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Ikea macht´s möglich: Frische Salate und Kräuter aus dem eigenen Küchen-Garten

Durch die vielen Kochshows im Fernsehen ist ein positiver Nahrungstrend zu beobachten. Die Kunden achten mehr auf gute Zutaten aus der eigenen Region. Das Non-Plus-Ultra sind aber selbst angepflanzte Kräuter, Gewürze und Salate. Ein tolles Hobby mit Mehrwert! Der Nachteil dabei ist aber: Nicht jeder hat einen Garten oder einen Balkon, um die Pflanzen anbauen zu können. Mit einem ausgeklügeltem System des Möbelriesen IKEA ist der Anbau auch in den kleinsten Wohnungen möglich.

Ab sofort ist bei IKEA das Innengarten-Set Krydda und Växer erhältlich. Dieses Indoor-Gardening-Kit setzt auf Hydrokultur, das sich vor etlichen Jahren schon als Pflanz-System für Heim und Büro etabliert hat. Insbesondere im asiatischen Raum sind Hydrokultur-Sets für den heimischen Gemüseanbau der Renner.

Ab 26 Euro sind einzelne Elemente für den Küchengarten erhältlich, der sich vergrößern und mit einer LED-Beleuchtung versehen lässt. Das Lichtspektrum der Leuchten ist auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt und als Zimmerbeleuchtung ungeeignet. Erforderlich sind die Pflanzenleuchten aber nur dann, wenn natürliches Licht (z. B. Fensterplatz) nicht ausreichend zur Verfügung steht.

Das passende Zucht-Zubehör, wie Substrat, Flüssigdünger und 18 verschieden Samen von Kräutern und Salaten sind unter dem Namen Växer bei IKEA zu finden. Das Pflanzsubstrat zur Wasserspeicherung beispielsweise, ist aus natürlichem Bimsstein und bis zu sechsmal wiederverwendbar. Wem das Samen-Angebot bei IKEA zu klein ist, oder nicht die gewünschten Sorten enthält, der findet in Pflanzen- oder Baumärkten sicherlich das Richtige.

Für mich persönlich gibt es in puncto Eigenzucht nichts schöneres, als Salat, Gurken und Kräutern beim Wachsen zuschauen zu können. Der Höhepunkt von allem ist natürlich die Ernte und das anschließende Genießen der eigenen Erzeugnisse.

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Mundraub.org: Obst, Fallobst und Gemüse kostenlos pflücken und ernten

Obst und Gemüse ist gesund. Leider verderben jedes Jahr zig Tonnen Äpfel, Kirschen, Pflaumen und weitere Früchte auf herrenlosen und vergessenen Bäumen – weil keiner sie pflückt. Damit ist jetzt Schluss. Der Onlineservice Mundraub.org verrät, wo herrenlose Obstbäume stehen und wo legal Obst, Gemüse, Kräuter und Nüsse abgeerntet werden dürfen. Pflücken ist ausdrücklich erwünscht.

Obst und Gemüse gratis pflücken – ganz legal

In ganz Deutschland gibt es unzählige Obstbäume auf öffentlichem Grund. In Parks oder an der Landstraße tragen Obstbäume tausende reife Früchte. Und das Beste: Hier dürfen Sie legal und kostenlos zugreifen. Äpfel, Birnen, Mirabellen, Kirschen – alles darf gepflückt und für den Eigenverbrauch verzehrt werden. Hinzu kommen Gemüse, Beeren, Nüssen und Kräuter. Alles kostenlos und frei verfügbar. Wo das herrenlose Obst und Gemüse zu finden ist, verrät die gut gemachte Webseite http://www.mundraub.org.

Die Mundraub-Macher haben es sich zur Aufgabe gemacht, alle frei erntbaren Obst- und Gemüsestandorte in Deutschland aufzulisten. Hunderte Gratis-Ernteplätze sind bereits eingetragen. Täglich kommen neue dazu.

Und so geht’s: Auf der rechten Seite wählen Sie aus, was Sie ernten möchten. Zur Auswahl stehen fünf Kategorien:

Obst

  • Apfel
  • Birne
  • Zwetschge
  • Mirabelle
  • Kirsche
  • Orange
  • Pflaume
  • Maulbeere
  • Aprikoste

Kräuter

  • Bärlauch
  • Estragon
  • Waldmeister
  • Thymian
  • Rucola
  • Rosmarin

Nüsse

  • Esskastanie
  • Walnuss
  • Haselnuss

Beeren

  • Sanddorn
  • Brombeere
  • Heidelbeere
  • Holunder
  • Schlehen
  • Himbeere
  • Wacholderbeere
  • Johannisbeere

Akteure

  • Mosterei
  • Café
  • Garten

Nach der Auswahl der Kategorie zeigt die Karte die passenden Fundstellen. Ein Klick drauf verrät den genauen Standort inklusive Wegbeschreibung und Google-Maps-Kartenausschnitt. Und wer selbst noch nicht verzeichnete Ernteorte findet, kann mitmachen und die Fundstelle bei Mundraub.org eintragen. Eine tolle Idee.

Bei der Mundraub-Ernte sollten Sie aber folgendes beachten:

– Gehen Sie behutsam mit den herrenlosen Bäumen und den dort lebenden Tieren um.

– Sollten Zweifel bestehen, ob der Baum auf öffentlichem Grund oder nicht doch auf einem privaten Grundstück steht, verzichten Sie auf die Gratis-Ernte.

Hier ernten Sie kostenlos frei verfügbares Obst und Gemüse:
http://www.mundraub.org