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Englische Tastatur: Wenn Windows plötzlich keine Umlaute mehr kennt (Fehlende Umlaute)

Mitunter erkennt Windows beim Tippen keine Umlaute mehr. Statt „ä“ und „ö“ erscheinen die Zeichen ; und ‚. Zudem sind die Tasten [Y] und [Z] vertauchst. An ein vernünftige Tippen und Schreiben ist nicht zu denken. Was ist passiert?

Der Grund für das Vertauschen der Zeichen: Vermutlich haben Sie versehentlich die Länderkennung der Tastatur geändert. Standardmäßig können Sie bei Windows XP, Windows Vista und Windows 7 zwischen der englischen und deutschen Tastatur wechseln. Das ist aber nur sinnvoll, wenn Briten oder US-Amerikaner am Rechner sitzen und das US-Tastaturlayout nutzen möchten. In Deutschland brauchen Sie nur das deutsche Tastaturlayout.

Welches Tastaturlayout zurzeit aktiv ist, erkennen Sie am EN- bzw. DE-Symbol unten rechts in der Taskleiste. Bei „DE“ ist gilt das deutsche Tastaturlayout; bei „EN“ das englische Tastaturlayout. Per Mausklick darauf wechseln Sie zwischen den beiden Tastaturlayouts.

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Hier die beiden Layouts im Vergleich (oben die deutschen, unten die englischen Tasten):

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Sollte sich die Tastatur scheinbar von alleine verstellt haben, wurde vermutlich versehentlich die Tastenkombination [Umschalten/Shift]+[Alt] gedrückt – damit schalten Sie jeweils zwischen den Tastaturlayouts um. Drücken Sie einfach erneut die Tastenkombination [Umschalten/Shift]+[Alt], um wieder zum deutschen Layout zurückzukehren.

Weg mit dem überflüssigen EN-Tastaturlayout

Unser Rat: Wenn Sie sowieso nur mit der deutschen Tastatur arbeiten, können Sie das US-Layout entfernen. Hierzu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das DE-Icon und wählen den Befehl „Einstellungen“. Anschließend markieren Sie den Eintrag „Englisch (USA)“ und klicken auf „Entfernen“. Damit verschwindet auch das DE/EN-Icon aus der Taskleiste. Ab sofort arbeiten Sie nur noch mit dem deutschen Layout. Der versehentliche Wechsel zum US/EN-Layout ist nicht mehr möglich.

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Handy & Telefon

Apple iPhone: Die Symbole auf dem Dock ändern, anpassen, verschieben

Das Dock (die untere graue Leiste auf dem iPhone-Bildschirm) sieht auf fast allen iPhones gleich aus. Fast überall sind hier die Icons für „Telefon“, „Mail“, „Safari“ und „iPod“ zu finden. Was viele nicht wissen: Das Dock lässt sich beliebig konfigurieren und mit eigenen Symbolen belegen.

So funktioniert’s:

1. Auf ein beliebiges App-Icon tippen und den Finger auf dem Display lassen. Nach einigen Sekunden wackeln alle App-Symbole.

2. Jetzt lassen sich die Programmsymbole (auch die Dock-Icons) beliebig verschieben. Einfach mit der Maus aufs Symbol tippen und an die neue Position schieben.

3. Sobald die gewünschten Apps auf dem Dock gelandet sind, die Home-Taste drücken. Fertig.

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Hardware & Software Internet & Medien Software Windows 7 Windows Vista

Den Google Updater (googleupdate.exe) entfernen

Google-Programme wie das Fotoprogramm Picasa oder der Browser Google Chrome sind ja ganz nett. Vielen sind die Schnüffelfunktionen der Google-Tool aber ein Dorn im Auge. Stein des Anstoßes: Der Google-Updater „googleupdate.exe“, der sich heimlich im Hintergrund einnistet und alle Programme auf Updates prüft. Wer das nicht möchte, kann den Google-Schnüffler „googleupdate.exe“ deinstallieren.

Um „googleupdate.exe“ zu entfernen (die Google-Tools selbst aber zu behalten), rufen Sie im Startmenü den Befehl „Start > Alle Programme > Google Updater > Google Updater deinstallieren“ auf. Bestätigen Sie den nachfolgenden Hinweis mit OK.

Google Updater, googleupdate.exe

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Das war’s. Der Google-Updater ist damit vom eigenen Rechner verschwunden. Falls neue Versionen von Picasa, Google Chrome & Co. erscheinen, müssen Sie diese jetzt manuell installieren. Auch gibt es keinen Hinweis mehr, wenn neue Versionen verfügbar sind.

Aufgepasst: Wenn Sie neue oder weitere Google-Anwendungen installieren, wird das Google-Updateprogramme (googleupdate.exe) erneut installieren. Wiederholen Sie die obigen Schritte, um den googleupdate.exe wieder loszuwerden.

Google Chrome ohne Updater und Spionagetool

Sie können die Vorzüge von Chrome auch ohne Googles Datenschnüffelei nutzen. Der Trick: Statt den Original-Chrome von Google verwenden Sie den schnüffelfreien Browser “Iron”. Damit erhalten Sie die Chrome-Geschwindigkeit ohne Googles Schnüffeltools. Das Ganze funktioniert, da der Chrome-Browser auf der kostenlosen und frei verfügbaren Browserenginge “Chromium” basiert. Google hat Chromium nur um Google-eigene Tools und Werkzeuge ergänzt.

“Iron” basiert ebenfalls auf Chromiusm, verzichtet aber auf den Schnickschnack und bleibt trotzdem ein echter Chrome-Browser – das Fundament ist ja bei beiden identisch. Auch Iron überzeugt mit extrem schnellem Seitenaufbau, einem schlanken Design und pfiffigen Funktionen. Schnüffelfunktionen wie die Übermittlung von Nutzer-ID oder Eingaben an Google zur Generierung von Suchvorschlägen gibt’s bei Iron nicht. Iron ist wie Google Chrome – nur ohne Google.

Hier können Sie die schnüffelfreie Chrome-Alternative “Iron” kostenlos herunterladen:
http://www.srware.net/software_srware_iron.php

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Hardware & Software

Windows XP schneller machen: Den Prefetch-Ordner optimieren

Windows ist ein Wahrsager erster Güte: Es überwacht Ihre digitalen Gewohnheiten und weiß bereits zum Start, mit welchen Programmen Sie am liebsten arbeiten. Wenn Sie beispielsweise häufig mit Outlook und Nero arbeiten, merkt sich Windows diese Vorlieben. Der Vorteil: Windows berücksichtigt beim Starten, dass Sie voraussichtlich erneut mit Outlook und Nero arbeiten werden und lädt die entsprechenden Dateien Ihrer Lieblingsanwendungen schon einmal vorab in den schnellen Arbeitsspeicher. Das Zauberwort hierzu lautet „Prefetcher“, frei übersetzt: „Herbeiholer“.

Es lohnt sich, regelmäßig einen Blick in die Wahrsager-Kugel von Windows zu werfen. Mitunter tauchen im Zwischenspeicher des Prefetchers noch Programme auf, die Sie schon lange nicht mehr verwenden. Das „herbeiholen“ dieser Dateien beim Starten von Windows wäre reine Zeit- und Speicherplatzverschwendung.

Sie finden den Zwischenspeicher des Prefetchers im Ordner WindowsPrefetch. Hier sind alle Programme aufgelistet, die Windows beim Starten bereits in den Hauptspeicher lädt. Idealerweise sollten Sie den Inhalt des Prefetch-Ordners ein- bis zweimal pro Monat entrümpeln, sprich löschen. Das Entfernen der alten Prefetch-„Leichen“ lässt Windows spürbar schneller starten:

1. Starten Sie den Windows-Explorer, und wechseln Sie in den Ordner WindowsPrefetch.

2. Markieren Sie alle Dateien, indem Sie die Tastenkombination Strg-A drücken.

3. Löschen Sie alle Dateien mit Datei | Löschen. Windows beginnt ab dem nächsten Start mit einem frischen, brandneuen Prefetch-Zwischenspeicher.

Wie weit soll Windows in die Zukunft schauen? Das bestimmen Sie  selbst. Ob und welche Komponenten beim Start bereits vorgeladen werden, liegt in Ihrer Hand:

1. Starten Sie den Registrierungseditor, indem Sie den Befehl Start | Ausführen aufrufen und den Befehl regedit eingeben.

2. Öffnen Sie den Unterordner

HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetControlSession ManagerMemory ManagementPrefetchParameters

3. In der rechten Fensterhälfte bestimmt der Wert EnablePrefetcher, wie genau der „Herbeiholer“ arbeitet. Um den Wert zu ändern, klicken Sie doppelt auf EnablePrefetcher und tragen anschließend den gewünschten Wert ein.

Folgende Werte sind möglich:

Wert: 0

Schaltet die Prefetch-Funktion aus.

Wert: 1

Windows überwacht lediglich Anwendungsdaten und integriert diese beim Häufigen Verwenden in den Systemstart

Wert: 2

Windows lädt lediglich häufig verwendete Systemdateien (z. B. Treiber und Systemkomponenten) beim Systemstart mit. Diese Einstellung ist zum Beispiel empfehlenswert für Serversysteme.

Wert: 3

Eine Kombination aus 1 und 2: Windows lädt beim Systemstart sowohl häufig verwendete Programmdateien als auch Systemdateien gleich mit. Empfehlenswert für ein schnelles Arbeiten mit Windows.

Übrigens: Wer es ganz genau wissen will, kann Anwendungen gezielt in den Prefetcher laden. Hierzu müssen Sie lediglich mit der rechten(!) Maustaste auf die Programmverknüpfung – z. B. Nero – klicken und Eigenschaften wählen. Im nachfolgenden Fenster geben Sie in der Zeile Ziel am Ende zusätzlich den Parameter /prefetch:1 an. Leider vertragen nicht alle Programme diesen praktischen Parameter.

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Windows XP: Überflüssige Windows-Komponenten entfernen

„All inclusive“ ist in. Auch bei Windows. Bereits von Hause hat Windows jede Menge Zusatzprogramme im Gepäck. Zugegeben, die kleinen Helfer wie WordPad oder Paint können es kaum mit kommerzieller Software wie Word oder Photoshop aufnehmen. Dafür sind sie kostenlos. Verbrauchen dafür aber auch Festplattenspeicher.

Wer es gerne aufgeräumt mag, kann sich von den zwar kostenlosen, oft aber auch nutzlosen Progrämmchen trennen. Das bringt zwar keinen Geschwindigkeits-Schub, sorgt aber für Ordnung auf der Festplatte.

1. Öffnen Sie die Systemsteuerung von Windows, indem Sie den Befehl Start | Systemsteuerung aufrufen und anschließend auf Software klicken.

2. Klicken Sie links auf Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen.

3. Im nachfolgenden Dialogfenster können Sie die unerwünschten Windows-Komponenten löschen, indem Sie das entsprechende Kontrollkästchen deaktivieren.

Die heißesten Anwärter für den Löschvorgang sind:

* Indexdienst Der Indexdienst ist praktisch „rund um die Uhr“ in Ihrem PC beschäftigt, durchsucht Ihre Dokumente und erzeugt dabei einen Such-Index. Dieser soll die Suche nach Dokumenten beschleunigen. Ich sage explizit „soll“, denn sonderlich effektiv ist der Indexdienst von Windows nicht.

Verwenden Sie zum schnellen Suchen von Dokumenten, E-Mails und Bildern nicht den Indexdienst von Windows. Er ist zu langsam und ineffizient. Mein heisser Tipp: Verwenden Sie statt dessen eine kostenlose Desktop-Suchmaschine. Die beste heißt „Copernic Desktop“ Search und ist kostenlos zu haben auf der Webseite www.copernic.com. Wenn Sie eine solche Desktop-Suchmaschine zum Suchen verwenden, können Sie den Indexdienst von Windows getrost löschen.

* MSN Explorer Der MSN-Explorer ist im Grunde nichts anderes als ein veränderter Internet Explorer. Da doppelt gemoppelt hier aber nicht besser hält, können Sie sich vom MSN Explorer ruhig dauerhaft verabschieden.

4. Sobald Sie die gewünschten Löschkandidaten ausgewählt haben, klicken Sie auf Weiter. Windows beginnt daraufhin mit dem Deinstallieren.

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Windows XP: Den Windows Messenger entfernen

„Friss oder stirb“. Nach diesem Motto finden Sie auf jedem Windows-XP-Computer den Windows Messenger. Stets direkt unten rechts neben der Uhr. Ob Sie ihn haben möchten, oder nicht.

Mit dem Messenger können Sie via Internet mit Freunden plaudern oder zeigen, dass Sie online sind. Wenn Sie das für unnütze Spielerei halten oder ein andere Programm zum Kommunizieren verwenden – beispielsweise ICQ -, können Sie Windows anweisen, den Messenger in Zukunft nicht mehr zu starten. Das Abschalten hat Microsoft zwar absichtlich erschwert, es ist aber dennoch möglich:

1. Starten Sie den Registrierungseditor von Windows. Hierzu rufen Sie den Befehl Start | Ausführen auf und geben den Befehl regedit ein.

2. Wechseln Sie in den Ordner HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionRun

3. Markieren Sie im rechten Fenster den Eintrag MSMSGS, und löschen Sie ihn mit dem Befehl Bearbeiten | Löschen.

Beim nächsten Neustart bleiben Sie vom Microsoft Messenger verschont.

Nach dem Deaktivieren bleibt der Messenger weiterhin installiert. Er frisst auf der Festplatte zwar kein Brot, aber wer ihn gar nicht mehr haben möchte, kann ihn auch komplett entfernen. Einfacher gesagt als getan. Microsoft hat hierzu hohe Hürden aufgebaut. Unüberwindlich sind sie aber nicht.

Um den Microsoft Messenger komplett zu entfernen, sind folgende Schritte notwendig:

1. In der Systemsteuerungskomponente Software werden Sie vergeblich nach einem Eintrag für den Messenger suchen. Microsoft zeigt ihn nicht.

Zunächst müssen Sie ihn sichtbar machen. Öffnen Sie hierzu den Windows-Explorer, und wechseln Sie in den Ordner c:WindowsInf.

Mitunter ist der Ordner Inf versteckt und zunächst unsichtbar. Machen Sie ihn sichtbar, indem Sie im Explorer den Befehl Extras | Ordneroptionen aufrufen und in das Register Ansicht wechseln. Markieren Sie hier die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen, und schon ist der Inf-Ordner sichtbar.

2. Klicken Sie im WindowsInf -Ordner doppelt auf die Datei sysoc.inf.

3. Löschen Sie in der Zeile

msmsgs=msgrocm.dll,OcEntry,msmsgs.inf,hide,7

das Wort hide, so dass die Zeile folgendermaßen aussieht:

msmsgs=msgrocm.dll,OcEntry,msmsgs.inf,,7

Wichtig: Die Kommata müssen beim Löschen erhalten bleiben.

4. Speichern Sie die Datei.

Ab sofort ist der Messenger in der Systemsteuerung Software | Windows-Komponenten nicht länger versteckt und lässt sich restlos entfernen.