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Mit Google Chrome auf Webseiten zeichnen und Notizen machen

Der neue Browser Microsoft Edge, der voraussichtlich nur unter Windows 10 laufen wird, soll zukünftig den Browser-Platzhirschen Chrome und Firefox mit etlichen Features Paroli bieten. So soll man auch direkt auf einer Webseite Notizen machen und zeichnen können. So kann man zum Beispiel einer, neben dem Schreibtisch oder Computer stehenden Person, schnell mal etwas auf einer Webseite zeigen. Google-Chrome-Nutzer, die kein Windows 10 besitzen, benötigen dafür lediglich die richtige Erweiterung für den Browser.

Das Add-on Page Marker gibt es natürlich kostenlos im Chrome Web Store.

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Einfach auf Hinzufügen klicken und schon kann es losgehen. Das Addon fügt dem Browser neben der Adresszeile ein Icon mit einem Stift hinzu. Um Zeichnungen oder Notizen auf einer Webseite zu erstellen, klickst du nur auf das Page-Marker-Icon.

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Mit den Pfeil-Tasten deiner Tastatur kannst du bei Bedarf die Farbe wechseln. Der [Entf]-Knopf löscht die aktuelle Zeichnung und du kannst dann noch einmal von vorne anfangen. Mit [Esc] beendest du den Page Marker wieder.

Es lassen sich aber auch mehrfarbige „Gemälde“ erstellen. Soll die nächste Markierung oder Notiz in einer anderen Farbe erscheinen, dann klicke erneut auf den Page-Marker-Button neben der Adresszeile und ändere die Farbe mit den Pfeiltasten.

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Leider sind die „Kunstwerke“ nicht von Dauer. Sie können mit anderen Personen leider nicht geteilt werden. Du kannst höchstens einen Screenshot anfertigen, den du dann mit den üblichen Messengern oder per Email versendest.

Es mag so aussehen, als wäre Page Marker nur eine nette Spielerei. Tatsächlich lässt sich damit die Aufmerksamkeit anderer Betrachter viel besser auf die betreffende Inhalte von Webseiten lenken, als mit dem normalen Mauszeiger.

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Hardware & Software Software

Fotos und Bilder beschneiden mit dem Bildbetrachter XnView

Für die Bearbeitung von Bildern gibt es zahllose kostenpflichtige, sowie kostenlose Programme. Die meisten Tools enthalten viele Werkzeuge, die der „normale“ User nicht benötigt. Zum Beispiel das Beschneiden von Bildern, ist selbst mit dem bei Windows enthaltenen Bildprogramm „Paint“ nicht so einfach. Hier ist die Bildbearbeitung mit dem Betrachtungsprogramm „XnView“ unproblematischer.

Fotos verkleinern und zuschneiden

„XnView“ ist auf der Webseite www.xnview.com/de/xnview/#downloads kostenlos herunterladbar. Je nach Bedarf wählen Sie die passende Version aus und klicken zum Download auf die entsprechende Schaltfläche. Folgen Sie dann den nachfolgenden Installationsanweisungen.

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Beim ersten Programmstart per Doppelklick auf das Desktopsymbol können noch ein paar Einstellungen vorgenommen werden. Mit dem Button „OK“ gelangen Sie dann direkt zum Bearbeitungsbildschirm.

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Gleichzeitig öffnet sich auch ein Informationsfenster mit dem Tipp des Tages. Schließen Sie es einfach, wenn es nicht benötigt wird. Setzen Sie das Häkchen in die Checkbox der Option „Keine Tipps bei Programmstart“ wenn Sie die Tipps überhaupt nicht benötigen.

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Zur Bearbeitung eines Bildes laden Sie es in den „XnViewer“ hoch und ziehen zum Ausschneiden mit gedrückter, linker Maustaste einen Rahmen um das Objekt. Mit den Anfassmarkern können Sie die Größe des Rahmens noch justieren. Zum Ausschneiden klicken Sie auf das Rahmensymbol in der Bearbeitungsleiste.

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Wer allerdings präzisere Ausschnitte benötigt, der klickt in der Menüleiste auf „Bearbeiten | Markierung – Größe | Benutzerdefiniert“…

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…und gibt die benötigten Maße direkt ein. Der Button „OK“ setzt den entsprechenden Rahmen.

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Wenn das Ergebnis erreicht ist, speichern Sie den Bildausschnitt über „Datei | Speichern unter“.

So oder ähnlich kann das Ergebnis aussehen. Alle Proportionen des Bildausschnitts bleiben dabei gleich.

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Das Programm „XnView“ ist leicht zu bedienen und enthält natürlich auch noch weitere Funktionen, wie zum Beispiel:

  • Rote Augen entfernen
  • Spiegeln
  • Farbauswahl
  • Drehen
  • Stapelverarbeitung
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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Textstellen auf Webseiten dauerhaft markieren

Möchte man auf einer Webseite eine bestimmte Textpassage dauerhaft markieren um sie später einfacher wiederzufinden, dann ist das normalerweise aussichtslos. Spätestens nach Verlassen der Seite ist die Markierung wieder weg. Firefox-Nutzer haben es da besser. Mit dem kostenlosen Add-on „Wired-Marker“ werden Markierungen dauerhaft auf den betreffenden Webseiten verankert. Auch über einen Browser-Neustart hinaus.

Am besten laden Sie die Erweiterung über den „Add-ons-Manager“ herunter. Klicken Sie dazu auf den Firefox-Button und wählen Sie im Kontextmenü die Option „Add-ons“ aus.

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Im „Add-ons-Manager“ geben Sie in das Suchfeld den Begriff „wired marker“ ein und starten die Suche. Die Erweiterung „Wired-Marker“ wird dann an erster Stelle der Ergebnisliste angezeigt. Mit dem Button „Installieren“ fügen Sie das Add-on Ihrem Firefox-Browser hinzu. Ein Browser-Neustart aktiviert die Erweiterung.

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Soll nun eine Textpassage permanent markiert werden, rufen Sie die betreffende Webseite auf  und markieren Sie diese wie üblich. Mit einem Rechtsklick auf die Markierung öffnen Sie das Kontextmenü und wählen dort unter „Wired-Marker | Marker“ die gewünschte Farbe aus.

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Bevor die Textstelle entsprechend farblich markiert wird, haben Sie nun noch die Möglichkeit einen Kommentar zu erfassen. Im Bereich „Note“ wird standardmäßig ein Text vorgeschlagen, der aber geändert werden kann.

zusaetzlich-kommentar-erfassen-eingeben-markieren-moeglichkeit-textstelle-textpassage

Mit „OK“ speichern Sie den Kommentar und der Text wird in der Wunschfarbe markiert, der auch nach dem Schließen des Browsers erhalten bleibt. Führen Sie einen Linksklick auf die Markierung aus, wird der hinterlegte Kommentar angezeigt.

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Zum Entfernen der Permanent-Markierung öffnen Sie wieder mit einem Rechtsklick das Kontextmenü und wählen „Wired-Marker | Clean this marker“.

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Fazit:

Nettes, kleines Tool mit dem man schnell wichtige Texte auf häufig besuchten Webseiten wiederfindet.

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Mit „Scan2PDF“ Dokumente scannen und direkt im PDF-Format speichern

Nein, „Scan2PDF“ ist nicht noch ein kostenloses Tool zum Umwandeln von Dokumenten in PDF-Dateien. Es ist viel mehr. Es ermöglicht, jeden Scanner – egal ob Flachbett- oder Einzugscanner – als Dokumentenscanner zu nutzen. Gerade bei den Billig-Scannern hapert es oftmals an der mitgelieferten Software.“Scan2PDF“ ist mit allen TWAIN-Scannern kompatibel und enthält auch noch zusätzliche Bearbeitungsfunktionen wie zum Beispiel den E-Mail-Versand per Outlook.

Nach dem Download und der Installation erkennt das Programm beim Start automatisch alle am Computer angeschlossenen Scanner. Es sind keine zusätzlichen Geräteeinstellungen vorzunehmen. Das Programm ist direkt einsatzbereit. Doch alles der Reihe nach.

Zuerst rufen Sie in Ihrem Browser die Webseite www.horland.de/scan2pdf-download.html auf, klicken auf den Downloadlink und folgen anschließend den Installationsanweisungen.

Danach starten Sie das Programm mit einem Doppelklick auf das Desktop-Icon oder über das Startmenü.

Für einen Scanvorgang benötigen Sie im wesentlichen nur drei Einstellungen, die im linken Bereich des Bearbeitungsfensters vornehmen.

  1. Scanner auswählen
  2. Farbauswahl treffen
  3. Auflösung (DPI) festlegen
  4. Auf „Scannen“ klicken

Abhängig von der Auflösung dauert es nur ein paar Augenblicke, bis die Vorlage gescannt wurde und auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Mit der Schaltfläche „Bearbeiten“ gelangen Sie zu den Werkzeugen „Marker“ (zum einfärben von Textpassagen), „Drehen“ und „Bearbeiten“ mit den Unterfunktionen „Beschneiden“, „Kurven Werkzeug“ und „Kontrast.

In der Rubrik „PDF“ kann auch der Header nachträglich noch individuell geändert werden. Alle Funktionen sind im linken Bereich des Programmfensters übersichtlich angeordnet. Wer noch weitere Features wie die OCR-Funktion nutzen möchte, muss sich allerdings für 36 Euro eine Lizenz kaufen. Für den Hausgebrauch reicht die kostenlose Version aber allemal.