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WhatsApp: Frist für nachträgliches Löschen wird ausgeweitet

Ende Oktober 2017 berichteten wir über das nachträgliche Löschen von WhatsApp-Nachrichten durch den Absender. Hierfür stand eine recht kurze Zeitspanne (ca. 7 Minuten) zur Verfügung die nun erheblich verlängert wird.

Ab sofort können sich die Nutzer bis zu 4096 Sekunden (= 68 Min. 16 Sek.) für die Löschung Zeit lassen. Allerdings gilt das bisher nur für die Besitzer von Android-Geräten auf denen die WhatsApp-Betaversion 2.18.69 installiert ist.

iPhone-Enthusiasten werden wohl mindestens bis zum offiziellen WhatsApp-Update warten müssen, bis auch sie die verlängerte Löschfrist nutzen können.

Vermutlich wird der Veröffentlichungstermin Anfang Mai 2018 stattfinden.

Bis dahin könnte die Löschfrist mit dieser Anleitung noch ausgeweitet werden.

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OneDrive aus dem Windows Explorer entfernen

Das Microsoft die eigenen Produkte über das Betriebssystem Windows an uns Nutzer binden will ist nichts Neues. Dafür wird ein erheblicher Aufwand betrieben, damit man diese Produkte im System nicht so einfach findet und entfernt. Dies betrifft natürlich auch den Online-Speicherdienst OneDrive. Er lässt sich leicht über die Registry deaktivieren.

Bei Nutzer, die sich ohnehin für andere Cloud-Anbieter entschieden haben, ist die automatische Verbindung mit OneDrive eigentlich obsolet.

Zur Deaktivierung der Microsoft-Cloud öffnest du das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R]. Gib den Befehl regedit ein und bestätige ihn mit OK.

Dann navigierst du im Registrierungseditor zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\OneDrive

Ist der Unterschlüssel OneDrive noch nicht vorhanden, dann legst du ihn mit einem Rechtsklick auf Windows und den Kontextmenübefehlen Neu | Schlüssel an.

Anschließend legst du im Schlüssel OneDrive über das Rechtsklickmenü einen DWORD-Wert (32-Bit) mit Namen DisableFileSync an. Mit einem Doppelklick öffnest du diesen Eintrag und änderst den Wert auf 1 und speicherst die Änderung mit OK.

Dann schließt du die Registry, führst einen Computer-Neustart durch, damit die Änderungen übernommen werden und OneDrive aus dem Explorer verschwindet.

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Hardware & Software Software Windows 7

Windows 7 Echtheitsprüfung löschen

Das Betriebssystem Windows 7 enthält ein Tool zur Echtheitsprüfung deiner Windows-Version. Es gelangt über die Updatefunktion auf deinen Computer. Wenn du keinen Wert auf dieses Tool legst, lässt es sich mit einen kleinen Eingriff in die Registry schnell entfernen.

Starte das Fenster Ausführen mit der Tastenkombination [Windows][R], gib den Befehl regedit ein, und bestätige ihn mit einem Klick auf den Button OK.

Im Registrierungseditor navigierst du zu folgendem Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\Notify

Im Ordner Notify befindet sich die Datei WgaLogon, die du per Rechtsklick und dem Befehl Löschen entfernst.

Danach navigierst du in der Registry zu einem weiteren Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

Hier entfernst du per Rechtsklickmenü den Eintrag WGA. Dann beendest du den Registrierungseditor und startest deinen Rechner neu damit die Änderungen umgesetzt werden.

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Hardware & Software Software

Zuverlässig alle Daten einer SD-Karte oder USB-Sticks löschen

An Weihnachten wird in vielen Familien der Wunsch nach einem neuen Handy, Notebook oder Tablet vom Christkind erfüllt. Nach Weihnachten werden anschließend die alten Geräte bei eBay verkauft. Smartphones und Tablets verkaufen sich viel besser, wenn sie zusammen mit SD-Karten abgegeben werden. Achte aber darauf, dass die Daten auf den Speicherkarten mit dem richtigen Spezial-Tool unwiederbringlich gelöscht werden.

Leider reicht die Löschfunktion des Windows-Explorers (Rechtsklick | Löschen), sowie die Taste [Entf], für ein effektives Entfernen von Daten bei weitem nicht aus. Hier wird lediglich der Schutz zum Überschreiben der Datei deaktiviert. Die Datei selbst ist immer noch vorhanden, auch wenn man sie nicht mehr sieht.

Mit dem Löschprogramm Eraser entfernst du schnell und effektiv die, auf dem Speichermedium abgelegten Dateien. Nach dem Löschvorgang lassen sich keine Daten mehr wieder zurückholen. Eraser ist kostenlos und kann auf der Webseite des Anbieters heruntergeladen werden.

Nach dem Download und der Installation von Eraser steckst du die betreffende SD-Karte oder den USB-Stick ein und startest das Löschtool.

Im Programmfenster legst du bei Erase Schedule über das Aufklappmenü einen New Task an und klickst anschließend auf den Button Add Data.

Im Dialogfenster Select Data to Erase stellst du über Target Type die Option Drive/Partition ein und wählst dann den USB-Anschluss oder den Steckplatz der Speicherkarte aus. Zusätzlich kannst du noch auswählen, welche Löschmethode verwendet werden soll.

Ich persönlich nutze gerne die Gutman-Methode, die den Datenträger mit bis zu 35 Durchgängen überschreibt und so alle Daten sicher und nicht wieder herstellbar löscht.

Bestätige die Auswahl mit dem Button OK, damit dieser Task in das Programmfenster der Erase Schedule übertragen wird. Mit einem Rechtsklick und dem Befehl Run Now startet der Löschvorgang.

Mit dem Tool Eraser lassen sich nicht nur USB-Sticks und SD-Karten löschen, auch die Inhalte externer und interner Festplatten, einzelne Ordner und den Papierkorb deines PC´s kannst du damit leeren.

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Windows-Meldung „Element wurde nicht gefunden“ überlisten

Beim Löschen von Dateien, insbesondere die vom Desktop, erscheint gelegentlich die Meldung Element wurde nicht gefunden. Das Löschen der betreffenden Datei ist dann nicht möglich. Mit einem kleinen Trick geht´s aber doch.

Auch mehrfache Löschversuche bringen in diesem Fall meist nicht den gewünschten Erfolg. Die Ursache der Fehlermeldung kann unterschiedliche Gründe haben, diese jedoch herauszufinden, ist recht langwierig. Die Fehlermeldung zu überlisten ist der wesentlich schnellere Weg.

Kopiere zuerst den Namen der zu löschenden Datei, in dem du sie mit einem Klick markierst, dann mit der Taste [F2] die Funktion Umbenennen startest, und den Dateinamen mit einem Rechtsklick oder der Tastenkombination [Strg][C] in die Zwischenablage kopierst.

Anschließend erstellst du mit einem Rechtsklick und Neu | Ordner eine neue Datei und fügst dann den gespeicherten Namen mit [Strg][V] ein. Die Originaldatei, die sich zuvor nicht löschen ließ, kann nun entfernt werden.

Im letzten Schritt legst du auf deinem Desktop einen weiteren Ordner mit dem gespeicherten Namen der Originaldatei an. Beide Ordner werden von Windows wegen des gleichlautenden Namens automatisch zusammengeführt. Nun kann auch dieser Ordner gelöscht werden.

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WhatsApp: Verhindern, dass eine Nachricht vom Versender gelöscht wird.

Wir berichteten kürzlich über die Löschfunktion, mit der man bei WhatsApp versehentlich gesendete Nachrichten innerhalb von sieben Minuten (oder auch länger) wieder aus den Chats entfernen kann. Schnelle Reaktion vorausgesetzt, kannst du als Empfänger die Nachricht trotzdem behalten.

Zwei unterschiedliche Tricks kann man anwenden um Nachrichten zu konservieren. Die einfachste Methode ist ein Screenshot des betreffenden Chats, bei dem das Bild anschließend in deiner Galerie gespeichert wird.

Als Screenshot…

Bei Geräten die keine Screenshot-Funktion unterstützen, oder die erforderliche Tastenkombination nicht schnell genug gedrückt werden kann, lässt sich der zweite Trick sehr gut nutzen.

…oder Zitat speichern

Hierzu verwendest du die Chatfunktion Antworten, bei der der Nachrichtentext als Zitat eingefügt wird. Tippe einfach so lange auf die zu speichernde Nachricht bis das Antwort-Symbol, ein rückwärts gerichteter Pfeil, ausgewählt werden kann. Dann kannst du in die Antwort noch den eigenen Text, zum Beispiel eine Dankesformulierung tippen und die Nachricht an den Absender zurück schicken.

Löscht der Absender seine Nachricht, verschwindet diese aus dem Chat, die Nachricht mit dem Zitat bleibt aber erhalten.

Hinweis

Wer seine Apps manuell updatet und noch die alte WhatsApp-Version ohne Löschfunktion verwendet, der braucht sich keine Gedanken zu machen. Das Löschen durch den Absender funktioniert nur auf Geräten mit aktueller Version. Das dürften aber die wenigsten Handynutzer betreffen. Meist ist die automatische Updatefunktion aktiviert.

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Android Handy & Telefon

Android: Files Go – Der neue Dateimanager von Google

Für Android-Geräte gibt es im Google Play Store ein großes Angebot von Dateimanager- und Datei-Cleaner-Apps. Diese sind nicht selten mit Funktionen überhäuft, die man selbst aber nicht immer benötigt. Ein anderer Negativpunkt sind auch holprige Übersetzungen, die meist in asiatischen oder russischen Apps auftauchen. Bei Files Go hat Google den Dateimanager mit einer Cleaning-Funktion kombiniert und so eine sehr nützliche App geschaffen. Aber das ist nicht alles was Files Go kann.

Nicht nur für Einsteiger-Smartphones

Viele günstige Einsteiger-Geräte haben eine sehr knapp bemessene Speicherkapazität. Aber auch Handys und Tablets in der oberen Preiskategorie, meist von namhaften Herstellen, weisen nicht selten einen zu geringen Speicherplatz auf. MicroSD-Slots für eine Speichererweiterung sucht man dann ebenfalls vergeblich.

Wenn du zu den Besitzern solcher mobilen Geräte gehörst, dann ist die App Files Go genau das Richtige für dich.

Files Go sortiert sehr übersichtlich

Mit wenigen Klicks sortierst du deine Dateien, die sehr übersichtlich nach Kategorie und Quelle angezeigt werden. Doppelte Files werden sofort identifiziert und können selektiv oder automatisiert gelöscht werden.

Files Go findet zudem ebenfalls heraus, welche Apps du wie oft verwendet hast und schlägt die Löschung selten oder nie benutzter Programme vor.

Dateien ohne Internet teilen

Sehr gefallen hat uns aber ein Feature, dass bei Apple AirDrop genannt wird. Die WiFi-Direct-Funktion ermöglicht das Teilen von Dateien mit deinen Freunden in einem lokalen WLAN-Hotspot.

Fazit:

Files Go ist sehr empfehlenswert. Leider ist die App noch nicht offiziell freigegeben, denn es läuft noch ein geschlossener Betatest mit einer festgelegten Anzahl von Nutzern. Die im Web zum Download angebotenen APK-Dateien funktionieren daher eventuell nicht (richtig) oder nur sehr eingeschränkt.

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Apple Watch Handy & Telefon

Benachrichtigungen bei der Apple Watch selektiv oder auf einmal löschen

Bei der Apple Watch werden auf dem Display natürlich auch Mitteilungen und Benachrichtigungen angezeigt. Sie werden eingeblendet wenn man den Arm hebt um auf die Uhr zu schauen. Diese können Kalendereinträge, E-Mails, Breaking News oder Statusmeldungen sein. Um diese Benachrichtigungen zu entfernen, muss man nicht zwangsläufig alle lesen. Sie lassen sich einzeln oder auf einen Schlag entfernen.

Selektiv löschen

Möchtest du nur einzelne Mitteilungen entfernen, dann wische mit dem Finger auf dem Display der Apple Watch 2 nach unten, sobald die Nachrichten angezeigt werden. Mit einem Wisch nach links wird ein X angezeigt, mit dem du die aktuell angezeigte Nachricht löschst.

Alle Mitteilungen entfernen

Die Löschung aller Benachrichtigungen erreichst du, indem du auf dem Uhrendisplay nach unten wischst und anschließend so lange darauf drückst, bis das Löschsymbol X erscheint. Tippe das Symbol an, um alle Mitteilungen auf einen Schlag zu löschen.

Benachrichtigungen und Mitteilungen anpassen

Das Löschen ist aber nur eine „Behandlung von Symptomen“. Wird die Anzahl der Mitteilungen zu groß, dann lassen sie sich auch komplett abschalten. Dazu startest du auf deinem iPhone die Watch-App und navigierst zu Meine Uhr | Mitteilungen. Über den betreffenden Schieber deaktivierst du nun die Mitteilungsfunktion aller Apps.

Hinweis:

Scrolle weiter nach unten um selber zu entscheiden, von welchen Apps du Benachrichtigungen erhalten möchtest.