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CDs und DVDs professionell mit eigenen Labeln gestalten

Ein kombinierter CD und DVD Brenner gehört inzwischen zur Standardausstattung eines jeden PCs oder Laptops. Einige besitzen sogar einen Blu-Ray Brenner. Mit diesen Geräten haben Sie in Windeseile eigene CDs oder DVDs gebrannt und Sicherheitskopien von Datenträgern oder auch eigene Diashows oder Filme erstellt. Möchten Sie auch das Äußere der Discs ansprechend gestalten und nicht nur einfach mit einem Stift beschriften, können Sie die Discs mit eigenen Labeln versehen. Je nach eigener Rechner- und Druckerausstattung haben Sie hierfür verschiedene Möglichkeiten.

Zunächst benötigen Sie ein entsprechendes Programm auf Ihrem Rechner zur Gestaltung des Labels. Damit fügen Sie Bilder und Schriften ein und können so das Label ganz nach Ihren Wünschen designen. Bei den meisten Brennprogrammen ist solche Software sogar bereits enthalten, so dass Sie in der Regel schon über das nötige Programm verfügen. Sollten Sie keine entsprechende Software haben, schaue Sie sich einfach mal im Internet um, Sie werden jede Menge Programme finden und das zum Teil sogar zum kostenlosen Download. Eine gute Übersicht kostenloser CD-Label-Programme finden Sie zum Beispiel hier und hier. Unsere Empfehlung ist das Gratistool CdCoverCreator.

Ist das Label gestaltet und sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, müssen Sie es nur noch auf die Disc bringen. Hierfür haben Sie, je nach eigener Ausstattung, drei Möglichkeiten:

  • Die Lightscribe Technologie: Unterstützt Ihr Brenner diese Technik, können Sie einfach per Brennprogramm die Beschriftung auf die Oberfläche der Disc-Oberseite brennen. Vorteil ist, dass diese Art der Beschriftung sehr dauerhaft ist, Nachteil allerdings, Sie können keine farbigen Label aufbringen.
  • Direkt bedruckbare CDs und DVDs: Haben Sie einen Drucker, der über einen Einschub für CDs und DVDs verfügt und das direkte Bedrucken unterstützt, können Sie den erstellten Label direkt auf spezielle, bedruckbare CDs und DVDs aufdrucken.
  • Aufklebbare Label: Haben Sie keine der beiden vorherigen Möglichkeiten, besorgen Sie sich spezielle Disc Label Bögen, die Sie bedrucken und danach auf die Disc aufkleben können. Sie werden wie normale Blätter im Drucker bedruckt und können dann abgezogen und auf Discs direkt aufgeklebt werden. Allerdings sollten Sie beim Bekleben entsprechende Sorgfalt walten lassen, damit keine Unwucht beim späteren Abspielen entsteht.

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SD Formatter: SD-Speicherkarten richtig formatieren

Die meisten Secure Digital-Speicherkarten (SD-Karten) werden von den Herstellern für den Einsatz in Digitalkameras optimiert. Werden die Speicherkarten dann unter Windows formatiert, kann dies zu einer Verkürzung der Lebensdauer kommen. Dadurch erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass die SD-Karte von der Kamera nicht mehr erkannt wird. Ist dann mal eine Formatierung erforderlich, sollte man zu dem richtigen Tool, etwa dem „SD Formatter 3.1“, greifen.

Dieses Formatierungsprogramm wird auf der Webseite der „SD Association“ kostenlos als Download angeboten und ist speziell für die SDXC-, SDHC- und SD-Speicherkarten gedacht.

Der „SD Fomatter“ achtet bei seiner Arbeit auf die angepasste Clustergröße (=kleinste Zuordnungseinheit) der Hersteller. Bei SD-Karten die mit Windows formatiert werden, kann diese Clustergröße abweichen, was wiederum zu einer geringeren Geschwindigkeit führt. Gleichzeitig kann dies auch das „Wear-Levelling“ beeinträchtigen, das dafür sorgen soll, dass die Speichereinheiten der Karte gleichmäßig belegt und verwendet werden.

Um das Programm herunterzuladen, rufen Sie die Webseite www.sdcard.org/downloads/formatter_3 auf, scrollen ganz nach unten und klicken auf den linken Button für den Windows-Download oder auf den rechten für die MAC-Version.

Nachdem Sie im nächsten Fenster die Lizenzbestimmungen mit der Schaltfläche „I Accept“ bestätigt haben, öffnet sich Ihr Windows-Explorer. Legen Sie hier den Speicherordner für die ZIP-Datei fest. Entpacken Sie anschließend die Datei und starten die Installation mit einem Klick auf die „setup.exe“. Folgen Sie dabei den Installationsanweisungen.

Starten Sie das Programm per Doppelklick auf die Desktop-Verknüpfung. Das Programm erkennt automatisch, ob eine SD-Karte eingesteckt ist. Im Bereich „Drive“ wird das dazugehörige Laufwerk angezeigt. Bei mehreren Speicherkarten können Sie im Drop-Down-Menü die benötigte Karte auswählen. Im Feld „Volume Label“ weisen Sie optional der Speicherkarte  eine Bezeichnung zu.

Mit der Schaltfläche „Option“ legen Sie die Formatierungsoptionen fest.

Es stehen drei Formatierungsoptionen zur Verfügung:

  1. Quick – Hier wird nur die  Partitionstabelle erneuert
  2. Full (Erase) – Löscht die komplette Speicherkarte
  3. Full (OverWrite) – Legt das Dateisystem komplett neu an

Bestätigen Sie mit „OK“ die Auswahl. Im Hauptbildschirm starten Sie mit der Schaltfäche „Format“ den Formatierungsvorgang.