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Firefox Internet & Medien

Wenn der Chef überraschend ins Büro kommt: Der Panic-Button und Not-Ausschalter für Firefox

Beim privaten Surfen im Büro muss man immer damit rechnen, dass man vom Vorgesetzten oder von Kollegen überrascht wird. Peinlich wird es dann, wenn man privat unterwegs ist, etwa auf Facebook. Dann kommt es im wahrsten Sinne des Wortes auf flinke Finger an. Schnell den Browser schließen oder minimieren. Aber so schnell kann man per Mausklick oder mit der Tastenkombination [Alt][F4] nicht sein. Mit dem kostenlosen Add-on „Panic Button“ geht das noch schneller.

Beim „normalen“ Beenden mit der Maus oder der Tastenkombination verliert man alle offenen Tabs des Browsers. Der Vorteil des „Panic Button“ ist, dass der Browser ausgeblendet wird und trotzdem im Hintergrund weiterläuft. Außerdem kann das Symbol des „Panic Button“ von der Navigations-Symbolleiste beispielsweise auf die Add-on-Leiste verschoben werden. Die Add-on-Leiste kann, ohne dass es auffällt, ausgeblendet werden, damit er nicht für jeden sichtbar ist.

So ist er zwar nicht für einen schnellen Mausklick erreichbar, aber mit der Taste [F9] geht das ohnehin viel schneller.

Zum Herunterladen der Erweiterung „Panic Button“ klicken Sie auf die Schaltfläche „Firefox“ und wählen dort die Option „Add-ons“.

Im Tab des „Add-ons-Manager“ geben Sie in das Suchfeld „panic button“ ein und starten den Suchvorgang. In der Ergebnisliste sollte das gleichnamige Add-on an oberster Stelle erscheinen. Klicken Sie dort auf den Button „Installieren“. Falls die Suche nicht klappt, können Sie auch direkt die Downloadseite addons.mozilla.org/de/firefox/addon/panic-button/ aufrufen.

Nach einem Browser-Neustart ist der Panic-Button einsatzbereit.

Vor der ersten Nutzung ist es empfehlenswert, wie bereits erwähnt, den „Ausschalter“ zu verbergen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in die Navigations-Symbolleiste und wählen aus dem Kontextmenü die Option „Anpassen“. Danach können Sie mit gedrückter linker Maustaste das „Panic Button“-Symbol an eine beliebige Position verschoben werden.

Wenn der „Panic-Button“ betätigt wird, unabhängig ob per Mausklick oder per [F9]-Taste, verschwindet der Firefox-Browser und stattdessen erscheint ein Infofenster. Dieses kann ebenfalls mit der Maus an einer beliebigen und unauffälligen Position des Desktops platziert werden.

Dieses Infofenster erlaubt mit der Schaltfläche „Restore Browser Session“ die Wiederherstellung der Browser-Sitzung, „Exit“ beendet sie dagegen endgültig.

Die „Restore“-Funktion ist besonders dann von Vorteil, wenn man sich bereits im privaten Modus befindet, da beim beenden des privaten Modus alle Surfspuren automatisch gelöscht werden.

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Internet & Medien Opera

Beim Opera-Browser mit Tab-Gruppen viel Platz in der Tab-Leiste sparen

Bei Internet-Recherchen werden die Suchergebnisse in separaten Tabs angezeigt. Führen Sie eine umfangreiche Suche, vielleicht sogar mit unterschiedlichen Themen durch, dann ist die Tab-Leiste schnell voll. Da die einzelnen Tabs immer kleiner werden, verliert man schnell die Übersicht. Auch die Tab-Überschriften werden durch den Platzmangel nicht mehr komplett angezeigt. Der Webbrowser von Opera bietet hier eine komfortable Lösung: Die Tab-Gruppen.

Damit die Tab-Leiste Ihres Browsers nicht so aussieht…

…schieben Sie die Tabs mit gleichem Thema einfach zu einer Gruppe zusammen.

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf einen Tab und ziehen ihn mit gedrückter Maustaste auf einen anderen Tab mit gleichem Thema. Färbt sich dieser Tab dunkel, lassen Sie die Maustaste los. Schon ist eine Tab-Gruppe erstellt. Wiederholen Sie diesen Vorgang bis ein Thema komplett zusammengefasst ist.

Ziehen Sie einen Tab zu weit über einen anderen, passiert nichts dramatisches, es ändert sich lediglich die Reihenfolge in der Tab-Leiste.

Tab-Gruppen werden mit einem kleinen Pfeil rechts angezeigt. Zum Ausklappen und Einklappen klicken Sie auf diesen Pfeil.

Wenn Sie nun mit dem Mauszeiger über ein Gruppen-Tab fahren, aktiviert sich die Opera-Vorschaufunktion und die in dieser Gruppe enthaltenen Webseiten werden in einer Miniatur-Ansicht angezeigt.

So schnell und einfach verschafft man sich wieder Ordnung und Überblick im eigenen Web-Browser.

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Hardware & Software

iTunes: Das iTunes-Symbol als Mini-Icon in die Taskleiste minimieren

Apples Musikprogramm iTunes verhält sich wie jedes andere Windows-Programm: Sobald das Fenster minimiert wird, wird das Programmsymbol auf die Taskleiste verkleinert. Wenn Sie iTunes aber nur verwenden, um im Hintergrund Musik zu hören, ist das große Taskleistensymbol eigentlich überflüssig und verschwendet nur Platz auf der Startleiste. Um Platz zu sparen, können Sie iTunes auch auf ein Mini-Icon im Systemtray neben der Uhr reduzieren. Und zudem direkt per Rechtsklick auf die wichtigsten iTunes-Befehle zugreifen.

iTunes ganz klein

Damit iTunes beim Minimieren des Programmfensters nur noch als Minisymbol im Infobereich unten rechts neben der Uhr erscheint, rufen Sie in iTunes den Befehl „Bearbeiten | Einstellungen“ auf. Dann wechseln Sie in den Bereich „Erweitert“ und setzen dort einen Haken bei „iTunes-Symbol in der Taskleiste anzeigen“ sowie „iTunes-Fenster in die Taskleiste minimieren“. Schließen Sie das Fenster mit OK.

Wenn Sie jetzt das iTunes-Fenster minimieren, erscheint nicht mehr das große Taskleistensymbol, sondern nur noch das Mini-Symbol unten rechts neben der Uhr. Darüber können Sie iTunes wieder vergrößern (indem Sie doppelt auf das Minisymbol klicken) oder per Rechtsklick die wichtigsten Befehle ausführen.

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Hardware & Software Windows 7 Windows Vista Windows XP

Windows 7, Vista und XP: Aero Shake per Tastatur aktivieren

Wenn der Bildschirm mal wieder mit geöffneten Fenstern übersät ist, können alle Fenster bis auf das gerade aktive per „Aero Shake“ auf die Taskleiste minimiert werden. Normalerweise wird dazu aber die Maus benötigt. Mit gedrückter linker Maustaste auf dem oberen Rahmen des aktiven Fensters, wird dieses ein paar Mal hin- und her geschüttelt bis im Hintergrund alle inaktiven Fenster minimiert sind. Für diejenigen, die aber lieber mit der Tastatur arbeiten, gibt es natürlich auch eine Alternative.

Schütteln per Tastatur

Holen Sie das benötigte Fenster in den Vordergrund,…

…und drücken Sie die Tastenkombination [Windows][Pos1]. Alle inaktiven Fenster werden, wie bei der Schüttelfunktion der Maus auch, auf die Taskleiste minimiert.

Ein erneutes Betätigen dieser Tastenkombination stellt das Fensterwirrwarr wieder her.

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Hardware & Software Mac OS X

Die Fenster des Mac: Unterschiede zwischen Windows- und Mac-OS-X-Fenstern

Auch beim Mac werden Programme in Form von Fenstern dargestellt. Beim ersten Blick fällt allerdings sofort auf, dass die Fenster beim Mac anders aussehen als die gewohnten Windows-Pendants. Auch die Bedienung ist unterschiedlich. Die wichtigsten Unterschiede:

Wie bei Windows gibt es auch beim Mac in jedem Fenster Schaltflächen zum Vergrößern, Verkleinern und Schließen. Allerdings sind die Bedienschaltfläche beim Mac nicht wie bei Windows in der oberen rechten Ecke, sondern in der oberen linken Ecke zu finden.

Die folgende Übersicht  zeigt, wie die wichtigsten Fensterfunktionen beim Mac funktionieren und welche Unterschiede es gibt:

X-Schaltfläche: Bei Windows wird mit dieser Schaltfläche das Fenster bzw. das zugehörige Programm geschlossen.  Beim Mac verschwindet mit dem roten X zwar das Fenster vom Schreibtisch, allerdings bleibt das zugehörige Programm im Hintergrund weiterhin geöffnet. Um das Programm „richtig“ zu beenden, müssen Sie die Tastenkombination [cmd]+[Q] drücken oder aus dem Menü neben dem Apfel, zum Beispiel „Textedit“ den Befehl „Beenden“ wählen. Bei Mac-Programmfenstern erscheint mitunter ein schwarzer Punkt in der roten Schaltfläche. Damit wird angezeigt, dass die aktuell geöffnete Datei verändert aber noch nicht gespeichert wurde. Mit einem Klick auf den Punkt erscheint eine Sicherheitsabfrage, bevor das Fenster geschlossen wird.

Fenster maximieren/minimieren – Grünes „+“: Mit dieser Schaltfläche wird bei Windows das Fenster auf die maximale Größe vergrößert. Beim Mac funktioniert es anders. Ein Klick auf das Pluszeichen vergrößert das Fenster ebenfalls – allerdings nicht auf die maximale, sondern eine „sinnvolle“ Größe. Damit ist eine Größe gemeint, die zum jeweiligen Programm passt. Je nach Programmart variiert die maximale Größe.

Fenster verkleinern/Gelbe Minus-Schaltfläche: Ein Klick auf diese Schaltfläche verkleinert bei Windows das Fenster auf Symbolgröße. Auch beim Mac sorgt ein Klick auf dieses Symbol dafür, dass das aktuelle Fenster auf das Dock verkleinert wird.

Fenster verschieben

Das Verschieben von Fenster funktioniert bei Windows und Mac gleich. Klicken Sie auf eine beliebige Stelle innerhalb der Titelleiste   des Fensters, und halten Sie die Maustaste gedrückt. Anschließend ziehen Sie das Fenster – mit weiterhin gedrückter Maustaste – an die neue Position. Erst dort lassen Sie die Maustaste wieder los.

Da die grüne Plusschaltfläche das Fenster beim Mac nicht immer auf die maximale Größe bringt, müssen Sie es oft manuell weiter vergrößern. Leider sind die Rahmen der Fenster nicht – wie bei Windows – frei verschiebbar. Um die Größe eines Mac-Fensters zu verändern, gibt es in der rechten unteren Ecke des Fensters ein schraffiertes Feld.

Zum Vergrößern klicken Sie auf dieses Feld, halten die Maustaste gedrückt und ziehen das Fenster – mit weiterhin gedrückter Maustaste – auf die gewünschte Größe.

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Hardware & Software Windows 7

Windows 7: Bis auf das aktive Fenster alle offenen Fenster auf einmal minimieren

Wenn viele Fenster geöffnet sind und man den Blick auf den Desktop benötigt, kann man entweder alle Fenster separat minimieren bzw. schließen. Mit einer Tastenkombination können Sie aber auch alle offenen Fenster auf einmal verkleinern. Der Nachteil daran ist, das auch das aktive Fenster, das gerade bearbeitet wird, genauso minimiert wird. Eine fast unbekannte Tastaturkombination minimiert alle im Vordergrund befindliche Fenster – ausgenommen das derzeit aktive Fenster.

Nur das aktive Fenster geöffnet lassen

Während die Tastenkombination [Windows][D] alle Fenster minimiert, verkleinert die Tastaturkombination [Windows][Pos1] nur die im Hintergrund geöffneten Fenster.

Tipp: Bei Windows 7 gibt es noch eine andere Möglichkeit, einen schnellen Blick auf den Desktop zu werfen. Fahren Sie mit dem Mauszeiger auf die kleine, rechteckige Schaltfläche am rechten Rand der Taskleiste. Der Blick auf den Desktop wird solange freigegeben, wie der Mauszeiger auf der Schaltfläche verbleibt. Möchten Sie dagegen direkt zum Desktop wechseln, klicken Sie auf diese Schaltfläche.

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Firefox Internet & Medien

Mozilla Firefox: Versehentlich geschlossene Fenster wiederherstellen

Dass man beim Firefox aus Versehen geschlossene Tabs wieder herstellen kann, ist kein Geheimnis mehr. Diese Funktion gibt es schon länger. Seit Version 3.5 kann man auch Inhalte geschlossener Fenster wieder rekonstruieren.

Mit drei Klicks ist das Fenster wiederhergestellt. Dazu starten Sie wieder Ihren Firefox und klicken in der Menüleiste auf „Chronik | Kürzlich geschlossene Fenster“. Dort finden Sie das aus Versehen geschlossene Fenster, das Sie mit einem Linksklick der Maus wieder aufrufen können.

Freunde von Tastenkombinationen (Shortcuts) können den Suchvorgang mit [Strg][Umschalt][N] noch beschleunigen. Nutzen Sie noch eine ältere Firefox Version (vor 3.5), dann hilft Ihnen die Chronik in der Sidebar weiter, die Sie über die Menüleiste oder mit [Strg][H] aufrufen können. 

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Android Handy & Telefon iPhone

Kostenfalle Handy im Ausland: Verhindern, dass das Handy automatisch ins Internet geht und Roaminggebühren anfallen

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub ist die Überraschung oft groß. Auf der Handyrechnung tauchen Gebühren für die Internetnutzung auf, obwohl man mit dem Handy gar nicht im Internet war. Der Grund: viele moderne Smartphones wählen sich automatisch und ohne Ihr Zutun ins Internet ein, um zum Beispiel Push-Mails, E-Mails oder Statusmeldungen zu erhalten. Das lässt sich fast allen Smartphones ganz einfach verhindern.

Damit im Ausland keine Roaminggebühren anfallen, sollten Sie im Handy die Datennutzung abschalten. Dann geht das Handy nicht mehr unbemerkt ins Internet, Sie können aber trotzdem weiterhin telefonieren und sind für jedermann erreichbar. Das Abschalten der Datenroaming-Funktion geht bei modernen Smartphones folgendermaßen:

Datenroaming beim iPhone abschalten

Bei Apples iPhone können Sie die Datennutzung im Ausland (Datenroaming) im Menü „Einstellungen | Allgemein | Netzwerk“ deaktivieren.

Datenroaming bei Android-Handys abschalten

Bei Android-Smartphones wie dem HTC Desire oder Samsung Galaxy S finden Sie die Option unter „Einstellungen | Drahtlos und Netzwerke | Mobile Netzwerke“.

Datenroaming bei Nokia-Smartphones deaktivieren

Bei Nokia-Smartphones wie dem C6-01, C7, N8, E6, E7 oder X7 finden Sie die Einstellungen zum Abschalten des Daten-Roamings unter „Einstellungen | Verbindungen“. Bei älteren Modellen müssen Sie die Einstellung leider bei jeder Web-Anwendung separat vornehmen.

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