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So bringen Sie Ihrem Firefox bei, bestimmte Webseiten mit dem Internet Explorer zu öffnen

Anbieter von Webseiten optimieren Ihre Onlinepräsenz für die gängigsten Webbrowser wie Internet Explorer, Google Chrome, Opera oder Firefox. Bei exotischeren Browsern kann es schon einmal vorkommen, dass eine Webseite nicht richtig angezeigt wird und Schaltflächen nicht funktionieren. Gerade bei Windows-Computern tritt dieses Phänomen gerne auf, da bestimmte Microsoft-Webseiten ausschließlich mit dem Internet Explorer fehlerfrei funktionieren. Firefox-User können ihren Browser dazu bringen, solche Webseiten automatisch mit dem IE zu öffnen, ohne diesen separat zu starten.

Dazu ist die Erweiterung IE View Lite erforderlich. Diese kann auf der Download-Seite von Mozilla kostenlos heruntergeladen werden. Mit dem grünen Button Add to Firefox und einem Browser-Neustart fügen Sie die Erweiterung ihrem Browser hinzu.

automatisch-webseite-ie-starten-oeffnen-view-lite-add-on-firefox

Im nächsten Schritt wechseln Sie zum Add-ons-Manager und öffnen die Einstellungen der Erweiterung IE View Lite. Als erstes legen Sie den Speicherpfad des Internet-Explorers über den Button Browse fest. Standardmäßig finden Sie die Startdatei des IE in folgendem Verzeichnis auf Ihrem Computer:

C:\Program Files\Internet Explorer\iexplore.exe

ie-statt-firefox-comodo-ice-dragon-automatisch-anderer-browser-starten

Danach tragen Sie in das Eingabefeld von Add site die URL oder IP-Adresse der Webseite ein und bestätigen das Hinzufügen mit der Schaltfläche Add. Wiederholen Sie diesen Arbeitsschritt, bis alle Webseiten eingetragen wurden, die per Internet-Explorer geöffnet werden sollen.

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Google Internet & Medien

Google Maps Lite Mode: Bei Grafikfehlern den Light-Modus von Google Maps verwenden

Google Maps sieht schick aus. Aber nicht immer und überall. Auf einige Rechnern und Browsern sieht man statt der schicken Landkarte nur schwarze Blöcke. Oder der Aufbau der Karte dauert eine halbe Ewigkeit. Auch dafür hat Google eine Lösung: den Lite Mode. Der sorgt auch auf älteren Rechnern oder exotischen Browser-Konfigurationen für eine vernünftige Kartendarstellung.

Versteckten Lite-Mode aktivieren

Der alternative Lite-Modus ässt sich nicht per Menübefehl oder Klick, sondern nur durch eine Änderung in der Adresse aktivieren. Kommt es zu Darstellungsproblemen, lässt sich der Lite-Mode aktivieren, indem Sie in der Adresszeile des Browsers ans Ende der Zeile einfach den Befehl

?force=canvas

ergänzen und die Seite mit [Return] neu laden. Die komplette Adresse sieht dann zum Beispiel so aus:

https://www.google.de/maps/@52.5190321,13.4012071,18z?force=canvas

google-maps-lite-mode-canvas-webgl-2

Die Karte wird daraufhin im „leichten“ Modus mit reduzierten 3D-Effekten neu aufgebaut. Damit ist gewährleistet, dass die Google-Karte auch auf älteren Rechnern oder Browsern korrekt und zügig dargestellt wird. Ein direkter Vergleich zeigt, dass die Unterschiede auf den ersten Blick nur minimal sind; so ist zum Beispiel der Schattenwurf der Gebäude verschieden.

google-maps-lite-mode-canvas-webgl
Links: die normale Version. Rechts: die Lite-Version (force=canvas)

Möchten Sie wieder zurück zur normalen Ansicht, verwenden Sie am Ende den Zusatz

?force=webgl

oder

?force=clear

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Android Handy & Telefon iPhone

Mit dem Smartphone „sicherererer“ am Straßenverkehr teilnehmen

Die Autoindustrie stattet mittlerweile Fahrzeuge mit immer besseren Sicherheits-Features aus. Zum Einen werden meistens nur die hochpreisigen Modelle mit zusätzlicher Sicherheit versehen, zum Anderen ist die Sicherheitstechnik nur als Sonderausstattung erhältlich. Beispielsweise der Abstandswarner. Er wird auch in kleineren Fahrzeugen -als Sonderausstattung- eingebaut. Einen guten Ersatz bietet hier die kostenlose App „iOnRoad Lite“ für alle Nutzer von Smartphones mit Android-Betriebssystem.

Ausnahmsweise haben bei dieser App die Android-Nutzer die Nase vorn, da die iPhone-Version noch in der Entwicklung ist. Die App ist im Play-Store von Google erhältlich. „iOnRoad“ ist ein Augmented-Reality-Tool, dass per Handykamera, dem Beschleunigungssensor und GPS den optimalen Abstand zu Ihrem Vordermann errechnet. Es schlägt Alarm wenn der Sicherheitsabstand zu gering wird.

Zusätzliche Features wie Spurwarnung, KFZ-Locator oder Hintergrundmodus runden die Ausstattung dieses Programms ab. Die Bedienungführung ist intuitiv und durch große Icons für den Fahrer einfach und schnell zu bedienen.

Da „iOnRoad“ auch im Hintergrund laufen kann, ist es die ideale Ergänzung zur Ihrer Navi-App und kompatibel mit etlichen Produkten wie Google Maps, Garmin, Navigon, Magellan, iGo und Sygic, nur um einige zu nennen.

Weitere Sicherheitsanwendungen von „iOnRoad“ sind der Nachrichtenleser, der Ihnen eingehende SMS vorliest oder ein Telefonat automatisch auf Freisprechen legt.

Das i-Tüpfelchen ist allerdings der integrierte, ultimative Autofinder. Über die Handykamera wird ein Foto vom Parkplatz angefertigt und mit einer GPS-Marke versehen, damit Sie Ihr Auto auch in einer fremden Stadt zuverlässig wiederfinden.

Einige der integrierten Funktionen, wie beispielsweise die Spurwarnung, ist in der kostenlosen Version nur zeitlich begrenzt nutzbar. Die Vollversion kostet 3,99 Euro, die aber jeder Autofahrer in seine eigene Sicherheit investieren sollte.

Die App „iOnRoad Lite“ ist zwar eine Betaversion und noch nicht endgültig fertig, verspricht aber in Zukunft ein sehr zuverlässiges Sicherheits-Tool zu werden.

Auch wenn dieses Sicherheitstool sehr gut ist, es entbindet aber keinen Fahrer von seiner Pflicht, aktiv auf den Verkehr zu achten!!

Auf folgenden Smartphones läuft „iOnRoad“ am besten:

  • Samsung Galaxy S II
  • Motorola Atrix 4G
  • Samsung Galaxy S
  • Google Nexus S
  • HTC ThunderBolt 4G
  • HTC Incredible S
  • HTC Sensation 4G
  • Motorola Droid X2
  • LG Optimus 2X

Weitere unterstützte Modelle werden noch folgen.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Trotz „Adblock Plus“ immer noch Werbung auf dem Bildschirm?

Der bekannteste und beliebteste Werbeblocker für den Firefox-Webbrowser ist und bleibt Adblock Plus. Diese kostenlose Erweiterung hat bisher sehr zuverlässig Werbung automatisch ausgeblendet. Seit der Version 2 sorgt aber eine integrierte Whitelist für Durchlässigkeit ausgewählter und akzeptabler Werbung. Eine Werbung hier und da ist sicherlich nicht das große Problem. Es bleibt aber zu vermuten, dass die Menge der eingeblendeten Werbung trotz „Adblock Plus“ weiter zunehmen wird. Wird es Ihnen zuviel, oder möchten Sie gar keine Werbung, dann wechseln Sie zum gleichwertigen Alternativ-Produkt „Adblock Lite“.

Die Erweiterung „Adblock Lite“ -die keinerlei Werbung absichtlich durchlässt- bietet die gleichen Funktionen, aber die Bedieneroberfläche basiert auf Dialogfenstern, wogegen bei „Adblock Plus“ die Einstellungen in Browser-Tabs vorgenommen werden.

Um „Adblock Lite“ zu installieren, klicken Sie auf den Firefox-Button und wählen im Kontextmenü „Add-ons“ aus.

Anschließend geben Sie im neuen Tab oben rechts in das Suchfeld den Begriff „adblock lite“ ein und starten den Suchvorgang. In der Ergebnisliste wird die Erweiterung an erster Stelle angezeigt. Klicken Sie auf den Button „Installieren“ und starten nach der Installation den Browser neu.

Nach dem Neustart werden Sie in einem neuen Tab aufgefordert, eine Filterliste auszuwählen. Für Deutschland empfiehlt sich der Filter „EasyList Germany + EasyList (Deutsch)“. Wählen Sie diesen Filter aus und bestätigen Sie mit dem Button „Filter hinzufügen“.

Der Werbeblocker ist nun aktiv und überwacht ab sofort die Werbeeinblendungen.

Im Hintergrund werden die Art und die Menge der geblockten Elemente aufgezeichnet und können jederzeit eingesehen werden. Klicken Sie dazu auf den Firefox-Button, wählen Sie im Kontextmenü „Add-ons“ aus, und wechseln Sie zur Kategorie „Erweiterungen“. Scrollen Sie zum Eintrag des „Adblock Lite“ und klicken auf „Einstellungen“.

Im Dialogfenster „Einstellungen“ wird am rechten Rand des Fensters die Anzahl pro geblocktem Element angezeigt.

Möchten Sie noch weitere Filterlisten hinzufügen, wählen Sie in der Menüleiste „Filter | Filterabonnement hinzufügen“.

In der Drop-Down-Liste wählen Sie den gewünschten Filter aus und bestätigen mit der Schaltfläche „Filterabonnement hinzufügen“.

Beenden und schließen Sie das Dialogfenster „Einstellungen“ mit „OK“.