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Browser-Tabs an andere Geräte senden

Jeder Nutzer der mit mehreren Computern arbeitet, ist für jede Option dankbar, die eine Geräteübergreifende Bedienung erleichtert. Der Entwickler Dominic Maas veröffentlichte kürzlich eine Erweiterung, die es ermöglicht, Browser-Tabs an andere Computer zu senden.

Über das kostenlose Add-on Windows Timeline Support lassen sich Tabs vom einen auf den anderen Windows-Rechner senden. Die Voraussetzungen für alle beteiligten Computer sind Windows 10 und das selbe Microsoft-Konto. Beim Herunterladen der Erweiterungen müssen die entsprechenden Berechtigungen erteilt werden. Außerdem benötigst du entweder den Google Chrome, Firefox oder den Vivaldi-Browser.

Open Source

Da das Add-on Open Source ist, findest du den Code auf GitHub. Dort kannst du mit dem Entwickler Kontakt aufnehmen und Rückmeldungen zu Fehlfunktionen oder Verbesserungsanfragen senden.

Funktionen

Einen Browser-Tab an einen anderen PC zu senden ist ziemlich einfach. Du klickst im Add-on den Reiter Open this page on another device an und wählst das betreffende Gerät, das eingeschaltet sein muss, aus. Aktive Computer sind grün markiert, inaktive sind rot. Auf dem Empfängergerät muss der Browser nicht zwangsweise geöffnet sein. Durch das Senden startet der Browser automatisch um die Seite anzuzeigen.

Da Windows Timeline Support nicht nur auf das Microsoft-Konto, sondern auch auf die Windows-10-Timeline zugreift, kannst du auch individuell einstellen, nach welcher Zeitspanne eine Webseite in deiner Zeitachse gespeichert wird. Da die voreingestellte Zeit acht Sekunden beträgt, landen hier auch Webseiten, die man eigentlich nicht benötigt.

So lässt sich der gesamte Browser-Verlauf mit der Windows Timeline synchronisieren, damit du (über dein Microsoft Konto) von anderen Computern auf sie zugreifen kannst.

Hinweis:

Die Erweiterung Windows Timeline Support befindet sich noch in der Beta-Phase. Daher kann es theoretisch noch zu Fehlfunktionen kommen.

Übrigens, kennst du das Windows Tool Mouse without Borders? Damit lassen sich bis zu vier Windows-Rechner mit nur einer Tastatur und Maus bedienen.

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Internet & Medien

Betrüger tricksen Netflix-Kunden mit Gmail-Adressen aus

Wenn du dich bei Netflix mit einer Gmail-Adresse registriert hast, kannst du leicht Opfer von Betrügern werden. Den Grund dafür liefern für den Betrüger vorteilhafte Funktionen bei Gmail und Netflix.

1. Problem: Gmail

Der E-Mail-Client von Google ignoriert in der Adresse vorhandene Großbuchstaben und Punkte.

Beispiel: Die bei Gmail registrierte Adresse EgonMueller@gmail.com erhält auch Nachrichten von egon.mueller@gmail.com oder eg.on.mu.eller@gmail.com.

Du kannst es auch mit einer entsprechenden Variation deiner Googlemail-Adresse selbst mal ausprobieren.

2. Problem: Die Registrierung bei Netflix

Der Registrierungsvorgang bei Netflix kommt leider ohne eine Sicherheitsabfrage aus. Du gibst eine E-Mail-Adresse an und legst dein Passwort fest. Das war´s auch schon. Eine Verifizierung der E-Mail-Adresse erfolgt seitens Netflix nicht.

Diese beiden Features reichen den Betrügern aus, um auf deine Kosten Filme und Serien zu schauen.

Die Betrugsmasche

Der Betrüger mit dem Netflix-Konto egon.mueller@gmail.com hinterlegt eine Prepaid-Kreditkarte. Sobald das Guthaben aufgebraucht ist, sperrt Netflix dieses Konto bis zur Aktualisierung der Zahlungsdaten und sendet eine Erinnerungsmail. Diese landet aber nicht beim Betrüger, sondern im Posteingang von EgonMueller@gmail.com.

Jetzt rechnet der Betrüger mit der Unaufmerksamkeit seines Opfers. Der Link in der Netflix-Mail führt direkt zu den Zahlungsdaten des Abzocker-Accounts ohne eine weitere Abfrage des Passwortes.

Gibt das Opfer nun seine echten Kreditkarten-Daten ein, ohne dass er merkt im falschen Konto zu sein, ist der Betrug fast perfekt. Durch die Änderung der Betrugs-Email wird das Opfer aus dem „Fake-Account“ ausgesperrt und wird mit den Abo-Kosten belastet.

So schützt du dein Account

Wichtig ist immer eine erhöhte Aufmerksamkeit wenn es um sensible Daten geht. Insbesondere bei Zahlungsdaten. Klicke nicht auf zugesandte Links, auch wenn sie  nachweislich von Netflix kommen. Rufe dein Account manuell über den Browser auf.

Aber auch für den Fall, dass du diesem Link gefolgt bist, überprüfe die angegebenen Zahlungsdaten genau. Im Betrügerkonto wird sicherlich nicht deine Kreditkartennummer angegeben sein. Auch die registrierte E-Mail-Adresse wird, wenn auch geringfügig, anders lauten.

Bist du auf die Masche trotzdem hereingefallen, sollte die Sperrung deiner Kreditkarte an erster Stelle stehen, damit der Schaden so gering wie möglich ausfällt.

Insbesondere solltest du die Gmail-Adresse in deinem Netflix-Account gegen eine Email-Adresse anderer Anbieter austauschen. Bei den beiden großen Webmail-Anbietern Web.de und GMX beispielsweise, werden keine Punkte in der Adresse ignoriert.

Netflix arbeitet an Lösung

Der Streaminganbieter bestätigte gegenüber der Webseite von TrustedReviews, dass man sich dieses Problems annimmt und bereits an einer Lösung arbeiten würde. Bis aber eine Lösung zur Verfügung steht, kannst du dich nur durch eine andere E-Mail-Adresse schützen.

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Shopping

Kurz notiert: Beim Netto Marken-Discount jetzt noch schneller Bargeld abheben

In einigen Supermärkten können die Kunden bei Kartenzahlung sich auch direkt Bargeld auszahlen lassen. Besonders vorteilhaft ist diese Möglichkeit, wenn keine passende Bankfiliale in der Nähe ist.

Die Bargeldauszahlung ist bis 200 Euro möglich und ist gebührenfrei. Bisher ist in allen teilnehmenden Geschäften aber ein Mindestumsatz von 20 Euro erforderlich um das Geld abheben zu können. Beim Netto Marken-Discount ist dieser Mindest-Einkaufswert heruntergesetzt worden. Ab sofort bekommt man schon ab einem Umsatz von 10 Euro die Gelegenheit, sich Bargeld auszahlen zu lassen.

Außer beim Netto Marken-Discount, kannst du auch bei Aldi schon ab einem Einkauf ab 10 Euro gebührenfrei Geld abheben.

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Hardware & Software Software Windows 10 Windows 7 Windows 8 Windows 8.1

Steam: Soll dein Spielerprofil wirklich für alle sichtbar sein?

Jeder der sich bei der Spieleplattform Steam ein Account erstellt, ist standardmäßig für alle im Web sichtbar. Das dies gewisse Risiken birgt, muss nicht besonders betont werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Privatsphäreeinstellungen deines Steam-Accounts entsprechend anzupassen.

Starte den Steam-Client und melde dich gegebenenfalls mit deinen Zugangsdaten an. Dann klickst du in der Menüleiste auf deinen Profil-Namen und wählst im Kontextmenü die Option Profil aus. Im nächsten Fenster klickst du rechts auf den Button Profil bearbeiten und anschließend auf Meine Privatsphäreeinstellungen.

Auf der Seite der Privatsphäreneinstellungen legst du in den drei Kategorien, Profilstatus, Kommentarrechte und Inventar fest, wer diese Informationen sehen darf. Spielst du oft zusammen mit deinen Freunden, dann beschränke die Rechte nur auf die Freundesliste.

Soll niemand dein Profil einsehen dürfen, dann wähle die Option Privat für alle Kategorien aus.

Nachdem du die Berechtigungen korrigiert hast, bestätige den Vorgang mit der Schaltfläche Änderungen speichern.

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Internet & Medien

Have I been pwned: Anti-Hacker-Prüfdienst mit neuer Funktion

Im Web gibt es viele Online-Dienste über die geprüft werden kann, ob die Logindaten eines Nutzerkontos gehackt wurden. Zu einem der bekanntesten Dienste gehört die Seite haveibeenpwned.com des Sicherheitsforschers Troy Hunt. Hier kann man schon seit etlichen Jahren E-Mail-Adressen oder Benutzernamen eingeben, die der Online-Dienst auf Datendiebstahl überprüft. Vor Kurzem ist aber eine weitere Funktion hinzugekommen.

Bisher wurde im Eingabefeld auf der Homepage www.haveibeenpwned.com der Benutzername oder die E-Mail-Adresse eines Accounts eingetippt und anschließend überprüft ob diese Daten für Datendiebstahl verwendet wurden. Die Meldung Good news – no pwnage found! dürfte jeden Nutzer erfreuen. Bei Oh no… ist Vorsicht geboten und die Zugangsdaten dieses Kontos sollten schnellstens geändert werden.

Tipp:

Lasse dich per E-Mail benachrichtigen, wenn ein Angriff erfolgreich durchgeführt wurde. Klicke dazu auf den Link Notify me when I get pwned und gib die betreffende E-Mail-Adresse ein.

Die neue Funktion

Erweitert wurde die Webseite nun um die Prüfmöglichkeit von Passwörtern. In der Menüleiste oben rechts klickst du auf die Option Passwords und gibst dann im Eingabefeld das zu überprüfende Passwort ein. Ein Mausklick auf den Button pwned? zeigt dir sofort an, ob das Passwort kompromittiert wurde.

Wie du sichere Passwörter erstellst, die du dir zudem problemlos merken kannst, erfährst du in diesem Artikel.

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Facebook Internet & Medien

Facebook-Account unbefristet deaktivieren oder gleich ganz löschen

Es gibt gute Gründe ein Facebook-Konto für eine gewisse Zeit zu deaktivieren oder zu löschen. Einer der Hauptgründe für eine Deaktivierung dürfte Cybermobbing sein. Die Funktionen zur zeitweisen Abschaltung und der endgültigen Konto-Löschung sind aber gut versteckt.

Vorübergehende Deaktivierung

Für eine Deaktivierung deines Facebook-Accounts loggst du dich mit deinen Zugangsdaten ein, klickst oben rechts im Bildschirm auf den kleinen Pfeil und wählst die Einstellungen aus.

Dann wechselst du auf der linken Seite in die Kategorie Allgemein und klickst im Anzeige-Bereich auf Konto verwalten | Deaktiviere dein Konto. Folge dem Assistenten um dein Account zu deaktivieren. Zur Reaktivierung reicht dann das erneute Anmelden.

Während deiner Facebook-Pause werden die meisten deiner geteilten Inhalte entfernt, dein Konto wird für andere unsichtbar und du erhältst keine Nachrichten mehr.

In der Konto-Verwaltung kannst du übrigens auch festlegen, wer im Nachlassfall dein Konto weiterhin pflegen soll.

Endgültige Löschung

Möchtest du dein Facebook-Konto lieber komplett löschen, dann geht das natürlich auch. Allerdings wirst du die Löschfunktion in deinen Einstellungen nicht finden.

Die Kontolöschung ist nur über folgende URL möglich:

https://www.facebook.com/help/delete_account

Wenn du diese endgültige Variante wählst, solltest du auf jeden Fall zuerst eine Kopie deiner Facebook-Daten herunterladen. Bis deine geposteten Beiträge komplett gelöscht sind, können noch weitere 90 Tage vergehen.

Nicht gelöscht werden Nachrichten und Beiträge, die in Accounts deiner Facebook-Freunde gespeichert wurden. Weitere Informationen findest du auf der Facebook Hilfe-Seite.

Tipp:

Im Bereich Allgemein kannst du auch eine Kopie deiner Facebook-Daten herunterladen. Das ist im Falle einer Beweisführung für Beleidigungen und Hass-Kommentaren sehr vorteilhaft.

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Internet & Medien Twitter

Twitter: Mit der „Erweiterten Suche“ bessere Ergebnisse erhalten

Wer bei Twitter etwas suchen will, der erhält bei Nutzung des „normalen“ Suchfeldes nicht immer die gewünschten Ergebnisse. Durch Anwendung der Suchfilter kannst du die Ergebnisse zwar etwas besser sortieren, aber auch das ist nicht immer zufriedenstellend. Durch die Verwendung von Operatoren in der erweiterten Suchmaske werden bessere Ergebnisse erzielt.

Du gelangst zur erweiterten Suche, wenn du nach einem Suchvorgang auf der linken Seite die Suchfilter einblendest. Hier befindet sich der Link Erweiterte Suche. Über die URL https://www.twitter.com/search-advanced gelangst du auch direkt dorthin.

Erweiterte Suchfunktion

Hier stehen dir verschiedene Funktionen zur Verfügung. Im Bereich Wörter kannst du nach Tweets suchen, die beispielsweise alle gewünschten Begriffe oder nur eine exakte Wortfolge enthalten sollen. Es ist auch möglich, bestimmte Wörter von der Suche auszuschließen.

Im Bereich Personen filterst du die Tweets von oder an bestimmte Accounts. Weitere Suchparameter findest du unter Orte und Daten. Sie filtern die Ergebnisse nach der Nähe deines Standortes und nach einem selbstdefiniertem Datumsbereich.

Operatoren

Operatoren sind Befehlsparameter, die helfen, das gewünschte Suchergebnis zu erhalten. Setzt du eine Wortkombination in Anführungszeichen (z. B. „Microsoft belohnt dich für die Bing-Nutzung“), dann wird auch nur nach dieser Wortfolge gesucht.

Ähnlich verhält es sich bei Suchbegriffen mit vorangestelltem Minuszeichen. Hier werden diese Begriffe (z. B.: politische Parteien -AfD) aber von der Suche ausgeschlossen.

Weitere Informationen zu diesen Such-Operatoren findest du bei twitter.com/search oder über eine entsprechende Websuche. In speziellen Blogs wie Lifehacker, Followthehashtag oder Mr. Gadget, findest du eine große Auswahl von Operatoren, die deine Twitter-Suche viel effizienter machen können.

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Internet & Medien Microsoft Edge

Microsoft belohnt dich für die Bing-Nutzung

Microsoft leidet mit Bing, dem Internet Explorer und dem Edge-Browser seit vielen Jahren an Nutzerschwund. Der nächste Versuch den Browser und die damit verknüpfte Bing-Suchmaschine wieder beliebter zu machen, steht in den Startlöchern. Jetzt soll es das Programm Microsoft Reward mit seinen Bonuspunkten richten, die dann im Windows-Store für den Kauf von Soft- und Hardware ausgegeben werden können.

1 x Suchen = 3 Punkte

Wer am Bonusprogramm teilnehmen möchte, der muss über ein (kostenloses) Microsoft-Konto verfügen, eingeloggt sein und natürlich die Bing-Suche nutzen. Dann gibt es für jede Web-Suche drei Punkte. Maximal 30 Punkte, also 10 Suchvorgänge, werden pro Tag dem Level-1-Nutzer vergütet.

Level-2-Nutzer wird man wohl ab 500 Punkten pro Monat. Dann erhöht sich die tägliche Maximalpunktzahl auf 150. Die gesammelten Punkte kannst du dann im Microsoft Store ausgeben. Ein 5-Euro-Gutschein soll wohl 5000 Punkte kosten.

Wieviel genau ein Punkt wert ist und wann man wirklich ein Level-2-Nutzer wird, darüber schweigt man sich noch aus. Auch auf der Microsoft-Reward-Webseite steht noch nichts genaues.

Gleiches gilt für den Startzeitpunkt, wann es in Deutschland mit dem Bonusprogramm endlich losgeht.  Gerüchten zufolge ist als Termin der 12. Juni 2017 vorgesehen.

Das Punkte-Konto

Um deinen (zukünftigen) Punktestand zu überprüfen, rufst du www.bing.com auf und loggst dich in deinem Microsoft-Konto ein. Rechts neben dem Kontonamen befindet sich ein  Symbol in Form eines Ordens und einer vorangestellten Null. Klickst du auf dieses Icon, wird derzeit noch die Microsoft-Reward-Webseite angezeigt.

Fazit:

Für eingefleischte Fans anderer Suchmaschinen wie Google oder Startpage wird das Programm Microsoft Rewards wohl kein Grund zum Wechseln sein. Wer aber häufiger im Windows Store einkauft, für den lohnt sich der Umstieg auf die Bing-Suche eventuell doch. Denn auch für die Käufe im Windows Store soll es Bonuspunkte geben…