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Internet funktioniert nicht? So prüft man die Netzwerkverbindung und findet Probleme

Einmal richtig eingerichtet, funktioniert der Internetzugang in der Regel reibungslos. Beim Start des Browsers wird automatisch eine Verbindung zum Internet aufgebaut und die entsprechende Internetseite angezeigt. Sollte es zu Internet- oder Netzwerkproblemen kommen, macht sich das folgendermaßen bemerkbar:

Fehlermeldung im Browser: Statt der Internetseite wie www.kostenlos.de erscheint die Fehlermeldung Die Webseite kann nicht angezeigt werden.

Rotes X oder Ausrufezeichen im Netzwerk-Icon: In der Taskleiste erscheint unten rechts (neben der Uhr) ein Netzwerksymbol mit einem roten X oder ein gelbes Ausrufezeichen.

Mehrere Ursachen können für Netzwerk- und Internetprobleme in Frage kommen. Wie Sie den Problemen systematisch auf den Grund gehen, gehen Sie am besten folgensermaßen vor:

Kabel und Verbindungen prüfen

Die häufigste Ursache für Netzwerk- und Internetprobleme sind defekte oder nicht richtig eingesteckte Netzwerkkabel. Prüfen Sie folgendermaßen die Kabelverbindungen zwischen Computer und Netzwerkverteiler (Router):

1. Im ersten Schritt kontrollieren Sie, ob das Netzwerkkabel sowohl am Computer als auch am Router korrekt eingesteckt ist. Die Kabel müssen eingerastet sein und dürfen sich auch nicht durch leichtes Ziehen aus der Buchse entfernen lassen.

Jedes Netzwerkkabel besitzt am Steckerkopf eine kleine „Nase“, mit der der Stecker in der Buchse hörbar einrastet. Das Kabel darf sich nur entfernen lassen, wenn die Nase heruntergedrückt wird. Leider sind die Plastiknasen sehr empfindlich und brechen ab; das Kabel löst sich dann leicht und die Netzwerkverbindung ist unterbrochen. Wenn die Nase fehlt, tauschen Sie das Netzwerkkabel aus.

2. Prüfen Sie das Netzwerkkabel auf Beschädigungen wie Risse oder Knicke. Viele Netzwerkkabel liegen auf dem Boden und werden häufig vom Bürostuhl „überfahren“. Die empfindlichen Kupferleitungen können dadurch brechen und führen zu Aussetzern. Beschädigte Netzwerkkabel sollten daher ausgetauscht werden.

3. An der Anschlussbuchse für das Netzwerkkabel befinden sich zwei winzige Kontrolllämpchen. Prüfen Sie, ob die Lämpchen bei eingeschaltetem Computer leuchten. Bei korrekter Verbindung muss die linke rote Lampe dauerhaft leuchten. Sobald Daten über die Leitung wandern, blinkt das zweite gelbe (bei einigen Computer die linke grüne) Lämpchen. Bleiben die Lampen aus, sind die Kabel defekt, nicht richtig eingesteckt oder Computer bzw. Router nicht eingeschaltet.

4. Im letzten Schritt prüfen Sie den Status des Routers. Bei den meisten Geräten zeigen Kontrolllampen, ob das Gerät eingeschaltet ist (Power), ob die Netzwerkverbindungen funktionieren (WAN) und ob eine DSL-Verbindung zum Internet besteht (DSL).

5. Bei WLAN- und WiFi-Verbindungen prüfen Sie, ob zum Beispiel am Notebook die WLAN-Funktion eingeschaltet ist. Bei Windows 8 klicken Sie dazu unten rechts in der Taskleiste auf das Netzwerksymbol. In der rechten Spalte sollte der Schalter WiFi eingeschaltet sein.

Meldungen im Router prüfen

Wenn die Internetverbindung trotz korrekter Kabelverbindungen und leuchtender Kontrolllämpchen nicht funktioniert, ist möglicherweise eine falsche Einstellung am Router oder ein Problem beim Internetanbieter schuld. Mit folgenden Schritten überprüfen Sie den Status des Routers und der Verbindung zum Internetanbieter:

1. Öffnen Sie im Browser die Bedienoberfläche des Routers. Wie das bei der FritzBox funktioniert, erfahren Sie im Tipp Die Benutzeroberfläche der Fritzbox öffnen.

2. Bei den meisten Routern finden Sie bereits auf der Hauptseite einen Statusbericht. Dort steht zum Beispiel, ob und seit wann die Internetverbindung besteht und welche Netzwerkanschlüsse (LAN 1 bis LAN 4) verbunden und aktiv sind. Sollte es zu Problemen kommen, erhalten Sie eine Fehlermeldung.

Sind beispielsweise alle Kabelverbindungen in Ordnung und es erscheint die Fehlermeldung Verbindung zum DSL unterbrochen, liegt vermutlich eine technische Störung seitens des Internetanbieters vor. Erkundigen Sie sich in diesem Fall bei der Störungsstelle des Anbieters, ob ein technischer Defekt zwischen der Vermittlungsstelle und der eigenen Telefondose vorliegt.

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iMessage-Problem lösen beim Wechsel vom iPhone zu Android oder Windows Phone

Wer vom iPhone zu einem anderen System wie Android oder Windows Phone wechselt, hat mitunter ein Problem. Auf dem neuen Telefon kommen plötzlich keine SMS-Nachrichten mehr an. Apple hat das Problem bereits bestätigt und gibt nach langem Hin und Her endlich zu, dass es Schwierigkeiten mit dem eigenen Kurznachrichtendienst iMessage gibt. Um erst gar nicht in die Problemfalle zu tappen, sollte man vor dem Wechsel tätig werden. Wir zeigen, was genau zu tun ist.

Das iMessage-Problem

Darum geht’s beim iMessage-Problem: Apples eigene Kurznachrichtenlösung verschickt Nachrichten entweder per SMS oder – wenn der Empfänger ebenfalls ein Apple-Gerät hat – als kostenlose iMessage. Alles kein Problem, solange die Telefone nicht gewechselt werden. Wechselt man aber vom iPhone zu einem anderen Betriebssytem und behält man dabei die Telefonnummer, bleibt diese weiterhin mit iMessage verknüpft. Schickt nun jemand von einem Apple-Gerät aus eine Nachricht an das neuen Telefon, geht die Nachricht ist Leere, da Apple sie weiterhin über iMessage verschicken will – die iMessage aber nie ankommt, da das neue Telefon ja kein Apple-Gerät mehr ist.

Die Lösung: Vorher iMessage deaktivieren

Damit das nicht passiert, sollte man vor dem Wechsel aktiv werden und iMessage deaktivieren. Damit stellt man sicher, dass die eigenen Handynummer nicht mehr mit iMesssage verknüpft ist. Um iMessage zu deaktivieren, gehen Sie beim iPhone, iPad oder iPod touch folgendermaßen vor:

1. Wechseln Sie in die Einstellungen.

2. Tippen Sie auf Nachrichten.

3. Hier deaktivieren Sie die Option iMessage.

Anschließend schicken Sie testweise eine Nachricht an einen Empfänger, der über ein iPhone verfügt, um herauszufinden, ob die Nachricht tatsächlich als normale SMS und nicht als iMessage rausgeht. Erscheint die Nachricht mit grüner Blase, geht sie als normale SMS raus und das Deaktivieren von iMessage war erfolgreich; erscheint sie hingegen in blau, ist es weiterhin eine iMessage.

Handynummer von iOS-Geräten und vom Mac entfernen

Für FaceTime und iMessage wird die eigene iPhone-Telefonnummer mit der Apple-ID und der eigenen E-Mail-Adresse verknüpft. Auf diese Weise kann Apple FaceTime-Anrufe und iMessages problemlos an andere iOS-Geräte und den Mac schicken. Solange man in der Apple-Welt bleibt, ist das kein Problem. Beim Wechsel sollte man die Verknüpfung zwischen Telefonnummer und Apple ID aufheben.

Auf dem iPhone und iPad kann man leicht herausfinden, welche Mail-Adresse mit iMessage verknüpft ist. Dazu in den Bereich Einstellungen | Nachrichten wechseln.  Hier auf Senden & Empfangen tippen. Hier entfernen Sie alle Häkchen vor den verknüpften E-Mail-Adressen.

Auf dem Mac lösen Sie die Verknüpfungen, indem Sie die App Nachrichten starten, etwa über die Spotlight-Suche ([cmd][Leertaste]) und den Suchbegriff „Nachrichten“. In der Nachrichten-App den Befehl Nachrichten | Einstellungen aufrufen und in den Bereich Accounts wechseln. Auch hier entfernen Sie alle Häkchen der verknüpften Adressen und – ganz wichtig – der Telefonnummer.

SMS-Nachrichtenversand mit neuem Handy testen

Nach dem Wechsel zum neuen Android-, Blackberry- oder Windows Phone und bevor Sie das alte iPhone abgeben oder verkaufen sollten Sie den SMS-Empfang und -Versand testen. Prüfen Sie mit Freunden und Bekannten, die noch ein iPhone verwenden, ob SMS-Nachrichten auf dem neuen Handy ankommen. Sollte es trotz Deaktivierung von iMessage und dem Aufheben der Verknüpfung immer noch nicht klappen, kontaktieren Sie die Apple-Hotline. Dort heben dann die Apple-Mitarbeiter die iMessage-Verknüpfung für Sie auf.

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Hardware & Software

Funktioniert der Tintenstrahldrucker nicht mehr richtig, oder ist das Druckbild fehlerhaft?

Das liegt häufig an den Druckerpatronen, wenn der Drucker nicht jeden Tag benutzt wird. Gerade bei Tintenpatronen mit integriertem Druckkopf trocknen die Tintenkanäle bei längerem Stillstand gerne mal ein. Das sollte man vor einer eventuellen Reparatur ausschließen können und der Test ist in ein paar Minuten erledigt.

Entnehmen Sie die Tintenpatronen und wischen die Patronenunterseite mit einem weichen, fusselfreien Tuch ab. Drücken Sie dann die Patrone mit der Unterseite ein paar Augenblicke auf das Tuch. Das Tuch saugt ein wenig Tinte an und verflüssigt damit in den Kanälen angetrocknete Tintenreste.

Sind die Tintenpatronen ganz eingetrocknet, dann funktioniert der Trick mit dem Tuch nicht. Legen Sie dann die Tintenpatrone einen Zentimeter tief für eine halbe Minute in einen Teller mit circa 60 Grad heißem Wasser.

Die Tintenreste lösen sich dann im Wasser schnell auf. Trocknen Sie dann die Patrone(n) mit dem weichen, fusselfreien Tuch gründlich ab. Achten Sie darauf, dass der integrierte Druckkopf ebenfalls ganz trocken ist, um Beschädigungen der Elektronik zu vermeiden.

Setzen Sie dann die Tintenpatrone(n) wieder ein und starten Sie einen Druckvorgang, um die Qualität zu prüfen. Es kann passieren, dass der Ausdruck noch etwas dünn erscheint. Führen Sie dann die Reinigungsfunktion Ihres Druckers durch, um Reste des Wassers in den Druckerdüsen zu entfernen.

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Hardware & Software

Papierstau im Drucker vermeiden

Wenn der Drucker das eingelegte Papier nicht richtig einziehen kann, kommt es zum gefürchteten Papierstau. Das Papier wird dann gar nicht oder schief eingezogen und verkantet. Der Drucker meldet den Fehler meist mit einem Piepston oder einer Fehlermeldung im Bedienfeld.

Um einen Papierstau zu beheben und zukünftige Papierprobleme zu vermeiden, sollte man folgende Tipps und Ratschläge beachten:

1. Kommt es zu einem Papierstau, ist häufig das Papier schuld. Beim Schneiden der Papierblöcke können kleine Kanten entstehen, die sich verhaken. Der Drucker zieht dann mehrere Blätter gleichzeitig ein. Das können Sie verhindern, indem Sie das Papier vor dem Einlegen auffächern. Halten Sie den kompletten Stapel in der Hand, und fächern Sie mit dem Daumen nacheinander alle vier Kanten des Stapels auf. Möglicher Verhakungen werden damit gelöst.

2. Wichtig für einen reibungslosen Druck ist die Papierqualität. Viele Drucker vertragen nur eine bestimmte Papierqualität. Zu dünne oder dicke Seiten führen zum Papierstau. Welche Papierqualitäten vom Drucker unterstützt werden, steht im Handbuch. Maßgeblich ist die Angabe der Grammzahl pro Quadratmeter, bei Standardpapier zum Beispiel 80 g/m2. Sollte es trotz korrekter Papierqualität häufiger zum Papierstau kommen, testen Sie einen anderen Papierhersteller. Möglicherweise sind einige Sorten Papier dem Drucker zu glatt und lassen sich nicht sauber einziehen.

Meldung Kein Papier trotz Papier?

Wenn der Drucker trotz eingelegtem Papier die Fehlermeldung Kein Papier ausgibt, liegt das vermutlich an einem blockierten oder fehlerhaften Papiersensor. In der Papierschublade bzw. im Papierschacht befindet sich ein kleiner Bügel oder Schalter, der bereits durch ein einzelnes Blatt Papier umgelegt werden muss. Prüfen Sie, ob der Papiersensor leichtgängig ist oder eventuell durch Schmutz oder Papierreste blockiert wird.

3. Nach dem Einlegen des Papiers sollte die Papierführung korrekt eingestellt sein, damit die Seiten exakt gerade eingezogen werden. Die seitlichen Führungsschienen dürfen weder zu weit auseinander stehen noch das Papier einquetschen. Optimal ist ein seitlicher Abstand zu den Führungsschienen von rund einem Millimeter.

4. Achten Sie darauf, dass das Papier trocken und in normal geheizten Räumen gelagert wird. Wenn es aus einem feuchten, kalten Keller geholt und direkt eingelegt wird, kann es sich durch Temperaturunterschiede und Feuchtigkeit verziehen.

5. Zieht der Drucker das Papier schief ein, ist vermutlich die Papiereinzugswalze verschmutzt oder zu glatt. Öffnen Sie die Papiereinzugsschublade bzw. die Abdeckung, und rauhen Sie die Walzen mit feinem Schleifpapier (Körnung 240) etwas auf. Passende Schleifpapiere erhalten Sie für rund einen Euro im Baumarkt. Danach entfernen Sie mit einem Staubtuch oder Staubsauger den Schmutz. Nach dem Aufrauhen und Reinigen sind die Gummiwalzen wieder so griffig wie am ersten Tag.

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Hardware & Software Multimedia

Wiederholten Absturz des VLC Media Players verhindern

Der VLC Media-Player läuft im allgemeinen sehr stabil und fehlerfrei. Manchmal kommt es aber trotzdem vor, dass der Media-Player kurz nach dem Start abstürzt. Eigentlich ist das nicht sehr problematisch, da eine Neuinstallation schnell durchgeführt ist. Wenn ein User aber mehrere Funktionen des VLC nutzt und entsprechende persönliche Einstellungen gemacht hat, werden diese durch die Neuinstallation gelöscht. Bevor also mit dem „Brecheisen“ das Problem beseitigt, sollte erst eine andere Möglichkeit in Angriff genommen werden.

Da der Absturz meistens durch eine defekte Konfigurationsdatei ausgelöst wird, sollte Sie die fehlerhafte Datei löschen. Sollte das nicht funktionieren, können Sie immer noch die Neuinstallation durchführen.

Um die defekte Konfigurationsdatei zu löschen, navigieren Sie unter Windows 7 und Vista im Windows-Explorer (Tastenkombination [Windows][E]) zum Ordner

C:Benutzer<Benutzername>AppDataRoamingVLC

In diesem Ordner löschen Sie die Datei „vlcrc“.

Bei Windows XP finden Sie die gleichnamige Datei unter

C:Dokumente und Einstellungen<Benutzername>Anwendungsdatenvlc

Nachdem die Datei „vlcrc“ gelöscht wurde, starten Sie den Player neu. Und schon startet der VLC mit einer frischen Konfigration – wie nach einer Neuinstallation.

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