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Windows 7 und Vista schneller machen: Mit Ready-Boost zur Systembeschleunigung externen Festplattencache einbinden

Die Rechenleistung eines Computers ist nur so gut wie ihre schwächste Hardware-Komponente. Das heißt: greift der Computer während der Rechenvorgänge oft auf alte Komponenten zurück, wie ältere, interne oder externe IDE-Festplatten oder alte USB-Sticks und Speicherkarten, kann es zu Verzögerungen im Lese- und Schreibvorgang kommen. Daher wurde bei Windows Vista und 7 die Möglichkeit geschaffen, externen Festplattencache in Form von USB-Sticks mit einzubinden, um auch ältere Systeme, die mit diesen Betriebssystemen laufen, zu beschleunigen. Mit „Ready-Boost“ werden die Schreib- und Lesevorgänge bei langsameren Speichermedien beschleunigt und zudem die System-Festplatte entlastet.

Ready-Boost unterzieht zum Beispiel jeden Flash-Speicher einer Geschwindigkeitsüberprüfung, um festzustellen ob der Speicher auch Ready-Boost-fähig ist. Somit wird zum Einen verhindert, dass immer die gleichen Speicherplätze auf einem Flash-Datenträger beschrieben werden, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Zum Anderen werden große sequentielle Schreib- und Lesevorgänge beschleunigt, um zu verhindern das diese langsamer ausfallen als das direkte Lesen und Schreiben auf die Festplatte. Ein weiterer, angenehmer Nebeneffekt ist das schnellere Starten von Windows 7 und Vista.

Leider ist „Ready-Boost“ nicht mit den älteren Betriebssystemen kompatibel. Fremdanbieter stellen aber auch Programme wie zum Beispiel „eBoostr“ als kostenlosen Download zur Verfügung. „eBoostr“ erhalten Sie direkt vom Anbieter oder auch bei Chip-Online. Dieses Tool unterstützt Windows XP, Win 2000 und Win 2003 Server.

So einfach richten Sie bei Windows 7 und Vista „Ready-Boost“ auf Ihrem USB-Stick ein:

1. Stecken Sie Ihren USB-Stick in einen freien Port, danach erscheint das AutoPlay-Fenster.

2. In diesem Fenster wählen Sie die Option „System beschleunigen mit Windows-ReadyBoost“.

3.  Im nächsten Fenster wechseln Sie zur Registerkarte „ReadyBoost“ und aktivieren die Option „Dieses Gerät verwenden“. Außerdem können Sie noch einstellen, wieviel Speicherplatz für Ready-Boost reserviert werden soll. Minimum sollten 230 Megabyte sein, oder der gesamte Speicherplatz bis maximal 4 Gigabyte.

Erhalten Sie allerdings die Meldung „Dieses Gerät verfügt nicht über die erforderlichen Leistungsmerkmale“, dann ist dieser Datenträger zu alt und für „Ready-Boost“ nicht verwendbar.

Hinweis: Nutzen Sie einen USB-Stick oder eine Speicherkarte für Ready-Boost, so steht Ihnen dieser zu einer Datenspeicherung, z. B. für Fotos, Dokumente oder Filme nicht mehr zur Verfügung.

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Outlook Lesebestätigung: E-Mails als „Einschreiben“ verschicken

Bei wichtigen E-Mails weiß man nie so genau, ob der Empfänger diese auch wirklich liest. Man kann zwar in der E-Mail um Bestätigung bitten, wenn sie aber nicht gelesen wurde, kann man da lange warten. Outlook bietet hier eine simple, aber wirkungsvolle Lösung an: Die Lesebestätigung.

Wenn Sie die Lesebestätigung einfordern wollen, öffnen Sie in der E-Mail die Sie verfassen, das Optionsmenü.  Hierzu klicken Sie auf die Schaltfläche „Optionen“ in der Menüleiste. Aktivieren Sie in der Rubrik „Abstimmungs- und Verlaufsoptionen“ die Checkbox vor dem Eintrag „Das Lesen dieser Nachricht bestätigen“. Nachdem Sie die E-Mail versendet haben, wird der Empfänger automatisch aufgefordert, per Mausklick eine Lesebestätigung zu senden.

Das ist zwar keine Garantie, das der Empfänger Ihre Nachricht tatsächlich gelesen hat, aber die Chance ist doch recht hoch.

Da Empfänger manchmal bestreiten diese wichtige E-Mail bekommen zu haben, kann man noch eine andere Möglichkeit nutzen, um sicherzugehen, das die Nachricht tatsächlich zugestellt wurde: Die Übermittlung einer Nachricht bestätigen lassen. Aktivieren Sie hierzu einfach im Optionsfenster die Checkbox vor dem Eintrag „Die Übermittlung dieser Nachricht bestätigen“. Nach dem Versand der E-Mail erhalten Sie von Ihrem Provider eine Zustellungsbestätigung, mit der Sie den Versand der Nachricht nachweisen können.