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Längere Texte in einer Excel-Zelle anzeigen? Kein Problem mit dem Zeilenumbruch

Wer in dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel Texte eingeben möchte, die über einen Zellenrand hinausgehen, steht meist vor einem oder mehreren Anzeigeproblemen. In der Bearbeitungszeile wird zwar der Text komplett angezeigt, aber in dem Tabellenblatt nicht. Er verschwindet entweder unterhalb der Zelle in der benachbarten Spalte oder verdeckt sie. Mithilfe des Zeilenumbruchs kann der Text in einer einzigen Zelle angezeigt werden.

Und zwar so:

Markiere in der Excel-Datei die betreffende Zelle mit dem Text. Im Menüband klickst du dann auf das Register Start und auf den kleinen Pfeil der Option Ausrichtung.

excel-office-zeilenumbruch-text-zelle-erzwingen-anzeige-einzelne

Im Dialogfenster Zellen formatieren aktivierst du unter Ausrichtung die Einstellung Zeilenumbruch und bestätigst die Änderung mit dem Button OK. Die Änderung wird von Excel sofort übernommen.

Sollte nach dieser Aktion der Text immer noch in eine andere Spalte laufen, oder zu sehr verkleinert sein, ist noch eine weitere Änderung erforderlich.

Im Menüband, in der Gruppe Zellen klickst du auf Format | Zeilenhöhe automatisch anpassen.

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Anschließend wiederholst du den ersten Arbeitsschritt und aktivierst noch einmal den Zeilenumbruch. Dann sollte das Ergebnis so oder ähnlich aussehen:

ergebnis-zelle-excel-text-lang-eingeben-anzeigen-lesbar-leserlich-zeilenumbruch

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Energie am Laptop sparen und die Restlaufzeit verlängern

Die Technik der Laptops hat sich rasant weiter entwickelt. Auch die Akkuleistung der Geräte hat sich kontinuierlich verbessert und der Stromverbrauch reduziert. Mit modernen Ultrabooks können Sie heute zum Teil ganze Arbeitstage mit nur einer einzigen Akkuladung bestreiten. Doch trotz langen Laufzeiten ist ein leerer Akku immer wieder ein Ärgernis. Denn nicht immer denkt man daran den Akku vor dem Gebrauch aufzuladen und oft ist gerade wenn man eine Steckdose für das Ladegerät benötigt, keine zu finden. Doch mit einer rechtzeitigen Warnung und den richtigen Einstellungen lässt sich auch bei niedrigem Akkustand mit den meisten Geräten noch ausreichend lange arbeiten.

Akkuleistung optimieren

Zunächst einmal sollten Sie rechtzeitig über den Akkustand informiert werden, damit Sie noch reagieren können. Nicht alle haben den Ladezustand des Akkus immer im Blick, so dass Sie sich vom System automatisch warnen lassen sollten, wenn eine gewisse Grenze unterschritten wird. Diese darf nicht zu gering gesetzt sein, damit ihnen noch genügend Zeit zum Reagieren bleibt. 30 % Ladezustand können eine passende Untergrenze sein. Einstellen könne Sie die Warnschwelle in den Energieoptionen. Ist diese Grenze erreicht und müssen Sie noch eine geraume Zeit weiter mit dem Laptop arbeiten können, empfiehlt es sich alles, was nicht zur Arbeit unbedingt benötigt wird, abzuschalten oder zu reduzieren. Folgende Einstellungen helfen Ihnen länger mit der Restenergie des Akkus zu überstehen:

  • Stromfresser Nummer Eins ist der Bildschirm. Reduzieren Sie die Helligkeit des Bildschirms so weit wie möglich. Verwenden Sie dazu die Helligkeits-Tasten auf dem Laptop.
  • Schalten Sie WLAN, Bluetooth und die Audioausgabe aus, wenn sie nicht benötigt wird. Auch hierfür gibt es bei vielen Modellen eigene Tasten. Falls nicht, können Sie die Geräte auch im Geräte-Manager ([Windows-Taste][Pause] plus Klick auf „Geräte-Manager“) abschalten.
  • Entfernen Sie Datenträger aus CD- oder DVD Laufwerk und ziehen Sie nicht benötigte USB Geräte ab.
  • Beenden Sie alle Programme, die nicht zur aktuellen Arbeit benötigt werden.
  • Stellen Sie die Festplatte auf automatische Abschaltung (z.B. nach ein bis drei Minuten).Die Optionen dazu finden Sie in der Systemsteuerung unter „Hardware und Sound | Energieoptionen | Energiespareinstellungen ändern | Erweiterte Energieeinstellungen ändern | Festplatte ausschalten nach“.
  • Reduzieren Sie die Prozessorleistung über die Energieoptionen so weit wie möglich.

Haben Sie die Einstellungen getroffen, sollten Sie mit der verbleibenden Akkukapazität noch um einiges länger arbeiten können.

windows-energiespareinstellungen-notebook-laptop-akkuleistung-verlaengern-optimieren

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Die Windows-Taste aus- und wieder einschalten

Die [Windows]-Taste ist recht praktisch, egal in welchem Programm man sich gerade befindet, kommt man mit dieser Taste direkt zum Startmenü. Aber gerade für Gamer ist diese Taste Fluch und Segen zugleich. Man will sich gerade an einen Feind heranschleichen und trifft dabei nicht genau die „Schleichen“-Taste die meistens in der Nähe der [Windows]-Taste liegt. Zack – schon wurde man entdeckt und ist nicht mehr in der Lage zu reagieren, da das Startmenü aktiviert wurde. Die gute Nachricht für alle, die das stört: die [Windows]-Taste lässt sich mit wenigen Handgriffen ein- und ausschalten.

Die kostenlose Lösung: Microsoft Fixit

Microsoft bietet hierfür gleich zwei kostenlose „Fixit“-Lösungen an. Eine zum Ein- und eine zum Ausschalten. Die zwei „Fixit“-Lösungen können auf der Support-Seite von Microsoft heruntergeladen werden. Laden Sie nacheinander beide Tools herunter, und folgen Sie den Download- und Installationsanweisungen.

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Nach dem Download und einen System-Neustart ist die Abschaltfunktion aktiv. Mit dem FixIt „Windows-Taste aktivieren“ schalten Sie die Windows-Taste wieder ein.

Manuelles Deaktivieren der Windows-Taste

Mit den beiden FixIt-Tools können Sie per Doppelklick auf die jeweilige Datei die Windows-Taste ein- und wieder ausschalten. Alternativ hierzu können Sie das Ein- und Ausschalten aber auch manuell vornehmen. Zur Deaktivierung der [Windows]-Taste über die Registrierungsdatei von Windows gehen Sie wie folgt vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie in das Fenster „Ausführen“ den Befehl „regedt32“ ein, und bestätigen Sie mit dem Button „OK“.

bild-2-regedt32-ausführen-fenster-microsoft-windows-registry-taste-deaktivieren-aktivieren

Der Registrierungseditor öffnet sich und zeigt den Ordner „HKEY_LOCAL_MACHINESystemCurrentControlSetControl“ an.

2. Markieren Sie den Unterordner „Keyboard Layout“, klicken Sie in der Menüleiste auf „Bearbeiten | Neu | Binärwert“, und geben Sie als Dateiname „Scancode Map“ ein. Als „Typ“ ist „REG_BINARY“ voreingestellt und bestätigen mit „OK“.

bild-3-registry-binärwert-neu-keyboard-layout-anlegen-reg_binary-scancode-map

3. In das Feld „Daten“ geben Sie nun folgende Zeichenfolge ein und klicken auf „OK“ (oder besser: markieren Sie die folgende Zeile, kopieren Sie sie mit [Strg[C] in die Zwischanablage, und fügen Sie sie [Strg][V] ins Feld „Daten“ ein):

000000000000000000300000000005BE000005CE000000000

Wer die Nullen nicht zählen möchte: als erstes 17 Nullen, dann die Zahl 3, dann 10 Nullen, 5BE, nochmals 5 Nullen, dann 5CE und zuletzt noch einmal 9 Nullen.

bild-4-windows-taste-deaktivieren-binärwert-bearbeiten-eingeben-scancode-map-reg-binary-typ-unterordner

4. Schließen Sie nun die Registry, und führen Sie einen Neustart durch. Nach dem Neustart ist die [Windows]-Taste deaktiviert.

Reaktivierung der Windows-Taste

1. Da die [Windows]-Taste nicht funktioniert, öffnen Sie das Fenster „Ausführen“ mit Klick auf „Start | Alle Programme | Zubehör | Ausführen“. Geben Sie wieder den Befehl „regedt32“ ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „OK“.

bild-2-regedt32-ausführen-fenster-microsoft-windows-registry-taste-deaktivieren-aktivieren

Wieder öffnet sich der Registrierungseditor und zeigt den Ordner „HKEY_LOCAL_MACHINESystemCurrentControlSetControl“ an.

2. Klicken Sie auf den Unterordner „Keyboard Layout“ und löschen Sie den Eintrag „Scancode Map“.

bild-5-eintrag-löschen-scancode-map-binärcode-computer-neustart-reaktiviert-startmenü-windows-taste

3. Schließen Sie die Registry wieder und starten Sie Ihren Computer neu. Danach ist die Taste [Windows] wieder aktiv.

Das kleine „Aber“…

Da bei der manuellen Variante über die Registrierungsdatei doch eine Reihe von Arbeitsschritten zur Aus- und Einschaltung der Windows-Taste erforderlich sind, lohnt es sich nur dann, wenn man die Taste für mehrere Stunden nicht benötigt. Wer häufiger die Windows-Taste ein- und wieder ausschalten möchte, sollte die oben beschriebene Ein-Klick-FixIt-Lösungen von Microsoft verwenden.