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Intel Vaunt: Die smarte Brille, die man sogar tragen kann

Intels Smart-Glass Modell Vaunt sieht aus wie eine ganz normale Brille. Lediglich die Bügel sind mit Technik vollgestopft, die fast unsichtbar ist. Vor kurzem hat der Chip-Hersteller Intel auf der Webseite von TheVerge einen Prototyp seiner smarten Brille vorgestellt.

Sieht überraschend gut aus

Was auf den ersten Blick auffällt, ist ihre Unauffälligkeit. Dagegen ähneln die Träger von Google Glasses ein wenig den Borg-Drohnen aus den bekannten Star-Trek-Filmen.

Technik

Vaunt verzichtet dabei auf eine, wie bei Google, integrierte Kamera. Sie wird per Bluetooth mit einem Smartphone verbunden und mit einer App gesteuert.

Der eingebaute Laser projiziert ein zirka 400 x 150 Pixel großes Bild auf einen holografischen Reflektor, der die Informationen dann direkt auf die Netzhaut spiegelt. Ähnlich wie beim Head-Up-Display eines Autos.

Außerdem sind ein Kompass und ein Accelerometer eingebaut, die Handgesten und Blickrichtung des Trägers erkennen.

Die Vaunt-Brille wird ungefähr 50 Gramm wiegen und über eine Akku-Laufzeit von 18 Stunden verfügen. Ist das Akku mal leer, ist die Brille auch weiterhin als ganz normale Sehhilfe nutzbar.

Markteinführung

Wann die Smartglasses von Intel marktreif sind und wie viel sie kosten werden, ist noch nicht bekannt. Ein Early-Access mit Entwicklerkits ist aber noch für dieses Jahr (2018) geplant. Parallel zu der Entwicklung sucht Intel nach Vertriebspartnern mit starken Verkaufskanälen.

Denkbar sind hierbei auch Anbieter mit Brillen-Geschäften, wie Apollo oder Fielmann.

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Mobile und fest installierte Radarfallen rechtzeitig erkennen

Radarfallen sind in Deutschland seit dem 15. Februar 1959 für viele Auto- und Motorradfahrer ein ständiges Ärgernis. Die erste Radarfalle wurde damals an einer Straße zwischen Düsseldorf und Ratingen aufgestellt. Seitdem haben diese Geräte bundesweit Millionen Autofahrer geblitzt und vermutlich mehrere Milliarden Euro an Bußgeldern in die Kassen der Behörden gespült. Ebenfalls seit dieser Zeit versuchen die Autofahrer mit viel Einfallsreichtum den Fallen zu entgehen. Auch für Smartphones gibt es mittlerweile etliche Apps, die vor Radarfallen warnen.

Verkehrssicherheit sollte im Vordergrund stehen

Viele Autofahrer halten das Blitzen für eine Wegelagerei, die zur Aufbesserung der Staats- und Gemeindekasse dient. Man mag hin und wieder den Eindruck haben, dass die ewig klammen Stadtkassen so ihr Budget aufbessern wollen, aber letztendlich dient es der Verkehrssicherheit.

Wie kann man sich schützen?

Eine dieser Radarwarner-Apps heißt Blitzer.de und ist für Android, iPhone und Windows Phone kostenlos erhältlich.

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Die kostenlose Version von Blitzer.de läuft nur im Vordergrund und warnt vor fest installierten, sowie mobilen Radarfallen. Der Standort wird dabei durch GPS ermittelt. Zusätzlich wird das erlaubte Tempo und die Art der Radarfalle angezeigt. Darunter fallen übrigens auch die Entfernungsmessgeräte.

Die kostenpflichtige Blitzer.de-Plus-Version läuft dagegen auch im Hintergrund oder mit einer Landkartensimulation ähnlich wie Google Maps. Außerdem kann man verschiedene Anzeigesymbole nach belieben ändern.

Die Daten, die durch die Nutzer online gemeldet werden, sind recht aktuell und der Datenbestand wird bei mobilen Radarfallen alle fünf Minuten aktualisiert, die fest installierten Geräte alle sieben Tage.

Kein hundertprozentiger Schutz möglich

Aber trotzdem gilt: Ein hundertprozentiger Schutz wird nicht garantiert.

Weitere Funktionen

Erwähnenswert sind auch noch die in der kostenlosen Version ebenfalls enthaltenen Extras. Neben dem Download der Plus-Version enthalten die Extras folgende Funktionen:

  • Günstiger tanken mit BlaBlaCar
  • Radio detektor.fm
  • Blitzergutachen

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Mist, Geblitzt! – Was nun?

Das Blitzergutachen berät und informiert Sie was zu tun ist, wenn man rechtlich gegen ein „Knöllchen“ vorgehen möchte.

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Fazit

Alles in allem ist das eine recht gut durchdachte App.

Aber Achtung: Als Fahrer eines Kraftfahrzeugs dürfen Sie nach StVO § 23 diese App nicht benutzen. Für einen Beifahrer gilt das Verbot aber nicht. 

Unsere Bitte an dieser Stelle: Halten Sie sich bitte an die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Die Leidtragenden sind schwächeren Verkehsteilnehmer. Zu diesen können auch Sie selbst gehören, zum Beispiel als Radfahrer oder Spaziergänger!!

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Vorsicht beim Scannen von QR-Codes, nicht jeder QR-Code ist seriös

QR-Codes, einst für die Industrie entwickelt, werden immer beliebter. Werden diese zweidimensionalen Codes mit einem Smartphone gescannt, gelangt man ohne die Eingabe von Internetadressen direkt zur Webseite mit dem gewünschten Inhalt. Aber die Codes können mehr: Sie können beispielsweise damit Ihre Flugtickets bestätigen, Texte verschlüsseln oder sie als Visitenkarte. Kein Wunder also, dass diese Codes auch von Gaunern für ihre Zwecke entdeckt wurden, die versuchen mithilfe eines QR-Codes Sie zu einer Webseite weiterzuleiten die automatisch Schadsoftware auf Ihr Handy lädt. Aber wir User sind nicht ganz hilflos. Neben Ihrer eigenen Skepsis gibt es aber auch technische Hilfe.

Was Sie selbst tun können

Generell sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie in der Stadt oder an anderen öffentlichen Plätzen aufgeklebte QR-Codes finden. Auch bei Codes auf kostenlos verteilten Prospekten und Flugzetteln, die mit tollen Rabatten oder Gutscheinen werben, ist Vorsicht geboten.

QR-Codes haben die Angewohnheit, ohne Rückfrage direkt die enthaltene Webseite anzuzeigen. Schadsoftware, wie Trojaner, können sich dann automatisch ohne Ihr Zutun installieren und Ihr Handydaten ausspionieren (Social Hacking). Daher ist es gerade bei Android-Handys empfehlenswert, in den Einstellungen den Menüpunkt „Installation von Apps aus unbekannten Quellen zulassen“ zu deaktivieren. Wenn Sie aber darauf verzichten möchten, sollte man doppelte Vorsicht walten lassen, was man scannt und einen guten Barcode-Scanner installieren. Der kann dann aber auch kostenpflichtig sein.

Technische Hilfe

Gut programmierte Barcode-Scanner sind (leider) meistens kostenpflichtig. Hier sollte aber nicht an ein paar Euro gespart werden. Besonderes Augenmerk sollten Sie auf zwei Funktionen:

  1. Gescannte Codes sollten vorher im Handy-Display angezeigt und die Weiterleitung zur Webseite separat bestätigt werden.
  2. QR-Codes mit einem Kurz-Link sollten vom Scanner entschlüsselt und der Originallink angezeigt werden. So kann man vor dem Verlinken sehen, mit welcher Webseite man verbunden werden würde.

In diesem Beispiel wurde der kostenlose „Red Laser“ Barcode-Scanner verwendet. Er entschlüsselt zwar nicht den Kurz-Link, verhindert aber die automatische Weiterleitung zur (hier unbekannten) Webseite.

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Der angezeigte Pfad verweist auf einen Artikel der Webseite „Test.de“ von Stiftung Warentest.

Android-Nutzer können hier zum Barcodescanner von ZXing Team greifen, der beide, oben genannten Features unterstützt.

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Besitzer von Geräten mit iOS-Betriebssystemen wie iPad oder iPhone sind mit „Qrafter“ von Kerem Erkan gut bedient.

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Dieser Barcode-Scanner unterstützt ebenfalls die Entschlüsselung von Kurzlinks und die separate Weiterleitung.

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Günstige Drucker finden: Vor dem Kauf den Drucker mit den günstigsten Verbrauchskosten ermitteln

Sie brauchen einen neuen Drucker? Dann haben Sie die Qual der Wahl. Dutzende Druckerhersteller und hunderte Modelle stehen zur Auswahl. Das Hauptproblem: meist sind die Drucker selbst zwar günstig. Die böse Überraschung kommt erst später, wenn Tinte und Toner nachgekauft werden muss. Dann wird aus dem vermeintlichen Schnäppchen ein Groschengrab. Damit das nicht passiert, sollten Sie vor dem Kauf auch die Verbrauchskosten vergleichen. Das geht ganz einfach.

Auf der Webseite www.druckkosten.de gibt es einen tollen Service für Druckerkäufer. Hier können Sie auf den Cent genau ermitteln, welche Druckkosten mit welchem Drucker und bei welchen Druckaufträgen anfallen.

Am einfachsten ist der Vergleich aller Drucker. Möchten Sie zum Beispiel alle All-In-One-Geräte mit Lasertechnik vergleichen, klicken Sie auf „Alle Monolaser-AIOs“. Die Vergleichstabelle zeigt Ihnen dann, welcher Drucker den günstigsten Preis pro Druckseite hat. Oberhalb der Tabelle können Sie die Testparameter ändern und zum Beispiel die Gerätetypen, die Art des Testdokuments oder die anvisierte Laufzeit ändern.

Wer es individueller mag, klickt auf der Hauptseite auf „Individuelle Druckkosten-Berechnung“. Hier können Sie Schritt für Schritt festlegen, nach welchen Kriterien die Druckkosten berechnet werden sollen, etwa nur für Farb-Laserdrucker, die maximal 1000 Euro kosten mit vornehmlich A4-Farbfotos und 500 Seiten pro Monat.

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Druckkosten reduzieren durch Druckertreiberkontrolle

In fast jeder Firma drucken Mitarbeiter schon mal für private Zwecke. Das kann für Verstimmung beim Chef sorgen, wenn die Druckkosten explodieren. Farblaserkartuschen und Tintenpatronen sind teuer und ein unkalkulierbarer Kostenfaktor. Selbst für den internen Gebrauch, zum Beispiel bei E-Mails, sind Farbdrucke nicht unbedingt erforderlich. Die Lösung hierfür ist ein Monochrom-Treiber, der aber bei jedem Druckvorgang aktiviert werden muss. Das geht aber auch einfacher.

Nicht jeder Kollege denkt beim Drucken daran, den Treiber des Druckers auf Monochrom umzustellen.  Viele Druckerhersteller bieten für ihre Produkte mittlerweile auch reine Monochrom-Treiber an. Dies ist eine gute Lösung für Einzelplatz-Drucker, die nicht in ein Netzwerk eingebunden sind und sorgt für überschaubare Druckkosten.

Für Farbkopierer und Drucker, die in Netzwerkinfrastrukturen eingebunden sind, können durch eine zentrale Benutzerverwaltung Farbdruck-Berechtigungen an einzelne Mitarbeiter vergeben werden.  Es ist auch möglich, eine Farbdrucksperre auf den Computern der Mitarbeiter einzustellen. Damit kann dann nur nach Eingabe eines Passwortes farbig gedruckt werden. Die Firma Brother hat eine solche Farbdrucksperre in ihren Treibern für verschiedene Drucker integriert.