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Word: Geschütztes halbes Leerzeichen erstellen

Bei mehrteiligen Abkürzungen, wie i. d. R., werden „normale“ Leerschritte durch ihre Unregelmäßigkeit meist als unschön empfunden. Dem wird mit einem geschützten Leerzeichen entgegengewirkt. Die Standardeinstellung liegt hierbei allerdings bei 100 %, die für Abkürzungen aber auch nicht ideal ist. Ein halbes geschütztes Leerzeichen wäre da schon wesentlich besser geeignet. Mit ein paar Mausklicks ist dieses schnell angelegt.

Für eine bessere Übersicht solltest du Word so einstellen, dass alle Zeichen angezeigt werden. Dies erreichst du über den Button Alle anzeigen, der sich im Bereich Absatz des Registers Start befindet. Alternativ kannst du auch die Tastenkombination [Strg][*] drücken.

Rufe in Word das betreffende Dokument auf und positioniere den Cursor an der gewünschten Stelle.

Mit dem Shortcut [Strg][Umschalt][Leertaste] fügst du das geschützte Leerzeichen in den Text ein. Du erkennst es an dem kleinen, hochgestellten Kreis.

Um daraus nun ein halbes geschütztes Leerzeichen zu machen, markierst du es und klickst es mit der rechten Maustaste an. Im Kontextmenü wählst du Schriftart und wechselst im Dialogfenster zu Erweitert. Hier stellst du im Register Zeichenabstand den Faktor der Skalierung auf 50 % ein und speicherst die Änderung mit OK.

Ab sofort ist das halbe Leerzeichen angelegt und kann nach Belieben kopiert und an anderen Stellen eingefügt werden.

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Hardware & Software Software

Updateprobleme von nVidia-Grafikkarten beheben

Anbieter von Soft- und Hardware bauen in ihre Produkte automatische Updatefunktionen für Treiber und Firmware ein. So bleiben Geräte und Programme immer auf dem neuesten Stand. Hin und wieder passiert es, dass die automatischen Updates aber nicht (richtig) funktionieren. Wird diese Fehlfunktion schnell bemerkt, ist das kein Grund zur Panik. Die Hersteller bieten für diesen Fall auf ihrer Webseite die Treiber zum Download an. NVIDIA beispielsweise, macht es seinen Kunden recht einfach, schnell an die benötigten Updates zu kommen.

Manuelles Grafikkarten-Update

Auf der Webseite www.nvidia.de/download/index.aspx?lang=de-de wählst du deine Grafikkarte aus und lädst den Treiber herunter. Abschließend führst du nur noch einen Doppelklick auf die Startdatei (.exe) aus, um die Installation zu starten.

Wichtig ist bei der Auswahl der Grafikkarte, dass du darauf achtest, die richtige Sprache und Windows Version einzustellen, da es sonst zu Software-Konflikten kommen kann.

Automatische Identifikation der Grafikkarte

Wenn du es aber noch einfacher haben möchtest, dann klickst du einfach auf den grünen Button Search, der auf deinem Rechner einen Scan startet, damit die benötigten Grafikkarten-Informationen ausgelesen werden.

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Quick Time für Windows: Gefährliche Sicherheitslücken entdeckt

Die Firma Trend Micro, Hersteller von Security-Software, hat Mitte April 2016 zwei äußerst gefährliche Sicherheitslücken beim beliebten Apple-Quick-Time-Player entdeckt. Über diese Schwachstellen können Hacker infizierte Computer übernehmen. Dies wurde bereits von der amerikanischen Heimatschutzbehörde, Homeland Security, bestätigt. Als Gegenmaßnahme wird eine komplette Deinstallation des Quick-Time-Players empfohlen.

Wer aber Apple-Software kennt, der kann sicherlich bestätigen, dass sich die Software in vielen Verzeichnissen einnistet und manuell schwer zu entfernen ist. Der Apple-Konzern, der Quick-Time für Windows nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgen will, hat auch schon reagiert und eine Anleitung zur kompletten Deinstallation (auch QuickTime 7 Pro) in´s Netz gestellt.

Der Wegfall von QuickTime ist aber nicht besonders schlimm. Seit Windows 7 wird ohnehin kein separater Player für die .MOV-Dateien mehr benötigt, da dieser Codec in Windows 7 integriert ist.

Wer dennoch einen Media-Player benötigt, der ist mit dem VLC Media Player sehr gut beraten. Ihn gibt es als 32- und 64-Bit-Version für Windows, Mac OSX, Linux und weitere Systeme. Natürlich kostenlos.

Übrigens:

Quick Time für MAC OS ist von der Sicherheitslücke übrigens nicht betroffen.

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Excel Hardware & Software Office

Alle leeren Zeilen einer Excel-Tabelle auf einen Schlag löschen

Aktualisiert man die Daten in umfangreichen Excel-Tabellen, wie beispielsweise in Bestandslisten, dann kommt es mit der Zeit zwangsläufig zu leeren Zeilen. Eine Wiederverwendung ist hier nicht ratsam. Neuzugänge sollten am Ende der Liste eingetragen werden. Um eine übersichtliche Ansicht wieder herzustellen muss man die leeren Zeilen löschen. Einzelne Leerzeilen kann man manuell entfernen, eine größere Anzahl von Hand zu löschen wäre recht zeitaufwendig. Mit folgendem Trick kannst du alle leeren Zeilen auf einmal löschen.

Starte Excel und öffne die Tabelle mit den Leerzeilen. Markiere nun die komplette Tabelle. Klicke dann im Menüband im Register Start auf Suchen und Auswählen | Inhalte auswählen.

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Im Dialogfenster Inhalte auswählen aktivierst du die Option Leerzellen und bestätigst die Auswahl mit OK.

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Dadurch werden alle leeren Zeilen der Tabelle automatisch markiert. Im letzen Schritt entfernst du die leeren Zeilen im Register Start mit Löschen | Blattzeilen löschen.

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Danach sind alle Leerzeilen deiner Excel-Tabelle auf einen Schlag weg und alles sieht wieder ordentlich aus.

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Dieser Trick funktioniert ab Excel 2007.

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Firefox Internet & Medien Internet Explorer Opera

Sicherheitscheck: Shockwave-Player und andere Plugins prüfen

Adobe ist neben Java zweithäufigstes Ziel von Malware-Angriffen. Am besten lässt sich das anhand der häufigen Updates erkennen. Aber trotzdem läuft ohne diese beiden Plug-ins fast nichts auf dem Computer. Speziell die User des „Opera“-Browsers können ein (Shockwave-)Lied davon singen. Da bleibt uns Nutzern nur die Möglichkeit schnellstens Gegenmaßnahmen zu ergreifen und die Updates zu installieren.

Automatische Updates

Die Standard-Einstellungen bei Java teilen Ihnen mit, sobald ein Update verfügbar ist. Leider ist das bei Shockwave nicht so. Hier müssen Sie selber daran denken. Daher lohnt es sich den PC zu checken.

Der Sicherheits-Check für Ihren PC

Der Sicherheitscheck auf der Webseite des COM-Magazins zeigt Ihnen welche Version installiert ist. Rufen Sie einfach die Seite www.com-magazin.de/sicherheit/sicherheits-check.html auf.

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Im Hintergrund wird der Computer blitzschnell geprüft. Klicken Sie auf die Rubrik „Plug-in-Check“ um das Ergebnis anzeigen zu lassen.

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Die Plug-in Auswertung

Im Bereich „Auswertung Ihres PCs“ werden alle installierten Plug-ins inklusive der Versionsnummern aufgelistet. Da ein Hinweis auf die Aktualität der Versionen leider fehlt, müssen Sie selber auf den Webseiten der Hersteller den Versions-Check durchführen.

Hier hilft aber der Navigationsbereich des Sicherheits-Check des COM-Magazin weiter. In der Übersicht werden weitere Informationen über die Auswertung Ihres PC´s bereitgehalten. Hier gelangen Sie auch zu den Webseiten der Anbieter Ihrer installierten Plug-Ins.

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In diesem Beispiel ist die Version 11.6.3.633 des Adobe Shockwave-Players bereits veraltet und sollte schleunigst auf die neuese Shockwave-Version aktualisiert werden.

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Internet & Medien

WhatsApp Sicherheitslücke? WhatsApp schon wieder, oder besser: immer noch unsicher

WhatsApp ist ein Phänomen. Die App strotzt vor Sicherheitslücken, die von den WhatsApp-Machern getrost ignoriert, geschweige denn gefixt werden – und trotzdem nutzt sie fast jeder. Ärgerlich ist dabei nicht die Tatsache, dass die App Sicherheitslücken hat – die haben andere auch -, sondern wie die WhatsApp-Macher damit umgehen. Meist gar nicht.

WhatsApp weiterhin unsicher

Bereits im September wurde eine eklatante Sicherheitslücke bekannt, über die sich fremde WhatsApp-Accounts kinderleicht kapern ließen (wir berichteten). Das Problem wurde zuerst ignoriert; irgendwann dann doch mit einer neuen Version gepatcht.  Damit schien das Problem gelöst.

Jetzt die neue Hiobsbotschaft: Die Techniker von Heise haben eine weitere Lücke entdeckt, die nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert. Auch hier reichen die Seriennummer und die Handynummer eines Smartphone-Besitzers aus, um den WhatsApp-Account zu kapern.

Ärgerlich ist auch diesmal die Reaktion oder besser: Nicht-Reaktion von WhatsApp. Nachdem zuerst – mal wieder – gar nicht reagiert wurde, kamen von den WhatsApp-Macher erst nach Tagen zögerliche Anfragen zur entdeckten Lücke. Seitdem ist wieder Funkstille. Und die Sicherheitslücke bleibt munter bestehen.

Experten raten daher, von WhatsApp Abstand zu nehmen und stattdessen auf sicherere Varianten wie Skype oder Facebook zu wechseln. Auch diese beiden Apps sind auf fast jedem Smartphone installiert und mit einer Messaging-Funktionen ausgestattet, über die Sie SMS-Nachrichten direkt auf die Handys von Freunden und Bekannten bringen. Vielleicht wachen die WhatsApp-Macher dann endlich mal auf und machen ihre App sicher. Und verbessern vor allem die Kommunikation.

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Internet & Medien

Hamburger Abendblatt und Welt: Trotz Bezahlschranke und Abo-Pflicht weiterhin alle Artikel gratis lesen

Die New York Times hat es vorgemacht, jetzt legen einige deutsche Nachrichtenmagazine nach: Erst zahlen, dass lesen lautet die neue Devise. Wie die NYT gibt es auch beim Hamburger Abendblatt eine Bezahlschranke. Das bedeutet: Wer online einen Artikel in voller Länge lesen möchte, muss ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Allerdings gibt es einen simplen Trick, wie man auch ohne Abo kostenlos jeden Artikel in voller Länge lesen kann. Bleibt nur die Frage, ob es sich um eine absichtliche Lücke oder schlicht um einen Programmierfehler handelt.

Ohne Abo alles lesen

Darum geht’s: Wenn Sie auf den Webseite des Hamburger Abendblatts einen Artikel anklicken, erscheint bei vielen Artikel eine Bezahlschranke. Zu sehen gibt es nur die Überschrift. Zum Weiterlesen müssen Sie zuerst ein Abonnement für 5 bis 8 Euro im Monat abschließen. Die Bezahlschranke hat jedoch eine Lücke. Absicht oder Kalkül?

So funktioniert’s: Um ohne Abo den kompletten Abendblatt-Artikel zu lesen, ersetzen Sie in der Adresszeile das „www.“ einfach durch „m.“ oder „mobil.“. Ein Beispiel: Aus der Adresse

http://www.abendblatt.de/hamburg/article2411566/Die-Elbvertiefung-ist-juristisch-festgefahren.html

machen Sie in der Adresszeile des Browsers einfach

http://m.abendblatt.de/hamburg/article2411566/Die-Elbvertiefung-ist-juristisch-festgefahren.html

oder

http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article2411566/Die-Elbvertiefung-ist-juristisch-festgefahren.html

und laden ihn erneut. Und schon erscheint die ungekürzte Mobil-Version des jeweiligen Artikel. Der sieht zwar nicht mehr so schön aus, enthält aber den kompletten Text. Bleibt nur die Frage, wie lange der Trick noch funktioniert. Da es sich aus unserer Sicht um eine fehlerhafte Programmierung seitens des Axel Springer-Verlags handelt, könnte diese Sicherheitslücke möglicherweise bald geschlossen werden.

Demnächst: „Die Welt“ mit Bezahlschranke

Nicht nur das Hamburger Abendblatt, auch das Online-Magazin „Die Welt“ wird demnächst eine Bezahlschranke erhalten. Mal schauen: Da beide Publikationen aus dem Hause Axel Springer stammen, wird bei der Welt vermutlich die identische technische Lösung zum Einsatz kommen – eventuell mit derselben Lücke?

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Hardware & Software

Telekom-Router Sicherheitslücke: Diese Telekom-DSL- und WLAN-Router sind betroffen

Schwere Sicherheitslücke bei vielen Telekom-Routern. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist in einer Pressemitteilung auf eine schwerwiegende Sicherheitslücke in vielen Telekom-Routern hin. Trotz Abschalten der WPS-Funktion (wir berichteten), bleiben viele Telekom-Router weiterhin anfällig für Hacker-Attacken. Die Telekom hat reagiert und eine Liste der betroffenen Router veröffentlicht.

Speedport-Modelle mit Sicherheitslücken

Der nicht behebbare Fehler hat es in sich. Angreifer können sich darüber problemlos unbefugt Zugang zum WLAN verschaffen und zum Beispiel über Ihren Anschluss im Netz surfen oder auf die Dateien des Heimnetzwerks zugreifen.

Laut einer aktuellen Kundeninformation der Telekom sind folgende Modelle betroffen:

  • Speedport W 504v
  • Speedport W 723V Typ B
  • Speedport W 921V

Ob Ihr Router dazu zählt, verrät ein Blick auf den Aufkleber unter dem Router.

Eine Lösung für das Problem gibt es bislang nicht. Die Telekom rät allen Betroffenen, die WLAN-Funktion komplett abzuschalten und nur noch per Kabelverbindung ins Netz zu gehen. Eine dauerhafte Lösung kann das nicht sein. Die Telekom arbeitet derzeit mit Hochdruck an einer vernüftigen Lösung, sprich: einem Firmware-Update. Vielleicht sieht die Lösung aber auch so aus, dass alle fehlerhaften Router kostenlos ausgestauscht werden. Kundenfreundlich wäre das allemal.