Kategorien
Hardware & Software Internet & Medien

Websites sperren mit der HOSTS-Datei

Sie haben Kinder, die Ihren PC benutzen dürfen? Sie möchten bestimmte Websites sperren? Auch ohne die Hilfe Ihres Browsers oder gar Ihres Providers ist dies durch einen ganz einfachen Trick möglich. Mit wenigen Handgriffen können Sie eine ganze Liste an Webseiten so umlenken, dass Ihr PC sie quasi „bei sich selbst“ sucht.

Klein und unscheinbar, aber sehr mächtig: Die Hosts-Datei Ihres Windows-Rechners

Machen Sie sich einfach die Technik zunutze, mittels der Ihr Windows-PC die IP-Adressen in Namen umwandelt. Es gibt eine festgelegte Reihenfolge, die der Rechner einhält. Bevor er einen Namensserver im Internet nach der IP-Adresse der Website fragt, durchsucht er unter anderem zunächst seine HOSTS-Datei, die auf dem lokalen Windows-Rechner abgelegt ist. Erst wenn ein Eintrag mit der gesuchten Web-Adresse dort nicht enthalten ist, schickt er die DNS-Anfrage los.

Doch zunächst ist Vorsicht geboten. Tragen Sie in diese Datei nichts ein, was Sie nicht kennen. Jede Webseite kann über diesen Trick umgelenkt werden. Natürlich gilt dies nur für Ihren PC. Alle anderen Rechner im Internet bekommen davon nichts mit.

Hier finden Sie die HOSTS-Datei

Zum Bearbeiten brauchen Sie lediglich den Notepad-Editor von Windows:

1. Geben Sie im Startmenü „Editor“ ein. In der Trefferliste klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Editor“ und dann auf „Als Administrator ausführen“. Windows will Ihr System schützen und fragt Sie zur Sicherheit, ob das Programm Änderungen am System durchführen darf. Klicken Sie auf „JA“, sonst wird es nicht funktionieren, die HOSTS zu ändern.

2.  Im Editor gehen Sie dann über „Datei“ auf „Öffnen“ und wechseln in das Verzeichnis

C:WindowsSystem32driversetc

Da die HOSTS keine Dateiendung hat, wählen Sie im Dropdown-Menü, welches sich rechts neben dem Eingabefeld für den Dateinamen befindet, den Eintrag „Alle Dateien“. Jetzt wird Ihnen die „hosts“-Datei angezeigt. Markieren Sie die Datei, und klicken Sie auf „Öffnen“.

3. In der HOSTS gibt es zunächst einige Kommentarzeilen, die am Anfang mit einem #-Zeichen beginnen.Darunter können Sie Ihre Einträge einfügen. Es muss dabei immer zuerst die IP-Adresse in der Zeile stehen. Tragen Sie dahinter den Namen der Website ohne „http://“ ein, und fügen Sie als IP-Adresse die Loopback-Adresse 127.0.0.1 hinzu, einmal mit und einmal ohne „www“.

Möchten Sie zum Beispiel die Webseite ebay.de sperren, lauten die beiden Einträge für die Sperrung:

127.0.0.1 ebay.de
127.0.0.1 www.ebay.de

Diese Adresse ist eine Schleife, wodurch Ihr PC sowohl Sender als auch Empfänger ist. Somit wird kein einziges Bit versendet. Die Nachricht verbleibt bzw. landet im eigenen System. Selbst Ihr Browser erfährt davon nichts und hält die Loopback folglich für eine echte IP-Adresse. Haben Sie keinen Webserver auf ihrem Rechner installiert, erhalten Sie nun eine Fehlermeldung Ihres Browsers, weil er die Website nicht finden konnte.

4. Speichern Sie die Datei mit dem Befehl „Datei | Speichern“.#

Die Sperre ist sofort aktiv. Sobald jetzt eine der gesperrten Webseiten aufgerufen wird (egal in welchem Browser), erscheint statt der Zielseite nur eine Fehlermeldung.

Möchten Sie die gesperrten Seiten später doch wieder aufrufen, löschen Sie in der Hosts-Datei einfach die entsprechenden Zeilen, oder setzen Sie an den Beginn der Zeilen ein #-Zeichen, etwa folgendermaßen:

# 127.0.0.1 ebay.de
# 127.0.0.1 www.ebay.de

Durch das Lattenkreuz (#) wird daraus eine Kommentarzeile, die von Windows ignoriert wird.

Kategorien
Android Handy & Telefon iPhone

iPhone-, Android- und Handy-Codecs: Die geheimen Codes und Codecs für versteckte Funktionen und Befehle

iPhone, Android und andere Handys lassen sich nicht nur im Menü „Einstellungen“ konfigurieren. Zum Einstellen vieler wichtiger Befehle können Sie stattdessen auch sogenannte Codecs verwenden. Das sind Zahlenkombinationen, die Sie über das Nummernfeld der Telefon-App eingeben. Die Codecs werden dann vom Handy in entsprechende Kommandos umgesetzt. Viele davon funktionieren auf allen Handys gleich – einige exklusive auf dem iPhone.

Sternchen, Zahl, Raute

Das Prinzip der Codecs ist simpel: Meist beginnen die Codes mit dem Sternchen oder Lattenkreuz/Raute (#), gefolgt von einer Ziffernfolge und abgeschlossen durch ein Lattenkreuz. Um zum Beispiel die IMEI-Nummer des iPhones anzuzeigen, geben Sie in der Telefon-App folgende Codes ein:

*#06#

Auf dem Display erscheint entweder sofort oder nach Drücken der Abheben-Taste die IMEI-Seriennummer des Geräts.

Alle Handy-Codecs im Überblick

Die folgende Liste zeigt, welche Codes und Codecs das iPhone (und meist auch andere Handys) ebenfalls kennen:

*#06#
IMEI (International Mobile Equipment Identify) anzeigen, um das iPhone zum Beispiel im Falle eines Diebstahls zu identifizieren.

**21*Zielrufnummer#
Weiterleitungsnummer speichern und bei Bedarf alle eingehenden Anrufe an diese Rufnummer weiterleiten.

*#21#
Zielrufnummer für die absolute Anrufumleitung anzeigen.

*21#
Weiterleitung an die Zielrufnummer aktivieren.

#21#
Absolute Weiterleitung deaktivieren.

##21#
Gespeicherte Um- bzw. Weiterleitung löschen.

*#30#
Zeigt an, ob die Clip-Funktion (zur Anrufer-Identifizierung) des iPhones aktiv ist.

*31# Zielrufnummer
Rufnummernübermittlung nur für das aktuelle Gespräch aktivieren.

#31# Zielrufnummer
Rufnummernübermittlung nur für das aktuelle Gespräch unterdrücken.

*33* Sperrcode#
Sollten Sie vom Netzbetreiber einen Sperrcode erhalten, verhindert dieser Code, das Sie mit dem iPhone telefonieren können.

#33* Sperrcode#
Sperrung des iPhones aufheben.

*#33#
Anzeigen, ob das iPhone gesperrt ist.

*#43#
Aktuelle Einstellung der Anklopf-Funktion anzeigen.

*43#
Anklopf-Funktion aktivieren.

#43#
Anklopf-Funktion deaktivieren.

**61* Zielrufnummer ** <Sekunden>#
Zielrufnummer für bedingte Weiterleitung (wenn das Gespräch zum Beispiel nicht angenommen wird) speichern. Der Anruf wird dann nach Ablauf der gespeicherten Frist (Angabe in Sekunden von 0 bis 30 Sekunden) an die angegebene Rufnummer weitergeleitet.

*61#
Bedingte Rufweiterleitung aktivieren.

#61#
Bedingte Rufweiterleitung deaktivieren.

*#61#
Aktuell gespeicherte Nummer für die bedingte Anrufumleitung anzeigen.

##61#
Gespeicherte bedingte Rufweiterleitung löschen.

**62*Zielrufnummer#
Zielnummer für die Rufumleitung speichern, falls kein Netz vorhanden oder das iPhone ausgeschaltet ist.

*62#
Rufumleitung aktivieren.

#62#
Rufumleitung deaktivieren.

*#62#
Aktuell gespeicherte Nummer für die Rufumleitung anzeigen.

##62#
Gespeicherte Rufumleitung löschen.

**67*Zielrufnummer#
Zielnummer für die Rufumleitung speichern, falls Sie bereits telefonieren und das Gespräch nicht entgegennehmen können.

*67#
Spezielle Rufumleitung aktivieren.

#67#
Spezielle Rufumleitung deaktivieren.

*#67#
Aktuell gespeicherte Nummer für die spezielle Rufumleitung anzeigen.

##67#
Gespeicherte spezielle Rufumleitung löschen.

##002#
Alle gespeicherten Rufumleitungen löschen.

*135#
Eigene Rufnummer anzeigen.

*646#
Gesprächsaufkommen prüfen (sofern vom Provider unterstützt)

*3370#
EFR-Modus des iPhones aktivieren. EFR (Enhanced Full Rate) ist ein Sprachkompressions-Standard, der  die Sprachqualität verbessert – allerdings auf Kosten eines höheren Stromverbrauchs.

#3370#
EFR-Modus deaktivieren.

*4720#
HFR-Modus aktivieren. HFR (Half Rate) senkt den Stromverbrauch, verringert aber auch die Sprachqualität.

#4720#
HFR-Modus deaktivieren.

*3001#12345#*
Feldtest-Modus des iPhones aktivieren. Im Feldtest-Modus werden jede Menge Informationen über das Netz und die aktuellen Verbindung angezeigt, zum Beispiel die Netzqualität.

*#5005*86#
Einstellungen der Mailbox anzeigen.

*#5005*7672#
SMSC-Nummer (SMS-Zentrale) des iPhones anzeigen.

*#746025625#
Zeigt an, ob SIM-Karte des iPhones den SIM Clock Stop Modus unterstützt. Der SIM Clock Stop Modus spart Strom, da der Prozessor der SIM-Karte nur noch mit Energie versorgt wird, wenn die SIM-Karte tatsächlich benötigt wird.

Die mobile Version verlassen