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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Microsoft Store wieder lauffähig machen

Wiederkehrende Windows-Fehlermeldungen kennen wir seit vielen Jahren und überraschen uns nicht mehr so sehr. Auch Windows 10 meldet öfter mal ein Problem mit dem Windows Store, der aber recht einfach zu beheben ist.

Wenn die Fehlermeldung Der Windows-Store Cache ist möglicherweise beschädigt erscheint, stehen dir zwei Lösungswege zur Auswahl.

Kommando-Zeile

Wer gerne mit der Eingabeaufforderung arbeitet, ruft sie
mit dem Befehl cmd über die Cortana-Suchleiste auf und startet die Kommandozeile mit Administratorrechten.

Im Fenster der Eingabeaufforderung tippst du den Befehl wsreset ein und bestätigst ihn mit der Taste [Enter]. Danach wird die App des Microsoft Stores zurückgesetzt und startet anschließend neu.

Windows Einstellungen

Der „normale“ Weg führt über die Einstellungen von Windows 10. Am schnellsten öffnest du sie mit der Tastenkombination [Windows][I] und rufst die Kategorie Apps auf.

Dann scrollst du bis zum Eintrag Microsoft Store und klickst diesen einmal an. Wähle Erweiterte Optionen aus und klicke im nachfolgenden Fenster auf den Button Zurücksetzen. Danach lässt sich der Windows Store wieder normal starten.

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Spotify: Nervige Meldung „Waze starten“ deaktivieren

Spotify-Nutzer haben sicherlich schon mal bemerkt, dass bei der Verwendung des Streamingdienstes im Auto oder anderen Verkehrsmitteln, häufig die Meldung Waze starten erscheint, sobald man losfährt. Glücklicherweise lässt sie sich leicht deaktivieren.

Waze ist ein GPS-Navigationssystem für Smartphones und meldet automatisch die aktuelle Geschwindigkeit an den Betreiber (seit 2013 gehört Waze zu Google) zurück.

Da Waze (= Google) und Spotify eng zusammenarbeiten, möchte man die Nutzer mit dieser Meldung zum Download der Waze-App animieren.

Waze ist kein Bestandteil von Google Maps, es liefert nur die Informationen zu der aktuellen Verkehrssituation. Daher ist ein Download nicht notwendig.

Waze-Meldung abschalten

Um das nervige Waze-Werbebanner zu deaktivieren, startest du die App Spotify und tippst rechts oben auf das Zahnradsymbol (Einstellungen). Anschließend scrollst du bis zum Bereich Social und deaktivierst den Schalter der Waze-Navigation.

Das war´s schon. Ab sofort erscheint die Meldung nicht mehr.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Netzlaufwerke konnten nicht wiederhergestellt werden?

Wer ein oder mehrere Netzlaufwerke mit seinem Computer betreibt, der hat sicherlich auch schon einmal die Meldung Es konnten nicht alle Netzlaufwerke wiederhergestellt werden erhalten. Diese Meldung erscheint beim Hochfahren des PC´s. Meist liegt es daran, dass der Netzwerktreiber zu langsam reagiert. Kommt diese Meldung häufiger vor, ohne dass es wirklich ein Netzwerkproblem gibt, dann deaktiviere den Nervtöter einfach.

Damit die Meldung nicht mehr erscheinen kann, ist ein zusätzlicher Eintrag in der Registry erforderlich. Starte den Registrierungseditor über die Tastenkombination [Windows][R] und dem Befehl regedit.

Navigiere anschließend zu HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\NetworkProvider und erstelle per Rechtsklick und dem Kontextmenü-Eintrag Neu hier einen neuen DWORD-Wert (32-Bit). 

Gib dem neuen Eintrag den Namen RestoreConnection und öffne ihn anschließend mit einem Doppelklick. Im Feld Wert trägst du die Zahl 0 ein und bestätigst die Eingabe mit OK.

Nach einem Neustart von Windows 10 sollte die nervige Meldung nicht mehr erscheinen.

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Firefox Internet & Medien

Firefox: Den Hinweis für den Vollbildmodus abschalten

Beim Ansehen von Videos bei YouTube oder anderen Filmportalen und Mediatheken erscheint eine Meldung wenn man in den Vollbildmodus wechselt. Dann heißt es beispielsweise youtube.com befindet sich im Vollbildmodus. Vollbild beenden (Esc). Wenn dich diese Meldung nervt, lässt sie sich schnell und einfach deaktivieren.

Die Deaktivierung der Meldung des Vollbildmodus erfolgt über about:config. Gib diesen Befehl in die Adresszeile des Firefox-Browsers ein, bestätige ihn mit [Enter], und klicke in der folgenden Warnmeldung auf den Button Ich bin mir der Gefahren bewusst!

Tippe in das Suchfeld full-screen-api.warning.timeout ein und klicke den Eintrag doppelt an. Dann änderst du den Wert von 3000 auf 0 (Null) und speichere ihn mit OK. Anschließend startest du deinen Firefox neu, damit die Änderung übernommen werden kann.

Ab sofort erscheint die Vollbildmodus-Meldung nicht mehr.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Die Anzeigedauer von Benachrichtigungen ändern

Seit der Einführung des Info-Centers in Windows 10 erhalten wir Benachrichtigungen über eingehende E-Mails, Updates, Systemmeldungen und viele andere Informationen. Diese kleinen Info-Popups bleiben standardmäßig 5 Sekunden lang auf dem Monitor sichtbar. Diese Zeitspanne kann bei Bedarf bis zu fünf Minuten ausgeweitet werden.

Dazu öffnest du die Einstellungen mit der Tastenkombination [Windows][I], rufst die Kategorie Erleichterte Bedienung auf und wechselst auf der linken Seite in Weitere Optionen.

Im Bereich Visuelle Optionen stellst du über das Aufklappmenü von Benachrichtigungen anzeigen für die für dich ideale Zeitspanne ein. Du kannst hier zwischen sechs Zeitmodi auswählen:

  • 5 Sekunden
  • 7 Sekunden
  • 15 Sekunden
  • 30 Sekunden
  • 1 Minute
  • 5 Minuten

Da wird für dich bestimmt das Passende dabei sein. Anschließend beendest du das Fenster der Einstellungen, die Änderungen werden automatisch übernommen.

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Hardware & Software Windows 10

Windows 10: Problemberichterstattung für mehr Datenvolumen abschalten

Wenn Programme und systemeigene Windows-Dienste nicht richtig funktionieren, dann ist das schon ärgerlich genug. Damit solche Probleme zukünftig nicht mehr vorkommen, hat Microsoft die automatische Problemberichterstattung in Windows eingebaut. Sie arbeitet im Hintergrund und verbraucht beim Versenden natürlich ein gewisses Datenvolumen. Zu Hause oder bei einer WLAN-Verbindung ist das nicht weiter tragisch, bei einem Volumen-Tarif ist das aber schon anders.

Mit ein paar einfachen Klicks lässt sich unter Windows 10 die Berichterstattung deaktivieren. Gib den Begriff Wartung in das Taskleisten-Suchfeld ein und starte über die Ergebnisliste das Tool Sicherheit und Wartung.

Im nächsten Fenster wählst du den Link Einstellungen für „Sicherheit und Wartung“ ändern aus und entfernst bei den Wartungsmeldungen alle Häkchen. Bestätige den Vorgang mit dem Button OK, damit Windows die Änderungen übernehmen kann.

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Hardware & Software

Richtiges Ladeverhalten schont Notebook-Batterie

Jedes Notebook-Akku verliert mit der Zeit einen großen Teil der ursprünglichen Ladekapazität. Jeder Besitzer kann aber seinen Teil zur Verlängerung der Akku-Lebensdauer beitragen.

Es gibt viele Tricks, die für eine länger Lebensdauer der Batterie sorgen können. Dazu gehört zweifellos auch das komplette Auf- und Entladen, sowie die richtige Lagerung des Akkus, wenn es nicht benötigt wird.

Schlimmer als das dauernde Nachladen der Notebook-Batterie ist aber die Gefahr der Überladung. Bei einigen wenigen Notebook-Modellen schaltet sich das Ladegerät automatisch bei vollem Akku ab. Das ist aber eher eine Ausnahme. Die meisten Netzgeräte laden auch bei vollem Akku trotzdem fleißig weiter.

Warum das Betriebssystem bei fast leerem Akku eine Meldung anzeigt, bei vollem Akku aber nicht, bleibt Gegenstand von Spekulationen. Klar ist, dass bei leerem Akku ein Datenverlust droht. Bei Überladung droht ein viel schnellerer Verschleiß der Ladezyklen. Man könnte in diesem Fall schon von einer geplanten Obsoleszenz sprechen.

Meldung bei vollem Akku

Ein kleines Helferlein, dass die Überladung von Notebook-Batterien zu vermeiden hilft, ist eine entsprechende Benachrichtigungsfunktion. Den Stecker ziehen muss man dann aber immer noch selber.

Die Meldung kann man über ein kleines Tool namens Battery Limiter erzeugen, das auf der Webseite des Anbieters www.robotonfire.com kostenlos erhältlich ist. Nach der Installation läuft der Battery Limiter im Hintergrund und meldet sich mit einem schrillen Alarm-Ton sowie einer visuellen Anzeige.

Standardmäßig ist die maximale Kapazitätsgrenze von 90 % voreingestellt, die aber mit dem Schieberegler bis auf 96 % erhöht werden kann. Außerdem ist der Sleep-Modus außer Kraft gesetzt, damit beim Erreichen der Ladegrenze der Alarm ertönen kann.

Eigenes Skript erstellen

Wer kein zusätzliches Programm herunterladen möchte, der legt einfach ein eigenes Skript per Notepad oder einem anderen Texteditor an. Der Inhalt des Skripts lautet wie folgt:

set oLocator = CreateObject(„WbemScripting.SWbemLocator“)

set oServices = oLocator.ConnectServer(„.“,“root\wmi“)

set oResults = oServices.ExecQuery(„select * from batteryfullchargedcapacity“)

for each oResult in oResults

iFull = oResult.FullChargedCapacity

next

 

while (1)

set oResults = oServices.ExecQuery(„select * from batterystatus“)

for each oResult in oResults

iRemaining = oResult.RemainingCapacity

bCharging = oResult.Charging

next

iPercent = ((iRemaining / iFull) * 100) mod 100

if bCharging and (iPercent > 95) Then msgbox „Battery is at “ & iPercent & „%“,vbInformation, „Battery monitor“

wscript.sleep 30000 ‚ 5 minutes

wend

Speichere das Script unter dem Namen Battery.vbs in einem beliebigen Ordner. Dann erstellst du eine Verknüpfung des Skripts im Autostart-Ordner deines Rechners. Du findest ihn über den Pfad Start | Alle Programme | Autostart. Starte deinen Rechner neu, damit die Batterie-Warnung automatisch mit dem Betriebssystem starten kann.

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wusa.exe – Normaler Prozess oder Virus?

Wenn du die Prozesse deines Rechners über den Task-Manager kontrollierst, wirst du unweigerlich einmal den Prozess wusa.exe entdecken. Ist er aktiv, dann stoppe ihn nicht sofort, sondern kontrolliere zuerst, ob wusa.exe tatsächlich zu einer Schadware gehört.

Der Prozess wusa.exe ist für die automatischen Updateprozesse des Windows-Betriebssystems zuständig. Sollte es in diesem Zusammenhang zu Fehlermeldungen kommen, kann dies unterschiedliche Ursachen haben.

Um auszuschließen, das sich ein Virus als wusa.exe ausgibt, klickst du mit der rechten Maustaste auf den Prozess im Task-Manager und lässt dir den Speicherpfad anzeigen. Befindet sich die angeklickte wusa.exe im Ordner C:\Windows\System32, ist in der Regel alles in Ordnung. Windows zieht sich dann gerade im Hintergrund ein Update herunter.

Befindet sich der Prozess aber nicht im Verzeichnis System32, dann könnte sich ein Virus als wusa.exe tarnen. In diesem Fall überprüfe und säubere deinen Computer mit den beiden Tools AdwCleaner und Malwarebytes Anti-Malware.

Sollte sich trotz Fehlermeldung die wusa.exe doch im Ordner System32 befinden, könnten sie auch durch beschädigte Registry-Schlüssel ausgelöst worden sein. Beschädigte Einträge des Registrierungseditors reparierst du am besten mit CCleaner von der Firma Piriform.