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Facebook Internet & Medien

Facebook-Spiele und -Anwendungen: Nervige Spiele-Meldungen in der eigenen Timeline verhindern

Facebook-Spiele sind beliebt. Allerdings nerven viele Spiele mit überflüssigen Einträgen in der Timeline. Je öfter gespielt wird, umso häufiger wird die Timeline mit Spielnachrichten regelrecht zugespammt. Das ist nicht nur überflüssig, sondern nervt die Freunde – die dann verständlicherweise die Nachrichten ausblenden oder einfach alle Beiträge sperren. Das muss nicht sein. Bei vielen Facebook-Spielen können Sie einstellen, dass nervige Spiele-Postings gar nicht mehr erscheinen oder zumindest für andere unsichtbar bleiben.

Top Eleven und andere Spielebenachrichtigungen abschalten

Um Facebook-Spiele wie den beliebten Fußball-Manager Top-Eleven spielen zu können, müssen Sie dem Spiel eine Menge Rechte erteilen. Meist mit dabei: das Recht, im eigenen Namen Facebook-Einträge vorzunehmen. Während des Spiels wird dann munter die eigene Timeline zugemüllt, selbst wenn man nur winzige Aktionen im Spiel durchführt. Kein Wunder, dass sich die Facebook-Freunde entnervt abwenden und einen blockieren.

Zum Glück lassen sich die nervigen Spiele-Postings abschalten. Bei den meisten Spielen geht das folgendermaßen:

1. Loggen Sie sich bei Facebook ein, klicken Sie oben rechts auf das Zahnrad und dann auf „Kontoeinstellungen“.

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2. Anschließend klicken Sie in der linken Spalte auf „Anwendungen“.

3. Rechts neben dem jeweiligen Spiel klicken Sie auf „Bearbeiten“.

4. Es erscheinen die Rechte, die das jeweilige Spiel nutzt. Wichtig ist hier die Zeile „Sichtbarkeit der Anwendung“. Damit wird festgelegt, ob und wer die Aktivitäten sehen kann, die von dem Spiel in der eigenen Chronik und in den Neuigkeiten veröffentlicht werden.

Damit das Spiel endlich Ruhe gibt und die Timeline nicht mehr mit überflüssigen Beiträgen verstopft, wählen Sie hier die Einstellung „Nur ich“. Dann können nur noch Sie selbst, nicht aber die Freunde oder Freunde von Freunden die Spielnachrichten sehen.

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Spiele-Postings im Aktivitätenprotokoll überprüfen und beschränken

Ob und welche Nachrichten die Spiele oder Anwendungen bereits in Ihrem Namen veröffentlicht haben, können Sie leicht nachprüfen. Zudem lassen sich störende Einträge auch sofort wieder löschen. Und zwar so:

1. Klicken Sie in Facebook auf Ihren Namen und danach auf „Aktivitätenprotokoll“.

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2. Hier sehen Sie alle Einträge, die in Ihrer Chronik gepostet wurden und wer sie sehen kann. Falls Ihnen ein Beitrag, der von einem Spiel oder Anwendung automatisch veröffentlicht wurde, peinlich ist oder Sie ihn einfach nur überflüssig finden, lässt er sich löschen oder verstecken.

Hierzu klicken Sie auf das Stiftsymbol neben dem Posting und dann auf „Löschen“ und betätigen die Sicherheitsabfrage mit „Löschen“.

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3. Alternativ hierzu können Sie den Eintrag auch nur verstecken und für andere unsichtbar machen. Dazu klicken Sie auf das Sichtbarkeitssymbol links neben dem Stift und wählen die gewünschte Einstellung. Mit „Nur ich“ können Sie zum Beispiel nur noch Sie selbst den Eintrag sehen.

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Google Internet & Medien

Neue Sicherheitsfunktion für Ihren Google-Account: Warnung vor unberechtigten Nutzern

Sollten Sie merken, dass unerklärliche Dinge mit Ihrem Google-Konto geschehen und beispielsweise E-Mails verschwinden, könnte es daran liegen, dass Ihr Google-Konto gekapert wurde. Die neue Sicherheitsfunktion, die von Google eingeführt wurde, zeichnet alle Aktivitäten, die von Ihrem Konto ausgehen auf und stellt sie in Form eines Sicherheitsberichtes zur Verfügung. Diese Funktion muss aber manuell aktiviert werden.

Als erstes melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an und wechseln anschließend zu den „Kontoeinstellungen“.

Auf der linken Seite wählen Sie die Kategorie „Produkte“ und klicken danach auf die Schaltfläche „Zur Kontoaktivität“.

Auf der nächsten Seite starten Sie Ihre Kontoüberwachung mit einem Klick auf den blauen Button „Aktivieren“.

Nach ein paar Minuten liegt der erste Sicherheitsbericht im Posteingang Ihres Google-Mail-Accounts. Die nächsten Berichte über die Kontoaktivitäten erfolgen monatlich.

Mit der roten Schaltfläche „Bericht öffnen“ gelangen Sie zu allen Einzelheiten der Kontoaktivitäten. Anhand dieser Informationen werden Sie schnell erkennen, ob Ihr Konto von einem Hacker geknackt wurde. Spätestens jetzt sollte wieder ein neues Passwort vergeben werden. Um Zugriffsversuche zu erschweren, ist es generell ratsam Passwörter regelmäßig zu erneuern, sowie Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen dabei zu verwenden.

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Internet & Medien Tipp des Tages

Facebook-Sicherheit: HTTPS/SSL-Verschlüsselung dauerhaft einschalten

Facebook hört auf die Kritiker – und verbessert die Datensicherheit. Ein erster Schritt ist die Einführung der SSL-Verschlüsselung. Die Daten zwischen dem eigenen Rechner und den Facebook werden dabei abhörsicher verschlüsselt. Allerdings muss die HTTS/SSL-Verschlüsselung manuell aktiviert werden. Erst dann wird verschlüsselt übertragen.

Sichere Facebook-Verbindungen dank SSL-Verschlüsselung

Bei normalen Verbindungen werden alle Daten unverschlüsselt übertragen. Das bedeutet in der Praxis: Facebook-Chats oder Statusmeldungen gehen im Klartext durch die Leitung und können unterwegs „abgehört“ werden. Das lässt durch eine sogenannte SSL-Verbindung unterbinden.

Bei SSL-Verbindungen (Secure Socket Layer) werden alle Daten zwischen dem eigenen Rechner und den Facebook-Servern verschlüsselt und abhörsicher übertragen. Erst auf der Gegenseite (also auf Ihrem Rechner oder bei Facebook) werden sie wieder entschlüsselt. Das Abhören zwischendurch ist nicht mehr möglich.

Wer es besonders sicher mag, kann den gesamten Datenverkehr zu Facebook folgendermaßen per Verschlüsselung abhörsicher machen:

1. Loggen Sie sich bei Facebook ein, und rufen Sie oben rechts den Befehl „Konto | Kontoeinstellungen“ auf.

2. Danach klicken Sie im Bereich „Kontosicherheit“ auf „Ändern“.

3. Auf der nächsten Seite kreuzen Sie die Option „Facebook mit einer sicheren Verbindung (https) durchstöbern, wenn möglich“ an.

4. Klicken Sie auf „Speichern“, um die Änderung zu aktivieren.

Die Folge: Sobald Sie auf Facebook surfen, wird automatisch eine sichere, verschlüsselte Verbindung zu den Facebook-Servern aufgebaut. Das erkennen Sie in der Adresszeile an dem Schlosssymbol und dem Kürzel „https“ vor der Adresse – das „s“ in „https“ steht dabei für „Sicherheit“ und zeigt, dass sämtliche Daten verschlüsselt übertragen werden.

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Hardware & Software

Facebook Sicherheit: Die eigenen Daten schützen und nur Freunden sichtbar machen

Facebook ist das erfolgreichste soziale Netzwerk. Und je erfolgreicher es wird, umso kritischer betrachten Datenschützer den oft freizügigen Umgang mit sensiblen und privaten Daten. Denn wer die Standardeinstellungen von Facebook übernimmt, gibt jede Menge Informationen über sich und seine Freunde preis. Dabei reichen einige wenige Änderungen, um die privaten Daten erfolgreich zu schützen.

Mitunter ist Facebook so eingestellt, dass Fotos und Kommentare für jedermann sichtbar sind – nicht nur für die eigenen Freunde. Mit folgenden Schritten verhindern Sie, dass wildfremde Personen in Ihrem Profil schnüffeln können:

Persönliche Informationen nur für Freunde sichtbar machen

Standardmäßig ist Facebook so konfiguriert, dass Freundeslisten oder Informationen über Ausbildung und Arbeitsplatz für jedermann sichtbar ist. Damit nur Freunde die Daten sehen können, rufen Sie den Befehl „Konto | Privatsphäre-Einstellungen“ auf klicken im Bereich „Allgemeine Informationen“ auf „Einstellungen anzeigen“.

Damit nur die eigenen Freunde persönliche Informationen einsehen können, setzen Sie hier alle Einstellungen auf „Nur Freunde“.

Wer es noch sicherer mag, kann mit der Einstellung „Benutzerdefiniert“ und „Nur ich“ die Informationen selbst vor den Freunden verstecken. Damit können nur Sie selbst die Informationen sehen.

Eigene Postings und Beiträge vor Unbefugten schützen

Wenn Sie bei Facebook etwas veröffentlich und zum Beispiel mitteilen, was Sie gerade machen oder wo Sie gerade sind, kann das normalerweise jedes andere Facebook-Mitglied lesen. Wer das nicht möchte, kann Facebook so einstellen, dass eigene Beiträge zum Beispiel nur noch für Freunde sichtbar sind.

Hierzu wechseln Sie in den Bereich „Konto | Privatsphäre-Einstellungen“ und klicken im Feld „Inhalte auf Facebook teilen“ ganz unten auf „Benutzerdefinierte Einstellungen“. Im folgenden Fenster entscheiden Sie, was für wen sichtbar sein soll, die „Beiträge von mir“ etwa nur für Freunde.

Zugriff von Facebook-Anwendungen und Webseiten beschränken

Kritisch sind Drittanwendungen oder Facebook-Apps, die persönliche Daten ausspionieren. Sofern Sie beim ersten Aufruf der Facebook-Anwendung der Anwendung den Zugriff auf Ihr Profil gestatten, erhalten die Programmierer der Anwendung über einen Umweg Zugang zu Ihren persönlichen Informationen und können diese auslesen.

Um den Zugriff von Drittanwendungen einzuschränken, rufen Sie den Befehl „Konto | Privatsphäre-Einstellungen“ auf und klicken unten im Bereich „Anwendungen Webseiten“ auf „Bearbeite deine Einstellungen“. Danach klicken Sie in der Zeile „Anwendungen, die du verwendest“ auf „Einstellungen bearbeiten“.

Es erscheint eine Liste aller Facebook-Anwendungen, die Zugriff auf Ihre Facebook-Konto haben. Per Klick auf „Einstellungen bearbeiten“ erfahren Sie, welche Daten die Anwendung auslesen darf. Prüfen Sie genau, welche Facebook-App wirklich notwendig ist. Über den Link „Entfernen“ können Sie einzelne Zugriffe unterbinden, etwa „An meine Pinnwand posten“. Komplett überflüssige Anwendungen sollten Sie per Klick auf die x-Schaltfläche löschen.

Suchmaschinen-Eintrag stoppen

In sozialen Netzwerken geht es immer auch um die digitale Reputation. Was immer Sie im Internet äußern oder als Foto veröffentlichen, ist später über Suchmaschinen auffindbar. Personalchefs müssen nur den Namen eingeben und stoßen schnell auf verfängliche Äußerungen oder peinliche Partyfotos. Mit folgenden Schritten können Sie verhindern, dass Facebook-Daten bei Suchmaschinen wie Google landen: Klicken Sie im Fenster „Anwendungen und Webseiten“ (siehe vorhergehenden Abschnitt) in der Zeile „Öffentliche Suche“ auf „Einstellungen bearbeiten“. Entfernen Sie dort das Häkchen bei „Öffentliche Suche aktivieren“.

Facebook-Orte (Places) ausschalten

Dank der Funktion „Facebook Orte“ erfahren andere Facebook-Mitglieder, wo Sie gerade sind. Um den Aufenthaltsort geheim zu halten, müssen Sie Facebook Orte ausschalten. Wie das geht, steht im folgenden Tipp:

– Facebook Orte: Ortungsfunktion “Facebook Places” abschalten und sperren