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Laufwerksgeschwindigkeit exakt bestimmen

Im Windows Explorer unter der Option Dieser PC kann man sich die Laufwerks-Eigenschaften per Rechtsklick anzeigen lassen. Hier wird auch die Laufwerksgeschwindigkeit aufgelistet. Dieser Wert ist aber nur annähernd richtig. Die exakte Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist an anderer Stelle ermittelbar.

Die genauen Werte kann man sich mit einem PowerShell– oder Kommandozeilen-Befehl schnell und einfach anzeigen lassen.

Klicke mit der rechten Maustaste auf den Startbutton und rufe die Option PowerShell (Administrator) auf.

Anschließend tippst du für die Messung der Lesegeschwindigkeit folgenden Befehl ein, der mit [Eingabe] bestätigt werden muss:

„winsat disk -seq -read -drive c“

Die Angaben zur Geschwindigkeit (in Mbyte/s) werden in der Zeile angezeigt, die mit Disk Sequential beginnt.

Für eine Messung der Schreibgeschwindigkeit verwendest du anstelle des Parameters -read das Kommando -write. Da sich in der Befehlszeile Leerzeichen befinden, dürfen die Anführungszeichen am Anfang und am Ende des Befehls nicht fehlen.

Hinweis: In oben genanntem Beispiel wurde die Geschwindigkeit von Laufwerk C: gemessen. Bei anderen Laufwerken mit abweichenden Laufwerksbuchstaben muss das Kommando -drive c entsprechend angepasst werden.

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Windows ohne Datenträger blitzschnell neu installieren oder klonen

Manchmal ist eine erneute Installation des Windows-Betriebssystem erforderlich. Da viele Nutzer ihre Windows-Version auf einer DVD haben, wird es bei Notebooks ohne optisches Laufwerk und fehlendem USB-Anschluss etwas komplizierter. Dann sind eine Windows-ISO-Datei, sowie etliche Arbeitsschritte notwendig, um das Betriebssystem auf dem Rechner zu installieren. Aber mit dem richtigen Hilfs-Programm ist das schnell und einfach erledigt.

Hilfsprogramme und Tutorials zum Installieren von Windows Betriebssystemen sind nicht selten zu kompliziert und arbeitsintensiv.

Mit dem Tool WinToHDD wird eine (Neu-) Installation zum Kinderspiel. Mit wenigen Mausklicks lässt sich Windows ab Version Vista ohne die Verwendung von Datenträgern installieren. Das Programm ist als Free-Ware auf der Webseite des Anbieters erhältlich.

Weitere Funktionen der WinToHDD Gratis-Version sind:

  • Erstellung eines USB-Laufwerkes mit mehreren Installationen
  • Unterstützt mehrere Systemabbildformate (WIM, ESD, VHD, SWM, VHDX)
  • Klonen des eigenen Betriebssystems

Fazit:

WinToHDD eignet sich für schnelles Installieren von Windows-Betriebssystemen, auch ohne großes IT-Vorwissen. Aber besonders positiv ist uns die Cloning-Funktion aufgefallen. Sie ermöglicht ein 1:1 Abbild deines aktuellen Systems.

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Windows 10: Netzlaufwerke konnten nicht wiederhergestellt werden?

Wer ein oder mehrere Netzlaufwerke mit seinem Computer betreibt, der hat sicherlich auch schon einmal die Meldung Es konnten nicht alle Netzlaufwerke wiederhergestellt werden erhalten. Diese Meldung erscheint beim Hochfahren des PC´s. Meist liegt es daran, dass der Netzwerktreiber zu langsam reagiert. Kommt diese Meldung häufiger vor, ohne dass es wirklich ein Netzwerkproblem gibt, dann deaktiviere den Nervtöter einfach.

Damit die Meldung nicht mehr erscheinen kann, ist ein zusätzlicher Eintrag in der Registry erforderlich. Starte den Registrierungseditor über die Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

Navigiere anschließend zu HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\NetworkProvider und erstelle per Rechtsklick und dem Kontextmenü-Eintrag Neu hier einen neuen DWORD-Wert (32-Bit). 

Gib dem neuen Eintrag den Namen RestoreConnection und öffne ihn anschließend mit einem Doppelklick. Im Feld Wert trägst du die Zahl 0 ein und bestätigst die Eingabe mit OK.

Nach einem Neustart von Windows 10 sollte die nervige Meldung nicht mehr erscheinen.

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USB-Laufwerk wird nicht angezeigt? So wird es wieder sichtbar.

Wenn dein Windows-Rechner eine USB-Laufwerk plötzlich nicht mehr erkennt und sich das sogar öfters wiederholt, dann liegt es wahrscheinlich daran, dass die Anzeige wegen eines Konflikts mit dem zugewiesenen Laufwerksbuchstaben streikt. Mit ein paar Mausklicks wird dieses Problem schnell aus der Welt geschafft.

Der vom Betriebssystem vergebene Laufwerksbuchstabe wurde wahrscheinlich einem anderen Gerät zugewiesen, der Informationsfluss aber nicht richtig verarbeitet. Um zu prüfen, ob das USB-Gerät überhaupt erkannt wurde, öffnest du die Computerverwaltung.

Am schnellsten geht dies über das Fenster Ausführen, dass mit der Tastenkombination [Windows][R] geöffnet wird. Gib dann den Befehl compmgmt.msc ein und bestätige mit OK. Der klassische Weg Systemsteuerung | System und Sicherheit | Verwaltung | Computerverwaltung führt ebenfalls zum Ziel.

Im Fenster der Computerverwaltung rufst du die Datenträgerverwaltung auf. Hier sollte das betreffende Gerät eingetragen sein. Ist dies der Fall, dann hat Windows ein Problem mit der Anzeige das mit der manuellen Zuweisung eines neuen Laufwerkbuchstabens behoben werden kann. (Wenn es nicht aufgelistet ist, kontrolliere ob das Gerät eingeschaltet ist oder überprüfe das USB-Kabel auf Beschädigungen.)

Öffne mit einem Rechtsklick auf das Problemgerät das Kontextmenü und wähle den Eintrag Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern aus. In der nächsten Dialogbox klickst du dann auf Ändern und wählst dann im Aufklappmenü von Folgenden Laufwerksbuchstaben zuweisen einen Buchstaben aus dem hinteren Bereich aus (z. B. T oder V).

Abschließend bestätigst du die offenen Dialogfenster mit OK, damit die Änderungen gespeichert werden können. Danach sollte das „unsichtbare“ USB-Gerät wieder einwandfrei erkannt werden.

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In Windows 10 Laufwerke unsichtbar machen

Festplatten-Partitionen oder auch ganze Festplatten lassen sich bei Bedarf auch unter Windows 10 recht einfach vor unberechtigten Blicken verstecken. Dazu ist nur ein kleiner Eingriff im Registrierungseditor erforderlich.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl regedit ein, und bestätige ihn mit [Enter].

Navigiere anschließend in der Registry zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer

Im rechten Anzeigefenster legst du per Rechtsklick und Neu | DWORD-Wert (32-Bit) einen neuen Eintrag mit dem Namen NoDrives an.

Dann öffnest du den neuen Eintrag mit einem Doppelklick und stellst im Bereich Basis auf Dezimal um. Um einen Laufwerksbuchstaben ausblenden zu können, muss dessen Wert eingetragen und mit OK bestätigt werden.

Der Wert für Laufwerk D ist 8, für E tippst du 10 ein, F hat den Wert 20, G lässt sich mit 40 und H mit 80 verstecken.

Abschließend startest du deinen Rechner neu, damit die Änderungen übernommen werden können.

Tipp:

Wenn du NoDrives wieder deaktivieren möchtest, empfiehlt es sich den Registry-Schlüssel Explorer als Favoriten zu speichern. Wie einfach das geht, erfährst du in diesem Artikel.

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Windows 10: NAS-Festplatten als Netzlaufwerk mit dem PC verbinden

Auf NAS-Festplatten ist jede Menge Platz für Daten. Insbesondere Fotos und Multimedia-Dateien werden auf diesen Netzwerkspeichern abgelegt und sind für jeden Nutzer, der eine Freigabe für diese Dateien hat, abrufbar. Zudem kann man dann auf den Desktop-Computern und/oder Notebooks den Speicherplatz anderweitig nutzen. Wenn du eine NAS-Festplatte als Laufwerk mit festem Laufwerksbuchstaben in dein Netzwerk einbinden willst, ist das schnell und einfach erledigt.

Verbinde deinen NAS-Speicher mit dem Computer, öffne den Windows Explorer und klicke mit der rechten Maustaste auf Dieser PC. Dann wählst du im Kontextmenü den Eintrag Netzlaufwerk verbinden aus.

Im Dialogfenster Netzlaufwerk verbinden legst du als erstes über das Aufklappmenü den gewünschten Laufwerksbuchstaben fest. Im zweiten Schritt tippst du in das Eingabefeld von Ordner den Pfad zur benötigten Freigabe nach dem Vorbild \\NAS-Name\Ordner ein.

Dann bestätigst du den Vorgang mit Fertig stellen und gibst abschließend deine Anmeldeinformationen ein. Ab sofort findest du deinen NAS-Speicher im Explorer unter dem ausgewählten Laufwerksbuchstaben.

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Schreibgeschützte USB-Laufwerke mit Bordmitteln wieder freigeben

Wenn dein USB-Laufwerk mal wieder streikt und die Meldung Der Datenträger ist schreibgeschützt angezeigt wird, kann man keine Änderungen auf diesem USB-Stick oder der externen Speicherplatte vornehmen. Auch das Kontextmenü lässt keine Lösch- oder Speichervorgänge mehr zu. Und eine Formatierung des Speichers wird in diesem Augenblick ebenfalls verweigert. Es gibt aber eine recht einfache Lösung um den Schreibschutz zu deaktivieren.

Verschiedene Ursachen – eine Fehlermeldung

Es gibt eine Reihe von Ursachen, die diese Fehlermeldung auslösen. Dazu gehört der Hardware-Schreibschutz, ein kleiner Schalter der umgelegt werden muss, um auf dem Stick/SD-Karte Änderungen vornehmen zu können.

Eine weitere Ursache kann das Abziehen des USB-Sticks aus einem anderen Computer oder Smart-TV sein. Grundsätzlich sollte man vor dem Abziehen das USB-Speichermedium über das Kontextmenü Auswerfen oder Trennen. Durch diesen Vorgang werden alle eventuellen Prozesse von Windows ordnungsgemäß beendet.

Aber vielleicht ist dein USB-Laufwerk auch einfach nur defekt. Meistens kannst du die gespeicherten Dateien nur noch ansehen, aber nichts mehr mit ihnen machen.

Sollte dein USB-Laufwerk nicht defekt sein, dann gibt es über die Registry eine Möglichkeit den Schreibschutz zu deaktivieren.

Änderung der Registry erforderlich

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl regedit ein, und bestätige die Aktion mit [Enter].

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\StorageDevicePolicies

Im großen Anzeigebereich öffnest du mit einem Doppelklick den Eintrag WriteProtect, änderst dann im Dialogfenster den Wert von 1 auf 0 (Null) und speicherst den neuen Wert mit dem Button OK.

PC neu starten

Nach einem Neustart des Computers sollte der Schreibschutz abgeschaltet und der Vollzugriff wieder möglich sein.

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Windows 10: OneDrive als Netzlaufwerk festlegen

Bei der Nutzung des Cloud-Speichers von Microsoft (OneDrive), erscheint der entsprechende Eintrag links im Windows Explorer. Über diese OneDrive-Verknüpfung kannst du deine Dateien in der Cloud speichern und online synchronisieren. Aber wie jede interne und externe Festplatte, lässt sich auch OneDrive als Netzlaufwerk mit eigenem Laufwerksbuchstaben einrichten.

Durch das Einbinden als Netzlaufwerk reiht sich der Cloud-Speicher fest in die Liste bereits vorhandener Festplatten ein.

OneDrive im Browser aufrufen

Im ersten Schritt meldest du dich mit deinen Zugangsdaten bei OneDrive an. Oben in der Adressleiste deines Browsers suchst du nach dem Code, der sich hinter &cid= befindet und notierst ihn, oder kopierst den Code in die Zwischenablage.

Netzlaufwerk im Windows Explorer erstellen

Dann öffnest du den Windows Explorer, zum Beispiel mit der Tastenkombination [Windows][E] und klickst links auf Dieser PC. Im Menüband des Dateiexplorers klickst du auf die Schaltfläche Netzlaufwerk verbinden und legst dann einen beliebigen Laufwerksbuchstaben fest.

Im Eingabefeld Ordner gibst du dann die URL https://d.docs.live.net/ ein und fügst – den zuvor in den Zwischenspeicher kopierten Code – ohne Leerschritt ein. Das Ergebnis sollte dann so aussehen:

https://d.docs.live.net/123A456B789C

Abschließend klickst du auf den Button Fertig stellen und meldest dich im nachfolgenden Dialog mit deinen Daten bei OneDrive an. Ab sofort kannst du deinen Cloud-Speicher wie ein „normales“ Laufwerk verwenden.