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Windows 10: Fünf Tricks, die ein streikendes Startmenü wieder zum Laufen bringen

Immer wieder kommt es mal vor, dass bei Windows 10 das Startmenü die Arbeit verweigert. Dieses Fehlverhalten hat unterschiedliche Ursachen, aber es stehen auch etliche Lösungswege zur Verfügung. Hier stellen wir fünf einfache Tricks vor, wie du dein Startmenü wieder zum Laufen bringst.

Der Neustart

Sehr oft reicht es aus, den PC erneut zu starten. Da das Startmenü nicht funktioniert, drückst du die Tastenkombination [Alt][F4] und wählst im Aufklappmenü Neu starten aus und bestätigst die Auswahl mit OK.

Problematische Logdatei

In manchen Fällen macht eine Logdatei mit Namen EDB00001.log Probleme, die durch Löschung dieser Datei behoben werden kann. Du findest die Logdatei über den Windows Explorer mit folgendem Pfad:

C:\Users\Benutzername\AppData\Local\TileDataLayer\Database

Benutzername ist ein Platzhalter, den du durch deinen ersetzen musst. Zu beachten wäre noch, dass in dem Dateinamen der Logdatei auch eine andere Zahl als 1 stehen kann.

Antiviren-Software

Auch Antivirensoftware ist manchmal für Fehlfunktionen verantwortlich. Insbesondere dann, wenn sie veraltet ist. Deinstalliere die Software am besten mit dem Deinstallationstool des Anbieters und teste dann, ob das Startmenü wieder richtig funktioniert. Läuft es problemlos, dann installiere die Antivirensoftware mit aktuellen Virensignaturen wieder. Vielleicht gibt es sogar für dein Antivirenprogramm einen Nachfolger, der effizienter funktioniert.

Windows Explorer

Für etliche Probleme bei Windows sorgt auch schon mal der Windows Explorer. Ein Neustart wirkt oftmals Wunder. Öffne mit der Tastenkombination [Strg][Umschalt][Esc] den Taskmanager und klicke gegebenenfalls auf die Option Mehr Details am unteren, linken Rand. Auf der Registerkarte Prozesse scrollst du bis zum Eintrag des Windows Explorer. Mit einem Rechtsklick startest du das Kontextmenü und wählst die Option Neu starten aus.

Tabletmodus

Die fünfte Möglichkeit das Startmenü wieder auf den rechten Weg zu bringen, ist der Tabletmodus. Bei sogenannten Hybrid-PC´s (Convertibles) steuert diese Funktion das Umschalten zwischen Tablet- und „normalem“ Computerbetrieb. Den Schalter für den Tabletmodus findest du im Info-Center, dass du über das Taskleisten-Icon rechts unten einblenden kannst. Auch die Tastenkombination [Windows-Taste][A] startet das Windows-10-Info-Center.

Nach Aktivierung des Tabletmodus klickst du auf den Button des Startmenüs, dass nun als Vollbild angezeigt werden sollte. Ein erneuter Mausklick auf Tabletmodus versetzt das Startmenü wieder in den Desktop-Modus zurück.

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Herausfinden wann welche USB-Geräte angeschlossen werden

USB-Geräte und -Sticks erleichtern erheblich die Arbeit am Computer, stellen aber auch eine gewisse Gefahr dar. Nicht nur der Datendiebstahl ist hier zu nennen, auch USB-Geräte wie Handys oder MP3-Player können Viren und Trojaner enthalten, die sich durch das einfache Plug and Play auf den Computer übertragen können. Vom Computer aus kann sich dann die Schadsoftware auf das ganze Netzwerk ausbreiten. Mit der Freeware „USB Log View“ von Nirsoft identifizieren und zeichnen Sie in einer Logdatei alle Vorgänge auf, wenn USB-Geräte angeschlossen und wieder entfernt werden.

Welche USB-Geräte wurden angestöpselt?

Die Software ist als ZIP-Datei auf der Webseite von Nirsoft kostenlos erhältlich. Rufen Sie die Webseite www.nirsoft.net/utils/usb_log_view.html auf, scrollen Sie nach unten, und klicken Sie auf den Link „Download USBLogView“.

Speichern Sie die Zip-Datei im Zielordner und entpacken Sie diese. Soll das Programm automatisch mit Windows starten, dann kopieren Sie das Tool in folgenden Ordner:

C:Benutzer<Benutzername>AppDataRoamingMicrosoftWindowsStartmenüProgrammeAutostart

Das Programm „USB Log View“ ist zwar in Englisch, andere Programmsprachen sind aber ebenfalls kostenlos erhältlich. Ganz unten auf der Downloadseite des Programms finden Sie eine Auswahl der bisher erhältlichen Sprachen. Klicken Sie auf die Sprache Ihrer Wahl, laden Sie die ZIP-Datei herunter, und entpacken Sie die Datei „usblogview_lng.ini“ in den Programmordner von „USB LogView“.

Das Tool zeichnet nun auf, wenn USB-Geräte angeschlossen und wieder entfernt werden. Verschiedene Spezifikationen, wie Zeitpunkt des Anschlusses, Hersteller, Seriennummer, etc. werden ebenfalls gespeichert.

Wie der Test von „USBLogView“ ergab, werden sogar SD-Speicherkarten erkannt und aufgezeichnet. Die Logdatei erkennt sie hier als Massenspeicher.

Sollte es sich dann bewahrheiten, dass unberechtigt USB-Geräte angeschlossen werden, können die USB-Ports abgeschaltet werden. Wie das mit Bordmitteln geht, erfahren Sie in unserem Artikel „Windows 7, Vista und XP: Keine externen USB-Sticks zulassen„.

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Windows Ein- und Ausschaltzeiten: Wann wurde der Rechner ein- und wieder ausgeschaltet; wie lange lief der Rechner?

Die meisten Rechner werden frühmorgens eingeschaltet und spätabends wieder ausgeschalt. Doch wie lange genau war der Rechner an? Das können Sie ganz einfach herausfinden. Windows protokolliert auf die Sekunde genau, wann und wie lange der Rechner eingeschaltet war.

Das Windows-Protokoll verrät die Laufzeit

Um die Ereignisanzeige zu öffnen und dort die Einschaltzeiten herauszufinden, gehen Sie wie folgt vor:

1. Bei Windows XP rufen Sie den Befehl „Start |Systemsteuerung | Verwaltung | Ereignisanzeige“ auf; bei Windows Vista und Windows 7 geben Sie ins Suchfeld des Startmenüs „Ereignis“ ein und klicken in der Trefferliste auf „Ereignisanzeige“.

2. Im Ereignisprotokoll klicken Sie auf „Windows-Protokolle | System“

3. Rufen Sie den Befehl „Ansicht | Filter“ auf. Bei Windows Vista und Windows 7 lautet der Befehl „Aktion | Aktuelles Protokoll filtern“.

4. Wählen Sie im Bereich „Quellen“ bzw. „Ereignisquelle“ den Eintrag „eventlog“ aus, und klicken Sie auf OK.

Anhand der Einträge in der gefilterten Liste erkennen Sie sofort, wann der Rechner ein- und ausgeschaltet wurde. Der erste Eintrag pro Tag ist dabei der Einschaltzeitpunkt; der letzte Eintrag ist die Ausschaltzeit.

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Mit dem Tool „GPU-Z“ und nur einem Klick die Grafikkarte analysieren

Bei grafikintensiven Programmen wie aktuellen Spielen kann es mit der Zeit vorkommen, dass diese Programme öfter abstürzen. Die Ursache hierfür ist meistens ein überhitzter Grafikkarten-Prozessor. Bevor Sie den Computer auseinander nehmen, um Lüfter und Grafikkarte zu säubern, können Sie die Grafikkarte mit einem Tool auf Herz und Nieren prüfen. Das Freeware-Programm „GPU-Z“ lässt sich auf Wunsch als portable oder fest installierte Version zu diesem Zweck einsetzen. Mit nur einem Klick starten Sie das Programm und erhalten sämtliche Informationen auf einen Blick.

Wie fit ist meine Grafikkarte?

„GPU-Z“ ist bei verschiedenen Download-Portalen, wie zum Beispiel Chip.de oder auch auf der Webseite des Herstellers „TechPowerUp.com“, erhältlich. Es ist kompatibel mit Windows 2000, XP, Vista und Windows 7. Zum Herunterladen rufen Sie die Webseite des Herstellers auf und klicken auf „TechPowerUp GPU-Z“.

Sie werden zur Download-Seite weitergeleitet, klicken dort auf „Download“ und wählen im nächsten Fenster einen Download-Server (Mirror) aus. Folgen Sie anschließend den Download-Hinweisen.

Portable oder installierte Version?

Beim ersten Start haben Sie die Möglichkeit zu entscheiden, ob Sie die portable oder die fest installierte Version nutzen möchten. Nur bei der installierten Version können Sie für den schnelleren Zugriff eine Verknüpfung im Startmenü und/oder auf dem Desktop erstellen.

Wählen vor dem ersten Start „No“ um die Standalone-Version (portabel) zu nutzen, oder „Yes“, um das Programm zu installieren und die Verknüpfungen anzulegen. Möchten Sie sich anfangs nicht festlegen, klicken Sie auf „Not now“, um beim nächsten Programmstart erneut gefragt zu werden.

Nachdem Sie auf „Yes“ geklickt haben, wählen Sie das gewünschte Shortcut aus und führen mit der Schaltfläche „Next“ den Installationsvorgang weiter fort.

Die Grafikkarten-Analyse

Zur Grafikkarten-Analyse starten Sie das Programm entweder mit einem Klick auf das Desktop-Icon oder mit einem Doppelklick auf die .exe-Datei (portable Version).

Auf einen Blick erhalten Sie nun alle wesentlichen Werte Ihrer Grafikkarte. Fahren Sie mit dem Mauszeiger über eine der Werte, erscheint ein Info-Fenster mit einer Erklärung dieser Eigenschaft.

Praktisch: Das unkomplizierte BIOS-Backup

Das Feld „Bios Version“ enthält noch eine weitere, praktische Funktion. Mit einem Klick auf die Schaltfläche rechts daneben, wird schnell und einfach eine Sicherungs-Kopie Ihres BIOS angefertigt. Wählen Sie dazu im Kontextmenü die Option „Save to file“.

Der Foto-Beweis

Mit dem Kamera-Symbol oben rechts fertigen Sie einen Screen-Shot an, um die Daten später mit anderen Daten zu vergleichen.

Temperatur in Ordnung?

Die Prozessor-Temperatur sowie eine Diagramm-Darstellung verschiedener Funktionen wird auf der Registerkarte „Sensors“ angezeigt. Auch hier finden Sie wieder das Kamera-Symbol für die Momentaufnahme.

Langzeitüberwachung

Soll für einen bestimmten Zeitraum die Grafikkarte analysiert und die Daten aufgezeichnet werden, aktivieren Sie im unteren Bereich die Optionen „Log to file“ und „Continue refreshing this screen…“. Lassen Sie in diesem Fall das Tool im Hintergrund weiter laufen.

Sollte es nun zu einem Programmabsturz kommen, können Sie anhand der Registerkarte „Sensors“ sehen, ob es zu einer Überhitzung des Grafikkarten-Chipsatzes kam. Liegen hier die Temperaturen über 100 Grad Celsius, dann sollten Sie Lüfter, Kühl-Lamellen und den Lüfterkanal der Grafik-Karte gründlich reinigen.

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Windows Startprotokollierung: Was passiert eigentlich beim Windows-Start?

Beim Windows-Start sieht man normalerweise nur das Windows-Logo. Mehr gibt’s nicht zu sehen. Dabei passiert unter der Motorhaube eine ganze Menge. Was genau, können Sie sichtbar machen und in eine Protokolldatei schreiben. Damit können Sie dann jeden einzelnen Schritt beim Booten von Windows nachvollziehen. Nützlicher Nebeneffekt: geht beim Windows-Start etwas schief, sehen Sie sofort, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Startprotokoll aktivieren

Um den nächsten Windows-Start zu protokollieren und während des Startvorgangs die einzelnen Schritte sichtbar zu machen, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Drücken Sie die Tastenkombination [Windows-Taste][R], geben Sie den Befehl

msconfig

ein, und klicken Sie auf OK.

2. Im nächsten Fenster wechseln Sie ins Register „Start“.

3. Kreuzen Sie die beiden Optionen „Startprotokollierung“ sowie „Betriebssystem-Startinformationen“ an. Mit der ersten Option legt Windows beim nächsten Start eine Protokolldatei an; die letzte Option macht beim nächsten Booten die einzelnen Schritte sichtbar.

4. Klicken Sie auf OK, und starten Sie den Rechner neu.

Einen Blick ins Startprotokoll ntbtlog.txt werfen

Beim nächsten Start erscheint nicht der gewohnte Startbildschirm mit Windows-Logo, sondern ein schwarzer Bildschirm, in dem während des Startvorgangs jeder einzelne Schritt aufgelistet wird.

Alle Schritte werden zusätzlich in die Protokolldatei „ntbtlog.txt“ geschrieben. Die Datei finden Sie im Ordner „C:Windows“. Um einen Blick ins Boot-Protokoll zu werfen, drücken Sie erneut [Windows-Taste][R] und geben den folgenden Befehl ein:

notepad %SystemRoot%ntbtlog.txt

Vergessen Sie nicht, die Startprotokollierung wieder abzuschalten, damit das Protokoll nicht bei jedem Bootvorgang angelegt wird. Dazu wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 und entfernen die Häkchen bei „Startprotokollierung“ und „Betriebssystem-Startinformationen“.