfig /release sie wieder frei. Mit ipconfig /renew erhältst du eine neue IP-Adresse und ipconfig /all zeigt alle in diesem Rechner vorhandenen Netzwerk-Controller an.

Der Befehl Ipconfig /displaydns listet die Daten der DNS-Caches, wie IP-Adressen und Namen besuchter Webseiten sowie deren Gültigkeit, auf.  Die Kontrolle des DNS-Caches über die Kommandozeile spart zusätzlichen Datentraffic und sorgt zum anderen für beschleunigtes Laden der Webseiten.

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Windows ohne Anmeldeprozedur starten

Die Benutzerkontensteuerung und die damit verbundene Anmeldeprozedur, dienen der Sicherheit des Nutzers. Trotz allem, ist die Anmeldung manchmal lästig. Insbesondere dann, wenn man selbst der einzige Nutzer ist. Der Login-Vorgang kann bei Bedarf schnell deaktiviert werden.

Öffne das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R]. Gib den Befehl netplwiz ein und bestätige ihn mit einem Klick auf OK.

In der Dialogbox Benutzerkonten wählst du das betreffende Userkonto aus und entfernst das Häkchen aus der Checkbox Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben. Ein weiterer Klick auf OK speichert die neue Einstellung und deaktiviert die Passworteingabe deines Benutzerkontos ab dem nächsten Computer-Neustart.

Sollte eine Anmeldung später wieder notwendig werden, dann wiederhole die obigen Arbeitsschritte und aktiviere die Option wieder.