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Fehlerhafter Druckauftrag lässt sich nicht löschen?

Wenn Windows ein Dokument nicht ausdruckt, dann wiederholen wir in der Regel den Druckauftrag durch einen Mausklick auf den entsprechenden Button. Wenn es dann immer noch nicht klappt, dann versucht man den widerspenstigen Druckauftrag aus der Druckwarteschlange zu löschen. Manchmal klappt aber auch das nicht und weitere Ausdrucke werden dadurch behindert. Dieser Fehler lässt sich mit ein paar Arbeitsschritten leicht beheben.

Nicht löschbaren Druckbefehl entfernen

Als erstes beendest du die Druckwarteschlange. Mit der Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl services.msc öffnest du das Dialogfenster Dienste. Hier suchst du den Eintrag Druckwarteschlange und beendest ihn per Rechtsklick und dem Befehl Beenden.

Minimiere das Dienste-Fenster, starte dann den Windows Explorer, und navigiere zu dem Druckerspeicher C:\Windows\System32\spool\PRINTERS. Im Verzeichnis PRINTERS löschst du nun alle vorhandenen Einträge.

Anschließend wechselst du wieder zum Dialogfenster Dienste und startest wieder die Druckwarteschlange über das Rechtsklick-Menü.

Ab sofort sollte dein Drucker wieder richtig funktionieren. Die fehlenden Druckaufträge musst du natürlich wieder neu anstoßen.

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Downloads ohne Umweg direkt in der Cloud speichern

Der häufigste Weg, Dateien in der Cloud zu speichern, führt bei den meisten PC-Nutzern über die eigene Festplatte. Im Normalfall ist das auch in Ordnung, da die Dateien zuerst auf dem Computer erzeugt oder bearbeitet wurden. Bei Downloads aus dem Internet sieht das schon etwas anders aus. Hier kann man sich zusätzliche Arbeitsschritte sparen. Dies gilt insbesondere für Dateien, die ohnehin für deinen Cloud-Speicher bestimmt sind.

Chrome und Comodo Dragon

Google Drive macht uns das direkte Speichern besonders einfach. Bei Webbrowsern, die Chrome-Addons verwenden können, musst du zuvor die Erweiterung In Google Drive speichern herunterladen und installieren. Sie ist im Chrome Web Store kostenlos erhältlich. Die Nutzer des Chrome Browsers sowie des Comodo Dragon können das Addon direkt installieren und verwenden, Opera-User müssen dagegen einen kleinen Trick anwenden.

Opera Browser

Bevor Opera mit Chrome-Extensions arbeiten kann, ist ein weiteres Addon erforderlich. Erst mit der Erweiterung Download Chrome Extension sind die Chrome-Addons mit Opera kompatibel. Dann kannst du sie direkt über den Chrome Web Store herunterladen und installieren.

Firefox

Wer lieber mit Firefox arbeitet, dem steht über die Mozilla-Addon-Seite die Erweiterung Save to Google Drive zur Verfügung. Sie ist auch mit dem Comodo IceDragon kompatibel.

Die Browser Comodo Dragon sowie Comodo IceDragon sind auf der Homepage des Anbieters kostenlos erhältlich.

Direkt in Google Drive speichern

Nach der Installation von In Google Drive speichern ist das Addon per Rechtsklick einsatzbereit. Einfach auf das Bild, die Datei oder den Link klicken und die Speicherfunktion im Kontextmenü auswählen.

Vor dem ersten Einsatz musst du dich aber mit deinen Login-Daten zuerst bei Google anmelden.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Den Autostart von OneDrive verhindern

Bei der Wahl eines Cloud-Speichers sind wir frei in unserer Wahl. Trotzdem wird standardmäßig der Cloud-Dienst OneDrive bei jedem Einschalten automatisch mit hochgefahren. Wird OneDrive nicht benötigt, dann sollte der Autostart des Speicherdienstes abgeschaltet werden, damit die Ressourcen sinnvoller eingesetzt werden können.

Ob der Online-Speicher aktiv ist, siehst du am Wolken-Icon in der Windows-10-Taskleiste. Zum Deaktivieren klickst du mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählst im Kontextmenü Einstellungen aus.

Im nächsten Dialogfenster wechselst du in das Register Einstellungen und schaltest die Option OneDrive beim Anmelden bei Windows automatisch starten ab. Dann klickst du auf OK und führst einen Computer-Neustart durch, damit die Änderung vom Betriebssystem übernommen wird.

Ab sofort startet die OneDrive-Cloud nicht mehr automatisch mit dem Betriebssystem.

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USB-Probleme: Windows Fehlercode 43 beheben

Einer der selten auftretenden Fehlercodes bei Windows betrifft die USB-Anschlüsse. Mit dem Fehlercode 43 werden auftretende USB-Probleme angezeigt. Die Ursache liegt meist in veralteten Treibern oder beschädigten USB-Kabeln und kann sehr schnell behoben werden.

Zur Kontrolle startest du den Gerätemanager über das Suchfeld im Startmenü oder der Taskleiste. Die fehlerhaften Ports werden hier mit einem gelben Dreieck angezeigt. Bevor du aber auf eine langwierige Suche nach aktuellen Treibern für dein Mainboard und den angeschlossenen USB-Geräten gehst, teste zuerst einmal die beiden folgenden Tipps.

USB-Ports abschalten

Klicke mit der rechten Maustaste auf die USB-Ports im Gerätemanager und deaktiviere sie. Danach startest du deinen Rechner neu und aktivierst danach die USB-Anschlüsse wieder. Dann sollten die Port wieder einwandfrei funktionieren.

Defekte Kabel aufspüren

Als zweite Maßnahme könnte auch der Austausch eines (vermutlich defekten) USB-Kabels zum Erfolg führen. Teste die USB-Geräte an unterschiedlichen Ports und tausche gegebenenfalls die Kabel aus.

Download aktueller Treiber von den Herstellerwebseiten

Haben beide Lösungswege keinen Erfolg, dann sollten die Treiber der angeschlossenen Geräte aktualisiert werden. Dabei darf auch das Mainboard nicht vergessen werden, denn auch veraltete Software anderer Komponenten, wie SATA-Schnittstellen, können Ursache des USB-Problems sein.

Nach der Installation der Treiber-Updates führst du wieder einen Computer-Neustart durch, damit die Updates aktiviert werden.

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Die Eingabeaufforderung immer als Administrator öffnen

Die Eingabeaufforderung, auch Kommandozeile oder Konsole genannt, wird insbesondere dann benötigt, wenn eine normale Bedienung des Computers nicht mehr möglich ist oder man auf die Schnelle Änderungen am System vornehmen möchte. Über die Kommandozeile lassen sich auch Systeminformationen aufrufen oder Programme starten. Für einige Aktivitäten sind Administratorrechte erforderlich, die man aber mit zusätzlichen Mausklicks aktivieren muss. Die Konsole lässt sich aber auch so einstellen, dass sie automatisch mit Admin-Rechten startet.

Grundsätzlich, egal welche Windows-Version verwendet wird, lässt sich die Kommandozeile auf zweierlei Weise aufrufen: Über das Fenster Ausführen, dass mit der Tastenkombination [Windows][R] gestartet wird und der Eingabe des Befehls cmd oder über das Eintippen des Begriffs Eingabeaufforderung im Eingabefeld der Taskleiste, beziehungsweise des Startmenüs.

Damit die Kommandozeile jedes mal mit Administrator-Rechten startet, muss eine kleine Änderung vorgenommen werden.

Wie schon beschrieben, tippst du Eingabeaufforderung in das Suchfeld der Taskleiste ein und öffnest per Rechtsklick auf den Listentreffer dessen Eigenschaften.

Im Dialogfenster klickst du im Register Verknüpfung auf den Button Erweitert, der sich im unteren Bereich der Box befindet.

Im Unterdialog aktivierst du die Einstellung Als Administrator ausführen und bestätigst die Änderung mit OK.

Ab sofort startet die Eingabeaufforderung immer mit Admin-Rechten.

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Excel Hardware & Software Office

Microsoft Excel: Funktionen der Status-Leiste hinzufügen oder entfernen

Wird Excel gestartet, erscheint am unteren Bildschirmende die Statuszeile. Meist steht dort an erster Stelle der Status Bereit. Dieser ändert sich, sobald in der aktiven Zelle Tastatureingaben vorgenommen werden. Das ist aber nicht alles, was die Statuszeile kann. Hier können viele unterschiedliche Informationen und Features ein- und auch wieder ausgeblendet werden.

Auf den ersten Blick ist die Statusleiste unspektakulär. Individuell angepasst, kann sie aber eine prima Informationsquelle sein. Außerdem können ein paar kleine Tools, wie Schaltflächen für Makro-Aufzeichnungen oder den Zoom-Schieberegler, angeheftet werden.

Insgesamt stehen über 20 Funktionen zur Verfügung. Die Anzahl ist aber von Office-Version zu Office-Version unterschiedlich. Bei Excel 2007 sind es 22 Features, bei Excel 2016 sind es aber schon 25 Stück.

Zu den bereits standardmäßig aktivierten Modi gehören unter anderem der Zellenmodus, die Caps-Lock-Anzeige (Feststelltaste), Überschreibmodus, Seitenzahl und die Blitzvorschau für leere und geänderte Zellen.

Ein separater Schalter für eine Anpassung der Statusleiste fehlt leider. Dadurch werden wohl die wenigsten Nutzer eine individuelle Einstellung vorgenommen haben. Der Trick heißt Rechtsklick-Menü. Einfach mit der rechten Maustaste anklicken und die gewünschte Option aus- oder abwählen. Das ist das ganze Geheimnis.

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Hardware & Software Office Word

Ein Word-Dokument kann nicht geöffnet werden? So schaltest du die erforderlichen Zugriffsrechte frei.

Beim Öffnen  von Word-Dateien kann es vorkommen, dass der Zugriff auf dieses Dokument verweigert wird. Es erscheint dann die Meldung: Das Dokument kann von Word nicht geöffnet werden. Der Benutzer besitzt keine Zugriffsrechte. Die Zugriffsrechte für diesen Fall zu erhalten ist noch sehr einfach.

Die Ursache für die Meldung ist, dass es sich hier um ein Dokument eines anderen Benutzerkontos handelt. Nach dieser Meldung wird man von Word aufgefordert, den Zugriff als Administrator zu bestätigen. Wenn du auf deinem Rechner Administratorrechte besitzt, kannst du das Dokument nun öffnen.

Sollte der Zugriff aber weiterhin verweigert werden, dann gibt es noch einen anderen Lösungsweg. Mit einem Rechtsklick auf die widerspenstige Word-Datei öffnest du das Kontextmenü und wählst die Option Eigenschaften aus.

Im Dialogfenster wechselst du dann in das Register Sicherheit und markierst im oberen, eingerahmten Bereich deinen Benutzernamen. Im unteren Kästchen prüfst du, ob dir eine oder mehrere Berechtigung(en) fehlen.

Um fehlende Berechtigungen deinem Benutzerkonto hinzuzufügen, klickst du auf den Button Bearbeiten und aktivierst im Unterdialog die fehlenden Zugriffsrechte. Mit der Schaltfläche Übernehmen oder mit OK speicherst du die Änderungen.

Ab sofort sollte sich die Word-Datei ohne Probleme öffnen lassen.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Apps per Tastenkombination starten

Windows 10 ist für eine schnelle Bedienung mit Kachel-Schaltflächen optimiert. Und für ein gutes PC-Feeling sorgt das Hybrid-Startmenü aus Kacheln und klassischer Klick-Steuerung. Microsoft hat aber die Kontextfunktion im Hybrid-Startmenü eingeschränkt. Beispielsweise lassen sich die Eigenschaften eines Programms nicht mehr direkt aufrufen. So kannst du auf die Schnelle keine Tastenkombination für den Start eines Programms anlegen. Hier die Lösung:

Suche im Startmenü den Eintrag des gewünschten Programms (z. B. Word), entweder über die Option Alle Apps oder die Kachelansicht aus und öffne mit einem Rechtsklick dessen Kontextmenü. Klicke auf Mehr | Dateipfad öffnen, der dann direkt im Windows Explorer angezeigt wird.

Suche den Programmeintrag mit dem Dateityp Verknüpfung und rufe per Rechtsklickmenü die Option Eigenschaften auf. Im neuen Dialogfenster Eigenschaften von legst du nun im Bereich Tastenkombination des Registers Verknüpfung einen individuellen Shortcut fest.

Bestätige den Vorgang mit dem Button OK, um die Änderungen zu speichern und zu aktivieren.

Tipp:

Unter dem Bereich Tastenkombination befindet sich der Eintrag Ausführen. Hier kannst du über das Aufklappmenü einstellen, in welcher Größe das Programmfenster zukünftig starten soll. Zur Auswahl stehen Normales Fenster, Minimiert und Maximiert.