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WhatsApp, Messenger und Instagram werden eins

Offenbar plant Facebook den Zusammenschluss der technischen Infrastruktur von WhatsApp, Instagram und dem Facebook Messenger. Diese Änderung hat für die Nutzer Vorteile, aber auch Nachteile.

Nachteile

Die Nachteile liegen in der Weitergabe von Nutzerdaten an die anderen Netzwerke. Zwar soll die Verschlüsselung, die es bei WhatsApp gibt, auch beim Messenger und bei Instagram funktionieren, trotzdem wird Facebook aber auf die Daten zugreifen können.

Vorteile

Durch die Zusammenlegung der drei Dienste soll es zukünftig möglich sein, plattformübergreifende Nachrichten zu senden, ohne dass man zwingend bei allen Mitglied sein muss. Eine Anmeldung bei einem Dienst ist dann ausreichend.

Welche Strategie verfolgt Mark Zuckerberg?

Was hinter dem Zusammenschluss wirklich steckt, kann man nur vermuten. Natürlich wird uns dies mit den bereits genannten Vorteilen als positiv verkauft, aber aus reiner Menschenfreundlichkeit macht Facebook das sicherlich nicht. Schließlich steht der Handel mit Nutzerdaten und Werbung im Vordergrund. Die Marktmacht dieser Netzwerke ist immens. Jeden Tag nutzen über drei Milliarden Menschen diese drei Dienste.

Als weiterer Grund für eine solche Entscheidung, könnte nach Kritikermeinung auch die Angst vor weiteren Auflagen der Politik sein, oder sogar eine Unternehmens-Zerschlagung zur Folge haben könnte. Diese wäre bei einer einzigen Infrastruktur nicht mehr so einfach.

Alternativen

Wer nach Alternativen zu WhatsApp sucht, wird schnell fündig. Hier einige Beispiele, die sogar mehr Sicherheit versprechen:

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Handy & Telefon WhatsApp

WhatsApp für Tablet-PC´s ist bald offiziell möglich

Da auch wieder in diesem Jahr vermutlich viele Android-Tablets unter dem Weihnachtsbaum liegen werden, ist das für die Beschenkten eine sehr gute Nachricht. Bisher konnte man WhatsApp auf diesen Geräten nur über einen Umweg installieren.

Zusätzlich benötigte man in der Vergangenheit ein SMS-fähiges Telefon, damit der Bestätigungscode übermittelt werden konnte. Derzeit wird die neue Funktion in der WhatsApp Beta-Version 2.18.367 getestet, die auf dein Tablet heruntergeladen werden kann.

Wann die offizielle Version online gehen wird, ist zwar noch nicht bekannt, aber bis Weihnachten sollte das Update verfügbar sein.

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iPhone: WhatsApp-Videos heimlich ansehen

Derzeit wird von WhatsApp eine neue Funktion per Update verteilt, die es ermöglicht, empfangene Videos ohne Öffnen des Messengers anzusehen.

Nach erfolgreichem Update des WhatsApp-Messengers ist das Anschauen von Videos direkt in der Push-Benachrichtigung möglich. Einfach etwas stärker auf die Push-Nachricht drücken (3D-Touch-Funktion) und der Video-Clip startet.

Ein weiterer Effekt dieser Variante ist, dass der Status zuletzt online sich nicht ändert. Der Absender des Videos bekommt nichts davon mit. Erst dann wenn du WhatsApp öffnest, wird der Status entsprechend aktualisiert.

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Bald schon möglich: Wischen um auf WhatsApp-Nachricht zu antworten

Was beim iPhone schon länger funktioniert, wird nun auch bald bei Android möglich sein. Der WhatsApp-Messenger führt das Wischen zum direkten Antworten auf Nachrichten ein.

Bisher musste man länger auf die betreffende Nachricht tippen und dann in der Bearbeitungszeile den nach links gerichteten Pfeil drücken, um die Nachricht zitieren zu können.

Dies wird zukünftig viel einfacher sein. Dann reicht in Einzel- und Gruppen-Chats das Wischen von links nach rechts, um eine Nachricht zu zitieren und zu beantworten.

Derzeit wird die Funktion Wischen zum Antworten noch in der WhatsApp-Beta-Version 2.18.300 getestet und freigegeben, sobalt die Tests erfolgreich abgeschlossen wurden. Melde dich als Beta-Tester an, um das neue Feature vorab auszuprobieren.

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Threema kündigt sicheres Online-Backup an

Threema, einer der beliebtesten Messenger mit besonders hohem Datenschutz testet in einer Betaversion die automatische Online-Backup-Funktion mit Self-Hosting-Option. Das bedeutet im Klartext, dass die bisherigen Backup-Dateien nicht mehr zwingend auf dem eigenen Gerät gespeichert werden müssen, wenn du auf Nummer Sicher gehen möchtest.

Das Backup-Feature, ThreemaSafe genannt, ersetzt das unzuverlässigere und unsichere Android-Backup. Zudem arbeitet ThreemaSafe plattformübergreifend. Es funktioniert also auch beim iPhone/iPad und dem Windows Phone.

Die täglichen Backups werden mit HTTPS PUT auf einen der verfügbaren Server anonym hochgeladen, ohne dass die Dateinamen Rückschlüsse auf bestimmte Nutzer zulassen. Ein Teil der Verschlüsselung besteht aus der Schlüsselableitungsfunktion SCrypt, das recht beständig gegen Brute-Force- und Wörterbuchangriffe ist.

Wie bereits erwähnt, befindet sich ThreemaSafe noch in der Erprobungsphase. Wann die Backup-Funktion veröffentlicht wird, ist leider noch nicht bekannt.

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Private Dokumente per Telegram Passport mit Anderen teilen

Täglich werden persönliche Daten oder Dokumente mit anderen Personen oder Unternehmen geteilt, beziehungsweise übermittelt. Insbesondere im Smartphone-Betreich ist dies mit nicht unerheblichen Sicherheitsbedenken behaftet. Diese Sicherheitslücke will nun das neue Tool des Telegram Login-Projektes schließen.

Mit Telegram Passport sollen digitale Daten, wie E-Mail-Adressen oder elektronische Identifikationen mit den betreffenden Partnern sicher geteilt werden können. Voraussetzung ist natürlich, dass beide Teilnehmer Telegram Passport verwenden müssen.

Konkurrenz zu Facebook und Google

Ähnliche Legitimations- und Login-Verfahren kennen wir bereits von Facebook und Google, mit denen man sich bei den unterschiedlichsten Online-Diensten direkt anmelden kann.

Sichere Datenspeicherung in der Cloud

Telegram Passport geht hier aber noch einen Schritt weiter. Persönliche Dokumente, wie Personalausweis, Reisepass oder der Führerschein können hochgeladen werden. Telegram Passport speichert sie mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E) in der Cloud. Damit sind sie für  die Telegram-Macher selber (und auch für den Clouddienst) unlesbar. Die Entschlüsselung und die damit verbundene Lesbarkeit findet nur zwischen Sender und Empfänger statt.

Verfügbarkeit

Derzeit ist das Angebot von Akzeptanzstellen noch recht gering. Beispielhaft umgesetzt wurde die Integration von Telegram Passport aber schon beim Bezahldienst epayments.com.

Ob sich dieses ID-Verfahren durchsetzten wird, ist im Wesentlichen davon abhängig ob die Betreiber von Online-Diensten den Telegram-Betreibern vertrauen. Man weiß halt nicht, wie sich Telegram finanziert und wo die Server stehen.

Dazu kommt noch die Auseinandersetzung mit der russischen Staatsmacht, die kürzlich damit drohte, die App zu blockieren.

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WhatsApp: Abrufen deiner Account-Informationen wird bald möglich sein

Bei Google, Instagram und Facebook ist die Anforderung der beim Anbieter gespeicherten Profildaten schon seit längerem möglich. Demnächst kannst du auch bei WhatsApp deine Accontdaten anfordern.

Zu den von WhatsApp gespeicherten Daten gehören beispielsweise dein Profilfoto, die Version der App und das Betriebssystem des Handys. Abgerufen werden die Account-Daten über die Einstellungen vonWhatsApp.

Tippe auf das Drei-Punkte-Icon und wähle dann Einstellungen | Account | Account-Info anfordern. Je nach verwendetem Mobilgerät und Version des Betriebssystems kann die Programmführung etwas abweichen. Das Erstellen der Daten wird ein bis zwei Tage dauern.  Zum Download (ZIP-Datei) wird dir anschließend ein Link zur Verfügung gestellt, der ein Woche gültig ist.

Die heruntergeladenen Daten werden im HTML- und JSON-Format zur Verfügung gestellt. Leider gibt es innerhalb von WhatsApp keine Betrachtungsmöglichkeit. Hierzu benötigst du einen Webbrowser oder eine entsprechende Reader-App.

Grundsätzlich lassen sich JSON-Dateien auch mit einem beliebigen Texteditor öffnen. Allerdings ist die Darstellung umfangreicher Inhalte ziemlich unübersichtlich.

In der offiziellen WhatsApp-Version ist diese Funktion noch nicht freigeschaltet. Dies soll bis Ende Mai 2018 schrittweise erfolgen. Nur in der aktuellen WhatsApp-Beta kannst du die Funktion schon jetzt testen.

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Facebook Internet & Medien

Verschlüsselten Chat bei Facebook starten

Wie zum Beispiel beim Messenger Telegram, lässt sich auch bei Facebook ein verschlüsselter Chat für geheime Unterhaltungen einrichten. Auf Wunsch sogar mit automatischer Selbstzerstörung.

Dazu tippst du auf dein Profilbild und scrollst bis zum Eintrag Geheime Unterhaltungen. Tippe auf diese Option und aktiviere den Schieberegler.

Wechsle jetzt wieder zur Startseite und tippe auf das blaue Nachrichtensymbol, damit eine neue Unterhaltung gestartet werden kann. Rechts oben aktivierst du den Schieberegler neben dem Schloss-Icon und suchst dir anschließend deinen Gesprächspartner aus.

Im geöffneten Chatfenster wird unten ein entsprechender Hinweis eingeblendet, dass es sich hier um eine geheime Unterhaltung handelt. Zusätzlich kannst du über das Uhrensymbol den Zeitraum für eine Selbstzerstörung dieser Nachricht einstellen. Die Zeitspanne kann von fünf Sekungen bis hin zu 24 Stunden betragen.